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Schweizerische Eidgenossenschaft (1291- )

Schweizerische Eidgenossenschaft (1291- ): Föderalistischer, demokratischer Staat in Mitteleuropa; seit 1848 als moderner Bundesstaat in der heutigen Form organisiert, der Legende nach am 1.8.1291 mit dem sogenannten «Rütlischwur» durch die Urkantone begründet.

Fundstellen im Text 24

  • Predigt: Markus 13,7 2. August 1914

    … cheint es ja nicht ausgeschlossen, daß wir noch ganz anders davon zu hören und zu sehen bekommen könnten.» ↩ 5 1798 wurde die alte schweizerische Eidgenossenschaft nach dem Einmarsch französischer Truppen unter den Generalen Brune und Schauenburg gewaltsam in die — von Frankreich abhängige — « Helvetische Repub …

  • Predigt: Philipper 4,6 9. August 1914

    … so viele Stunden mit Kummer und Sorgen zuzubringen, einmal gründlich darüber nachzudenken, wie viel uns in unserem freien, starken Schweizerland gegeben ist, wieviel sicherer und zuversichtlicher wir für unsere Soldaten an der Grenze in die Zukunft blicken dürfen als unsere umliegenden Nachba …

  • Predigt: Jesaia 30,15 30. August 1914

    … zwischen der damaligen Lage dieses kleinen Königreiches in Palästina und der heutigen ernsten Situation, in der sich unser liebes Schweizerland befindet, inmitten der längst machtgierigen und eifersüchtigen und nun auf einmal in offene Feindschaft geratenen großen Kriegsmächte Europas . Und …

  • Predigt: Matthäus 8,23-26 13. September 1914

    … eingeführt, daß an diesem Tage das | 469 ganze Volk dankbar und reuig und betend sich erinnern solle: Ein Höherer waltet über dem Schweizerland , und seiner Hände Werk sind wir. Er ist wohl manches Jahr ohne allzuviel Ernst und Tiefe gefeiert worden, der Bettag. Man nahm ihn eben so hin als …

  • Predigt: Jeremia 22,29 (Bettag Vormittag) 20. September 1914

    482 239 Safenwil , Sonntag, den 20. September 1914 1 Bettag Vormittag Jeremia 22,29 Liebe Gemeinde! Höre des Herrn Wort! O Land, o Schweizerland , o Schweizervolk! Höre des Herrn Wort! Das ist die Botschaft, die jetzt an uns ergeht, die uns jetzt wecken, ergreifen, überwältigen soll. Zur Bett …

  • Aber seid getrost! Predigt über Johannes 16,33 24. Dezember 1963

    … izierte der schweizerische Nationalrat (Parlament) den bereits am 23.8.1963 vom Bundesrat (Regierung) unterzeichneten Beitritt der Schweiz zum Moskauer Abkommen. ↩ 8 J. Gotthelf , Die schwarze Spinne (1842). 📖 ↩ 9 C. F. von Weizsäcker , Mit der Bombe leben. Die gegenwärtigen Aussichten …

  • Die kirchlichen Zustände in der Schweiz 22. Februar 1922

    … onalen Synodal- oder Kirchenräte[,] sind faktisch nur Synodalausschüsse, wie ja auch die politischen vollziehenden Behörden in der Eidgenossenschaft u. in den Kantonen nur Parlamentsausschüsse sind. – Schon darum ist bei uns die Vorstellung «Kirchenregiment» sehr viel weniger belastet als in Deut …

  • Das Problem der Ethik in der Gegenwart 1923

    … tglied von 1926 bis 1933 . Zum wiederholten und entschiedenen Eintreten Ragaz’ für den Völkerbund , besonders für den Beitritt der Schweiz zu demselben in den Jahren 1919/20 , vgl. seine Arbeiten Sollen wir in den Völkerbund? , in: Neue Wege. Blätter für religiöse Arbeit, Jg. 13 (1919), …

  • Predigt: Römer 14,10-12 13. Februar 1916

    … eiten. Während des 1. Weltkriegs war Ulrich Wille ( 1848–1925 ) General. ↩ 5 « Bundesrat » heißt die (siebenköpfige) Regierung der Eidgenossenschaft . Jährlich wechselnd füngiert einer der Bundesräte als «Bundespräsident». ↩ 6 Gegen die neutralitätswidrige Haltung des Generalstabs wandte sich auc …

  • § 5 Zwinglis Ausgang 27. Februar 1923

    … . Und wie Rom Alba Longa , die Latiner und Sabiner, aus denen es entsprungen, unter sich getan, so müßten nun auch die Gründer der Eidgenossenschaft durch Minderung ihres Stimmrechts in der Tagsatzung, durch Einschränkung ihrer Macht gemeistert und gezüchtigt, ja, wie Zwingli mehrfach schreibt, « …

  • § 44,2 Der Mensch und die Menschheit kein Datum

    … rorts, der die Tagsatzung leitete und den diplomatischen Verkehr mit dem Ausland leitete. In der «Mediationszeit» ab 1803, als die Schweiz faktisch von Frankreich abhängig war, wurde der «Landammann der Schweiz» als Oberhaupt der nominellen schweizerischen Zentralgewalt zum direkten Ans …

  • Predigt: Johannes 8,34.36 7. Mai 1911

    … ligtum, diese Sache ist unsre Sache. Was ist der Erfolg gewesen: Ein Triumph der Gedankenlosigkeit, der unsre Stadt vor der ganzen Schweiz lächerlich gemacht hat. Ich brauche bloß an die von jedem Sinn und Witz verlassenen Refrains und Laterneninschriften zu erinnern, an denen das Volk …

  • Predigt: Exodus 19,17 (Eidgenössischer Bettag) 17. September 1911

    … e Schweizer innere Ruhe und äußere Kraft suchten bei dem, der Himmel und Erde gemacht hat [vgl. Ps. 121,2 ; 124,8 ]. Auch die neue Eidgenossenschaft hat sich diesen Gedanken zu eigen gemacht, indem sie über ihre Bundesverfassung das schlichte und doch so inhaltsreiche Wort setzte: Im Namen Gottes …

  • Predigt: Lukas 12,13–15 19. November 1911

    … n Ihering , Der Kampf um’s Recht , Wien 1872; 1910 17 📖 . ↩ 6 Andere Transkription für Konfuzius . ↩ 7 Gründungsurkunde der Alten Eidgenossenschaft von 1291 , in der es neben dem Versprechen gegenseitigen Beistands und der Versicherung, sich nicht unter fremde Mächte beugen zu wollen, vor allem …

  • Basler Hilfswerk für deutsche Gelehrte 1935

    … ke und spezielle Hilfe für spezielle Not d) Warum Schweiz? a) weil als deutschsprachiges Land das nächstscheinende [?] b) weil die Schweiz mit freiheitl[icher] Tradition. Furchtbare [?] Torheiten [?] und positive Gegenarbeit. Hier ist etwas zu tun. Nicht umsonst gesagt haben! 1 Fritz Ha …

  • Die bekennende Kirche im heutigen Deutschland 1936

    … ltung des Verhältnisses Kirche-Staat entspricht der Gestaltung in vielen anderen Ländern, etwa auch der, die wir noch heute in der Schweiz haben. av Warum also den Streit fortsetzen, warum nicht diese einleuchtende Lösung des Staates annehmen? Die BK darf ja auch unter dem Dache weilen …

  • Was haben uns die kirchlichen Vorgänge in Deutschland zu sagen? 1936

    … zu neutral geworden. Lassen wir es uns sagen, dass es gegenüber dem Worte Gottes keine Neutralität gibt? Das bedeutet auch für die Schweiz Entscheidung. Die Stunde der Entscheidung wird eines Tages anbrechen. Wo werden wir dann stehen? Werden wir dann in der Lage sein, zu hören und zu r …

  • Der Kampf gegen die evangelische Kirche in Deutschland 1937

    … emaskierung des ganzen Hetzfeldzugs». Es sei nun «an der Zeit […], einmal die ganze Kampagne darzustellen, die seit langem auf die Schweiz losgelassen wird, um sie in möglichst gereizte Stimmung gegen Deutschland zu treiben». 9 Schon am 31. Januar 1937 , in Kenntnis nur des ersten Teils …

  • Kirchliche Entscheidungen in der Schweiz 1937

    … rs gedacht, habe ich von der gegenwärtigen Diktatur in Deutschland genug gesehen, um sie für eine Sache zu halten, vor der ich die Schweiz bewahrt und Deutschland und alle diktatorisch regierten Länder wieder befreit zu sehen hoffe. Bin ich « intolerant » 20 , wenn ich so denke, wenn ic …

  • Der deutsche Kirchenkampf 1937

    … hts leichter als ein ganzes Sündenregister der Bekenntniskirche zusammenzustellen und ihr vorzuhalten – besonders von der sicheren Schweiz aus! Ich möchte alle diejenigen, die das tun, einladen, hinauszugehen und es besser zu machen. – Wie dem auch sei, es bleibt die Tatsache, dass in d …

  • Predigt: Matthäus 5,33-37 14. Juli 1912

    … en – wenn ich an gewisse Gemeindeversammlungen hier denke, scheint mir das sehr fraglich – und dass es eine Tatsache ist, dass die Schweiz heute in manchen fortschrittlichen Einrichtungen von andern Ländern, zum Beispiel von Deutschland , ja sogar von Bulgarien , übertroffen ist. Damit, …

  • Predigt: Psalm 118,8 1. September 1912 – kein Datum

    … hte Gottes das Licht der Menschen! Amen. 1 Nach langen Vorbereitungen besuchte Kaiser Wilhelm II. vom 3. bis 7. September 1912 die Schweiz ; er traf am 3. September in Zürich ein und besuchte am 6. September Bern . Schon zuvor hatte er angekündigt, während seines Besuchs in der republik …

  • Predigt: Jeremia 14,8-9 15. September 1912 – kein Datum

    … a brauchen? Ihr kennt Alle die schönen Verse, in denen der Dichter Schiller im «Wilhelm Tell» ausgesprochen hat, was die Größe des Schweizerlandes war, als es zustande kam: Wir wollen sein ein einig Volk von Brüdern, In keiner Not uns trennen noch Gefahr! Wir wollen frei sein, wie die Väter war …

  • Gespräch mit Hans Fischer und Erwin Sutz 21. Januar 1948

    … n die erste Wipkinger Tagung am 1. Dezember 1938. In seinem Vortrag dort hatte er vor dem Einfluss des Nationalsozialismus auf die Schweiz gewarnt und dessen Antisemitismus kritisiert ( K. Barth, Die Kirche und die politische Frage von heute , Zollikon-Zürich 1939 📖 ; vgl. dazu P. Rust …