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Der Ratschlag Ihrer verehrten Gattin, uns durch einen Kilometer Wasser zu trennen, erweist sich nun doch als recht verhängnisvoll. Am kommenden Sonnabend reisen wir nämlich bereits wieder ab, bis dahin gibt es keine reguläre Verbindung von hier nach Langeoog, und was für ein Vermögen eine Extrafahrt dorthin kosten würde, werden Sie drüben selbst erfahren können. So sind wir nun bei solcher Nähe entfernter als in Marburg und Göttingen. Es wäre denn, Sie wüßten einen Weg, hierher zu kommen, z. B. mit Hilfe des Fliegers vom Berliner Lokalanzeiger. Lohnen würde es sich wohl, besonders da auch Wilhelm Loew1 mit Frau hier ist. Peterson2 finde ich nach der 2. Lektüre doch eigentlich übel. Ich bin in Münster nicht praktischer Theologe, wie Sie fürchten, sondern für «Dogmatik und neutestamentliche Exegese». Im Winter lese ich u. A. — erschrecken Sie nicht zu sehr! — 4stündig Johannesevangelium.3 Können Sie mir die Druckbogen Ihres Buches4 zugänglich machen, damit ich über die Mandäer rasch und zuverlässig Bescheid bekomme? Natürlich nicht nur dazu, aber auch dazu!!
Grüßen Sie Ihre Frau, der ich wegen der Befestigung dieser Kluft nun
doch ziemlich böse bin, und seien Sie selbst herzlichst gegrüßt von