Predigt: Hebräer 10,31 und Psalm 16,11
Was für merkwürdige Bibelsprüche, wenn man sie so nebeneinanderstellt und hintereinander liest! Schrecklich sei es, in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen, sagt uns der eine, und der andere sagt uns von demselben Gott, es sei Freude die Fülle und lieblich Wesen zu seiner Rechten ewiglich. Schrecken und Freude — das paßt schlecht zusammen. Manchmal lassen sich solche Widersprüche in der Bibel einfach auflösen dadurch, daß man darauf achtet, wie das neue Testament freundlich die Härte und Unbegreiflichkeit des alten beseitigt: Jesus Christus, die Erfüllung und Verklärung des alten Bundes. Aber so einfach steht es hier nicht: das freundliche Wort steht diesmal im alten und das harte Wort im neuen Testament. Wir können also nicht etwa damit auskommen, daß wir sagen: Das harte Wort gilt für uns nicht mehr. Nein, dieses Wort hat ein Mann geschrieben, der den Gott der Liebe kannte, den Jesus uns verkündigte.
Fasse es, wer da kann, aber es gelten beide Worte und beide Wahrheiten. Es ist ein
Schrecken, in die Hände Gottes zu fallen, und doch ist da wahrhaftig die Freude und
der Frieden. Es gibt Menschen, und wir alle gehören zu Zeiten zu diesen Menschen, die
verstehen nur das Eine oder das Andere. Entweder wir kennen nur den schrecklichen Gott. Als junge Menschen z. B. merken wir, daß es eine ernste
Sache ist um das Gewissen und um die Verantwortlichkeit, daß Gott strengen Gehorsam
von uns fordert, daß ein unbestimmtes, aber schweres Unglück auf uns wartet,
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wenn wir ihm nicht Gehorsam leisten. Bei manchen jungen Leuten hat das, was sie in
der Schule und im Unterricht von Gott hören, hauptsächlich den Erfolg, daß sie vor
Gott Angst haben wie vor einem gewaltigen Meister. Aber auch als Erwachsene sind wir
oft ganz in der gleichen Lage, sehen Gott nur von dieser Seite an: Wir spüren, wie
entsetzlich schwer es ist, Gott Genüge zu leisten, das Bewußtsein unserer
grenzenlosen Schuld ergreift uns und drückt uns nieder: wir sind allzumal Sünder und
ermangeln des Ruhmes, den wir vor Gott haben sollten [vgl.
Aber vielleicht gehören wir zu den Anderen, die Gott nur von der freudigen schönen Seite kennen. Die meisten Kinder lernen ihn zum Glück vor
Allem von dieser Seite kennen. Gott ist der, der Alles gut macht. Er läßt die Sonne
scheinen und das Gras wachsen. Er wird schon helfen, wenn es bös geht, und er macht
uns immer wieder viel Freude, an der Weihnacht und das ganze Jahr hindurch. Viele
bleiben nur Kinder, auch wenn sie erwachsen sind, oder sie werden es doch immer
wieder, auch wenn sie zwischendurch andere Erfahrungen machen. Gott muß uns fröhlich
machen, uns das Herz erheben mitten in der Langeweile und in der Not des Lebens. Gott
leitet uns nach seinem Rat und nimmt uns endlich mit Ehren an. Wenn wir nur ihn
haben, fragen wir nichts nach Himmel und Erde [vgl.
So geht es uns, wenn wir Gott bloß von der einen Seite aus ansehen, nur von der strengen oder nur von der freundlichen Seite aus. Da wird dann auch unser Leben einseitig und damit schwach, wertlos, entweder finster, traurig, hoffnungslos oder kindisch und oberflächlich. Etwas Fehlerhaftes kommt in unsere ganze Entwicklung hinein, je länger wir dabei bleiben, je älter wir damit werden. Der Fehler liegt daran, daß unser Zustand ein unreifer ist. Unser Verhältnis zu Gott muß ein reifes werden, wir müssen die Beschränktheit und die Scheu ablegen und alle Erfahrungen mit ihm machen, die man bei ihm machen kann, auch wenn sie uns zuerst fremdartig zu sein scheinen. Wir müssen uns von einer Seite der Erkenntnis Gottes zur anderen leiten lassen, damit er uns gegenwärtig sein kann nicht nur halb, nicht nur von ferne, sondern in seinem ganzen Reichtum. Wir Menschen sind nun einmal so: der eine mehr schwermütig, der andere mehr leichtblütig, der eine mehr bitter und hart, der andere mehr oberflächlich und heiter, aber wir dürfen uns Gott nicht machen nach unserem Bilde. Wir müssen verstehen lernen: in Gott ist das eins, was bei uns getrennt ist: er ist schrecklich und er ist freundlich. Wollen wir Menschen Gottes sein in der Zeit und in der Ewig|353keit, dann müssen wir Gott ganz gelten lassen, ganz, nicht nur so, wie es unserem Charakter entspricht, nicht nur so, wie wir ihn gerne hätten. Ein Gott, der nur unser Spiegelbild ist, könnte uns nicht selig machen. Wir müssen auch das annehmen in Gott, was uns fremd ist. Dann wird unsere Erfahrung mit ihm lebendig und fruchtbar, dann wird sie reif. Ich denke jetzt an Jesus, der eine solche reife Gotteserkenntnis hatte, der Gott kannte von den beiden Seiten, die durch unsere zwei Sprüche beschrieben sind. Das hat ihn so unvergleichlich stark und groß gemacht. Durch diese reife Gotteserfahrung konnte er Gottes Sohn sein. Wir können nun nicht einfach den Entschluß fassen: ich will auch so reif werden, ich will Gott auch ganz kennenlernen, und uns so Jesus an die Seite stellen. So etwas kann man nicht beschließen und machen, dazu muß man geführt werden. Wohl aber können wir den Entschluß fassen, uns vielleicht etwas williger führen zu lassen in unserem Leben, wenn Gott uns zeigen will: sieh, ich bin noch mehr, als du bis jetzt meintest. Dann nicht die Augen und Ohren zu verschließen, sondern aufzumerken auf das, was Gott uns zeigen will. Das können wir uns vornehmen. Und wie Gott uns das von Schritt zu Schritt zeigen kann, davon wollen wir noch Einiges hören.
Die Meisten von uns haben wohl Gott vor Allem dann erlebt, wenn ihnen etwas Gutes widerfuhr. Wahrscheinlich in jungen Jahren schon: bei den
schönen Geschichten und Liedern der Sonntagsschule, bei den Lichtern des
Weihnachtsbaumes, bei einer schönen freudigen Überraschung, bei einer gnädigen
Bewahrung oder Errettung unserer Gesundheit oder unseres Lebens, da sagte man uns:
das ist der liebe Gott, und wir glaubten es. Und das ist auch wahr: das war der liebe
Gott und das ist er, jedesmal wenn uns etwas Gutes geschieht. Wenn wir gesund werden,
wenn wir vorwärtskommen, wenn wir etwas erreichen oder einem Unglück entgehen, da
sind wir gern bereit und sollen auch gern bereit sein zu denken, wie gut ist Gott.
Bei dir ist Freude die Fülle und lieblich Wesen zu deiner Rechten! Wir erwarten von
Gott, daß er die nimmer versiegende Quelle, der unermüdliche Schenker alles
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Guten sei. Und er ist es auch. Aber nun müssen wir uns auch weiterführen lassen: Was
heißt denn das: etwas Gutes? Wahrhaftig nicht nur das, was uns angenehm und
erfreulich ist. Auch durch Kreuz und Not, durch Krankheit und Verlassenheit, durch
Unglück und Tod tut Gott uns Gutes. Ja, Gott ist auch in allen diesen Sachen. Da
erfahren wir es auf einmal: es ist schrecklich, in die Hände des lebendigen Gottes zu
fallen. Da sollen wir Gott auf einmal nicht mehr unter Lächeln und mit zufriedenem
Gesicht erleben, sondern mitten unter Tränen, in Angst und Verzweiflung. Und das soll
der gleiche Gott sein! Wie schwer wird es uns, das zu glauben. Wir meinen jetzt nur,
Gott sollte uns schleunigst wieder erlösen von allem Bitteren, das über uns gekommen.
Da lernen wir wieder beten in solchen Stunden. Aber was beten wir? Der Gott der
Freude und des Friedens und des lieblichen Wesens möchte uns zurückkehren. Und nun
kommt er nicht. Die Not und das Kreuz bleiben, der schwere Druck wird nicht von uns
genommen. Sieh, nun entscheidet sichs: Werden wir nun hindurchdringen zu der
Erkenntnis: es ist doch derselbe Gott, der mir nur Gutes tut; — dieser Schreckliche,
der mir jetzt so weh tut, er ist der Gleiche, dem ich in guten Stunden dankbar war,
dem ich als klein2 so fröhlich singen
konnte: «Gott ist die Liebe, er liebt auch mich!»3 Er ist doch derselbe, ich glaube es, auch wenn ich es nicht begreifen kann!
Werden wir hindurchdringen? Dann dringen wir hindurch zur vollen, zur reifen
Gotteserfahrung, wie Jesus sie hatte, das war ja sein Kampf und sein Sieg in
Wir wollen einen anderen Weg einschlagen. Wir denken an unsere Lebensaufgaben, an unsere Pflichten gegen uns selbst und unsere Mitmenschen.
Wir hören Gottes Stimme, die uns auffordert, edel zu sein, hilfreich und gut,4 Ewigkeitsmenschen zu werden in der Zeit und unsere Nächsten zu lieben wie uns
selbst [vgl.
Aber auf den schönen klaren Morgen folgt der heiße dunstige Mittag, auf die frische fröhliche Ausfahrt mit vollen Segeln vielleicht die träge traurige Windstille, wo das Schiff nicht mehr vorwärts will trotz allem Warten, vielleicht aber auch der Sturm, der es aus der Bahn werfen und vernichten will. Wir fühlen, wie die Aufgaben und Pflichten, die wir uns so schön gedacht, wachsen und wachsen und uns schließlich fast erdrücken wollen. Immer rein sein, immer treu sein, immer den starken Willen behalten gegenüber den Schwierigkeiten und Hindernissen, ja, wer kann denn das? Wir fühlen, wie wir so unendlich langsam vorwärts kommen, wie manchmal Alles stillzustehen scheint, die Luft will uns ersticken, wir kommen ja doch nie an ein Ziel! Und wir fühlen, wie unsere eigenen Fehler und Schwachheiten das schwerste Hindernis sind. Alles um uns her scheint uns zuzurufen: du hasts versäumt! du hast dich geirrt! du bist zu leidenschaftlich, zu kurzsichtig, zu kleinlich gewesen! du bist schuld! Und nun Gott? Wir waren ihm doch so dankbar, unser Herz war so voll Lob und Preis für ihn, als wir an unsere Pflicht herantraten. Und nun ist er uns mit einemmal zu einem schrecklichen Gott geworden, gerade durch unsere Pflicht, die so unüberwindlich schwer ist, durch die Hindernisse, die uns im Weg stehen, durch unsere eigene Schwachheit, die immer wieder Alles verdirbt!
Was sollen wir dazu sagen? Wieder stehen wir am Scheidewege. Wieder kanns uns nun vorkommen: nein, das ist nicht Gott! ja heute morgen, der mich da ausziehen und arbeiten hieß, das war Gott, aber der da in der Mittagshitze, der da in meinem Stocken und Stolpern und Zusammenbrechen, nein, das kann nicht Gott sein. Gott kann mich doch nicht unterliegen lassen. Gott kann doch nicht die Absicht haben, daß ich mit meinem guten edlen Willen da so scheitern muß. Warum macht er mir die Aufgabe so |357 schwer? Warum räumt er mir die Hindernisse nicht aus dem Weg? Warum macht er mich nicht stärker? Er tut das Alles nicht? Er zeigt sich mir so hart, so streng, so schrecklich — nein, da kann ich nicht an ihn glauben, ich kenne keinen schrecklichen Gott, nur den anderen, bei dem Freude und liebliches Wesen ist, und wenn die ausbleiben, wenn es so dunkel und unfreudig wird um mich her, dann lasse ich lieber Gott und den Glauben und die Hoffnung überhaupt fahren.
Unzählige arme Menschen sind schon so zusammengebrochen. Sie meinten immer: Gott sollte mir helfen! Gott sollte mirs gelingen lassen, mir mit meinem guten Willen. Und Gott ließ es ihnen mißlingen. Da verloren sie Gott. Arme Menschen! O, wir wollen es nicht machen wie sie. Wenn solche Stunden kommen in unserem Leben, wo Alles stillsteht, ja rückwärts geht, wo wir verzweifeln möchten: zuviel, zuviel wird von mir verlangt, wo wir uns schämen müssen in die Erde hinein, da wollen wir Gottes Hand fassen und ihn anflehen: Führe mich hindurch, daß ich dich ganz erkennen lerne: du bist mitten drin auch in all diesem Schrecklichen, im Stillstand, im Zusammenbruch, in der Verzweiflung, du bist da, wo wir meinen: nun ist alles Gute, was in mir ist, zu Ende. Du hast mich dahin kommen lassen, damit ich dich ganz erkennen möge: du wolltest mich demütigen, du wolltest mich zur Erkenntnis meiner selbst führen, du wolltest mich dazu bringen, zu hungern und zu dürsten nach den Kräften, die ich nicht aus mir selbst nehmen kann, du wolltest mich neben den ärmsten armen Sünder stellen, damit ich wahrhaft begreifen lerne, was es heißt, des Mitmenschen Bruder zu sein. Noch verstehe ich dich nicht, es ist zu schrecklich, sich so eingestehen zu müssen: ich kann nicht, es geht nicht! hilf du mir, daß ich dich verstehen lerne, die Liebe verstehen lerne, die auch in dieser schrecklichen Erfahrung für mich verborgen ist. Führe mich hindurch, ich möchte reif werden!
Und nun noch ein anderer Weg. Wenn wir Gott erkennen und liebbekommen, dann wird es
uns freudig, stolz und trotzig ums Herz. Jawohl, wir fühlen, daß
das etwas Besonderes ist, wenn
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Gott uns die Augen auftut für seine Herrlichkeit. Wie lästige Krücken fällt so
Manches von uns ab, was wir bis jetzt für unentbehrlich hielten, törichte Gedanken,
törichte Gewohnheiten, törichtes Rücksichtnehmen auf die Leute. Wir fühlen nur: ich
möchte und ich will meinen Weg gehen, und um keinen Preis kann ich mir das wieder
nehmen lassen, was ich gefunden habe. Diesen Stolz und Trotz des rechten Gotteskindes
kann man besonders gut bei den alten Propheten Israels kennen lernen, und dann bei
Denkt, wie es
Und auch wir stehen wieder vor der Entscheidung: Wollen wir zurückbleiben, oder wollen wir hindurch zu diesem schrecklichen Gott und erkennen, daß er doch Gott ist? Vieles könnte uns wieder zurückhalten. Mit Recht könnten wir mißtrauisch werden und sagen: ein Weg, den ich allein gehe, kann kein guter Weg sein. Ein kluger Mann fragt immer: was machen die Anderen? Ich sollte einsam sein, ich sollte einen Weg gehen, auf dem mir niemand nachkommt, nein, das kann nicht Gott sein, der das von mir fordert. Gott läßt mich wohl meine eigene Meinung haben, aber es wird doch nur die Meinung sein, die ein paar dutzend Andere auch haben. Gott läßt mich wohl stolz und froh sein, aber er schickt mir gewiß ein paar, die mich halten, links und rechts. Wenn ich allein sein muß, dann ists gewiß nicht Gott, rückwärts, rückwärts! Gott ist bei den Zufriedenen, Behaglichen, bei denen, die immer einverstanden sind miteinander, aber nicht bei den Einsamen, bei den Sonderlingen, Gott ist nicht da, wo man sich das Herz verbrennt vor Sehnsucht nach Menschen, nach mitfühlenden Menschen. Arme Menschen, die sich so zurückhalten lassen, Gott zu folgen! Wie Viele sind da zusammengebrochen, sind da nicht weitergekommen auf dem Wege, Gottesmenschen |360 zu werden! O, wir wollen Gottes Hand nicht fahren lassen, gerade an dieser Stelle nicht. Wir wollen uns ihm in die Arme werfen und wieder zu ihm sagen: du bist schrecklich, ich leide, leide hier, wo du mich hingeführt hast, ich verstehe es nicht, daß ich so allein sein muß, aber ich will jetzt auch da hindurch, hindurch an deiner Hand, um dich ganz kennen zu lernen. Du willst mir vielleicht gerade erst in der Einsamkeit so recht zeigen, wie groß und heilig du bist, du willst mich aus der Oberflächlichkeit herausnehmen, die immer dort ist, wo der große Haufe ist. Du willst meine Liebe zu den Brüdern erst so recht brennend machen. Ich weiß nicht, was du von mir und mit mir willst. Nach meinem Sinn und Herz müßte es anders gehen. Aber ich vertraue jetzt ganz auf dich. Ich will jetzt gar nichts Anderes, als dich kennen lernen. Gar nichts Anderes als reif werden. Und darum nehme ich dich an, glaube ich an dich, du Schrecklicher, wie ich an dich geglaubt habe, als du mir in der Freude, in lieblichem Wesen erschienst. Du bist in Beidem die ewige Liebe. Und ich möchte in Beidem dein sein.
Meine Freunde, das sind nur einige von den Schritten, die wir tun, von den Entscheidungen, die wir treffen müssen, um Gott ganz kennen zu lernen. Einige wenige. Ihr mögt nun selber darüber nachdenken und das, was ich gesagt, aus eurer Erfahrung ergänzen. Es ist ein ganzes Meer, vor dem wir da stehen. Jawohl, ein Meer. Wo wir auch zuerst stehen, wir sehen das gegenüberliegende Ufer nicht. Wir müssen den Mut fassen, die Fahrt anzutreten. Wir müssen den Mut fassen zu glauben, in Gott ist Freude und Schrecken eins. Er läßt uns Beides erfahren. Er will, daß wir in der Freude bereit seien für das Schwere, Harte, Strenge. Und er will, daß uns mitten im Dunkel die Gewißheit leuchte: das ist derselbe Gott, der mir so viel Gutes getan hat, und er tut mir auch jetzt Gutes. In unserem Leben wird uns freilich immer Beides zweierlei sein. Wir werden nie ganz davon loskommen, die Freude und das liebliche Wesen lieber zu haben als den Schrecken. Vielleicht ist das auch eine von den Lösungen, die erst in der Ewigkeit auf uns warten: daß auch uns Beides ganz eins wird, wie es in Gott eins ist, daß wir nicht mehr jubeln |361 und nicht mehr trauern, sondern ganz ruhig geworden sind in der seligen Einheit mit dem Vater. Er lehre uns die ersten schwachen Schritte tun auf dem Wege, der dahin führt!