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Sozialdemokratische Partei der Schweiz (1888- )

Sozialdemokratische Partei der Schweiz (1888- ): Vom Schweizerischen Arbeitertag als Interessenvertretung der Arbeiter gegründete Partei mit sozialdemokratischer, zeitweise sozialistischer Ausrichtung. – Barth gehörte der SP von 1915 bis zu seinem Weggang nach Deutschland 1921 an.

Fundstellen im Text 30

  • Biographische Skizzen Karl Barths 26. März 1927 – 12. August 1946

    … predigte ich zunächst auf den alten Linien weiter. Noch hielt ich es gerade damals für geboten, nun gerade mich auch äußerlich der sozialdemokratischen Partei anzuschließen. 13 Über den liberal-theologischen und über den religiös-sozialen Problemkreis hinaus begann mir doch der Gedanke des Reiches Gottes i …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 23. Juni 1913

    … online noch nicht vor , den du mir geschickt hast, habe ich gestern in der Predigt liegt online noch nicht vor vorgelesen. Puncto Partei 2 bin ich noch nicht ganz fertig mit mir. Ich werde wahrscheinlich absagen. Aber ich kann mich der Sache nicht so leicht entziehen. Es | 5 scheint m …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 7. Dezember 1914

    21 7. Dezember 1914 Mein Lieber! Vielleicht interessiert es dich, zu sehen, was ich gestern den Sozialdemokraten in Küngoldingen vorgebracht habe. 1 In der Diskussion meinte ein Mann sehr nett, was ich ihnen beschrieben habe, sei zwar sicher der Sinn Jesu und s …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 5. Februar 1915

    … ztlich auch eine persönliche Schrulle und nichts Herrliches ist. Nun, wir können dann davon reden am Montag. 30 Ich bin nun in die sozialdemokratische Partei eingetreten. Gerade weil ich mich bemühe, Sonntag für Sonntag von den letzten Dingen zu reden, ließ es es mir nicht mehr zu, persönlich in den Wolke …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 22. April 1915

    … schwarzen Kaffee im Pfarrhaus, das ist gescheiter. Du weißt ja alles längst, was ich sage, und könntest es viel besser sagen. Die Schweizer Parteileitung in Zürich hat mich frecherweise ohne Anfrage als 1. Mai-Referenten in Trimbach publiziert. Ich lehne kalt ab. So lasse ich mich nicht in den Sack st …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 6. August 1915

    … nnerstag sollen wieder vier aus Buchs und Suhr zu mir kommen zu einem Gespräch unter dem Apfelbaum über die innerliche Zukunft der Sozialdemokratie . Am Freitag drauf ein Referätlein im hiesigen Arbeiterverein , ich weiß noch nicht worüber, 4 schlag mir etwas Gutes vor! Beiliegend der Brief eine …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 25. März 1917

    … , sodaß ich immer wieder gern meine Beiträglein bringe, so gut das unsereins kann. Die Hiesigen wollen mich als Delegierten an den Schweiz. Parteitag in Bern schicken, der in der Sache einen großen Hornstoß tun soll!! Oh! Nun verlangt die Familie nach ihrem Haupt. […] Groß und Klein grüßen euch he …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 8. Juni 1917

    207 8. Juni 1917 Lieber Freund! Nun bin ich in Bern — zum soz.-dem. Parteitag !! […] und werde hoffentlich nicht eingesteckt, sondern kann euch am Montag wieder in Risch begrüßen. Ich freue mich so sehr, bis du kommst und die …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 25. Juni 1917

    … ein harmlos zu akzeptierender Warte-Boller, oder was ist los?! Gestern Abend waren Dr. Lejeunes da, die daran herummachen, in die soz. Partei einzutreten. […] Die Färbereiarbeiter haben nun auch ihre Gewerkschaft , die zweite am Ort, und bereits eine Lohnbewegung erfolgreich durchgeführt. …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 7. Dezember 1917

    … mir wieder einmal kräftig zu. Mit herzlichem Gruß! Dein Karl Die Kirchenpflege will mich nächsten Donnerstag verpflichten: aus der Partei auszutreten! keine Vorträge mehr im Arbeiterverein zu halten! auf ewig die Finger von der Gemeindepolitik zu lassen! 1 Korrekturabzug einer Predigt …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 8. Juli 1919

    … t in: « Das neue Werk. Der Christ im Volksstaat ». ↩ 2 Goethe, Faust I, 3834. 📖 ↩ 3 Ein Bürgerlicher hatte gegen einen gemäßigten Sozialdemokraten die Wahl in die kantonale Regierung gewonnen. Barth bezeichnet das in dem Artikel ( Neuer Freier Aargauer, Jg. 14, Nr. 157, vom 10.7.1919 📖 ) als v …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 11. November 1919

    … ns offenbar auch noch immer als hoffnungsvolle junge Leute an. O Welt! Ich habe noch eine weitere Verlegenheit auf dem Buckel. Die Sozialdemokraten von Suhr haben ihren Häuptling zu mir gesandt, ich solle ihnen am 29. November eine Volksrede halten. Ich seufzte, bat, mahnte, wies darauf hin, daß …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 12. Dezember 1919

    … bei Rosenstock taucht er auf). Hast du deine Suhrer Rede schon abgesendet? Tu’s doch. Mir ist sie hilfreich gewesen: das Nein der Sozialdemokraten zu allen Geistigkeiten, Kulturerhebungen, Verklärungen und steilen Ikarusflügen, das Verharrenwollen in der Unsicherheit, das darin Kindlichsein: da …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 1. Oktober 1920

    … etzsche und bin immer noch abwartend-unproduktiv dran. Im « Kirchenfreund » fand ich merkwürdige Akten zu Blumhardts Übertritt zur Sozialdemokratie . Er hat damals unbesonnener als Ragaz jemals geredet, ganz im Parteijargon ohne weitern Hintergrund. Das Entsetzen der Christenheit ist köstlich zu …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 3. Dezember 1920

    … hen Weihnachtspakete machen, daß es eine Freude ist. […] Endlich noch etwas Gutes. Ich gehe am Samstag in 8 Tagen nach Bern an den [sozialistischen] Parteitag als Delegierter, heiterer Sozialist der ich bin! Ich hoffe, die drei Tage seien auch für den Römerbrief 📖 nicht ganz verloren. 1917 wars ja wirklic …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 10. Dezember 1920

    … us den sich lichtenden Zuhörerreihen die Klage, ich sage immer das gleiche, und das verstehe man nicht. Berichte mir bald über den Parteitag . Herzliche Grüße von uns allen dein Eduard

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 11. Dezember 1920

    454 Bern , 11. Dezember 1920 [vom Parteitag aus] Lieber Eduard ! Einen Gruß mitten vom Schlachtfeld. Auf der Tribüne steht die rote Rosa Grimm und wirft ihrem früheren Mann «Schindluderei» vor …

  • Vorwort 1974

    … , zugleich dürfte aber auch durch die jetzt gewonnene Distanz zum Sozialismus der Weg frei geworden sein zu seinem Eintritt in die Sozialdemokratische Partei der Schweiz im Frühjahr 1915 . Bei der Wiedergabe des Textes wurde nach den Richtlinien für die Gesamtausgabe verfahren: die wenigen unvollständigen Sätze wurde …

  • Die kirchlichen Zustände in der Schweiz 22. Februar 1922

    … r für evangelische Wahrheit und kirchliches Leben, Basel, Jg. 47 (1913), S. 333–336. 📖 ↩ 68 Unter den prominenten Mitgliedern der Sozialdemokratischen Partei im Pfarrdienst nennt C. Stuckert , a.a.O., S. 84f. 📖 Hermann Kutter , Leonhard Ragaz , Emanuel Tischhauser , Paul Pflüger (alle Zürich ), Rudolf Li …

  • Vorwort kein Datum

    … anderen Orten des Kantons Aargau fortzusetzen, kann und braucht hier nicht entfaltet zu werden. Am 1.2.191 5 wurde er Mitglied der Sozialdemokratischen Partei der Schweiz . Der Weltkrieg, der seit dem Kriegseintritt Italiens am 23.5.1915 die neutrale Schweiz rings umbrandete, ist in Barths Predigten gegenwärtig, wenn …

  • Predigt: Lukas 12,32: "Gottes Vorhut" 14. Februar 1915

    … dy Mskr. : «nächste». ↩ dz Mskr. : «geschweige denn besondere äußere Opfer». ↩ 13 Am 1. Februar, vor zwei Wochen, war Barth in die Sozialdemokratische Partei eingetreten. ↩ ea Mskr. : «und in keine Partei einzutreten.» 13 ↩ eb Mskr. : «Vermögen». ↩ ec Mskr. : «noch kein Prophet und Märtyrer». ↩ ed Anstell …

  • Predigt: 2 Petrus 3,13 8. August 1915

    … und die Konsumgenossenschaft (heute Coop). ↩ 2 Über Barths Aktivitäten im Safenwiler Arbeiterverein , der lokalen Organisation der Sozialdemokratischen Partei , vgl. Busch , S. 81–83 📖 . Barths «sozialistische Reden» bis ins Jahr 1914 sind veröffentlicht in V.u.kl.A. 1909-1914, S. 361–409 liegt online noc …

  • Vorwort 1997

    … der Unterricht 3 im Mittelpunkt der Arbeit des 30jährigen Pfarrers. Ebenso unermüdlich wirkte er – seit Februar 1915 Mitglied der Sozialdemokratischen Partei – im Arbeiterverein und im Blauen Kreuz . 4 Das offizielle Kapitel der aargauischen Pfarrerschaft und die Synode der Kantonskirche waren für Barth u …

  • Predigt: Römer 14,10-12 13. Februar 1916

    … trifft: über die Offiziere, die vor Gericht stehen, über den General 4 , über den Bundesrat 5 , über die Welschschweizer, über die Sozialdemokraten 6 . Ja, über wen wird heute in der Schweiz nicht geurteilt hin und her? Das Wort Gottes aber deckt uns allen unsere ganze Geschicklichkeit auf und s …

  • Psalm 139,7-12 23. November 1919

    … gründete Dritte Internationale (Kommunistische Internationale: «Komintern») kam es 1919 zu erbitterten Auseinandersetzungen in der Sozialdemokratischen Partei der Schweiz : Nachdem ein außerordentlicher Parteitag im Februar 1919 eine Wiederaufrichtung der II. Internationale abgelehnt hatte, befürwortete der Parteivors …

  • § 3 Zwinglis Leben 17. November 1922 – 12. Dezember 1922

    … ,45,4-65,18 📖 . ↩ 305 Z 3,47,9-63,30. 📖 ↩ 306 Z 3,63,28-65,8. 📖 ↩ 307 Z 3,65,12-18. 📖 ↩ 308 Neben Barth , der am 26.1.1915 der Sozialdemokratischen Partei der Schweiz beigetreten ist, schlossen sich u. a. folgende prominente Theologen der Sozialdemokratie an: Hermann Kutter , Leonhard Ragaz , Emanuel Tischhauser , …

  • § 42 Der Schöpfer und seine Offenbarung 1943 – 1944

    … Kompromisse und Arrangements mit bürgerlich-politischen Kräften gerichteten Politik der Sozialdemokratie. 1935 trat Ragaz aus der Sozialdemokratischen Partei aus (vgl. a.a.O., S. 166–171 ). ↩ 102 «‹Wer ißt, was vom Papste kommt, stirbt daran›, in der ultramontanen und antiultramontanen Polemik vielverwend …

  • Predigt: Matthäus 5,6 19. März 1911

    … n im Vordergrund. Ab etwa 1900 wurde verstärkt auch die Gleichberechtigung der Frauen gefordert, die 1904 von der 1888 gegründeten Sozialdemokratischen Partei in ihr Programm aufgenommen wurde. Am 13. Juni 1911 wurde das Gesetz über die Kranken- und Unfallversicherung verabschiedet, die – nach ­Refe­rendum …

  • Predigt: Lukas 9,51–57 22. Oktober 1911

    … on licet. » Vgl. Büchmann, S. 327 📖 . ↩ 10 Schweizerdeutsch für: «(verbal) heruntermachen, zunichtemachen». ↩ 11 Im Wahlkampf der Sozialdemokraten , der von innerparteilichen Richtungskämpfen geprägt war, spielte die Einschätzung gegenüber dem die Politik damals dominierenden Freisinn, von der …

  • Predigt: Lukas 12,13–15 19. November 1911

    … gelebt hätte, so wäre er nicht Präsident der Kulturgesellschaft 13 geworden, er würde sich aber auch schwerlich an die Spitze der Arbeiterpartei gestellt haben, wie manche es sich vielleicht träumen. Von dem Allem würde er gesagt haben: wer hat mich dazu gesetzt?, wie er es jenem Mann sagte. …