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Johannes (Evangelist)

Johannes (Evangelist): Autor des Johannesevangeliums; in der Tradition mit dem gleichnamigen Apostel und dem Verfasser der Johannesbriefe und der Apokalypse gleichgesetzt, was jedoch in der Forschung bezweifelt wird.

Fundstellen im Text 17

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 18. September 1920

    … 0–31 (!). Der Bettag als solcher taucht nur in fragwürdiger Ferne auf. Deine Nachrichten über Matthäus sehen mich gut an. Wohlauf! Johannes ist mir vorläufig viel zu fremdartig, als daß ich mich daran wagen wollte. […] Ich durchging diese Woche mehrere Jahrgänge « Kirchenfreund » 4 aus d …

  • Von der Paradoxie des «positiven Paradoxes». Antworten und Fragen an Paul Tillich 1923

    … f die Seite von Barth , und das heißt in dieser Beziehung auf die Seite von Kierkegaard und Pascal , von Luther und Augustin , von Johannes und Paulus stellen. Ein unmittelbares, unparadoxes, nicht durch das ständige radikale Nein hindurchgehendes Verhältnis zum Unbedingten ist kein Verh …

  • Das Schriftprinzip der reformierten Kirche 1925

    … tgeheißen p , und wir meinen, daran habe | 513 sie wohlgetan. Die Differenz zwischen Propheten und Aposteln, zwischen Matthäus und Johannes , zwischen Römerbrief und Jakobusbrief ist vorhanden, aber sie ist die fließende, bewegliche zwischen Verheißung und Erfüllung, zwischen Gesetz und …

  • Predigt: Offenbarung 1,8 (Neujahr) 1. Januar 1915

    … r rechten Bibel, und das ist nicht die rechte Lebensweisheit, die so redet, so weise sie zu sein scheint. Da hat uns der verbannte Johannes auf der Insel Patmos etwas Besseres zu sagen. Er hat alle Schwermut und Wehmut überwunden, und an ihre Stelle ist die ruhige, fröhliche Erkenntnis g …

  • Predigt: 1 Johannes 3,2 25. Juli 1915

    … und wenngleich die ganze Welt auch damals voll «Noch nicht» war. Der mußte an Gott glauben, weil er Gott gesehen hatte. Darum sagt Johannes so sicher: wir wissen, daß erscheinen wird, was wir eigentlich sind; wir wissen, daß wir ihm, Gott, gleich sein werden; wir wissen, daß wir Gott seh …

  • Psalm 139,7-12 23. November 1919

    … gl. Mt. 5,10 . 13f. ]? Wer gibt ihnen das Recht zu der Annahme, daß sie die sein werden, die nach den Verheißungen der Offenbarung Johannis schließlich triumphieren werden [vgl. z. B. Apk. 7,9-17 ]? Ist das alles nicht auch eine Flucht vor Gott, um so schlimmer, wenn sie sich unter der P …

  • § 3 Zwinglis Leben 17. November 1922 – 12. Dezember 1922

    … bemerken: Zwingli sagt ausdrücklich, daß unter « Evangelium » nicht allein das zu verstehen sei, was Matthäus , Markus , Lukas und Johannes geschrieben, sondern «Alles, was von Gott den Menschen je ist kund getan, das sie bericht und sicher gemacht hat des Willens Gottes». 136 Man kann a …

  • 12.-15. Kapitel: Die große Störung 1922

    … ualität , nicht die mehr oder weniger große Verdorbenheit der Ordnung steht in Frage bei all den Anklagen, die von der Offenbarung Johannes bis zu Nietzsche , von den Täufern bis zu den Anarchisten gegen sie geschleudert worden sind, sondern ihr Bestehen. Dass hier Menschen dem Menschen …

  • Predigt: Markus 10,42-45 April 1908

    … nter die Völker, auf diese Botschaft gründete sich die junge Gemeinde. 6 Wir hören die Predigt eines Paulus , eines Petrus , eines Johannes , später eines Augustin und Luther und zahlloser Anderer bekannter und unbekannter Jünger Jesu; wo immer warmes Leben aus Gott pulsierte, da stand a …

  • Predigt: 2.Timotheus 3,15 31. Januar 1909

    … tus der neue Adam, in 15 dessen Tod unser alter Mensch gestorben, mit dessen Auferstehung Alles neu geworden ist [vgl. Röm. 6,4 ]. Johannes preist ihn als den eingebornen Sohn vom Vater voller Gnade und Wahrheit [ Joh. 1,14 ], der Verfasser des Hebräer briefs als den Anfänger und Vollend …

  • Predigt: Apokalypse 3,20 19. Dezember 1909

    … r nimmt es immer neue Formen und Gestaltungen an. Er war längst gestorben, und doch war dies Leben immer noch da. Ein Paulus , ein Johannes haben 9 davon geredet mit aller Überzeugungsgewissheit ihrer Persönlichkeiten. Einer hat’s dem Andern gesagt, und wieder fiel vom Samen der Worte ei …

  • Predigt: Lukas 2,14 25. Dezember 1909

    … redet die Ewigkeit des lebendigen Glaubens, redet dieselbe durch nichts zu erschütternde Gewissheit, die den Verfasser des vierten Evangeliums zu dem begeisterten Ausruf treibt: Wir sahen seine Herrlichkeit! [ Joh. 1,14 ] 264 Und was die Apostel und die ersten Christen sahen , das war die E …

  • Predigt: Markus 4,3-9 11. September 1910

    … hm darüber rechten wollen. Es hat seinen guten Grund, dass die innere Erfahrung der Christenheit schon im Zeitalter des Paulus und Johannes in jenen gewichtigeren Worten ihren äußern Ausdruck gesucht und gefunden hat. | 580 Aber ich meine, wenn wir wie die Kinder von vorne anfangen wolle …

  • Die theologischen Voraussetzungen kirchlicher Gestaltung 1935

    … ht leuchten vor den Leuten!» [ Mt. 5,16 ] ist sein anderes Wort: « Ich bin das Licht der Welt!» [ Joh. 8,12 ] und 249 das Wort des 4. Evangelisten über Johannes den Täufer : « Er war nicht das Licht, sondern dass er zeugte von dem Licht.» [ Joh. 1,8 ] Das bedeutet aber, dass wir es auch bei den …

  • Volkskirche, Freikirche, Bekenntniskirche 1936

    … nur eine Tarnung jenes antichristlichen Widerwillens gewesen wäre. Die 42 Monate Drachenherrschaft, von denen die Offenbarung des Johannes redet [vgl. Apk. 13,5 ], könnten auch noch gar nicht hinter uns, sondern ihre entscheidenden Ereignisse könnten noch vor uns liegen. Liegt das Streb …

  • Predigt: Johannes 8,1-11 10. November 1912 – kein Datum

    … htigmachen können. – | Warum sind jene Leute zu Jesus gekommen, um seine Meinung zu hören über die fatale Ehebruchsgeschichte? Der Evangelist , der uns den Vorgang erzählt, deutet an, sie hätten ihn damit versuchen, ihn in eine Falle locken wollen. Das kann wohl so sein. Sie gehörten zu de …

  • Gespräch im Seminar von Peter Brunner 18. Juli 1952

    … Barth auch auf das in Frage genannte zweite Beispiel für unterschiedliche christologische Aussagen eingehen: «[…] Präexistenz: bei Joh[annes] wahrer Gott und wahrer Mensch / Einsetzung: wurde in seiner Auferstehung als Beides offenbar und erkannt […]». ↩ 52 Der voranstehende Satzteil ist i …