Bibelstellen-Register

Röm. 7,14–25

Röm. 7,14–25

14Denn wir wissen, daß das Gesetz geistlich ist; ich bin aber fleischlich, unter die Sünde verkauft. 15Denn ich weiß nicht, was ich tue. Denn ich tue nicht, was ich will; sondern, was ich hasse, das tue ich. 16So ich aber das tue, was ich nicht will, so gebe ich zu, daß das Gesetz gut sei. 17So tue nun ich dasselbe nicht, sondern die Sünde, die in mir wohnt. 18Denn ich weiß, daß in mir, das ist in meinem Fleische, wohnt nichts Gutes. Wollen habe ich wohl, aber vollbringen das Gute finde ich nicht. 19Denn das Gute, das ich will, das tue ich nicht; sondern das Böse, das ich nicht will, das tue ich. 20So ich aber tue, was ich nicht will, so tue ich dasselbe nicht, sondern die Sünde, die in mir wohnt. 21So finde ich mir nun ein Gesetz, der ich will das Gute tun, daß mir das Böse anhangt. 22Denn ich habe Lust an Gottes Gesetz nach dem inwendigen Menschen. 23Ich sehe aber ein ander Gesetz in meinen Gliedern, das da widerstreitet dem Gesetz in meinem Gemüte und nimmt mich gefangen in der Sünde Gesetz, welches ist in meinen Gliedern. 24Ich elender Mensch! wer wird mich erlösen von dem Leibe dieses Todes? 25Ich danke Gott durch Jesum Christum, unsern Herrn. So diene ich nun mit dem Gemüte dem Gesetz Gottes, aber mit dem Fleische dem Gesetz der Sünde.

Übersetzung Martin Luther (Ausgabe 1912)

Fundstellen im Text 4

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 3. Februar 1918

    … nirgends Land; es stehen da gar seltsame Dinge. Schreib mir dann auch einmal, was du von den Kapiteln weißt. Deine Bemerkungen zu 7,14f. waren mir seinerzeit sehr erleuchtend. Mit herzlichem Gruß und allen guten Wünschen dein K. Barth 1 Zusammenkunft der religiös-sozialen Konferenz . …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 18. Mai 1921

    … Amputation rasch zu vollziehen. Wir denken auf 1. Oktober . Wenn nur das Römerbrief 📖 -Ungetüm bälder erlegt wäre! Ich knüpple an Röm. 7,14f. herum. Daneben stecke ich aber doch schon gelegentlich die Nase in die « Reden über die Religion 📖 » und in die « Glaubenslehre 📖 » und finde laut …

  • 7. Kapitel: Die Freiheit 1922

    … ausschauten ( 7,6 ), auf alle Fälle das bei den Menschen Unmögliche sein [vgl. Mt. 19,26 par.] muss. Die Wirklichkeit der Religion 7,14–25 Der Sinn der Religion ist der Erweis der Macht, mit der die Sünde diesen Menschen in dieser Welt beherrscht: auch der religiöse Mensch ist Sünder, g …

  • Gott erkennen, Gott ehren, Gott vertrauen nach Calvins Katechismus 1935

    … ung der Welt durch einen leeren Raum oder eine vorhergehende leere Zeit Erfahrung möglich ist; das sind nur Ideen.» ↩ 56 Vgl. etwa Röm. 7,14–25 ; zu Luther : Disputatio De homine (1536), WA 39/1, 175–177 📖 (vgl. auch G. Ebeling , Der Mensch als Sünder , in: ders., Lutherstudien , Bd. 3: Beg …