Predigt: Jeremia 14,8-9
Zwei große Fragen legt der Bettag uns Schweizern alle Jahre wieder ans Herz: Erstens: An was fehlt es uns? und Zweitens: Wie soll es bei uns anders werden? Um dieser Fragen willen heißt der Bettag auch Bußtag; denn das heißt Buße tun, wenn man sich diese Fragen stellt und beantwortet. Wie es jeder Einzelne von uns nötig hat, immer wieder in Selbstbesinnung und Selbsterkenntnis Buße zu tun, so haben wir es auch nötig als Gesamtheit, als Volk, als Schweizervolk. Denn auch die Völker, nicht nur die einzelnen Menschen, haben ihre bestimmten geistigen Eigenschaften. Auch ein Volk hat seinen Kopf, seinen Willen, sein Gemüt und darum auch seine Tugenden und seine Sünden. Auch ein Volk kann fortschreiten und besser werden oder aber zurückbleiben und versumpfen. Darüber nachzudenken mit unerbittlicher Aufrichtigkeit, will uns der heutige Tag in besonderer Weise anleiten und antreiben.
Liebe Freunde! An was fehlt es unserm Schweizervolk?
Ich will darauf zunächst ganz im Allgemeinen die Antwort geben: es fehlt uns an Gott. Wir sind im Ganzen ein gesundes und wohlhabendes Volk; wir sind geachtet unter den Völkern
Wir können Gott hören. Er redet mit aller Macht und Eindringlichkeit zu uns. Ich denke an die tausend Kanzeln im Land, von denen Sonntag für Sonntag frei und ungehindert die Wahrheit verkündigt werden darf und verkündigt wird allem Volk. Ich denke an unsre wohlgeleiteten und -eingerichteten Schulen, die jedem jungen Menschen Gelegenheit geben, sieben oder acht Jahre lang guten, göttlichen Samen zu empfangen. Ich denke an Alles, was heutzutage getan wird, um möglichst Vielen gute Bildung, gute Lektüre zu verschaffen, an die vielerlei edlen, vorwärtsführenden Bestrebungen auf sittlichem und |400 künstlerischem Gebiet, die immer weitere Kreise erreichen, ich denke daran, dass sogar durch die Zeitungen neben allerlei Unnützem und Schädlichem vielen Tausenden täglich auch allerlei Gutes und Anregendes gebracht wird. Gott redet in unserm Volk, auf alle diese Weisen. |
Aber ist er nicht trotzdem ein «Fremdling im Land»? Müssen wir uns nicht gestehen, dass unendlich viel von dem mannigfachen Schall seiner Worte einfach im Wind verweht? Wie Viele hören denn in Wirklichkeit das Wort der Wahrheit, das ihnen in Kirche und Schule und Literatur angeboten wird? Ist der Stumpfsinn und die Gleichgiltigkeit bei Jungen und Alten nicht viel größer als die Empfänglichkeit? Und müssen schließlich nicht die, die auf diesem oder jenem Gebiet den Beruf haben, zu den Andern zu reden von den guten und göttlichen Dingen, sich selbst den Vorwurf machen, dass sie viel zu undeutlich und viel zu schwach reden, dass es auch ihre Schuld ist, wenn Gott immer bloß kommt, um wieder zu gehen unter den Leuten? Gott redet nicht nur, sondern Gott wirkt und schafft, auch in unserm Land und Volk. Wir haben dankbar zu sein für so Vieles, was sein Geist schon unter uns getan hat, für die vielen Anfänge und Anläufe zu Gutem, zum Bessern, die bei uns vorhanden sind, für den immer wachsenden Sinn für die Pflicht der gegenseitigen Hilfe und Solidarität, vor Allem dafür, dass es uns nicht fehlt an Männern und Frauen, die in der Öffentlichkeit oder in der Stille Brunnstuben sind wahren geistigen Lebens und wahrer Gesinnung. Ja, Gott ist unter uns. Aber möchte man nicht sagen, er ist unter uns wie ein bestürzter Mann, einem Kriegsmann gleich, der nicht zu helfen vermag? Muss man nicht manchmal auf den Gedanken kommen, das wenige göttliche Leben, das in unsrem Volk vorhanden ist, sei wie begraben, verschüttet, machtlos gegenüber dem Schwall der Dummheit und Gemeinheit, die eben auch da ist? Was sollen alle Anfänge des Bessern, wenn sich der Widerstand des Schlechten so hartnäckig und gewaltig erweist? Was sollen die schönsten und bestgemeintesten gemeinnützigen Einrichtungen und Anstalten, wenn doch unsre ganze Lebensordnung nur eine große Selbstsuchtsordnung ist? Was hilft es, dass immer wieder da und dort Menschen sind, zu denen man freudig hinaufsehen, von denen man etwas erwarten darf, weil es Gottesmenschen sind, auf die eine oder andre Weise? Was hilft es, wenn man gerade in unsrer |401 Demokratie doch immer fürchten muss, dass sie von der blinden, unverständigen Mehrzahl der Übrigen nicht begriffen werden und nicht zur Geltung kommen? Gleicht da Gott mit seinem Wirken unter uns nicht wirklich dem Kriegsmann, der nicht zu helfen vermag? Seht, meine Freunde, das meinte ich, wenn ich sagte, es fehle uns an Gott. Wir kennen ihn und haben ihn, aber wir sind arm an Gott. Das göttliche Leben ist nicht ein wallender Strom in unserm Volk, sondern ein schmales, wasserarmes Bächlein: Hier eine Kirche und dort ein eifriger Lehrer, hier eine gute Anstalt und dort ein Einsamer, der des Landes Bestes sucht, hier ein gutes Wort und dort eine erfreuliche Bewegung. Aber es sind immer nur einzelne Posten, es ist nicht das Volk, nicht unser liebes Schweizervolk als Ganzes, das auf Gottes Stimme hört und seinen Willen vollstreckt. Gott ist rar unter uns. Das ist die große Not, an der wir leiden. Das ist die Tatsache, die wir uns heute, am Bettag, vor Augen halten müssen.
Oder ist’s etwa nicht wahr, dass es eine Not ist und dass wir darunter leiden,
dass Gott wie ein Fremdling, wie ein Kraftloser ist unter uns? Ja, was bedeutet denn für unser Schweizervolk das geheimnisvolle Wort Gott, das wir da brauchen? Ihr kennt Alle die schönen Verse, in denen der Dichter
Einigkeit, Freiheit, Treue – das ist die Größe des Schweizervolkes. Diese Größe meinen wir, wenn wir singen:
402 Wenn wir diese Größe besäßen, wenn Einigkeit, Freiheit und Treue wirklich walten würden unter uns, dann wäre Gott kein Fremdling unter uns, dann könnten wir mitempfinden, was die alten Berner meinten, wenn sie sagten, der Herrgott selbst sei zu
Wir wollen sein ein einig Volk von Brüdern! O wenn es doch wahr wäre, liebe Freunde! Aber steht’s nicht so, dass dieser große Gedanke wohl hier und dort leuchtend wieder auftaucht und durchschlägt bei einzelnen außerordentlichen Anlässen, aber nur, um sofort wieder zu verschwinden im gewöhnlichen, alltäglichen Lauf unsres Volks- und Staatslebens! Wie Wenige glauben doch im Ernst an diese Einigkeit und Brüderlichkeit, um dann auch danach zu tun. Wie Wenige sind bereit, die kleinen und großen Opfer zu bringen, die das mit sich bringt! Was sollen wir sagen zu den widerlichen Streitigkeiten zwischen den verschiedenen Gegenden und Kantonen, bald um die Linie einer neuen Eisenbahn, bald um die Besetzung eines leergewordenen Bundesratssessels? Was sollen wir sagen zu dem Treiben der Parteien, der Parteien ohne alle Ausnahme, die es jede als ihr höchstes Ziel zu betrachten scheinen, alle andern recht herunterzumachen, als ob damit das Geringste geleistet wäre, – so dass viele anständige Leute sich von aller Politik immer mehr angeekelt fühlen: …«ein garstig Lied, pfui, ein politisch Lied»?!5 Und was sollen wir sagen zu dem Kampf der Klassen, so wie er leider gekämpft wird: Hier die ewige charakterverderbliche Aufforderung, neidisch und unzufrieden zu sein und |403 die Fäuste im Sack zu machen, und dort die bodenlose Verständnislosigkeit für Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit im Erwerbsleben, die nichts Gescheiteres weiß, als nach Bajonetten und Kanonen zu rufen. Wir wollen sein [ein] einig Volk von Brüdern!? O es ist ein wahrer Hohn, dieses Wort, wenn wir daran denken, wie verschwindend selten die Gesinnung ist unter uns, die auch im Gegner vor Allem den Bruder sieht, die auch im Kampfe es sich zum obersten Zweck macht, mit dem Bruder einig zu werden. Wir wollen Eins sein wie die Väter waren! |
Kein Wort ertönt häufiger an unsern patriotischen Festen, nichts schmeichelt uns Schweizern mehr als das Wort «Freiheit»! Und es gibt wirklich nur wenige Worte, die einen höhern, edlern Klang hätten als dieses. Aber ich frage euch, wo ist diese Schweizerfreiheit? Die
Der erste Landvogt, der im
Der zweite Landvogt im Schweizerland ist der Alkohol. Er herrscht für gewöhnlich weniger brutal, aber auch er fast allgemein. Ich denke |404 durchaus nicht nur an das sogenannte Trinkerelend, obwohl es wahrhaftig noch immer landauf, landab seine Opfer fordert. Ich denke daran, dass unser Volk in weitesten Kreisen noch immer seine größten und schönsten Momente, seine Erhebung, seine Freude, seinen Trost und seine Erholung im Alkoholgenuss sucht. Ist’s etwa nicht so, dass bei unsern Sänger-, Turner- und Schützenfesten der Festwein die wichtigste Frage unter allen Vorbereitungen und nachher der ersehnte Glanzpunkt des Festes selbst ist? Ist’s nicht so – und ich rede da aus Erfahrung7 –, dass unsre Studenten, die später die Führer des Volks sein sollen, hier die Quelle ihrer Begeisterung suchen? Ist’s nicht so, dass unsre Dorfpolitik und Vereinspolitik, unsre Kantons- und Bundespolitik beim Glase gemacht wird? Ja, sie ist aber auch danach! Seht, das ist das große Unheil, das dieser Landvogt anrichtet, dass von diesen Höhepunkten aus, wo man das Trinken auch immer für unentbehrlich hält, unser ganzes Volksleben bis in seine feinsten und heiligsten Gebiete hinein durchdrungen und vergiftet wird vom Biergeist und vom Weingeist. Wieviel Unwahrheit und wieviel Geistesträgheit, wieviel Geschwätz und Missverständnisse, wieviel Oberflächlichkeit und bösen Willen hat nicht dieser Landvogt auf dem Gewissen! Wieviel freier und mutiger und moderner würden unsre Behörden urteilen und beschließen, wenn diese lähmenden Dünste weniger mächtig wären in den Köpfen! Wie ganz anders würde, um nur ein Beispiel zu nennen, die Arbeiterbewegung dastehen, wenn sie nicht immer wieder mit diesem schlimmsten ihrer Feinde einen heuchlerischen Frieden schließen würde. Und wieder muss man sagen: wo nur sind die, die es wagen, den Einfluss dieses Gewaltherrschers ganz abzuschneiden. |
Der dritte Landvogt ist eine Landvögtin. Sie heißt die Phrase. Das sind die großen, volltönenden Worte, mit denen man das Nachdenken und die Ernsthaftigkeit ersetzen kann. Wer es versteht, große Worte zu machen, der gewinnt immer ein großes Gefolge, denn mit großen Worten fängt man die Dummen. Die Phrase hat ihre Zwingburgen in den Zeitungen, leider, muss ich sagen, in den Zeitungen ausnahmslos |405 aller Parteien. Von diesen Zwingburgen aus regiert sie das Land, und das Beste ist, dass die Untertanen gar nicht merken, dass sie regiert werden.
Die Phrase sagt: Fortschritt! Ach ja, Fortschritt! murmeln ringsumher die Untertanen. Aufklärung! Ach ja, Aufklärung, natürlich! Toleranz! Ja, ja, Toleranz! Und so werden alle die großen Worte hingenommen und geglaubt, unwiderstehlich dringen sie in die Köpfe ein, werden da hart und hölzern, und jeder hält sie für seine eigene Überzeugung, während er doch nur der Macht der Phrase unterworfen ist.
Ich denke an einen ganz bestimmten Fall, wenn ich jetzt sage, dass die Zeitungsphrase die Macht hat, vielen Tausenden in unsrem Volk die größten Sinnlosigkeiten selbstverständlich zu machen. Wo bleibt da
Endlich das Letzte: Wir wollen trauen auf den höchsten Gott und uns nicht fürchten vor der Macht der Menschen! O wenn wir das tun würden, meine Freunde! Das würde heißen: Wir wollen die Wahrheit und die Liebe und das Recht für das Beste und Sicherste halten und in ihrem Besitz vor keinen Gefahren zittern. Was wären wir Schweizer für ein starkes und reiches Volk, wenn es so wäre. Aber wenn wir uns nun umsehen und uns fragen: woher erwarten wir eigentlich Kraft und Hilfe, was ist uns das Beste und Wünschenswerteste in den Nöten und Aufgaben des Lebens, dann finden wir, dass wir in der großen Mehrzahl auf ganz andre Dinge vertrauen. |
Einmal auf unsre Waffen, auf unsre Armee, deren Leistungen ja jetzt sogar vom
Und wie viele wiederum denken und sagen es, das Höchste und Beste, was unserm Volk erhalten bleiben müsse, sei seine körperliche Kraft und Gesundheit. Gewiss soll sie das, wenn man nur immer am rechten Ort dran denken würde, nämlich bei den Gefahren, die die Gesundheit unsres Volkes bedrohen, in der Sorge für gesunde und reichliche Nahrung für Alle, in der Regelung der Arbeitsverhältnisse, besonders in den Fabriken und in der Heimarbeit, in der Erziehung der Kinder, in der Gesetzgebung gegen Alkoholismus und Unsittlichkeit. Wir wollen auch das Turnwesen segnen, dass es die körperliche Kraft in weiten Kreisen erhält und fördert als ein hohes Gut unsres Volkes. Ein gesunder Geist in einem gesunden Körper!10 Das ist eine prachtvolle Losung. Aber gerade die Turner und Turnerfreunde hätten es heute nötig, sich erinnern zu lassen, sie möchten über dem gesunden Körper den gesunden Geist nicht so völlig vergessen, wie es vielfach geschieht. Was helfen uns die prächtigsten Muskeln und die schönsten Übungen an Reck und Barren, wenn die Rohheit und Oberflächlichkeit in den Köpfen und Herzen nur um so ungenierter ihr Wesen treibt. Was dem Menschen Kraft und Halt gibt, das ist schließlich doch einzig und allein der gesunde Geist, und wenn die |407 Körperkultur dazu nicht hilft, so ist sie keinen Streich wert. Ein starker Büffel ist dann gerade so schön. |
Aber um den gesunden Geist zu bekommen, ist’s nun auch mit der sogenannten Schulbildung nicht getan. Das ist das dritte falsche Vertrauen, das in unserm Volk und vielleicht in unserm
Seht, meine Freunde, so kommt’s und so sieht das aus, dass Gott nur wie ein Fremdling ist im Land und wie ein bestürzter, kraftloser |408 Mann unter uns. Ich wiederhole noch einmal, dass man das Wort «Gott» bei alledem auch weglassen kann, wenn man dieses Wort aus irgendwelchen Gründen scheut. Es handelt sich hier nicht um irgendwelche Worte, sondern einfach um Tatsachen, die jeder sehen und bestätigen muss, der aufrichtig ist. Diese Tatsachen wollen wir heute erkennen und anerkennen.
Und nun die andre Bußtags- und Bettagsfrage: wie soll es bei uns anders werden? Ich glaube, da kann die Antwort nicht schwierig und verwickelt sein nach Allem Gesagten. Wenn Gott so rar ist unter uns, müssen wir ihn bitten, reichlicher unter uns zu sein. Etwas Anderes hat auch der Prophet
Aber wie geschieht das? Meine Freunde, dazu gehört zweierlei. Zuerst das, dass wir wirklich daran glauben, dass der Herr in unsrer Mitte ist und dass wir nach seinem Namen genannt sind. Das will sagen, dass wir uns festhalten an Allem, was uns schon geschenkt ist an göttlichem, gutem Leben, an Werken und Wirkungen Gottes, an Einigkeit, Freiheit und Treue. Wir werden dann entdecken, dass es nicht so wenig ist, wie es auf den ersten Blick aussieht. Wir würden entdecken, dass nicht Gott der unstete Wanderer, der Fremdling ist im Land, sondern dass wir unsicher, unbestimmt, mutlos, zweifelhaft waren, dass wir Gottes Worte und Werke zu wenig ernst genommen haben. Sobald wir sie ernst nehmen, dann bleiben sie uns, dann wird |409 Gott auch Bürger bei uns. Dankbarer, freudiger, empfänglicher müssen wir werden allem Guten gegenüber, das unter uns, in unserm Volke vorhanden ist Wir müssen aufhören mit dem Zaudern und Achselzucken und Zweifeln, wir müssen das Gute frisch packen und pflegen, wo und wie es uns auch begegne. Unser Misstrauen gegen Gott muss sich in Vertrauen verwandeln. Wenn wir ihm nahe bleiben, dann bleibt er auch uns nahe, dann kann uns das ganze erschütternde Bild unsrer Sünde nicht mehr erschrecken, dann erfahren wir, wie überwältigend groß Gott ist mitten in der Gottlosigkeit. |
Das Zweite aber gehört dazu; es ist das inbrünstige Gebet: o lass uns nicht fahren! Wir dürfen uns nicht begnügen lassen an dem, was wir schon kennen und haben von ihm, sondern wir müssen mehr verlangen und immer mehr.
Dazu ist uns Jesus gegeben. Durch ihn hat Gott uns ja alles Gute gegeben, das wir schon haben; – durch ihn gibt er uns immer mehr. Wenn wir zu ihm kommen, wenn wir uns so recht deutlich vor Augen halten, wer er gewesen ist, wie er gelebt hat und gestorben ist, dann erfüllt sich unsre Bitte: o lass uns nicht fahren! noch bevor wir sie aussprechen. Da spüren wir, dass Gott nicht ein bestürzter Mann ist, nicht ein Kriegsmann, der nicht zu helfen vermag.
Wir empfinden da eine Kraft, die über den Unfrieden und die Sklaverei und die Eitelkeit in uns und in unserm Volk siegen muss. Gott lässt uns nicht fahren, solange wir Jesus ansehen. O wollen wir nicht Alle hinzutreten, um an dieser Quelle wieder Zutrauen und Kraft zu schöpfen, damit unser Volk und unser liebes