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Nietzsche, Friedrich (1844-1900)

Nietzsche, Friedrich (1844-1900): Deutscher klassischer Philologe und Philosoph; 1869-1879 o. Prof. für Griechisch und Literatur in Basel.

Fundstellen im Text 57

  • O. Urbach an Karl Barth 15. Juli 1924

    … ie ich — unter vollständiger Beiseitsetzung des N. T. — mir selbst ausmale? Warum nicht auf die Mohammed , Buddha , Marx , Lenin , Nietzsche oder y Mythe? Warum nicht — los von aller Geschichte — auf irgend eine selbstgeschaffene Idee? Ja, hochverehrter Herr Professor, wenn ich in | 216 d …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 22. Oktober 1915

    … n Besuch: ein ehemaliger Schulkamerad von mir, 2 bernische haute noblesse , Dr. in Ästhetik und Kunstgeschichte, auf dem Gymnasium Nietzsche - und Schopenhauer verehrer, jetzt Heilsarmee offizier mit Leib und Seele, ein rechter Seelenindividualist und Freikirchler (liest aber immer noch N …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 27. Dezember 1919

    … mir allerlei Einsichten vermitteln. Dazu Weihnachtsbäume und -reden. Ich habe Spenglers «Untergang des Abendlandes», 1 zwei Bände Nietzsche und Wendlands «Hellenistisch-römische Kultur» 📖 geschenkt bekommen, also drei Bücher, die mit seltsam weiten Horizonten und kritischen Durchblicken …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 5. Januar 1920

    … Geist! , München 1924, S. 190ff. 📖 ↩ 2 Franz Overbeck (1837–1905), Prof. für N. T. und ältere Kirchengeschichte in Basel, Freund Fr. Nietzsches , radikaler Kritiker der Theologie. ↩

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 7. Juni 1920

    … n. Prrr! Man sehnt sich nach irgendeinem kräftigen Atheismus, wenn man von diesem Buch kommt. Ich begann denn auch sofort, mich in Nietzsche hineinzulesen, meinen letzten Valutaeinkauf. Ich weiß nicht, ob ich dir viel vom 2. Kor. werde mitteilen können. Sachlich ist das irgendwie ein giga …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 14. Juni 1920

    … Ragazens […] Völkerverbrüderung ist unverkennbar. Das ist die westliche Sintflut, die nun kommt. Ich war die ganze letzte Woche an Nietzsche’s Anfängen, die wohl besser waren als das Spätere. In der « Geburt der Tragödie 📖 » ist viel Gutes. « Jenseits von Gut und Böse 📖 » aus seiner letzt …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 4. Juli 1920

    … assen, etwa im « Neuen Werk ». Vielleicht muß das aber in größerem Zusammenhang geschehen: in einer Verarbeitung von Dostojewski , Nietzsche und Ibsen , die diese Zeitgenossen sich selbst erklären [lassen] würde. Ich bin sehr froh, daß ich alle diese Leute erst jetzt richtig lese und nich …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 7. August 1920

    … r dankbar. Ich werde nun in aller Eile das « Ketzerbuch 📖 » studieren und aus « Kreuz und Tragödie 📖 » einige Prisen nehmen. Das Nietzsche -Buch 8 ist ein Valuta-Ankauf, um den ich ihn gebeten hatte. Vale! Wir freuen uns auf Oberrieden . 9 […] Dein Karl 1 In Gadmen (Kanton Bern) war Bar …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 1. Oktober 1920

    … Kränzchen » 1 zu gehen, am 17. nach Basel für zwei Tage. Zum Besuch hat sich nun auch noch Herpel angekündigt. […] Ich lese weiter Nietzsche und bin immer noch abwartend-unproduktiv dran. Im « Kirchenfreund » fand ich merkwürdige Akten zu Blumhardts Übertritt zur Sozialdemokratie . Er hat …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 5. Oktober 1920

    … natürlich Siebecks sehen. Hier ein Brief Emil Brunners . Ich habe ihn vorläufig mit einem Traum über ihn und mit zwei Sätzlein von Nietzsche aus dem «Grablied» in Zarathustra 📖 zu bedienen übernommen. Meine Predigten werden als schwierig empfunden, finden aber den Beifall einiger Soziali …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 17. Dezember 1920

    … rträge über uns gehalten werden sollen!! und wo ferner ein Unbeteiligter in den « Münchner Neuesten Nachrichten » [7.12.1920], von Nietzsche kommend, das Overbeck -Büchlein 📖 anerkennend anzeigt und mich (neue Variante!) als den «eigenartigen Führer einer neureligiösen Bewegung» beschimp …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 8. Januar 1921

    … espannt bleibt. Das ist mein Neujahrswunsch. Unsere Weihnacht verlief in aller Stille. Ich bekam einige gute Bücher: Kierkegaard , Nietzsche , Gotthelf und Dostojewski , eine nicht üble geistige Reihe. […] Herpeln will ich schreiben. Deine | 461 Predigten habe ich alle nochmals gelesen. V …

  • Der Herr dein Erbarmer. Predigt über Jesaja 54, 10 27. Dezember 1959

    … 48: «Sollt ich meinem Gott nicht singen» von P. Gerhardt , Strophen 1–3,10 (= EKG 232, Str. 1–3,11) 🎵 Drittes Lied unbekannt 🎵 1 Fr. Nietzsche , Die fröhliche Wissenschaft (1881/82, 1886), Drittes Buch, Abschnitt 125: « Der tolle Mensch », in: Nietzsches Werke , Bd. 5, Leipzig o. J., S. 163 …

  • Not und Verheißung der christlichen Verkündigung 1922

    … 2 ung») machen es uns so schwer. Auch nicht die verlockende Konkurrenz, die der Bibel durch Goethe und Schiller , durch Buddha und Nietzsche bereitet sind. In der Regel auch nicht das allzu reichliche Fließen der eigenen Inspiration, die sich durch die biblischen Gedankenbahnen etwa beeng …

  • Das Problem der Ethik in der Gegenwart 1923

    … sophen das, was man ein akademisches Problem zu nennen pflegt. Was auch Pessimisten, Nörgler, Literaten und andere Aufgeregte, von Nietzsche , Ibsen oder Tolstoi herkommend, einwenden mochten – da war doch ein in Staat, Wirtschaft, Technik, Wissenschaft wohlgeordnet sich aufbauendes und 1 …

  • Das Wort Gottes als Aufgabe der Theologie 1922

    … ch und alle ding seyn» (378, 21–23). Vgl. dazu auch seinen Brief an G. Spalatin vom 14.12.1516 ( WA.Br. 1,79,58–63 📖 ). ↩ 55 Vgl. Fr. Nietzsche , Also sprach Zarathustra , IV 10, in: Nietzsches Werke , hrsg. von K. Schlechta, Bd. II, Darmstadt 1963, S. 279 📖 : «Der Mensch ist etwas, das übe …

  • Gegenreden zu dem Aufsatz von Friedrich Wilhelm Foerster 1923

    … r Christ in der Gesellschaft , S. 8 📖 ( W. G. Th., S. 34 📖 ; Anfänge I, S. 4 📖 ). ↩ 17 Anspielungen auf oder direkte Zitate von Nietzsche finden sich bei Barth etwa in Römerbrief 1, S. 53 liegt online noch nicht vor . 328 liegt online noch nicht vor . 331 liegt online noch nicht vor . …

  • Menschenwort und Gotteswort in der christlichen Predigt 1924

    … , Kurze Darstellung des theologischen Studiums (1830 2 ), hrsg. von H. Scholz, Leipzig 1910, S. 53.55 (§§ 133f.138). 📖 ↩ 59 Vgl. Fr. Nietzsche , Also sprach Zarathustra. Ein Buch für Alle und Keinen , in: ders., Werke , hrsg. von K. Schlechta, Bd. 2, München 1966, S. 282 📖 : «Ich liebe die …

  • Kirche und Theologie 1925

    … 146, Anm. 19 📖 : «Man kann auch so sagen: Das Subjekt …» (Anm. zu dem in Anm. 73 zitierten Satz). ↩ 75 Siehe Anm. 73 . ↩ 76 Vgl. Fr. Nietzsche , Menschliches, Allzumenschliches (1878/79). 📖 ↩ 77 Zur altprotestantischen Unterscheidung einer « theologia ante lapsum sive paradisiaca » von ein …

  • Predigt: Jesaia 53,1-3 7. März 1915

    … haud proinde in crimine incendii quam odio humani generis convicti sunt. » ↩ 6 Zu dieser Anspielung auf eine bekannte Wendung von Fr. Nietzsche vgl. z.B. Zur Genealogie der Moral , Werke. Kritische Gesamtausgabe, hrsg. von G. Colli und M. Montinari, Abt. VI/2, Berlin 1968, S. 426f. 📖 : «… i …

  • Predigt: Lukas 18,1-8: "Er kann auch anders" 22. Oktober 1916

    … , wie sie so nach und nach in unseren Gedanken». ↩ v Mskr. : «vor uns hin». ↩ 10 = einer, mit dem man schlecht auskommt. ↩ 11 Vgl. Fr. Nietzsche , Jenseits von Gut und Böse. Vorspiel einer Philosophie der Zukunft , Leipzig 1886 📖 . ↩ w Mskr. : «wir selbst, meine Freunde». ↩ x Mskr. : «denn e …

  • § 3 Zwinglis Leben 17. November 1922 – 12. Dezember 1922

    … ös wurde. 164 Aber warum sollte diese Art samt Unart nicht mindestens auch eine im Ernst in Betracht zu ziehende Möglichkeit sein? Nietzsche war ja sogar der Meinung, eine «zeitweilige Verschweizerung» sei «ein ratsames Mittel, um ein wenig über die deutsche Augenblicklichkeits-Wirtschaft …

  • Vorwort November 2010

    … allumfassenden religiösen und weltanschaulichen Rahmens zusehends schrumpft und der religiöse Horizont zurückweicht oder dem Wort Nietzsches zufolge weggewischt wird. 1 Barth verabschiedet sich nicht vom Gottesglauben als solchem. Dass der Mensch Gott begegnet, mitten im Leben, als seinem …

  • Vorwort zur fünften Auflage Februar 1926

    … auch der Leser, der etwas für geistgemäß hält, was doch nur zeitgemäß, für Paulus , Luther und Calvin , was doch nur ein Absud aus Nietzsche , Kierkegaard und Cohen ist – ist das die Wahrheit, was bleibt mir dann übrig, als das Gericht zu anerkennen, unter das ich dann offenbar gerade in …

  • 2. Kapitel: Menschengerechtigkeit 1922

    … enkt mein Geist mit Preis und Dank Die Schickung im Zusammenhang. ↩ g Druckmanuskript : « der ». ↩ 21 Anspielung auf den Titel von Fr. Nietzsches Schrift Jenseits von Gut und Böse (1886) 📖 . ↩ 22 Möglicherweise Anspielung auf den Titel der Autobiographie des Pastors und Volksschriftstellers O …

  • 3. Kapitel: Gottesgerechtigkeit 1922

    … innvollen Möglichkeit. Mit Pessimismus, Zerknirschtheit und Sündenjammer, mit der 76 «dicken Schwermut» der «Prediger des Todes» ( Nietzsche ) 25 , mit dem Gegensatz von orientalischer Selbstzerfleischung 26 und griechischer Heiterkeit hat diese Erkenntnis nichts zu tun. Man könnte sie ja …

  • 4. Kapitel: Die Stimme der Geschichte 1922

    … azja und Amos [vgl. Am. 7,10–17 ], Martensen und Kierkegaard 14 , also auch der Protest gegen die religiöse Gebärde überhaupt, von Nietzsche bis hinab in die Niederungen der gewöhnlichen Pfaffenfresser, also auch die antitheologische Romantik der Ästheten, der Sozialisten, der Jugendbeweg …

  • 5. Kapitel: Der nahende Tag 1922

    … es ­Supralapsarismus) oder folge (so die des Infralapsarismus); vgl. HpB, S. 118f.130ff 📖 . ↩ 48 Siehe zum Anklang an die Diktion Nietzsches oben S. 109, Anm. 27 . ↩ u 1. Abdruck (1922 2 ): « wird aber ». ↩ v Druckmanuskript : «Unterbewusstsein». ↩ w Druckmanuskript : «entsteht auch Mensc …

  • 7. Kapitel: Die Freiheit 1922

    … s Todes, in dem unser Leben in dieselbe Sphäre des Unbekannten tritt, [...] gehen wir entgegen». ↩ 8 Möglicherweise im Kontrast zu Nietzsche , Zarathustra, Zarathustra’s Vorrede 3, NW, S. 16 📖 ( NWKG, S. 11, Z.5f.16f.) 📖 , formuliert: «Ich liebe die grossen Verachtenden, weil sie die gr …

  • 8. Kapitel: Der Geist 1922

    … Leiden, an der Wurzel aller menschlichen Fragen und Antworten. Es «will in allen Dingen bis auf den hoffnungslosen Grund sehen» ( Nietzsche ) 63 , weil dort die Hoffnung ist: «Ave crux unica spes | 419 mea»! 64 «So du willst Miterbe sein des Herrn Jesu Christi und sein Bruder sein und ih …

  • 9. Kapitel: Die Not der Kirche 1922

    … s Ernst gilt, dann wird das Skandalon der Prädestination verkündigt und vernommen, dann redet der Gott Esaus . Das sind Dinge, die Nietzsche in seiner wilden Auflehnung gegen Gott besser gewusst zu haben scheint als die unbedachte direkte Gläubigkeit derer, die es wagen, ihn deshalb zu ve …

  • 11. Kapitel: Die Hoffnung der Kirche 1922

    … dann, erfüllte Weissagung, vom lebendigen Wasser der Offenbarung durchrauschter Kanal. «Nur wo Gräber sind, sind Auferstehungen» ( Nietzsche ) 28 – aber wo immer Gräber sind, da sind Auferstehungen. Wo die Kirche (nicht kraft eines Menschenvotums, sondern kraft göttlichen Urteils!) aus is …

  • 12.-15. Kapitel: Die große Störung 1922

    … die mehr oder weniger große Verdorbenheit der Ordnung steht in Frage bei all den Anklagen, die von der Offenbarung Johannes bis zu Nietzsche , von den Täufern bis zu den Anarchisten gegen sie geschleudert worden sind, sondern ihr Bestehen. Dass hier Menschen dem Menschen ein zum vornherei …

  • § 42 Der Schöpfer und seine Offenbarung 1943 – 1944

    … hundertmitte und im praktischen Bereich besonders Karl Marx haben es in einer nicht mehr zu übersehenden und zu vergessenden – und Nietzsche hat es dann in geradezu exemplarischer Weise getan: exemplarisch nicht nur darum, weil er – auf die Wurzeln des Griechentums zurückgehend – die dion …

  • § 44,2 Der Mensch und die Menschheit kein Datum

    … durch den der Individualität zu interpretieren versuchten. Gegen Dionysos ist nun gerade nicht Apollo auf den Plan zu rufen. Gegen Nietzsche hilft nun gerade nicht Goethe . Wie man ja auch umgekehrt mit Dionysos gegen Apollo , mit Nietzsche gegen Goethe nur ohnmächtig reagieren kann. Es w …

  • Predigt: 2.Korinther 12,7–10 15. Januar 1911

    … zen immer». Zurückführen lässt sich die Hochschätzung des Begriffes zu einem guten Teil auf die verbreitete Rezeption von Gedanken Nietzsches ; vgl. etwa Fr. Nietzsche , Unzeitgemäße Betrachtungen. Zweites Stück: Vom Nutzen und Nachteil der Historie für das Leben , Sämtliche Werke. Kritisc …

  • Predigt: Matthäus 5,3 29. Januar 1911

    … ern «höhern Interessen» irgendwelcher Art denken dann auch gerne: das ist eben der große Haufe, das sind die «Viel zu Vielen», wie Nietzsche sagte, 13 das sind die Gleichgiltigen, die Oberflächlichen, die Langweiligen, die Unnützen und Unerfreulichen. Zum Glück gehöre ich nicht dazu, denk …

  • Predigt: Matthäus 5,4 12. Februar 1911

    … ngen verstehen, deren zweite uns heute beschäftigen soll, dann verstehen wir, wer Jesus war, dann verstehen wir das Evangelium 1 . Nietzsche hat bekanntlich von der «Umwertung aller Werte» 2 geredet, die durch den Übermenschen vollzogen werde. Nun, wenn wir die Umwertung aller Werte sehen …

  • Predigt: Johannes 8,34.36 7. Mai 1911

    … ebiet, an den Streit der sogenannten Weltanschauungen, an die sogenannten Atheisten, Materialisten und «Ungläubigen», an Leute wie Nietzsche , mit denen sich mancher Pfarrer alle Sonntage meint herumschlagen zu müssen. Ich glaube nicht, dass dabei etwas Anderes herauskommt, als dass die Z …

  • Predigt: Matthäus 10,26–27 (Abschiedspredigt) 25. Juni 1911

    … S. 50 📖 ) 🎵 : «Drum wach, erwach, du Menschenkind / Dass dich der Lenz nicht schlafend find.» ↩ 5 Vgl. den Titel der Schrift von Fr. Nietzsche , Menschliches, Allzumenschliches. Ein Buch für freie Geister , Chemnitz 1878 📖 . ↩ 6 Titel und Kehrreim einer Ballade von A. von Chamisso , 1827 g …

  • Predigt: Matthäus 11,2–6 17. Dezember 1911

    … ern Meister umsehen? Wäre es nicht noch herrlicher, vielleicht ein Jünger Goethes zu sein oder ein Anhänger des Dichterphilosophen Friedrich Nietzsche ? Ist nicht vielleicht die Musik das wahre Reich Gottes oder die Literatur oder die Wissenschaft? So haben viele unsrer Zeitgenossen nicht nur gefra …

  • Predigt: Markus 8,34–35 Juni 1907

    … or dieser Stimmen heißt: «Wir wollen Leben!», d. h. ungehemmte Entfaltung der menschlichen Persönlichkeit . In dieser Stimmung hat Friedrich Nietzsche seinem Jahrhundert die Rede vom Übermenschen entgegengeschleudert. 2 Unter 2 dieser Losung sehen wir heute in allen Län | 4 dern Tausende dem Banner …

  • Predigt: 1.Korinther 4,20 18. August 1907

    … ↩ -b Im Mskr. mit Bleistift korrigiert aus: «in jenen ersten Gemeinden». ↩ 1 Anspielung auf die 1878 bzw. 1886 erschienenen Bände: Fr. Nietzsche , Menschliches, Allzumenschliches. Ein Buch für freie Geister (ders., Sämtliche Werke. Kritische Studienausgabe in 15 Bänden , hrsg. von G. Colli / …

  • Predigt: Markus 1,21-22 31. Oktober 1909

    … zeigen möchte, um sie auch zum Staunen zu bringen. Ich denke an die vielen großen und kleinen Menschen, denen es gegangen ist, wie Friedrich Nietzsche es in einem merkwürdigen Gedicht schildert: Ich schlief, ich schlief –, Aus tiefem Schlaf bin ich erwacht; Die Welt ist tief, Und tiefer als der Tag …

  • Predigt: 2.Korinther 5,17 1. Januar 1910

    … . 331–333, dort S. 332) 📖 . ↩ b Mskr.: «der»; von den Hrsg. geändert. ↩ 5 Eingangszeilen des Gedichts «Oh Mensch! Gieb Acht!» von Fr. Nietzsche (ders., Also sprach Zarathustra. Ein Buch für Alle und Keinen , Sämtliche Werke. Kritische Studienausgabe in 15 Bänden, hrsg. von G. Colli / M. Mont …

  • Predigt: Jakobus 1,1-2 9. Januar 1910

    … nicht zu kommen. Die Einsamkeit ist an sich das natürliche Schicksal und Erlebnis des ernsten, lebendigen Menschen, des Christen, Nietzsche sagt einmal trefflich: «Wo die Einsamkeit aufhört, da beginnt der Markt, und wo der Markt beginnt, da beginnt auch der Lärm der großen Schauspieler. …

  • Predigt: Jakobus 1,2-4 16. Januar 1910

    … ng eines derartigen Glaubens pflegt dann darin zu bestehen, dass man nachliest oder sich von andern erzählen lässt, was Goethe und Nietzsche und Häckel und Forel 10 für oder gegen diese | 300 merkwürdigen Behauptungen zu sagen haben. Und wenn wirklich trotz Allem eine Bewährung dieses sog …

  • Predigt: Jakobus 1,5 23. Januar 1910

    … egs und der Befreiung auf dem Weg nach der Vollkommenheit sei etwas, was nur wenigen Aristokraten des Geistes, Herrenmenschen, wie Nietzsche das nannte, 15 zuteilwerden könne, oder ob ihm gesagt wird, dass ein Gott da ist, der Allen gibt, die ihn bitten. Freilich, unsre menschliche Betrac …

  • Predigt: Jakobus 1,9-11 6. Februar 1910

    … u graben. «Meine Seele sollst Du haben!» / Schrieb ich hin mit eignem Blut. ↩ 12 Anspielung auf eines der bekanntesten Schlagworte Nietzsches ; vgl. etwa Fr. Nietzsche , Götzen-Dämmerung oder Wie man mit dem Hammer philosophirt , Sämtliche Werke. Kritische Studienausgabe in 15 Bänden, hrsg …

  • Predigt: Jakobus 1,13-18 13. Februar 1910

    … e Neptun sehr nahe an der von Leverrier berechneten Stelle entdeckt. ↩ c Im Mskr. nachträglich mit Bleistift hinzugefügt. ↩ 6 Vgl. Fr. Nietzsche , Götzen-Dämmerung oder Wie man mit dem Hammer philosophirt , Sämtliche Werke. Kritische Studienausgabe in 15 Bänden, hrsg. von G. Colli / M. Montin …

  • Predigt: Jakobus 1,19-21 27. Februar 1910

    … die wichtige Frage, in welchem Jahr das Ende der Welt zu erwarten sei. Dort diskutiert man über Moses und Darwin , über Häckel und Nietzsche . 4 Dort sind vielleicht diese wie jene Fragen gleichgiltig, aber man hat doch seine Freude daran, über Religion und Kirche und ihre nationale und m …

  • Predigt: Matthäus 16,26 20. November 1910

    … en einige Stufen höher steigen. Wir kommen zum Interesse am Vergnügen s. Des Interesses an der bloßen «bäurischen Gesundheit», wie Nietzsche das nennt, 5 könnten wir uns wohl meistens nicht-schuldig sprechen. Wenn es sich um das Vergnügen handelt, wird die Sache schon ernsthafter. Ich wil …

  • Der deutsche Kirchenkampf 1937

    … rt nicht weniger bedenklich. Welt des Unheils, weil Welt des Menschen[,] der sein eigener Herr.» ↩ 55 Die Formulierung erinnert an Fr. Nietzsche , Also sprach Zarathustra. Ein Buch für Alle und Keinen ( ders. , Sämtliche Werke. Kritische Studienausgabe in 15 Bänden , hrsg. von G. Colli / M. M …

  • Predigt: Psalm 51,14b (Pfingsten) 26. Mai 1912

    … ie zum Puppenspielen zu groß geworden sind, weil sie es nicht mehr ernstnehmen können. Freude kann nicht sein, wo nicht Ernst ist. Friedrich Nietzsche hat es gut gesagt: Alle Lust will Ewigkeit, will tiefe, tiefe Ewigkeit. 8 230 Der Ernst, die Ewigkeit, ist nur die eine Seite der Freude. Der Ernst …

  • Predigt: Matthäus 5,38–41 21. Juli 1912

    … he. Nicht mehr kämpfen, um recht zu kämpfen! Das ist’s. Amen. 1 «Studieren» bedeutet im Schweizerdeutschen auch: «Nachdenken». ↩ 2 Fr. Nietzsche , Götzen-Dämmerung oder Wie man mit dem Hammer philosophirt , Sämtliche Werke. Kritische Studienausgabe in 15 Bänden, hrsg. von G. Colli / M. Montin …

  • Gespräche bei den «Rencontres Internationales» in Genf 21. Februar 1949

    … anismus führte, indem er den Menschen von seinem absoluten Prinzip loslöste, in Frankreich zu Auguste Comte 67 , in Deutschland zu Nietzsche 68 . Herr Barth und | 187 P. Maydieu hatten das Verdienst zu zeigen – Kierkegaard 69 hatte es bereits angedeutet –, dass der neue Humanismus «die Ve …

  • Radiogespräch mit Ernst von Schenck 6. November 1951

    … jedenfalls nicht, warum ich, wenn ich nicht von diesem Anfang und Axiom her dächte, nicht allenfalls auch eine Ethik im Sinne von Nietzsche 18 oder Sartre 19 oder auch eine kommunistische oder eine so richtig bürgerliche oder irgend eine andere Ethik hätte schreiben können, in der dann j …