Deutsches Kaiserreich (1871-1918)
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Fundstellen im Text 11
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Karl Barth an Eduard Thurneysen
25. September 1914
… bei ihm mir ganz unbegreiflichen Interesse für die Détails der Zeitgeschichte und in einer noch unbegreiflicheren Parteinahme für Deutschland und dessen relativ gerechtere Sache. Er war von diesem Thema fast nicht abzubringen, und während man ihm sonst so gerne zuhört, kommen mir seine vor …
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Eduard Thurneysen an Karl Barth
20. Mai 1915
… …] Heute fallen die Würfel in Italien vielleicht auch über unser Geschick. Denn wenn Rußland , England , Frankreich , Italien über Deutschland Meister werden sollten, dann ist das etwas wie ein Gottesgericht über Europa, weil es bedeutete, daß das Volk der besten Werte und der besten Zukunf …
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Karl Barth an Eduard Thurneysen
25. Mai 1915
… als wie es die Basler Nachrichten […] dargestellt, und das heißt aber doch: Welt ist Welt! […] Auch die Betrachtungsweise, als ob Deutschland mit seinen besten Werten und Verheißungen verloren sein müsse und wir damit noch sogar, wenn es jetzt den Andern gelingen sollte, ist mir fremdartig …
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Eduard Thurneysen an Karl Barth
17. Januar 1917
… ht freilich nicht auf unserm Boden. Es äußert sich vielmehr ein Reformdemokratismus, der aus seiner Aversion gegen das kaiserliche Deutschland keinen Hehl macht. Was wohl Kutter zu dieser antideutschen Tatsachensprache seines Schwagers sagt? Herzlich dein Eduard 1 Vortrag in Leutwil am 6.2. …
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Predigt: Markus 13,7
2. August 1914
395 232 Safenwil und Ürkheim , 1 Sonntag, den 2. August 1914 2 Krieg zwischen Österreich und Serbien . Drohender Konflikt zwischen Deutschland , Rußland und Frankreich . Mobilisation der ganzen schweizerischen Armee zur Grenzbesetzung. Markus 13,7 Wenn ihr aber hören werdet von Kriegen und …
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Predigt: Philipper 4,6
9. August 1914
408 233 Safenwil , Sonntag, den 9. August 1914 Krieg zwischen Deutschland , Österreich — Rußland , Frankreich , England . Philipper 4,6 Sorget nichts! sondern in allen Dingen lasset euer Bitten in Gebet und Flehen mit Dank …
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Predigt: Jesaia 30,15
30. August 1914
… ieser Kampf um die Entscheidung, wer der Erste oder die Ersten sein sollen in Europa , in der Welt. Der Krieg zwischen England und Deutschland z. B. hat keinen anderen Hintergrund als diese Machtfrage. Wirtschaftliche Gründe spielen dabei mit. Die Völker wollen jedes einen möglichst großen …
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Predigt: Römer 8,38-39
18. Oktober 1914
… ßer Nachbarn. Wir sehen den Belgier mit dem Mut der Verzweiflung verteidigen, was ihm von seinem Vaterland noch geblieben ist. Von Deutschland hören wir am meisten, und am deutlichsten spüren wir dort jene Begeisterung, der dieser Krieg eine heilige Sache ist. Wir verteidigen die heiligsten …
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Predigt: Psalm 119,142
25. Oktober 1914
… ündungen, die man in der Angelegenheit gehört hat, sagen im Grunde immer das Eine: die Verhältnisse waren so, daß wir über den von Deutschland unterschriebenen Vertrag hinweggehen mußten als über einen Fetzen Papier. In der Lage, in der wir waren, konnten wir kein Gesetz, auch nicht unser e …
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Gegenreden zu dem Aufsatz von Friedrich Wilhelm Foerster
1923
… ’s willen nicht unterlassen, ausdrücklich hinzuzufügen, daß ich dem Kampf gegen die offizielle Geistigkeit der wilhelminischen Ära Deutschlands , den er besonders seit 1914 aufgenommen, alles Einzelne vorbehalten, mehr Recht auf seiner als auf der entgegengesetzten Seite sehe. Aber nachdem d …
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Predigt: Hebräer 13,8 (Neujahr)
1. Januar 1916
… Reichstag am 9.12.1915 festgestellt, «daß an den in der gegnerischen Presse aufgetauchten Gerüchten von den Friedensverhandlungen Deutschlands kein wahres Wort sei. … Bülow in der Schweiz , Staatssekretär Solf im Haag , Prinz Max von Baden in Stockholm , Kardinal Hartmann in Rom , allen wur …