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Mit Vergnügen erfahre ich soeben, daß auch Sie im Januar nach Danzig kommen werden.1 Sie werden sehen, es ist sehr schön dort, der Bi|61schof Kalweit ist ein
vortrefflicher, aufgeschlossener2 Mann, mit dem sich gut reden läßt, und wenn es uns irgendwie
gegeben ist, dem Volk gute Speise zu bieten, so müssen das gute Tage werden. Natürlich
wollen wir uns dann in Hannover oder Berlin oder an einem andern Kreuzweg treffen3, um uns die weite Reise durch angenehmes Schnacken bei verschiedenen Pfeifen Tabak
abzukürzen (vergessen Sie ihre Bremer Importen4 nicht!).
Meine Frau war sehr dagegen, daß ich annahm;
sie wird nun auch einsehen, daß es sein mußte. — Ich sitze immer noch allein hier. Der
verwünschte Häuserhandel ist hier wie in Göttingen noch immer nicht geklärt. Unterdessen
exegesiere ich Johannes5, bin aber erst bis zu v 15 vorgedrungen.
Die Mandäerparallelen erwähne ich so gewissenhaft als ich kann6, aber ohne
Gewinn, weil mir auch hier (der Stein rollt ohne mein Zutun) der Text, wie er einmal
dasteht, merkwürdiger ist als alles das Teufelszeug, was wahrscheinlich dahinter steht. Unsere Petersoniaden werden sehr schön beieinander stehen.7 Ich habe zu der meinigen noch die Anmerkung hinzugefügt, die Ihrige und sie
seien unabhängig von einander entstanden und nicht miteinander verglichen worden.8
Grüßen Sie Ihre Frau und seien Sie selbst bestens gegrüßt von