30. November 1919

Jesaja 48,18

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I. Advent
Jesaja 48,18
[O daß du auf meine Gebote merktest, so würde dein Friede sein wie ein Wasserstrom und deine Gerechtigkeit wie Meereswellen.]

1. Der Mensch ist nicht so arm, nicht so schwach, nicht so unbedeutend, wie es scheint. Er braucht kein trüber Gast zu sein auf einer dunklen Erde.1 Die Welt, sie muß kein Jammertal sein. Der Mensch, jeder Mensch, er hat eigentlich ganz unerhörte Aussichten und Möglichkeiten. Die ganze Menschheit, sie steht unmittelbar vor den Pforten größter Wunder und Herrlichkeiten. Was wir das Menschenleben nennen, es ist ja eigentlich nur sein Vordergrund; würden wir durch diesen Vordergrund, vor dem wir oft so ratlos und verständnislos dastehen, hindurchsehen und des großen Hintergrunds gewahr werden, der all unser Tun und Leiden umfaßt, so würden wir sehen, wie das Ganze in einem mächtigen, durchdringenden Licht steht. Alles, was ist und geschieht, es liegt vor uns wie ein Buch in einer fremden Sprache. Störrisch und erschreckend sehen uns die unbekannten Worte an. Was ist das, das Leben? Was geschieht da eigentlich mit mir, um mich herum, in der großen, weiten Menschenwelt und Naturwelt? Ja, wir müßten nur lesen lernen, so würden wir sehen, wie Alles, ausnahmslos Alles, etwas bedeutet, und wir würden in Entsetzen und aus dem Entsetzen in lauten Jubel geraten, wenn wir sehen würden, was eigentlich Alles bedeutet. Bilder und Gleichnisse sind die Ereignisse unseres Lebens und der Weltgeschichte, unsere Arbeit und unsere Freuden, unser Leiden und unser Kämpfen, unsere Gedanken und Meinungen, Bilder und Gleichnisse, von einem großen Meister uns vor Augen gemalt. Und nicht wahr, je tiefer sie uns ergreifen und bewegen und aufwühlen, je ernster das Leben an uns herantritt und |409 uns in Anspruch nimmt, um so deutlicher ahnen wir, daß sie alle etwas meinen, etwas zu uns sagen wollen. O daß wir aus der Wahrheit wären, wie der Meister, der sie uns zeigt, selber die Wahrheit ist, damit wir in den Bildern immer die Wahrheit sehen und inmitten all der schönen und traurigen Lebensbilder, die uns umgeben und erfüllen, immer auch in der Wahrheit leben könnten!

2. Friede und Gerechtigkeit! haben wir in unserem Text gelesen. Friede wie ein Wasserstrom und Gerechtigkeit wie Meereswellen! Wenn es doch Gott selbst uns geben würde, in aufrichtigem Verständnis für seine Weisheit und seinen Willen und in herzlicher, vertrauender Liebe zueinander die Adventsbotschaft zu hören! Wie heißt sie denn, die Adventsbotschaft? Was kann sie anders heißen, als daß wir eben in der Wahrheit leben sollen und die Wahrheit in uns. Das ist Friede und Gerechtigkeit. Alles Andere genügt nicht. Alles, was bloß die Namen Friede und Gerechtigkeit trägt, genügt nicht. Die Wahrheit will erscheinen und das, was jetzt bloß diese Namen trägt, umgeben [?], erfüllen. Sieh, du hast eine gewisse Ruhe erreicht in deiner Seele, und das ist recht, und du nennst diese Ruhe deinen Frieden, den du erlangt habest. Aber nun möchte die Wahrheit erscheinen und diese Ruhe deiner Seele umwandeln, daß sie nicht bloß Friede heißt, sondern wirklicher Friede wird. Du bist zu einem gewissen Gleichgewicht gekommen zwischen dir und deiner Frau, zwischen dir und deinem Mann, zwischen dir und deinen Hausgenossen und Nachbarn, und das ist gut, und das nennt ihr Frieden. Aber nun möchte die Wahrheit erscheinen und aus diesem Gleichgewicht wirklichen Frieden machen. Wir haben in unserer Gemeinde und in unserem Volk zwischen den Zeiten der Aufregung und des Kampfes der Interessen und Standpunkte doch auch immer ganze Monate und Vierteljahre Pause, in denen eine gewisse Beschwichtigung und Annäherung stattzufinden scheint, und wir wollen froh sein darüber und pflegen das dann Frieden zu nennen. Aber nun möchte die Wahrheit erscheinen und aus der Beschwichtigung einen wirklichen Frieden machen. Wir stehen jetzt in der Welt in der Zeit des Kriegsendes, der Verhandlungen, der Verträge, des Wiederbeginns des Völkerverkehrs, und wir atmen erlöst auf und nennen das, was jetzt kommt, Frieden. Aber nun möchte die Wahrheit erscheinen und das Kriegsende umkehren in den Anfang wirklichen Friedens. |

410 Und so steht es auch mit unserer Gerechtigkeit. Du bist rechtschaffen, du glaubst an Gott, du tust deine Pflicht gegen deinen Nächsten und gegen die Anderen, du gibst dir Mühe, nach bestem Wissen und Gewissen zu handeln. Wohl dir! Und das alles möchtest du deine Gerechtigkeit heißen. Die Wahrheit aber möchte erscheinen und das, was du so heißest, umkehren in wirkliche Gerechtigkeit. Die verschiedenen Stände und Parteien, die heute unter uns streiten, sie vertreten alle mehr oder weniger etwas Berechtigtes, Billiges, Natürliches, etwas, dem man Gehör schenken muß, wenn man nicht ganz taub ist, und das ist ihre Gerechtigkeit. Aber das genügt nicht, die Wahrheit möchte erscheinen und aus der bloßen Berechtigung, die alle auf ihre Weise haben, wirkliche Gerechtigkeit schaffen. Vom Sieg der Gerechtigkeit auch in der Völkerwelt ist nun viel die Rede gewesen, und es ist ganz unverkennbar, was für ein tiefes Sehnen und viel ernstes Wollen heute in der Menschheit vorhanden ist, diesen Sieg herbeizuführen und für alle Zukunft zu befestigen. Aber was dafür schon geschehen ist, das genügt nicht, die Wahrheit möchte erscheinen und den angeblichen Sieg der Gerechtigkeit zu einem wirklichen werden lassen. |

Es genügt eben nirgends, das, was wir Frieden und Gerechtigkeit heißen. Es heißt nur so, es ist nicht, was es heißt. Es ist Alles Vordergrund ohne Hintergrund, leere [?] Worte ohne Bedeutung, Bilder und Gleichnisse, die noch keinen Sinn haben. Es ist nicht nur wenig, so daß man denken könnte, wir würden es schon erreichen können, wenn wir nur tüchtige Fortschritte machen, sondern es ist immer noch etwas ganz Anderes als das, was damit gemeint ist, es steht dem, was damit gemeint ist, geradezu hindernd im Wege. Es müßte umgekehrt werden durch die Wahrheit, damit es das würde, was es heißt. Seht, das ist die Unruhe unseres Herzens, die Unruhe unseres Lebens und unserer Verhältnisse, die Unruhe der ganzen heutigen Menschheit, daß die Namen Friede und Gerechtigkeit und ihre Wahrheit immer noch etwas so gänzlich Getrenntes sind, daß diese Namen die Wahrheit nicht aussprechen, sondern verbergen - nicht bestärken [?], sondern verhüllen - nicht leuchten lassen, sondern verfinstern. Und das ist die Adventsbotschaft, daß sich das umkehren will. Das Leben im Leben will erscheinen. Die Wahrheit will hineinfahren in das, was bloß diese Namen trägt. Das Verborgene will offenbar werden. Die |411 paar Regentröpflein von Frieden, die der dürstenden Erde so gar nicht genügen, die so schnell wieder verdunsten, sie sollen zum Wasserstrom werden. Das kleine übelriechende, unangenehme Sümpflein von Gerechtigkeit, in dem wir uns jetzt befinden, zu bewegten, abgrundtiefen Meereswellen. Gott will sich Ehre machen auf Erden wie im Himmel. Christus will zu uns kommen, der Menschensohn, der die Antwort ist auf unsere Unruhe. Wer ihn sieht, der sieht den Vater [vgl. Joh. 14,9]. Der sieht die Wahrheit [vgl. Joh. 14,6].

3. Dein Friede!, Deine Gerechtigkeit! heißt’s in unserem Text. Und es ist, wie wenn sich mit diesem «dein» die Adventsbotschaft von dem, was werden und kommen soll, von der Wahrheit, die erscheinen will, tief in uns hineinbohren möchte, um uns nicht mehr loszulassen. Um deine Angelegenheit, Mensch, handelt es sich. In dir soll’s werden! Aus dir heraus soll’s kommen! Bei dir soll’s erscheinen! Nur nicht so schüchtern, als ob die Wahrheit nicht deine Sache wäre! Nur nicht so verlegen, als ob du zu unweise und ungeschickt wärest, um Anteil zu haben an diesem Werden und Kommen! Nur nicht so fremd getan, als ob dir der Wille Gottes, der aus dem Verborgenen hervorbrechen will, wirklich etwas Unbekanntes wäre, als ob er wirklich ohne dich geschehen müßte oder könnte. Um das Kommen Jesu, des Menschensohns, handelt es sich, da bist du auch dabei. Ja, von oben kommt er, während wir da [?] jetzt von unten sind. Von der anderen Seite des Lebens, während wir jetzt immer nur auf dieser unserer Seite des Lebens, im Vordergrund, in den Bildern und Gleichnissen stehen. Morgenglanz der Ewigkeit ist er, Licht vom unerschaffnen Lichte2, während wir jetzt gefangen sind in der Zeit, während es von uns immer wieder heißen muß: Ich liebte das geschaffne Licht3. Der Sohn des Einen, des Vaters, ist er voller Gnade und Wahrheit [vgl. Joh. 1,14], während wir alle Söhne und Töchter von vielen Vätern sind, aus vielen Quellen und Ursprüngen zusammengesetzt und darum dem Irrtum und dem Fall immer aufs neue ausgesetzt. Aber warum [anders] hat er sich den Menschensohn genannt als darum, weil in ihm auch das er|412scheinen will, was auch in uns von oben ist, von der anderen Seite, aus der Ewigkeit, aus dem unerschaffnen Lichte, aus dem einen Vater, Quell und Ursprung. Wozu kommt er zu uns als dazu, um uns zu sagen, wer wir sind, weil wir es vergessen haben, um aus uns herauszuholen, was wir eigentlich sind, weil es verschüttet ist. Wozu wird Gott Mensch als dazu, um uns in das Licht der Wahrheit zu stellen, in unsere eigene Wahrheit zu stellen; wäre sie nicht unsere eigene Wahrheit, wäre es nicht so, daß wir hier tatsächlich in das Licht unserer eigenen Wahrheit gestellt würden, wie hätte ein menschliches Hirn den ungeheuren Gedanken, daß Gott Mensch wird, fassen können?|

Was will er anders von uns, als daß wir uns selbst erkennen, nicht unsere Torheit und Beschränktheit, wie eine dürftige Weltweisheit es von uns verlangt, sondern unsere Wahrheit, den Grund, auf dem wir stehen, die Wurzel, aus der wir wachsen, die Heimat, aus der wir kommen und nach der wir gehen. Keine ferne, fremde Geschichte, kein seltsames himmlisches Ereignis ist gemeint in der Adventsbotschaft, sondern der Mensch, du selber, dein Leben, die Welt, in der du, gerade du auf deine Weise Mittelpunkt bist. Du leidest Not. Du hast täglich und stündlich die bitteren Folgen zu tragen, wenn jetzt Alles immer nur Friede und Gerechtigkeit heißt und nicht ist. Du bist in tiefer Unruhe, weil du immer im Stillen und manchmal auch laut seufzen mußt: das alles ist’s ja nicht, das meine ich gar nicht, das genügt mir nicht, weil es immer nur Abbild, nicht Wahrheit ist. Du bist manchmal erschüttert wie von einem Erdbeben und möchtest manchmal jauchzen wie ein Kind, wenn es je einmal ernst werden will mit wirklichem Frieden, wirklicher Gerechtigkeit hinter dem dunklen Vorhang deines Lebens, etwa in einer stillen Stunde, wo deine Seele reden kann, oder in einem guten Gespräch oder vielleicht mitten in schwerem Leid, das du durchzumachen hast, oder in einem harten Kampf, den du zu kämpfen hast. Du, du bist der Ort, die Stätte, der Schauplatz, wo offenbar die Wahrheit erscheinen will. Deine Tür ist offenbar die Tür, an der Jesus anklopft [vgl. Apk. 3,20). Du bist gemeint, wenn es heißt, daß Gottes Wille geschehen soll auf Erden wie im Himmel [vgl. Mt. 6,10]. Du mußt hören, was es heißt, daß es Gottes Wille ist, daß allen Menschen geholfen werde [vgl. 1.Tim. 2,4]. Du mußt begreifen und erkennen, was es heißt, daß Gott allein helfen kann. Bei dir ist die Möglichkeit, daß es geschieht, durch Gott allein |413 geschieht. Du hast die Aufgabe, es geschehen zu lassen, alle Hindernisse, die diesem Geschehen im Wege stehen, aus dem Weg zu räumen. Nur kein Ausweichen und Sich-Zurückziehen, als ob du abwartend zuschauen könntest, wie die Verheißung in Erfüllung geht. Wenn du zuschaust, so verstehst du die Verheißung gar nicht, sie wird dir dann notwendig als zu groß und schön vorkommen. Wenn du zuschaust, geht sie sicher nicht in Erfüllung. Den Zuschauern ist nichts verheißen, nur den Mitarbeitern, den Mitsuchenden, Mitfragenden, den Mitverlegenen [?] und Mithoffenden. Wenn du Jesus verstehen willst4, so kommt Alles darauf an, daß du dieses «Mit» verstehst. Nicht wahr, bei all den Unvollkommenheiten, Unerfreulichkeiten, Unerlöstheiten unseres jetzigen Lebens, da verstehst du’s ja eigentlich gut genug: ach ja, ich bin in der Klemme, im Engpaß. Eine Zeitlang mochtest du vielleicht auch das von dir abwehren und so denken und leben, als mache es dir nichts aus, daß die Wahrheit noch nicht erschienen ist. Aber nicht wahr, dann überfällt es dich ja nur um so heftiger und schrecklicher, daß du nicht Zuschauer sein kannst, daß du mit mußt, daß die große Frage des Lebens wirklich deine eigenste Frage ist. Seht, von da aus mußt du vielleicht durchstoßen und merken, daß auch die große Antwort des Lebens, des Lebens, von dem die Bibel zeugt, deine eigenste Antwort ist, merken, daß sich das alles auf dich bezieht, daß du von dir aus gar keine andere Antwort geben kannst, wenn du nur dir selber einmal treu wärest. Dein Friede soll sein wie ein Wasserstrom und deine Gerechtigkeit wie Meereswellen. Dein Friede und deine Gerechtigkeit oder was du jetzt so heißest, ist das Samenkorn, das sterben muß, damit Gott ihm einen neuen Leib gebe, wie er will [vgl. 1.Kor. 15,36-38].

4. O daß du auf meine Gebote merktest! Da stehen wir vor der engen Pforte. Das ist Johannes der Täufer, die Stimme des Predigers in der Wüste [Mk. 1,3 par.]. Meine Gebote, Gottes Gebote und dein Friede, deine Gerechtigkeit mit ihrer großen Verheißung, das bezieht sich aufeinander, das sieht [?] einander an, eins kann nicht sein ohne das andere. Wir kennen ja viele Gebote, die zehn Gebote des Alten Te|414staments und die Gebote der Bergpredigt, die Gebote der Vernunft und des Geistes jedes Einzelnen und die Gebote, die die heutige Zeit mit ihren immer ernsteren Anforderungen an uns alle richtet. Willst du ins Leben eingehen, so halte die Gebote! Man könnte mit dem reichen Jüngling fragen: Welche Gebote [Mt. 19,17f.]? Aber nicht darum handelt es sich, zu merken: welches Gebot von den vielen Geboten muß ich ausführen und halten, damit es bei mir Tag wird? Und nicht dann wäre uns geholfen, wenn wir sagen könnten: Das habe ich Alles gehalten von meiner Jugend an!, selbst wenn wir es sagen könnten. Denn auch dann müßten wir ja fortfahren mit dem reichen Jüngling: Was fehlt mir noch [Mt. 19,20]? Es fehlt uns ja immer noch, und wenn Alles ausgeführt und gehalten wäre, wir stehen ja immer noch im Dunkel, im Vordergrund, in den Bildern und Gleichnissen. Das wissen wir um so besser, je ernster es uns mit dem Ausführen und Halten wäre. Es handelt sich eben darum, zu merken, wer da eigentlich gebietet, zu merken: es sind meine Gebote, Gottes Gebote, die alten und die neuen, die kleinen und die großen. Die Gebote dessen, der nicht Vieles von uns will, sondern Eines. Der uns nicht etwas gebietet, nicht dies und das, sondern Alles. Der nicht unser Auge oder unsere Hand oder unser Herz will, sondern uns selbst. Der sich nicht mit unserem Denken und Reden begnügt und nicht einmal mit unserem Tun, sondern der in unserer Freiheit regieren will, dem wir erst dann gehorchen, wenn wir nur noch Eines wollen, wenn uns Alles zum Gottesgebot geworden ist, wenn wir selbst gehorchen, wenn unsere Seele in voller Freiheit gehorcht. Das ist’s, was dem Herrn den Weg bereitet, das allein. Daran ist der reiche Jüngling gescheitert, daran allein. Und daran werden wir gesund werden, daran allein. Es ist nicht die Gesundheit selbst, dieses Merken, wie Johannes der Täufer mit seinem Ruf nicht Christus selbst war [vgl. Joh. 1,20], es ist aber der unumgängliche Weg zur Gesundheit. O daß du merktest! O daß wir merkten, merkten, daß wir vor Gott allezeit Unrecht haben, merkten, daß Friede und Gerechtigkeit sein Werk sind und bei uns nur wirklich werden durch das Erscheinen seiner Wahrheit. Wenn wir ihm alle Recht geben, dann bekommt [er] auch in allem die Macht. Dann schwindet der Schein [?]. Dann vergeht das Vergängliche. Dann brechen unsere Bande. Dann bekommt das Weizenkorn, indem es stirbt, einen neuen Leib [vgl. Joh. 12,24]. Wenn es Adventszeit wird, Zeit des |415 Wartens auf den ewigen Frieden, auf die ewige Gerechtigkeit, dann kann es Weihnachtszeit werden, Erfüllungszeit, Jesuszeit.

Lieder:
  • Nr. 43 «Morgenglanz der Ewigkeit» von Chr. Knorr von Rosenroth, Strophen 1-3 (RG [1998] 572,1-3; EG 450,1-3) 🎵
  • Nr. 87 «Auf, auf, ihr Reichsgenossen» von J. Rist, Strophen 1-3 (GERS [1952] 105,1.2.4; EKG 8,1.2.5; jeweils mit Textabweichungen) 🎵

Sachfußnoten

1
Vgl. J. W. von Goethe, Westöstlicher Diwan I,18, «Selige Sehnsucht», Strophe 5 📖:
Und so lang du das nicht hast,
Dieses: Stirb und werde!
Bist du nur ein trüber Gast
Auf der dunklen Erde.
↩
2
Eingangslied, s. unten.↩
3
Aus Strophe 4 des Liedes 241 «Ich will dich lieben, meine Stärke» von J. Scheffler (RG [1998] 682; EG 400) 🎵.↩
4
Mskr.: «wollen»; Barth hat in diesem Satz zweimal ein «wir» in ein «du» verwandelt, ohne auch die Verbform zu korrigieren.↩