Hitler, Adolf (1889-1945)
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Fundstellen im Text 31
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Karl Barth an Rudolf Bultmann
27. November 1934
… n. Mit herzlichem Gruß! Ihr Karl Barth [Auf einem Extrablatt:] Ich schwöre: Ich werde dem Führer des Deutschen Reiches und Volkes, Adolf Hitler , treu und gehorsam sein, soweit ich es als evangelischer Christ verantworten kann 2 , die Gesetze beachten und meine Amtspflichten gewissenhaft erf …
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Rudolf Bultmann an Karl Barth
3. Dezember 1934
… nd und der Vorsitzende des Coetus Reformierter Prediger in Deutschland kurz zuvor öffentlich dargelegt hatten, daß der «dem Führer Adolf Hitler (zu leistende Eid) durch die Berufung auf Gott ein Tun (ausschließe), das wider das in der Heiligen Schrift bezeugte Gebot Gottes wäre», erklärte si …
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Hans Freiherr von Soden an Gerhard Kittel
25. Juni 1934
… ogenheit auf unseren geschichtlichen Augenblick angewendet wird und wenn nicht ganz deutlich gesagt wird, wie sich denn die Stunde Hitlers und die Verkündigung des Evangeliums zu einander verhalten. Ich weiß nicht, von wem die Formel stammt: «als wäre nichts geschehen.» 5 Wenn sie von B …
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Ernst Wolf an Rudolf Bultmann
26. November 1934
… trafen sich am 30.10.1934 — an demselben Tage, an dem in Berlin für die Landesbischöfe Wurm , Marahrens und Meiser ein Empfang bei Hitler stattfand — in Erfurt 17 theologische Hochschullehrer unterschiedlicher kirchlicher und politischer Richtungen aus II Fakultäten zu einer Besprechun …
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Autobiographische Bemerkungen von Rudolf Bultmann
28. Januar 1956
… it den Studenten, die noch von der «Jugendbewegung» vom Anfang des Jahrhunderts geprägt waren, war höchst erfreulich. Dann kam das Hitler -Regime mit seiner Zwangsherrschaft und seinen korrupten Methoden. Das Leben in Universität und Gesellschaft war weitgehend von Mißtrauen und Denunz …
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Karl Barth an Eduard Thurneysen
18. September 1920
… ), ließ sich nach wilden Kriegserfahrungen von Barth und Thurneysen beeinflussen, kehrte sich aber dann von ihnen wieder ab, wurde Hitler anhänger und erlangte als solcher Amt und Würde eines Prof. für praktische Theologie in Jena. Nach 1945 wieder Pfarrer. ↩ 2 Erich Stange (1888–1972) …
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Predigt: Markus 1,14-15: "Das Evangelium Gottes"
23. Dezember 1956
… rd und ist Weihnacht. Ja, es hatten Alle ihre Zeit: der Engländer mit seinem Weltreich, der Franzose mit seiner großen Nation, der Hitler mit seinem tausendjährigen Reich, der Amerikaner, der die ganze Welt kaufen wollte, der Russe mit seinem Weltkommunismus, der Ungar mit seinem stolz …
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Predigt: Jesaia 40,8: "Was bleibt"
31. Dezember 1961
… dlich anzudeuten, was da gesagt ist. Im Grunde ganz einfach dies: daß Gott nicht so ein «Höchster» ist, so ein «Allmächtiger», wie Hitler zu sagen pflegte, oder so etwas wie das Schicksal, oder irgend ein letztes Geheimnis — sondern daß er unser Gott ist, so daß wir Menschen — Große un …
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§ 42 Der Schöpfer und seine Offenbarung
1943 – 1944
… erwendet; vgl. C. Schmitz-Berning, Vokabular des Nationalsozialismus , Berlin / New York 2000, S. 607 📖 . Gleichwohl spielte auch Hitler auf den Begriff an, wenn er etwa 1934 auf dem Reichsparteitag in Nürnberg erklärte: «In den nächsten tausend Jahren findet in Deutschland keine Revo …
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[Zusatz zur Auslegung des ersten Satzes der Barmer Theologischen Erklärung in KD II/1, S. 194–200]
kein Datum
… «Barmen I» gekommen. Dass die Kirche in dieser Sache auf einmal die Sprache fand, das verdankt sie, so beschämend das ist, – dem « Führer » 22 . Alle theologische Besinnung kam notorisch erst hinterher. Es ist an sich ganz richtig, wenn man gesagt hat, dass Viele, vielleicht die Meiste …
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[Atomwaffen]
kein Datum
… t bezeichnenden Ge | 674 misch und Widerspruch eines anfänglichen 974 Optimismus und einem dann bald überhandnehmenden Abscheu dem Hitler -Regime gegenüber, und überdies im Bewusstsein der furchtbaren Konsequenzen, die es auf alle Fälle haben musste, wenn ihnen die Erfüllung dieser Auf …
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Kerrl und die Bekenntniskirche
1935
… ehördlicher Befugnisse» untersagt wurde. 3 Der aus einer bewusst protestantischen Familie stammende Kerrl war am 16. Juli 1935 von Hitler mit dem «Erlaß über die Zusammenfassung der Zuständigkeiten des Reichs und Preußens in Kirchenangelegenheiten» zum Reichsminister für die kirchliche …
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Die bekennende Kirche im heutigen Deutschland
1936
… e bekennende Kirche im heutigen Deutschland I. Das heutige Deutschland ist das nationalsozialistische Deutschland, das Deutschland Adolf Hitlers , das Deutschland des 3. Reiches , das Deutschland des totalen Staates. Lassen Sie mich Ihnen in Kürze in Erinnerung rufen, was das heißt: totaler S …
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Der deutsche Kirchenstreit als Frage an den schweizerischen Protestantismus
1936
… in aller Form und nicht ohne Erfolg Schach geboten hat. Sie hat die offizielle These von der außer in Jesus Christus auch noch in Adolf Hitler geschehenen Gottesoffenbarung ausdrücklich und öffentlich als einen die Kirche zerstörenden und die kirchliche Gemeinschaft aufhebenden Irrtum bezei …
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Die deutsche Bekenntniskirche 1935/36
1936
… alistischen Deutschland will und nicht will. Das ist das entscheidend Bessere, das heute zu berichten ist. Es ist so gekommen: Die Hitler - Regierung hielt es im Herbst 1935 auf einmal für richtig, in ihrem Verhalten zur evangelischen Kirche einen neuen Kurs | 485 einzuschlagen. Ein be …
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Was haben uns die kirchlichen Vorgänge in Deutschland zu sagen?
1936
… er Kirche ihre eignen Irrtümer. Als in Deutschland jene Parolen ausgegeben wurden: Von jetzt an muss es heißen: Jesus Christus und Adolf Hitler , Erkenntnis und Dienst Gottes im Nationalsozialismus, Selbsterlösung des deutschen Menschen durch die Kraft seines eignen Blutes und Herzens, als e …
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Volkskirche, Freikirche, Bekenntniskirche
1936
… ele waren sicher die sehr zögerliche Haltung (auch) der Bekennenden Kirche in Deutschland zur Frage des persönlichen Treueides auf Adolf Hitler und insgesamt das Schweigen zu den seit 1933 verübten Verbrechen des nationalsozialistischen Staates. Vgl. K. Barth , Zur Frage des Hitlereides , in …
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Die allgemeine kirchliche Bedeutung des deutschen Kirchenkampfes
1936
… e von «aufgedeckt» und mit Bleistift unterstrichen. ↩ m Der Satz ist rot unterstrichen. ↩ -n Nachträglich eingefügt anstelle von « Hitlers und Mussolinis ». ↩ o Nachträglich mit Bleistift unterstrichen. ↩ -p Nachträglich mit Bleistift hinzugefügt. ↩ -q Nachträglich mit Bleistift unterst …
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Der Kampf gegen die evangelische Kirche in Deutschland
1937
… allen, als Nationalsozialist für die Erhaltung des religiösen und kirchlichen Friedens das zu tun, was erforderlich ist. Der Staat Adolf Hitlers bekämpft weder Kirchen noch Religionsgemeinschaften, er nimmt sie vielmehr, wenn sie seelische Aufgaben zu erfüllen haben, schützend unter seine Fit …
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Eine Frage und eine Antwort
1937
… at, dass sie neben der Offenbarung Gottes in Jesus Christus eine göttliche Offenbarung in ihm selbst, in der Person s- des Führers Adolf Hitler -s und in der unter den Voraussetzungen der Revolution von 1933 zu interpretierenden Wirklichkeit und Geschichte des deutschen Volkes anerkenne. Die …
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Questions relating to the subject of the Christian Faith and the Common Life (Oxford-Conference 1937)
1937
… d Kirche gegenüber den zahlreichen Auslandskontakten vor allem bekenntniskirchlicher Kreise die Teilnahme auf direkte Intervention Hitlers hin verboten worden. 16 706 Die Oxforder Konferenz wurde zusammen mit der kurz darauf abgehaltenen Zweiten Weltkonferenz der Bewegung für Glaube und …
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Der deutsche Kirchenkampf
1937
… die Herrschaft über alle übrigen. Und in diesem Einen oder diesen Einigen erkennen dann alle anderen sich selbst als Herrschende. Hitler und seine Leute mit ihrer Lehre vom totalen Staat auf der Grundlage des rassisch verstandenen Volkstums 25 hatten – das kann ihnen die größte Abneig …
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Die deutsche Bekenntniskirche 1936/37
1937
… enüber der allgemeinen Gestaltung der deutschen Angelegenheiten fortzusetzen. Sie wandte sich nämlich in einer direkten Eingabe an Adolf Hitler selbst, in welcher sie nicht nur (zum ersten Mal ohne alles Ja-Aber!) den Protest der Kirche hinsichtlich all der Behinderung ihrer eigenen Existenz …
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Gespräch mit Hans Fischer und Erwin Sutz
21. Januar 1948
… idigung des Ostens. Man wirft den Nationalsozialismus und [den] Kommunismus in einen Topf und merkt nicht, wie man dabei die Linie Hitlers fortsetzt. Und zwar Hitlers Front gegen den Kommunismus unter einem anderen Vorzeichen. Dagegen habe ich mich gewandt und dagegen wende ich mich heu …
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Gespräch mit Journalisten und Lesern der Zeitung «In de Waagschaal»
31. August 1948
… s gesagt wird in solchen ethischen Fragen. Es gibt keinen Krieg im Allgemeinen. Es gibt nur bestimmte Kriege . Wie der Krieg gegen Hitler einer war, und wie der Krieg in Indonesien für die Niederländer einer ist. 25 Was letz | 58 teren betrifft, so sind Sie als Niederländer allein in e …
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Gespräch in der Casa Locarno [I]
3. April 1949
… htet, nicht auf die programmatische Bekämpfung des Christentums als solches. In diesem Sinn ist der Sowjet-Marxismus harmloser als Hitler , bei dem man im Blick auf die Ausrottung der ganzen jüdischen Rasse viel eher von einer antichristlichen Tendenz reden könnte. Ein Bruder aus dem O …
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Zwei Gespräche im jüdischen Jugendbund «Emuna» in Basel
28. Januar 1950 – 23. März 1950
… nen, obwohl er für sie gekommen ist. Es ist daher klar, dass ein Christ unmöglich Antisemit sein kann . Ich habe immer gesagt: Bei Hitler und dem Nazismus ist das eigentlich Böse: sein Antisemitismus. 32 Er meinte im Grunde Christus. Wenn ich Israelit wäre, würde ich froh sein, von der …
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Gespräch in Zürich-Schwammendingen [I]
27. Dezember 1950
… nismus des Ostens als Staatsform , die kein staatsfreies Leben zulässt, nicht ebenso sehr zu verwerfen wie der Nationalsozialismus Hitlers . Wäre es unseren Brüdern im Osten nicht besser gedient, wenn die Kirchen des Westens deutlich Stellung nehmen würden gegen die Lehren des Kommunism …
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Diskussionen an der theologischen Arbeitstagung in Herborn
27. März 1951 – 30. März 1951
… n Staat so anders reagiert habe als | 281 heute. 1938 hat er in dem Brief an Prof. Hromádka 99 in Prag zum Kriege aufgerufen, weil Adolf Hitler den Krieg eindeutig wollte; spätestens ab 1938 wollte er ihn unter allen Umständen. Darum rief Barth damals, als die Welt sich noch über Hitler täus …
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Interview mit der Dill-Zeitung
29. März 1951
… ilung des Kommunismus glaube er nicht an die Entschlossenheit zu einem Krieg. So sehr Barth 1938 davon überzeugt gewesen sei, dass Hitler den Krieg wollte, so wenig halte er es jetzt für wahrscheinlich, dass die Russen einen Krieg anstrebten. Sie seien wohl Revolutionäre, aber keine So …
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Interview mit dem Kristeligt Dagblad
1. November 1952
… ntwortung dafür liegt bei den Alliierten. Überall tauchen die alten Ideale wieder auf, die noch viel weiter zurückgehen als bis zu Hitler . Es ist der Geist von früher, der die Gefahr ausmacht. Ich kenne ihn seit meiner Zeit als Professor in Deutschland von 1921 bis 1933. 6 | 405 Hitle …