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Dank für die Mandäer und die Karte.1 Auch ich sitze hinter Petersons
sämtlichen Werken und zerbreche mir den Kopf darüber, von wo aus er zu nehmen ist. Für
Eile bin ich in keinem Fall. Ich habe lange nichts gelesen, was mich so angeregt und
geärgert hätte wie diese glänzenden und in jeder Beziehung unverschämten Pamphlete, durch
die wir Alle wieder in eine Ecke mit Herrmann2
gerückt werden. Wohin wir uns wahrscheinlich in diesem Fall auch stellen müssen. Haben Sie
Klarheit darüber, was für einen Gebrauch er eigentlich von den m. E. entscheidenden
Begriffen «Akt» und «Vollzug» macht? Was er unter «konkret» versteht? In welchem
Verhältnis der Gegensatz «Glaube Mystik» des 1. Aufsatzes (Engel) zu dem Schematismus des
3. steht?3 Ob das, was die Theologie tut, identisch ist mit dem
«Sprechen» der Kirche? Haben Sie entdeckt, was es mit dem quo jure der Offenbarung auf
sich hat?
In Münster haben wir ein Haus gekauft, weniger schön als dieses, aber annehmbar. Aber nun
kranken wir wieder daran, daß uns der scheinbar sichere Käufer hier plötzlich entgangen
ist. Mein Vortrag für den 7. ist noch ganz im Stadium des innerlichen
Rumors.4 An Johannes
und die Eschatologie5 wage ich noch gar nicht zu denken. So ist für Stoff zu Sorgen
gesorgt.
Herzlichst