Predigt: Matthäus 6,13b
(17. nach Trinitatis)
Wenn die Christen früherer Jahrhunderte das gebetet haben: Erlöse uns von dem Bösen!, dann haben sie dabei ganz unbedenklich und selbstverständlich an «den
Bösen» gedacht, nämlich an den Feind Gottes, den gefallenen Engel, den Geist aus dem Abgrund, an den Satan oder Teufel. Heutzutage ist es eine missliche Sache geworden, vom Teufel zu reden. In Predigten und religiösen Ansprachen wird er nur noch selten und vorsichtig genannt. Wie ich gehört habe, hat jüngst in einer schweizerischen Kirchenbehörde sogar eine Abstimmung stattgefunden darüber, ob der Teufel in einer amtlichen Druckschrift verkommen dürfe oder nicht. Manche Leute und Kreise haben ihn förmlich abgeschafft, meinen Wunder, was sie damit für eine Heldentat von Aufklärung vollbracht hätten, und merken nicht, wie sie damit ihrer selbst spotten. Wieder Andre haben sich dann für den Teufel zur Wehr gesetzt, als ob mit ihm die heiligsten Güter des Glaubens bedroht wären. Ich denke nicht daran, mich in eine Streiterei darüber einzulassen. Wir haben hier Wichtigeres zu tun. Wohl aber möchte ich erinnern an das, was
Es wird wohl so sein, dass es sich beim Bösen um eine Tatsache handelt, der man wohl in verschiedenen Zeiten verschiedene Namen geben kann, die aber als Tatsache nicht abzuschaffen ist. Ob man sagt: der Böse oder die Bösen oder das Böse. Bös bleibt Bös, die Tatsache ist |319 da, und so können wir mit oder ohne Teufel im Einklang mit den Christen aller Zeiten beten: Erlöse uns von dem Bösen!
Aber wer oder was ist denn nun dieser Böse oder dieses Böse, das wir damit meinen? Ich ging diesen Sommer einmal am Ufer eines Flusses und freute mich des schönen Morgens und der lieblichen Aussicht. Ich dachte eine schöne Stunde dort zu verleben. Aber kaum hatten die ersten Sonnenstrahlen die Luft etwas erwärmt, so erhoben sich aus den sumpfigen Ufern des Flusses unzählige Fliegen, umgaben mich in dichtem Schwarm, setzten sich mir ins Gesicht und auf die Hände und ließen mir keine ruhige Sekunde mehr, bis ich endlich zornig wegging. Wie ich da so mit diesen unverschämten Tieren kämpfte, kam es mir plötzlich in den Sinn, dass die Juden zur Zeit Jesu den Teufel
Beelzebub, zu deutsch Fliegenbeherrscher, nannten [vgl.
Weil es so ist, darum redet auch das Gebet des Herrn offen und ehrlich von ihm: Erlöse uns von dem Bösen! Es ist gut, dass es offen und ehrlich genannt wird. Es wäre nicht gut, wenn wir beten würden für Gottes heiligen Namen, für sein Reich, für das Geschehen seines Willens, für das tägliche Brot aus seiner Hand, für die Vergebung der Schulden und den siegreichen Kampf mit der Versuchung [vgl.
Aber nun muss gleich noch etwas Anderes betont werden: Die Bitte: Erlöse uns von dem Bösen!, so wichtig und umfassend sie ist, ist von allen Bitten Jesu die letzte. Jesus hat also nicht angefangen: Unser Vater im Himmel! Erlöse uns von dem Bösen! Das ist wichtig. Es gibt viele Christen, bei denen fängt nicht nur das Gebet, sondern ihr ganzes Christentum an mit diesem Gedanken. Und das gibt dann so ein merkwürdiges Christentum, das so anfängt. Ein Christentum, das aus lauter Angst vor dem Bösen besteht und aus lauter Kampf mit dem Bösen, als ob das unsre eigentliche Aufgabe in der Welt wäre, das Böse zu bestreiten, und nicht vielmehr die, uns des Guten zu freuen und das Gute aus allen Kräften zu verbreiten. Es ist ja so leicht begreiflich, wie man auf diesen irrtümlichen Weg gelangen kann. Man hat vielleicht auch einmal seine Zeit gehabt, wo man sich des Guten und Schönen freute als eines göttlichen Geschenkes und wo man ein Christ sein wollte, weil man Freude am Guten und Schönen hatte. Aber dann hat man Enttäuschungen durchgemacht: mit seinen eigenen Kräften, mit den andern Menschen, mit der Welt überhaupt, man hat das Böse kennengelernt, und nun verschob sich das Bild vom Leben, das man sich machte, immer mehr. Man wollte festhalten an Gott, aber die |321 Freude an Gott verseierte2, wenn ich so sagen darf, man hatte nicht mehr Freude an Gottes guten Werken, sondern Freude am Kampf gegen das Böse, und um dieser seiner Freude willen war man jetzt Christ. Es gibt so Viele, die eine solche innere Entwicklung durchgemacht haben, und wenn die Bitte: Erlöse uns von dem Bösen! uns Allen aus dem Herzen kommt, so kommt ihnen nur diese aus vollem Herzen. Die Angst vor dem Bösen, der Kampf dagegen, die Flucht davor, das sind Angelegenheiten, die sie verstehen und bei denen sie dabei sind. Es ist ein Christentum, das vor Allem immer im Misstrauen besteht gegen alles mögliche Unrecht, das man meint wahrzunehmen in seinem eigenen Jammer, aber dann und erst recht auch bei den andern Menschen. Mit diesem Misstrauen plagt man dann sich selbst und die andern Leute, man ist unglücklich dabei und weiß doch nicht, wie sich davon befreien. Man betet: Erlöse uns von dem Bösen!, aber man vergisst, dass man diese Bitte nicht allein beten kann, dass sie sich nur erfüllt, wo man vorher rechtschaffen an Gottes Willen und Reich und ans tägliche Brot gedacht und darum gebetet hat. |
Muss ich erst noch sagen, warum dies Christentum nicht das rechte ist? Aus drei Gründen: man macht sich damit erstens die Sache viel zu leicht. Die Christen, die nur über das Böse in der Welt klagen und dagegen eifern können, das sind immer Enttäuschte, sagte ich. Sie sind irgendwie irre geworden am Guten in der Welt und bei den Leuten und in sich selbst, sie getrauen sich auch nicht mehr recht, an den Sieg des Guten zu glauben und dafür einzutreten. Und nun begnügen sie sich, sich über das Böse zu verdrießen. Sie fragen bei allen Menschen und allen Dingen, mit denen sie zu tun haben, zuerst: was ist ungut daran? Etwas Ungutes finden sie dann natürlich überall, und so gehen sie ärgerlich durch die Welt und meinen, Gott einen Dienst damit zu tun. Ich sage: Das ist das rechte Christentum nicht, weil man es sich dabei viel zu leicht macht. Es ist nämlich viel schwerer, für das Gute einzutreten als gegen das Böse zu kämpfen. |
322Zweitens aber ist die gewaltige Gefahr bei dieser Art die, dass man sich auf das Gröblichste täuscht über das Böse, gegen das man sich ereifert. Um das Böse zu erkennen, muss man zuerst gebetet haben: Dein Wille geschehe! Sonst passiert es uns, und das passiert uns sehr oft, dass wir als das Böse das bekämpfen, was nicht gerade unser Wille ist. 90 von 100 von allen Klagen, die wir über die «Bosheit» unserer Menschen führen, gehören hieher. Und weiter: wie viel von dem, was wir als böse ansehen in den Gedanken und Handlungen der Andern, würde ein ganz andres Aussehen gewinnen, wenn wir nicht das kindliche Vorurteil hätten, unsre kleinen Begriffe über Gut und Böse seien auch die Begriffe, die Gott davon hat. Wie kann man oft gerade ältere Leute klagen hören, wir lebten in einer bösen Welt, und das, was sie böse nennen, besteht doch nur darin, dass allerlei anders geworden ist seit 50 Jahren. Anders, als gerade du es gewohnt bist, ist noch lange nicht bös, modern z. B. ist noch nicht bös, und auch, was dir unbegreiflich ist, ist deswegen noch nicht bös.
Drittens und vor Allem aber täuscht man sich schlimm über sich selber, wenn man so das Unser Vater umkehrt und innerlich lebt vom Gegensatz zum Bösen. Denn wer kritisiert und bekämpft, der muss selbst auf einem festen Boden stehen. Und das tut der, der rechtschaffen betet um das, was in den vorangehenden Bitten des Unser Vater steht. Wer mit Gott geredet hat über all jene Dinge und wer darüber mit sich selbst geredet hat, der hat dann auch klare Erkenntnis des Bösen und weiß, was er meint, wenn er Gott bittet: Erlöse uns davon! Aber wer nur ans Böse denkt, der hat eben keinen festen Boden, um wahr und klar über das Böse zu denken. Sein Kritisieren und Kämpfen, so gut es gemeint sein mag, wird ihm zum Schaden. Denn nicht nur streitet er gegen Dinge, die vielleicht gar nicht böse sind, sondern er merkt nicht, dass die wirkliche Bosheit auf seiner Seite ist. Er sieht den Splitter in des Bruders Auge und wird nicht gewahr des Balkens in seinem eigenen Auge [
323Wenn wir gebetet haben um all das Gute, das Jesus uns bei Gott suchen heißt, wenn wir unsre Seele erhoben haben in die herrliche Welt, in die diese Bitten uns hineinblicken lassen, und wenn unsre Hände an der Arbeit sind, um das zu fördern, worum wir bitten, dann darf und soll über unsre Lippen der Seufzer kommen: Ach ja Herr, wir suchen wohl, was du uns schenken willst, und wir möchten es wohl in Empfang nehmen. Aber sieh, da3 ist etwas, das hindert uns am rechten Sehen deiner Geschenke und hindert uns erst recht am Empfangen, und dies Hindernis ist das Böse. Das Böse lässt es nicht zu, dass dein Name bei uns geehrt werde, dass wir würdig seien, deine Kinder zu heißen. Das Böse lässt es nicht zu, dass dein Reich komme, dass dein Regiment Platz greife in unserm Leben. Das Böse ist da als ein Gegenwille, der es nicht zulässt, dass dein Wille geschehe auf Erden wie im Himmel. Das Böse tritt zwischen dich und uns, wenn du uns unser tägliches Brot geben willst, so dass wir essen, doch nicht satt werden, weil, was wir essen, nicht deine Gabe ist. Das Böse hindert uns, unsern Schuldigern zu vergeben, und weil wir nicht vergeben, haben wir auch keine Vergebung. Und das Böse lässt uns die Versuchung nicht bestehen, sondern in die Versuchung hineinfallen. Wir empfinden und erfahren gerade, wenn wir tief und ernstlich beten, dass eine Kraft und Macht da ist, die schafft gegen das Gebet, die ist vorhanden in uns und um uns oft wie ein verborgener Felsgrund, der den aufgehenden Samen an der Sonne verdorren lässt [vgl.
Was ist böse? Wir wollen keine weitschweifige Beschreibung machen. Sondern wenn wir in kurzen Strichen das Bild dessen zeichnen wollten, was uns hindert an der Erfüllung unsrer Gebete, dann würde es etwa so aussehen: Dieses Hindernis ist vor Allem immer Faulheit. Um mit Gott zu leben, muss man aufstehen, muss heraus aus allerlei Gewohnheiten des Denkens und Handelns, und das nicht nur einmal, sondern immer wieder. Gegen dies Aufstehen wehrt sich etwas Zähes, |324 Schleimiges in uns. Es will nicht mit, sondern es will liegenbleiben. Dieses Zähe, Klebrige ist das Böse. O wie oft haben wir es gespürt in unserm Innern, wenn es einen Schritt vorwärts gehen sollte mit uns, wie wir dann blöde die Augen aufschlugen, um sie gleich wieder zu schließen, weil wir zu faul waren. O wie oft kann man es spüren, wenn im öffentlichen Leben etwas Gutes sich durchsetzen möchte, vielleicht in Erziehungsfragen oder in hygienischen Dingen, vielleicht dass es sich um einen sozialen Fortschritt handelt oder um eine Vertiefung und Verfeinerung religiöser Ansichten. Da ist es doch so oft, wie wenn sich ein Riese in seinem Bett auf die andre Seite wälzte. Es ist, als ob man ein ungeheures Gähnen hörte durch alle Zeitungen und durch alle Gespräche der Leute: Lasst uns in Ruhe! In meiner Jugend hat man davon noch nichts gewusst und wir leben auch noch! Wir wollen nicht! Das ist die Faulheit. Und das ist das Böse, denn das ist der radikale Gegensatz vom Geist des Unser Vaters. Das ist der Teufel, wenn man’s denn so ausdrücken will.
Zweitens ist das Böse immer
Lüge. Mit Gott kann man nicht anders reden und leben denn in der tiefsten Wahrhaftigkeit. Man muss sich da ganz wahr und klar eingestehen, was er von uns will, und ganz wahr und klar sein in der Beurteilung der eigenen Kräfte. Aber mit dieser Wahrhaftigkeit braucht man nur einmal ernst gemacht zu haben, um zu erfahren, wie stark die Gegengeister sind in unserm Innern. Nach der Erzählung am Anfang der Bibel fing die Sünde des ersten Menschenpaares damit an, dass sie räsonierten: Sollte Gott gesagt haben? [
Der dritte Zug im Bilde des Bösen ist der Diebstahl. In unserm Verhältnis zu Gott und den Menschen sind wir Alle Verwalter. Alles Gute, was wir haben können, haben wir nicht für uns selbst, nicht für unsern Privatgebrauch, sondern um damit zu helfen und zu dienen. Und nun besteht das Böse oder der Diebstahl darin, dass wir uns das von Gott Anvertraute aneignen, als wäre es unser. Das machen wir alle Tage, ohne uns viel dabei zu denken. Es gehört auch zu dem Bösen, das wir erst scharf erkennen, wenn wir uns den Blick und das Gewissen haben schärfen lassen für unsre Aufgaben, wie es eben im Unser Vater geschieht. Dann entdecken wir, wie wir dem lieben Gott ein kostbares anvertrautes Gut stehlen, nämlich die Zeit, wie wir Tag für Tag und Monat für Monat zubringen, ohne innerlich vorwärts zu kommen, ohne etwas Nützliches zu leisten. Das ist nicht nur eine Unterlassung, das ist Diebstahl, denn vor Gott ist jede Minute wertvoll. Es kann die Ewigkeit darin sein. Wir entdecken dann weiter, wie wir Diebe sind an den uns anvertrauten Gaben und Kräften. Jedes von uns hätte mit den seinen sein bestimmtes Pöstlein in der großen Haushaltung Gottes. Stattdessen lassen wir sie liegen oder wir brauchen sie, |326 um damit Schaden zu stiften. Und wie sind wir erst Diebe an unsern Mitmenschen, die von uns vielfach so Großes erwarten und denen wir dann nur so wenig sind. Wie halten wir zurück mit der Liebe, die wir ihnen schuldig sind, und mit der Freude, die wir ihnen machen sollten. O wenn wir Alles herausgeben und verarbeiten und verwerten würden, was Gott uns hat zuteilwerden lassen in unserm Leben an Sonnenschein, an Erkenntnis, an ernsten Erfahrungen und an Erweisen seiner Freundlichkeit, wenn wir herausrücken würden mit unsern Schätzen, um unsre Brüder zu speisen und die Welt ein klein wenig besser zu machen, wie ganz anders würde es in unsrer Umgebung aussehen. Aber das tun wir eben nicht, wir halten zurück damit, wir leben so oder so für uns statt für Gott. Wir sind Diebe. Das ist das Böse. –
Ich will nicht mehr sagen zu seiner Beschreibung. Aus den Grundzügen, die ich genannt, folgt Alles Andre, das böse ist. Ich habe nicht besondere Fehler und Laster genannt, sondern einfach die Grundzüge, die wir aus unserm eigenen Leben kennen und die auch den Besten nicht fehlen. Sie sind nicht äußerlich sichtbar, aber innerlich wirksam. Es ist die innere Faulheit, die innere Lüge, es ist der Diebstahl, den keine Polizei fassen kann. Aber gerade weil sie innerlich sind, sind sie so folgenschwer. Gerade darum haben wir hier das Böse vor uns, das wir meinen, wenn wir Gott bitten: Erlöse uns von dem Bösen!
Die Erlösung von dem Bösen ist die Erfüllung all des Guten, um das wir vorher gebeten haben. Wir dürfen bei dieser letzten Bitte ja nicht denken, dass Faulheit, Lüge und Diebstahl einfach so aus unserm innern Leben verschwinden und einen leeren Raum hinter sich lassen sollen, etwa wie wenn wir mit Sack und Pack aus unsrer Wohnung ausziehen. Das Böse ist ein Feind, der nicht einfach abmarschiert, sondern der aus seiner Stellung hinausgedrängt werden muss durch einen stärkeren Gegner. Dieser stärkere Gegner ist das Gute, das in unser Leben eindringt, die Ehre Gottes, das Reich Gottes, der Wille Gottes, die Arbeit fürs tägliche Brot, die Vergebung der Schulden, der Sieg in der Versuchung. Wir haben jetzt in einer ganzen Reihe von Predigten davon geredet, wie man sich diese Kräfte aneignet und zunutze macht.5 Die Erlösung vom Bösen ist nun die Rückseite von |327 alldem. Wenn all das geschieht und kommt, worum wir gebetet, dann geht das Böse. So ist diese letzte Bitte wie ein starker Strich unter alle vorhergehenden. Wir bekennen damit: Herr, es fehlt uns viel von dem, was wir erreichen sollten. Wir möchten wohl gehen, aber wir sind müde. Gib uns Kraft, die Müdigkeit zu überwinden! Erlöse uns von dem Bösen!
Die Erlösung von dem Bösen haben die Menschen nicht erlebt, solange ihnen bloß gesagt wurde: ihr sollt dies nicht tun und jenes lassen! Denn es ist böse! Da konnte der Feind wohl auf Augenblicke weichen, aber er kehrte wieder zurück in den leeren Raum, wenn die Drohung vorbei war. Da waren die Menschen abwechselnd eingeschüchtert und übermütig, wie man es bei den Kindern sehen kann in manchen Häusern, wo ungeschickt erzogen wird. Die Propheten Israels und die Philosophen
Meine Freunde! So wollen wir, wenn wir unter den Störungen des Bösen seufzen in unserm eigenen Leben und im Leben der Welt, nicht über das Böse klagen, sondern auf diesen Jesus sehen und ihn auf uns wirken lassen. Er ist das Licht, das die Dunkelheit bricht. Und wenn wir betend unsre Hände erheben um Erlösung vom Bösen, soll das heißen, dass wir diese Hände ausstrecken nach den Kräften des ewigen Lebens, dass wir sie durch uns hindurchgehen und zu den Menschen reden lassen. Wir wollen es dann machen, wie Er es gemacht hat, wir wollen das Böse überwinden, indem wir das Gute tun. Dann |328 gehen wir der Erlösung entgegen. Und dann kommt der erlösende Gott uns entgegen.
- Nr. 39: «Aus meines Herzens Grunde», nach
G. Niege , Strophen 1 u. 2 (RG 564; EG 443 [jeweils mit Textabweichungen]). - Nr. 234: «Aus irdischem Getümmel» von
K. J. Aschenfeldt , Strophen 1–3.