Predigt Nr. 4 · 18. August 1907

Predigt: 1.Korinther 4,20

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1.Korinther 4,20
Das Reich Gottes stehet nicht in Worten, sondern in Kraft.
Liebea Mitchristen!

Wir leben noch immer im Zeitalter der Elektrizität und der Dampfmaschine. Das Interesse auch des zwanzigsten Jahrhunderts wird konzentriert sein auf die immer vollständigere Unterwerfung und Nutzbarmachung der Natur und ihrer Gewalten. Großes ist schon erreicht und noch Größeres wird ohne Zweifel erreicht werden. Diese Gedankenrichtung mit allem, was dazu gehört, ist es, die für eine gewisse Grundstimmung bei der überwiegenden Mehrzahl unsrer Zeitgenossen ausschlaggebend geworden ist. Was in unsern Tagen Wert haben will, muss Tatsache sein, mit Augen sichtbar und mit Händen greifbar. Vor dem, was sie «Hirngespinste» nennen, haben die Leute einen großen, merkwürdigen Schrecken, sind aber gar stolz auf ihre Arbeit, auf ihr Denken, das sich nur mit wirklich Vorhandenem, mit Tatsachen beschäftigt.

Wir wollen ihnen zunächst gar nicht widersprechen, sondern vielmehr heute anhand unsres Textwortes gerade aus diesen Stimmungen und Urteilen unsrer Zeitgenossen etwas zu lernen suchen. Wir halten ja fest an Unsichtbarem, an Ewigem, wir bezeugen das, indem wir hier das Evangelium predigen und hören, indem wir unsre Kinder taufen und unterweisen, unsre Ehen einsegnen lassen, überhaupt indem wir Mitglieder der christlichen Kirche sind. Tun wir das Alles nur aus Macht der Gewohnheit oder aus unbestimmten Ahnungen und Gefühlen oder aber aufgrund von Tatsachen? Diese Frage wollen wir uns heute vorlegen, nicht nur weil unsre andersdenkenden Zeitgenossen sie an uns stellen, sondern weil es für uns selbst von höchster Wichtigkeit ist, sie uns immer wieder zu stellen und zu beantworten.

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I

Der erste Korintherbrief, aus dem unser Textwort entnommen ist, stammt aus der Zeit, da der Apostel Paulus in Ephesus verweilte. Wir wissen aus der Apostelgeschichte, dass er dort mannigfache Konflikte mit den feindseligen Juden und Heiden zu bestehen hatte [vgl. Act. 19,8–40]. Dazu erhielt er nun noch beunruhigende Nachrichten aus der auf seiner ersten Reise gegründeten Gemeinde von Korinth. Nicht Feindschaft von außen war es, was dort drohte, sondern Parteileidenschaften, Irrlehren, ja sogar grobe sittliche Verfehlungen im Innern. Und besonders gegen seine, des Paulus Person scheinen Intrigen und Anfeindungen im Gange gewesen zu sein – Alles das nur zu deutliche Zeichen, dass es auch b-damals schon-b, in der Zeit der ersten Liebe [vgl. Apk. 2,4], schon Menschliches, allzu Menschliches1 gab unter den Christen!

Um diesen Verwirrungen zu begegnen, schrieb Paulus seinen Brief an die korinthische Gemeinde. Im 4. Kapitel wendet er sich speziell an jene persönlichen Gegner, er nennt sie Aufgeblasene [vgl. 1.Kor. 4,6], die viele Worte machen, und verheißt ihnen sein baldiges persönliches Erscheinen, vor dem er sich nicht zu fürchten habe. Aber nicht um ihre Worte zu hören komme er, die sie über das Reich Gottes zu machen wüssten, sondern um zu erfahren, ob auch Kraft da sei [vgl. 1.Kor. 4,19], persönliches Leben, aktive Teilnahme und Arbeit für Gott. Denn nicht in Worten steht das Reich Gottes, so fährt er fort, sondern in Kraft. Glaubt nicht, dass ihr mit Worten – und wären es die schönsten – etwas ausrichten werdet. Das Reich Gottes ist Kraft, und wo sie fehlt, fehlt Alles! Was wollt ihr? Soll ich mit der Rute zu euch kommen oder mit sanftmütigem Geist? [1.Kor. 4,21], so schließt er seine Anrede.

31 Liebe Freunde! Was würden wir wohl zu hören bekommen, wenn Paulus heute lebte und einmal an unsre christlichen Gemeinden das Wort zu richten hätte?! Nun, im Einzelnen wissen wir das nicht, aber da uns seine Briefe an die damaligen Christen überliefert sind, die seine gewaltige Persönlichkeit so deutlich zeigen, so liegt es nahe, aus ihnen immer wieder die Anwendung auf uns zu machen, umso mehr als die Bedürfnisse und Schwierigkeiten des christlichen Lebens innerlich heute noch dieselben sind wie im ersten Jahrhundert und wie in allen Perioden der Kirchengeschichte.

Durch den Mund der Glaubensboten war jenen Korinthern die Verkündigung geworden: Das Reich Gottes kommt! Das Reich Gottes ist schon da! Und Viele hatten diesen Ruf mit Freuden vernommen und ihn fortgepflanzt, sie waren Jünger des unbekannten Jesus von Nazareth geworden, von dem sie glaubten und wussten: er lebt! Aber dann waren jene rastlosen Glaubensboten, Paulus voran, weitergezogen, und nun galt es, die erhaltene frohe Botschaft, diese herrlichen und großen Worte ins Leben umzusetzen, in Kraft! Und jetzt begann die Schwierigkeit, der Kampf, der Konflikt mit den Mächten der Selbstsucht und der tatenlosen Weltfreude. Wir haben gesehen, welche Folgen er hatte.

Liebe Freunde! Auch zu uns allen ist jene frohe Botschaft gekommen. Aus dem Munde frommer Eltern und Lehrer haben wir c-in unsrer Kindheit-c die Kunde von Gottes Reich erhalten, am Tage unsrer Konfirmation den Entschluss neu bekräftigt, ihm anzugehören, und alle Sonntage versammeln wir uns hier, um Worte des Lebens zu hören. Wie leicht und schön ist es doch, ein Christ zu sein! Aber nicht wahr, wir haben es alle erfahren, wie ganz anders die Sache dann wurde, als wir nach der Konfirmation nun ins Leben hinaus traten und die Anwendung machen sollten; ja, wir empfinden es alle Sonntage, dass es ein ganz Anderes ist, hier von Gott zu reden und zu singen, als draußen am Licht des Tages nach Gottes Willen zu leben. Gerade dieses Zweierlei, diese Doppelspurigkeit sollen wir aber überwinden lernen, sonst ist es nichts mit unserm ganzen Christentum! Das Reich Gottes steht nicht in Worten, sondern in Kraft. Nach zwei |32 Seiten wollen wir dieses Pauluswort erwägen. Wie kommt das Reich Gottes? und: In was zeigt es sich, da wo es gekommen ist?

II

Wie kommt das Reich Gottes? Das ist die eine Frage, die wir uns vorlegen wollen. Wie kommen wir zur Bürgerschaft dieses Reiches? Welches sind die Mittel, die Gottes Herrschaft in jedem von uns begründen? Wie fängt der Christenstand an? Jesus hat einmal gesagt: Das Reich Gottes kommt nicht mit äußerlichen Gebärden [Lk. 17,20]. Gerade so denkt offenbar Paulus: nicht in Worten.

Bedenken wir ernsthaft, was damit gesagt ist!! Was Jesus und Paulus da behaupten, ist mitnichten selbstverständlich! Wie soll denn das Reich Gottes anders verbreitet werden als mit Worten? Hat nicht Jesus seinen Jüngern befohlen zu predigen? [vgl. Mk. 16,15] Ja, heißt er nicht selbst im Anfang des vierten Evangeliums das Wort, das Fleisch geworden? [vgl. Joh. 1,14] – Hast du dir diese Fragen nicht auch schon gestellt beim Lesen unsrer Stelle, lieber Mitchrist?! Alles, was wir ja in Schule und Unterweisung vom Reich Gottes gehört haben, waren doch Worte! Was wir in der Kirche hören, sind Worte! Was wäre unser Christentum ohne Worte, geht es doch schließlich auf die Worte der Bibel zurück, die wir das «Wort Gottes» nennen?! Gerade an diesem letzten Punkt, dem schwierigsten, wollen wir einsetzen, vielleicht fällt dann von da aus Licht auf die übrigen Fragen.

«Wort Gottes»! Wie oft ist uns Allen diese Bezeichnung durch den Mund gegangen, und wir haben uns nichts oder wenig dabei gedacht! Eine große und herrliche Wahrheit sprechen wir damit aus, aber es ist zu viel Gewohnheit dabei, und die Gewohnheit ist es, die die Wahrheit verdunkelt. Vor Allem Eines: die ernste Frage, die jeder an sich stellen soll, heißt nicht: Glaube ich, dass jedes Wort in der Bibel von Gott eingegeben ist?, sondern:

Höre ich in dem, was ich da lese, Gottes Stimme an mich?

Viel zu viel ist über jene Wortfrage gestritten worden. Wir wollen sie heute ganz beiseite lassen. Nicht das ist wichtig, was du über die Bibel glaubst oder sagst, sondern das, was die Bibel dir sagt. Und nun sieh, der Apostel Paulus behält vor Allem gleich hier recht: Auch d-die Bibel, die Gottes-d Reich in uns vorbereitet, steht nicht in Worten, |33 sondern in Kraft! Verstehst du es, Kraft aus ihr zu schöpfen, begegnest du in ihr den Spuren der Herrlichkeit und Liebe des lebendigen Gottes, und geht etwas von dieser Herrlichkeit und Liebe über auf dich, lieber Mitchrist? Wenn du das bekennen darfst, dann nennst du sie mit Recht Gottes Wort, denn dann hat Gott in ihr zu dir geredet. Wenn das aber nicht der Fall ist, dann magst du in Menschen- und Engelzungen von ihr reden, es wird dich nicht besser und seliger machen [vgl. 1.Kor. 13,1]. – |

Was ist denn nun diese Kraft? Wie wird uns die Bibel, im rechten Geist verstanden, Gottes Wort? Wir wollen nicht lange suchen, sondern mit Martin Luther antworten: «Da, wo sie Christum treibet.»2 Wo wir seinen Geist verspüren, wo er uns anleitet, zu ihm aufzusehen und in seinen Spuren zu gehen, da ist wahrhaft Gottes Wort, aber da ist es auch bereits mehr, unendlich viel mehr geworden als Wort, es ist Kraft, Kraft Gottes, ein neues, ewiges Leben zu leben schon hier in den Schranken der Zeitlichkeit. Sieh, wer das einmal erkannt hat, der wird nicht mehr fragen: Was ist Gottes Wort? In welchem Buch, in welchem Kapitel, in welchem Vers der Bibel ist eigentliches Gotteswort? Das wäre, wie wenn du eine elektrische Leitung an dieser und jener Stelle anschneiden wolltest, um des Stromes, der hindurchgeht, ansichtig zu werden. Du wirst nichts finden als Metall und wieder Metall. Und doch lebt er darin, und du wirst ihn spüren, wenn du verstehst, Verbindung herzustellen. So ist es in der Bibel. Schlage sie auf, wo du willst, es sind Worte und Sätze, von Menschen niedergeschrieben; aber wenn du sie im rechten Sinn liesest, so wird dich da und dort plötzlich der Geist Gottes berühren, der mächtig in jenen Menschen gelebt hat.

Wort Gottes! Viel zutreffender würden wir dieses Buch Kraft Gottes nennen, wenn es uns einmal Evangelium, frohe Botschaft geworden ist, selig zu machen Alle, die daran glauben [vgl. Röm. 1,16].

34 Und sieh, so steht es nun auch mit all den andern «Worten», die dich zum Reich Gottes einladen. Nur wenn Kraft darin ist, Leben aus Gott, erreichen sie ihren Zweck, sonst sind sie hohl und unnütz. Ist das, was du von Gott und Christus und deiner Seele gehört hast im Elternhaus, in der Schule und Kirche, nicht bloß Wort gewesen, sondern Kraft, Überzeugung, Gewissheit, dann wohl dir, ja

Es muss von Herzen kommen,
Was zu Herzen gehen soll.3

Hast du Kraft Gottes erhalten?! Dann ist das Reich Gottes wahrhaft zu dir gekommen.

III

Und nun: welches sind die Wirkungen des Reiches Gottes in uns? Woran zeigt es sich, dass wir wirklich Christen, will sagen Jesu Jünger geworden sind?

Man macht heutzutage der Kirche viele Vorwürfe, mit Recht und Unrecht. Ich glaube, wir tun recht, denen Gehör zu geben, die uns sagen: euer Christentum ist zu sehr ein Christentum der Worte ! Zu viel Worte, zu wenig Kraft! Das wollen wir uns selber sagen. Und an der Verantwortung dafür hat jeder einzelne Christ in seinem Teil mitzutragen, denn jeder fehlt mehr oder weniger darin, dass er das Reich Gottes immer wieder in Worten sucht!

Glaube nicht, dass du die Bürgerpflicht dieses Reiches damit erfüllst, dass du täglich dein Kapitel liesest aus der Bibel. Wenn du nicht Kraft aus ihr gewinnst, so hast du nichts gewonnen, sie bleibt dir Worte! Ja, du verlierst etwas, denn du täuschest dir vor, du habest ein gutes Werk getan.

Glaube nicht, das sei das Reich Gottes, wenn du alle Sonntage zur Predigt und nachher noch in die Versammlung4 gehst. Es ist gut, wenn du dort Kraft schöpfst und zu schöpfen weißt. Gehst du aber nur, |35 e-weil es so Brauch ist und-e um schöne Worte zu hören, so könntest du gerade so gut oder besser spazieren gehen.

Glaube nicht, darin stehe das Reich Gottes, dass du von göttlichen Dingen nur noch in der Sprache Kanaans redest, dass du beständig Bibelsprüche und fromme Redensarten auf den Lippen führst. Wohl dir, wenn sie aus dem Herzen kommen, aber wehe dir, wenn du nur aus Gewohnheit so redest.

Und wir alle, die christliche Gemeinde, wollen uns davor hüten, zu glauben, damit seien wir ein erfreuliches Glied des Reiches Gottes, wenn wir ängstlich darüber wachen, dass in unserm kirchlichen und gottesdienstlichen Leben vor Allem Alles beim Alten bleibt, dass wir jeden Sonntag die gleichen Formeln und Zeremonien hören und sehen, die wir von alters her gewohnt sind. Gewiss, wir wollen das Alles pietätvoll bewahren, aber nicht, weil wir glauben, das sei nun das Höchste und Beste, denn das Reich Gottes steht weder in Worten noch in alten Bräuchen, sondern in Kraft.

Das Reich Gottes will bei uns Allen, den Einzelnen und der Gesamtheit, in Kraft treten, kein tönendes Erz und keine klingende Schelle soll unser Christentum sein, sondern Liebe [vgl. 1.Kor. 13,1]. Und hier stehen wir nun vor der großen Hauptsache unsres Gegenstandes, die auch dem Apostel Paulus die Hauptsache war: «Wenn ich weissagen könnte und wüsste alle Geheimnisse und Erkenntnis und hätte der Liebe nicht, so wäre ich nichts!» [1.Kor. 13,2] Die Kraft, von der Paulus in unserm Textwort redet, der Kern und Stern des Reiches Gottes ist die Kraft der Liebe. Liebe zum Nächsten vor Allem als deinem Mitbruder vor Gott dem Vater, und ihr wisst, welch Großes Jesus darunter verstanden hat. Und höher noch steht die Liebe zu Gott als der freudige Wille, ihm anzugehören im Leben und Sterben,5 als der Glaube, der getrost darauf baut, dass der Allmächtige auch seine Liebe auf uns gerichtet hält, dass er größer ist als unsre Unvollkommenheit, und als Hoffnung, die den Blick auf das Ewige richtet, auf das unverwelkliche Erbe [1.Petr. 1,4], das jenseits von Tod und |36 Grab denen bereitet ist, die Gott lieb haben [1.Kor. 2,9]. Nun aber bleibet Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen [1.Kor. 13,13].

Das sind die Kräfte des Reiches Gottes, und sie sollen zu Tage treten, nicht nur hier im Gottesdienst oder wenn du gerade über göttliche Dinge redest, sondern in all deinem Tun und Lassen, ja, lieber Freund, wenn sie dort nicht hervortreten, so ist es ein Zeichen, dass du sie nicht oder noch nicht recht ergriffen hast. Dein Christenstand, deine Bürgerschaft im Gottesreich soll eine Tatsache werden, die mächtig in dein ganzes Sein eingreift, eine Tatsache für den Werktag, lieber Mitchrist, nicht bloß für den Sonntagmorgen.

Steht das Reich Gottes bei dir in Worten oder in Kraft?

Wenn das wahre Reich Gottes, das in Kraft steht, bei einem Menschen Wohnung genommen hat, da wird jene Frage von selbst verstummen, ob der Christenglaube denn auch auf Tatsachen gegründet sei. Im Wandel der Christen sollen diese Tatsachen zum Vorschein kommen. Im alten Rom sollen die Heiden angesichts des christlichen Gemeindelebens staunend ausgerufen haben: Sehet, wie sie sich untereinander so lieb haben!6 Ist das Reich Gottes bei uns eine solche Lebenstatsache? Liebe Freunde! Wir wissen, dass uns Allen dazu noch viel fehlt. Lasst uns das aus diesem Gottesdienst mit nach Hause nehmen, dass das Reich Gottes, dass unser Christenglaube nicht in Worten steht, sondern in Kraft. Gott, unser Vater, aber wolle das in uns Allen immer mehr zur Wahrheit werden lassen, denn sein ist das Reich und die Kraft! [Mt. 6,13].

Amen!
Lieder:
  • 224: « Such’, wer da will, ein ander Ziel>» von G. Weißel, Strophen 1.2.4 (RG 276; EG 346). 🎵
  • Nr. 187: «Wort aus Gottes Munde» von H. C. Hecker, Strophen 1.6. 🎵

Textkritische Fußnoten

a
Im Mskr. mit Bleistift korrigiert aus: «Im Herrn geliebte».↩
b-b
Im Mskr. mit Bleistift korrigiert aus: «in jenen ersten Gemeinden».↩
c-c
Im Mskr. mit Bleistift korrigiert aus: «von den Tagen unsrer Jugend».↩
d-d
Im Mskr. mit Tinte und Bleistift korrigiert aus: «das Wort Gottes, das sein».↩
e-e
Im Mskr. nachträglich mit Bleistift hinzugefügt.↩

Sachfußnoten

1
Anspielung auf die 1878 bzw. 1886 erschienenen Bände: Fr. Nietzsche, Menschliches, Allzumenschliches. Ein Buch für freie Geister (ders., Sämtliche Werke. Kritische Studienausgabe in 15 Bänden, hrsg. von G. Colli / M. Montinari, Bd. 2, München / Berlin / New York 1980) 📖.↩
2
Vgl. M. Luther, Vorrede auf die Episteln S. Jacobi und Judä (1522), WA.DB 7,384,25–27 📖: «Und daryn stymmen alle rechtschaffene heylige Bucher vber eyns, das sie alle sampt Christum predigen vnd treyben. Auch ist das der rechte prufesteyn alle bucher zu taddelln, wenn man sihet, ob sie Christum treyben odder nit.»↩
3
Vgl. J. W. von Goethe, Faust. Der Tragödie zweiter Teil, V. 9685f. (Arkadien) 📖:
Denn es muss von Herzen gehen,
Was auf Herzen wirken soll.
↩
4
Gemeint sind die Zusammenkünfte der meist pietistisch orientierten landeskirchlichen Gemeinschaften.↩
5
Vgl. Heidelberger Katechismus, Frage 1 (BSRK, S. 682,20 📖; RefBS II/2, S. 175,32 📖).↩
6
Vgl. G. Uhlhorn, Die christliche Liebesthätigkeit in der alten Kirche, Stuttgart 18952, S. 196 📖: «Die Heiden selbst konnten sich dem Eindruck nicht entziehen, daß da ein neues Leben war, wie sie es nicht kannten […]. ‚Sehet’, riefen sie aus, ‚wie sie einander lieben!’» Uhlhorn zitiert Tertullian, Apologeticum, 39,7 📖.↩