Predigt: Markus 9,36-37
Die Frühlingszeit ist vor andern Jahreszeiten die rechte Kinderzeit. Das merken sogar wir Großen. Es ist, wie wenn ein Zusammenhang bestünde zwischen der Natur, die wieder von vorn anfängt, und unsern Gedanken, die in dieser Zeit besonders gern rückwärts schweifen in das Kinderland, das hinter uns liegt. Wer doch noch einmal etwas davon erleben, wer doch noch einmal träumen und sehen, hoffen und fürchten, sich freuen und traurig sein könnte wie ein Kind! Aber man braucht noch kein Erinnerungsmensch zu sein und nichts zu spüren von dem weichen, wehmütigen Ruf der Vergangenheit, der eigenen Kindheit, der jetzt im Frühlingswind, der über die Felder geht, und im Vogelgezwitscher in den Bäumen an unser Ohr dringt – die Gegenwart selbst redet deutlich genug von Kindern und Kinderzeit, denn das sind die Tage, wo die Türen aufgehen und das kleine Volk, das der Winter ins Zimmer verbannt hatte, wieder draußen sichtbar wird, wie die gelben und weißen Blumen auf den Matten1 sichtbar werden. Aus den Strohhäusern und aus den Ziegelhäusern, vom Ofen herunter und von der geliebten Bank hinter dem Tisch am Fenster sind sie alle ans Licht gebracht, an die Sonne und an die Luft und ins Grüne. Das ist die schöne Zeit der neuen Spiele und neuen Entdeckungen in Feld und Wald. Da wird sogar das unvermeidliche Bändlen2 wenigstens ins Freie verlegt. Die Größern aber helfen im Bewusstsein ihres Wertes |169 bei der Arbeit auf dem Lande. Hier und dort hat eben wieder ein Rekrut3 zum ersten Mal den Weg ins Schulhaus hinauf eingeschlagen, vielleicht ist’s der erste, vielleicht der siebente in seiner Familie, es ist doch immer wieder ein wichtiges Ereignis. Und hier und dort hat ein Knabe oder ein Mädchen die Schule oder sogar die Unterweisung verlassen4 und die Eltern seufzen auf: Gottlob! dass wir soweit sind mit ihm! und der junge Mensch blickt auf seine Kindheitszeit zurück und weiß noch nicht so ganz genau, ob sie nun wirklich und für immer vorüber ist. Da ist’s der rechte Moment, einmal gründlich und ausführlich von den Kindern zu reden und von der Kindheit auch hier in der Kirche. |
Die Fragen drängen sich einem ja von selbst auf die Lippen, wenn man an Alles das denkt: Was haben wir an unsern Kindern? Was sind wir ihnen schuldig? Was soll aus ihnen werden? Was haben wir ihnen zu geben? und vielleicht sogar: was haben wir von ihnen zu lernen? Das wäre zu viel, um es in einer Predigt zu besprechen. Wir wollen uns von einigen der wichtigsten Worte, die Jesus über die Kinder gesprochen, von einem zum andern leiten lassen.5 Heute wollen wir gleichsam die Grundlage legen und uns darüber besinnen, was denn ein Kind eigentlich ist und als was wir es anzusehen haben. Vielleicht, dass wir dabei nicht nur die Kinder kennenlernen, sondern vor Allem auch uns selbst, unsre Kindheit, die vergangen ist, und das Kindliche im Guten und im Bösen, das jetzt noch verborgen in uns schlummert.
Es ist ein ganz eigentümlicher Zug im Bild Jesu, dass uns neben den machtvollen, tiefsinnigen Worten, mit denen er eine neue Welt ge|170schaffen hat, neben den Taten der Kraft, die von ihm ausging, neben den Berichten über den Kampf, den er gegen den Unverstand und die Bosheit der Welt und für das Reich Gottes gekämpft hat, auch ein solch kleiner, belangloser Umstand erzählt wird wie der, dass er einmal ein kleines Kind in die Mitte seiner Jünger gerufen und es vor aller Augen mit freundlichen Worten an sich gezogen habe. Da ist nichts Besonderes dabei, als vielleicht gerade das, dass es so gar nichts Besonderes war, sondern nur etwas Einfaches, Menschliches. Wir könnten weit gehen, bis wir in der Lebensgeschichte andrer großer Menschen einen derartigen Zug fänden. Und wenn wir’s finden, dann ist’s erwähnt als etwas Außerordentliches, Erstaunliches: es wird vielleicht in Form einer Anekdote, einer kleinen Geschichte erzählt: Denkt, der große Mann ist auch noch ein Kinderfreund gewesen. Das ist nun gerade das Eigentümliche an Jesus, dass es bei ihm nichts Außerordentliches bedeutete, als er dort mit jenem Kind freundlich war. Sondern das kam genauso aus der Tiefe seines Wesens wie Alles, was er sagte und tat. Es stand nicht neben seinem Lebenswerk, neben seinen Worten und Taten, seinem Kampf ums Recht, sondern es gehörte zu seinem Werk hinzu. Jesu übriges Leben wäre unverständlich, unvollkommen ohne diesen scheinbar so belanglosen Zug. Jesus war nicht Kinderfreund, weil er gelegentlich den Entschluss dazu fasste oder weil ihn die Laune dazu ankam, wie es uns etwa geht, sondern er musste es sein, es war sein Messiasberuf in seiner ganzen Größe, den er in jener kleinen, freundlichen Handlung ausübte. |
Das erkennen wir sofort aus den Worten, mit denen er sie begleitet hat: Wer ein solches Kindlein aufnimmt in meinem Namen, der nimmt mich auf, und wer mich aufnimmt, der nimmt nicht mich auf, sondern den, der mich gesandt hat. Damit hat er die kleine, alltägliche Freundlichkeit, die er dem Kinde erwies, in Beziehung gesetzt zu dem Höchsten und Größten, was er überhaupt zu sagen und zu bringen hat. Der ewige Gott hat mich zu euch gesendet! Nehmet mich auf! das war seine Botschaft. Und nun erklärt er sie ihnen: Wisst ihr, wie ihr das machen müsst? Nehmt ein solches Kindlein auf, in ihm nehmt ihr mich auf und mit mir den, der mich gesandt hat. Wir sehen daraus, dass wir nicht von einer Nebensache, sondern von der Hauptsache im Christentum reden, wenn wir von den Kindern reden.
171 Aber nun müssen wir vor Allem zu verstehen suchen, was das heißen mag: ein Kindlein aufnehmen in meinem Namen, an das Jesus eine so hohe Verheißung geknüpft hat. Wir sind geneigt, dabei vor Allem an etwas Wohltätiges zu denken, etwa an etwas Derartiges, wie es der Eine oder Andre hierzuland durch die Vermittlung des
|172 Das gilt ganz besonders allen Vätern und Müttern und Lehrern, die mehr oder weniger beständig mit den Kindern zu tun haben. Es gilt aber schließlich gerade so gut uns Andern Allen. Denn die Freude an den Kindern, die Jesus selbst gehabt und die er von uns gefordert hat, ist eine bestimmte Gemütsrichtung, die wir Alle haben sollten, auch wenn wir nicht Väter oder Mütter oder Lehrer sind. Wenn zum Beispiel am Sonntag Kinder zur Taufe gebracht werden, dann ist das etwas, worüber sich jeweilen die ganze Gemeinde mitfreuen sollte. Wir wollen ein anderes Mal von der Taufe reden – heute möchte ich nur soviel sagen, dass ich es gerne hätte, wenn wir den zum Beispiel im Kanton
Oder wenn ihr jetzt nach der Predigt den Berg hinuntergeht und begegnet drunten der Kinderschar, die da wartet, bis sie dran kommt,8 dann dürft ihr kein grämliches oder gewöhnliches Gesicht machen, sondern dann sollt ihr lachen, denn es gibt in
Und weil kein Kind überflüssig, weil jedes ein notwendiges Glied ist in der Kette der Werke Gottes, darum sind auch die Kinder nicht etwas Langweiliges. Wenn wir innerlich fein entwickelt sind, dann werden wir überhaupt keinen andern Menschen langweilig finden, eben deshalb weil jeder Mensch seine Eigenart hat, von der man etwas lernen und aus der man etwas machen kann. Das gilt aber erst recht von den Kindern. Denn während freilich das Eigentümliche, Besondere, der Charakter bei vielen Erwachsenen verwischt und abgestumpft und gleichsam begraben ist, so dass man nachgraben muss gleichsam, um es wieder zu entdecken, liegt es bei den Kindern, je jünger sie sind, noch an der Oberfläche. Sie sind noch nicht abgeschliffene, sondern frisch geprägte Münzen, sie geben sich noch ganz so, wie sie sind. Man kann mit leichter Mühe an sie herankommen, ihre Aufmerksamkeit und ihr Vertrauen gewinnen. Sie warten ja nur darauf, in ihrer Eigenart verstanden und danach erzogen zu werden. Und weil dem so ist, deshalb dürfte ein Vater und eine Mutter nie dessen überdrüssig werden, sich ihren Kindern zu widmen, sich mit ihnen abzugeben, und zwar sich mit ihrer Seele abzugeben, soweit es nur ihre freie Zeit erlauben mag. Lasst lieber öfters etwas Anderes weg, wenn ihr wenig Zeit habt, die Kameraden oder die Zeitung oder die Nachbarngespräche oder gar das Wirtshaus – da verliert ihr nicht viel –, und nehmt dafür euer Bübli oder Meiteli9 bei der Hand zu einem Gang durch’s Dorf oder in den Wald, damit es euch berichten kann aus seinem kleinen Leben und damit ihr eurerseits seinem kleinen Geist die Türen öffnen könnt, durch diea er in die weite Welt mit |174 all ihren Merkwürdigkeiten hineinspazieren soll. Ihr werdet Wunder dabei erleben! Und wenn ihr das vielleicht schon versucht habt und enttäuscht worden seid, wenn ihr nun Kinder einsilbig und verschlossen gefunden habt und nichts mit ihnen anzufangen wisst, dann gebt die Sache nicht auf, sondern fragt euch lieber, ob ihr nicht selbst Schuld daran seid. Von einem Tag auf den andern kann man freilich ein Kind nicht aufmerksam und vertraulich machen. Es gilt auch hier: wer selbst langweilig ist, der wird auch seine Kinder langweilig finden, und zwar mit Recht. Die Kinderseele gleicht in Allem dem Echo vor dem Spiegel: wird sie stumm und gleichgiltig behandelt, dann wird sie auch so, das heißt, sie sucht dann instinktiv bei andern Menschen das Interesse und die Wärme, die sie so oft bei den Eltern nicht findet. Besinnt euch einmal, ob es nicht angebracht wäre, in aller Stille euren Kindern gegenüber Buße zu tun und ein neues Leben anzufangen in der Erkenntnis: ich bin bis jetzt langweilig gewesen, aber es soll anders werden. – |
Und nun heißt «ein Kind aufnehmen»: Freude an ihm haben, endlich und vor Allem, dass man es nicht als eine Sache, als einen Gegenstand behandelt, sondern eben als einen kleinen lebendigen Menschen. Ich begreife wohl, wie naheliegend die Gefahr ist, die vielen «Pürschtli»10 nur noch als Nummern zu betrachten, von denen man nicht einmal mehr das Geburtsjahr weiß, als Dinge, die da essen und schlafen, spielen und arbeiten und hauptsächlich Arbeit geben, über die man aber abgesehen von diesen Dingen nicht weiter nachzudenken braucht. Diese Gefahr muss ins Auge gefasst und überwunden werden, besonders in den kinderreichen Familien. Denn ein Kind ist kein lebendiger Klotz, sondern ein werdender Mensch. Ich denke da besonders an Folgendes: Nehmt euch in Acht mit Allem, was ihr vor den Kindern sagt und tut, auch vor den kleinsten Kindern. Sie nehmen bewusst und unbewusst mehr in sich auf, als ihr denkt. Sie haben gute Augen und Ohren und eine rasche und feine Auffassungsgabe. Grobe, unflätige Worte oder hässliche und lieblose Auftritte in ihrer Gegenwart sind ein Same, der so oder so einmal aufgehen wird. Ich habe den Eindruck, dass in diesem Punkte noch sehr viel gesündigt wird. Sagt euch: wenn mein Kind zugegen ist, dann ist nur das beste und feinste |175 Benehmen gut genug. Und wenn die Wohnung so klein ist, dass ihr nirgends sein könnt, wo euch die Kinder nicht sehen und hören können, dann muss euch diese Regel eben durch das ganze Haus begleiten, ihr dürft euch nirgends gehen lassen. Ich denke, das wird kein Unglück sein, im Gegenteil. |
Und wenn die Kinder dann größer werden, dann gilt es, noch an etwas Anderes zu denken: Kinder sind keine Arbeitsmaschinen. Ich glaube, es ist gut, dass wir den Schulzwang und dass wir ein Fabrikgesetz11 haben, denn es dürfte Eltern geben, die ohne das ihre Kinder gar nicht oder nur ein paar Jahre in die Schule und dafür, sobald sie laufen können, in die Stricke12 schicken würden, und das sind gar nicht immer die Eltern, die’s am Nötigsten haben. Es ist eine ganz merkwürdige Verblendung im Spiel bei dieser Rechnung: nur möglichst rasch verdienen! Denn was die Eltern dabei an Geld gewinnen mögen, das verlieren in sehr vielen Fällen die Kinder an Jugendkraft und Jugendfreuden. Wohl ist’s wahr, dass man die Kinder nicht früh genug zur Arbeit anhalten kann, aber dass man sie in dem Maße, wie’s an vielen Orten geschieht, schon als ganz kleine einfach regelmäßig in ihrer freien Zeit zum Verdienen heranzieht, das ist etwas Anderes, das ist ein Unrecht, das man ihnen antut. Kinder unter zwölf Jahren – rund gesagt – sollten noch nicht verdienen müssen. Ihr mäht eure Matten auch nicht, bevor das Gras eine rechte Länge erreicht hat, und die Äpfelbäume schüttelt ihr nicht, solange die Äpfel noch unreif sind; so solltet ihr auch begreifen lernen, dass der Mensch so gut, nein, noch viel mehr als Gras und Äpfel seine Zeit haben muss, wo er wachsen und reifen kann. Es dürfte nicht sein, dass Kinder nur ganz kurz und |176 in letzter Stunde an ihre Schulaufgaben können. Es dürfte nicht sein, dass man im Tone höchster Missbilligung von einem Kind sagt, er oder es13 wolle immer lesen, – es hat ganz recht, wenn es das will. Es dürfte nicht sein, dass Kindern das notwendige sich Vertun14 an der freien Luft nach dem Sitzen in der Schule abgeschnitten wird. Und es dürfte erst recht nicht sein, dass so manchem Kind auch noch die genügende Nachtruhe verkürzt wird durch das ewige Bändlen.15 Seht, die rechte Freude an den Kindern, das Verständnis für die Bedürfnisse der Jugend, der ernste Wille, sie geistig und körperlich sich entwickeln und entfalten zu lassen, sie sollten auch verhindern, sie als nützliche Arbeitsbienen zu betrachten und zu behandeln.
Aber wir wollen hier nicht weiter gehen. Ihr mögt euch selbst im Weitern und im Einzelnen sagen, worin das besteht und was dazu gehört und nicht gehört, ein Kind im Namen Jesu aufzunehmen. Es ist ja immer wieder dasselbe: im Kind das Göttliche sehen und respektieren und es demgemäß behandeln. Denn so ist Jesus mit allen Menschen – nicht nur mit den Kindern – umgegangen. Wir wollen uns jetzt noch sagen lassen, was uns die Kinder sein oder werden können, wenn wir sie so im Namen Jesu aufnehmen, wenn wir Freude an ihnen haben und danach tun.
In einem Psalm des Alten Testaments lesen wir das Wort: Kinder sind eine Gabe Gottes! [
In der Freude an den Kindern kommt Gott zu uns. Aber glauben und verstehen wir denn auch, dass dieser Weg Wahrheit ist? Wenn wir Jesus kennen, könnten wir uns daran genügen lassen, dass er es uns gesagt hat. Er wird sich in einer solchen Haupt- und Zentralfrage nicht geirrt haben. Aber wir können das auch selber, von uns aus verstehen lernen. Wir brauchen bloß daran zu denken, was das für Folgen für unser inneres und äußeres Leben hätte, wenn wir jetzt den Vorsatz fassen würden, unsre Kinder mit den Augen Jesu anzusehen und so zu behandeln. Ja, in der Ausführung dieses einen kleinen Vorsatzes liegt schon das ganze Christentum, die ganze Herrlichkeit Gottes. Mit der Ausführung dieses einen kleinen Vorsatzes sind wir ins Himmelreich, ins Leben in Gott hinein versetzt. Er verwandelt unser ganzes Leben. Wenn uns die Kinder nicht mehr etwas Überflüssiges und Gleichgiltiges sind, wenn wir gelernt haben, in jedem von ihnen die göttliche Bestimmung zu verehren, dann heißt doch das nichts Anderes, als dass wir über unsre eigene göttliche Bestimmung nachgedacht haben und ihrem Rufe Folge leisten möchten. Wenn uns die Kinderseele nicht mehr etwas Langweiliges ist, wenn wir vielmehr gelernt haben, ihrer Eigenart und ihrem Streben Aufmerksamkeit und Entgegenkommen zu schenken, dann heißt doch das wiederum nichts Anderes, als dass der Grund und der Anfang der wahren göttlichen Liebe zum Mitmenschen überhaupt in unsrer eignen Seele aufgerichtet ist. Wenn wir das Kind nicht mehr als toten Gegenstand behandeln, |179 sondern als lebendigen Menschen, wenn wir uns darum ängstlich hüten werden vor Allem, was es geistig verletzen und schädigen könnte, in unsern Worten und Handlungen, ist das nicht die Zucht des heiligen Geistes, die sich uns damit ganz von selbst auferlegt, segensreich für unser eigenes Leben? Und wenn wir damit aufhören, das Kind als die nützliche Arbeitsbiene zu betrachten, wenn wir an nichts Anderes denken wollen als daran, es in seiner körperlichen und geistigen Entwicklung bestmöglichst zu fördern, seht, damit siegt bei uns selbst eine höhere, bessere Lebensauffassung. Eltern, die diese Entwicklung ihrer Kinder zu ehren wissen, die haben eben damit auch für sich selbst erkannt, dass es Dinge gibt, die größer und wichtiger sind als das Verdienen, sie beugen sich damit unter die Gesetze der Gotteswelt, die wir nicht durch unsre Gier verpfuschen dürfen. Wenn sie sich hier gebeugt haben, dann werden sie es sicher auch sonst tun. Ist es nicht wahr, wenn wir an Alles das denken, dass die rechte, liebevolle, freudige Erziehung vor Allem die Erzieher selbst verwandelt, dass der rechte Eltern- und Erziehersinn die Pforte ist, durch die Gott bei ihnen selbst einkehrt? O meine Freunde, diese Pforte soll uns nicht umsonst aufgetan sein. Wir wollen uns von Jesus, dem Kinderfreund, nicht zweimal hinweisen lassen auf diese einzigartige und doch so alltägliche Gelegenheit, mit Gott in nächste Beziehung zu treten, unsre Augen und Herzen und Hände reinigen und erheben zu lassen durch die Freude an den Kindern. Wir wollen Kinderfreunde sein wie Jesus, um Gottesfreunde zu werden. Und nun geht hin und versucht es!