3. August 1919

Epheser 5,21-33

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Epheser 5,21-33

Seid einander untertan in der Furcht Christi –

ihr Frauen euren Männern als dem Herrn: Denn der Mann ist das Haupt der Frau, wie Christus das Haupt der Gemeinde. Er allein ist freilich der Erretter seines Leibes, aber wie die Gemeinde Christo untertan ist, so sollen es auch die Frauen allezeit mit ihren Männern halten.

Ihr Männer, liebet eure Frauen! Wie Christus die Gemeinde liebte und hat sich selbst für sie dahingegeben, um sie zu heiligen durch die Reinigung im Wasserbad durch das Wort und um sie für sich selbst zuzubereiten: herrlich, ohne Flecken, Runzeln oder dergleichen, sondern heilig und makellos - so müssen auch die Männer ihre Frauen lieben als ihre eigenen Leiber. Wer seine Frau liebt, liebt sich selbst. Nie hat jemand sein eigenes Fleisch gehaßt, sondern er hegt und pflegt es, wie es eben auch Christus hält mit der Gemeinde, denn wir sind seines Leibes Glieder, von seinem Fleisch und von seinem Gebein.

Darum wird der Mensch Vater und Mutter verlassen und seinem Weibe anhangen, und die zwei werden sein ein Fleisch. Groß ist das Geheimnis, ich deute es aber auf Christus und auf die Gemeinde. Jedenfalls sollt auch ihr, jeder einzelne, seine Frau lieben als sich selbst; die Frau aber fürchte ihren Mann.

1. In der Furcht Christi!, sagt Paulus, und dann sagt er uns, wie ein Licht aufgeht über dem dunklen, schwierigen Gebiet der Beziehungen zwischen Mann und Frau. Wenn wir verstehen könnten, was das heißt: in der Furcht Christi, dann könnten wir das Licht auch aufgehen sehen über diesem dunklen Gebiet. Wir hätten es so nötig, nicht wahr, gerade hier? Man kann ja ohne Übertreibung sagen: der allergrößte Teil der Finsternis in unserem Leben besteht aus ungelösten und oft scheinbar ganz unlösbaren Ehefragen und Frauenfragen. Man redet ja nicht gern und nicht oft von diesen Fragen, aber es ist doch so. Es gibt andere Knechtschaften der Menschen, wie z. B. der unter das Geld, die viel deutlicher hervortreten, aber stärker und folgenschwerer ist doch eigentlich keine so wie die, die davon kommt, daß es zwischen Mann und Frau nicht so steht auf der Erde, wie es sollte. Wieviel Anklagen und Gewissensbisse gerade in diesen Bezie|276hungen haben tausende und tausende von Toten mit sich ins Grab genommen! Wieviel Schuld und Jammer gerade auf dieser Seite des Lebens verbirgt sich fast in jedem Haus, das man betritt! Wieviel Gift gerade aus dieser Quelle bedroht jetzt schon die kommenden Geschlechter! Wie selten sind die Menschen, die nicht gerade zu diesem Punkt irgend eine große Enttäuschung in sich herumtragen! Wie selten die Ehen, die einem den Eindruck machen, daß sie im Himmel geschlossen seien! Wie selten die Ehegatten, die einander aufrichtig in die Augen blicken und sich sagen dürften: Wir haben Freude aneinander, wir sehen dankbar in die Vergangenheit und mutig in die Zukunft, wir wollten keinen Augenblick einen anderen Weg gegangen sein und gehen als den, auf dem wir sind! Was für eine dumpfe Unsicherheit an so vielen Orten, ob es eigentlich recht steht, und was für ein furchtbares Elend an anderen, weil es sicher nicht recht steht. Möchte man nicht, wenn man an das alles denkt, beinahe in Versuchung kommen, zu wünschen, es möchte diese ganze Seite des Lebens gar nicht geben, wir möchten irgendwie davon erlöst sein können, Männer und Frauen sein zu müssen, wenn dann doch diese dunkle Wolke fast beständig und fast überall auftauchen muß, sowie es sich um die Beziehungen beider zueinander handelt?

2. Und es könnte doch recht stehen unter uns, meine Freunde, auch auf diesem schwierigen Gebiet. Es könnte uns gerade da ein besonders helles Licht aufgehen. Kaum ein anderes irdisches Verhältnis wird in der Bibel mit so hohen und schönen Dingen verglichen wie die Ehe. Wir müssen an das Wort aus der Schöpfungsgeschichte denken, daß der Mensch zum Bilde Gottes geschaffen sei [Gen. 1,27], wenn wir hier von Paulus hören: der Mann und die Frau sind wie Christus und seine Gemeinde. In der Furcht Christi, sagt er, ist es so. Wir stehen hier wieder vor der Tatsache, die uns im Neuen Testament auf jeder Seite begegnet, daß alle Fragen in eine Frage zusammenlaufen. Eins ist not [Lk. 10,42]! Wenn das Eine in Ordnung ist, kommt Alles in Ordnung. Wenn das Eine fraglich ist, wird Alles fraglich. Dann gibt’s Ehefragen, Frauenfragen, Erziehungsfragen, soziale Fragen, ein ganzer böser Irrgarten von Fragen, in denen man sich notwendig verirren muß, wenn man nicht weiß, woher sie kommen. Alle Fragen können gelöst werden, wenn das Eine in Ordnung kommt. Dieses Eine nennt |277 Paulus hier die Furcht Christi. Furcht bedeutet hier eine feine, scheue, gespannte Aufmerksamkeit, wie man sie jemandem schenkt, von dem Alles abhängt. Solche Aufmerksamkeit können wir Christus schenken. Wir müssen nicht, aber wir können. Wir können uns durch das, was er uns zu sagen hat, erschrecken lassen über uns selbst und über die Welt. Wir können uns aber auch mit Hoffnung erfüllen lassen durch das Ziel, das er uns zeigt. Wir können unser Herz und unseren guten Willen, mag er noch so klein sein, hergeben zum Dienst für seine Sache. Wir können wachsam werden und eifrig im Dienst dieser Sache. Allein Gott in der Höh sei Ehr!, haben wir vorhin gesungen. Darum handelt es sich. Wenn die Menschen das nicht nur sagen und singen mit ihrem Mund, sondern hören mit ihren Ohren, auf dieses Licht sehen mit ihren Augen, nach dieser Gabe greifen mit ihren Händen, an diese Bergluft sich gewöhnen mit ihrem Herz und ihren Lungen, auf diesem Boden stehen mit ihren Füßen, dann geschieht das Eine Notwendige. Etwas völlig Neues taucht da auf in dem Menschen, wenn er den Heilandsruf: Folge du mir nach [Joh. 21,22 par.]! hört und ihm gehorsam wird. Es handelt sich nicht ums Bravwerden und nicht ums Frommwerden. Es handelt sich nicht um den Anstand und nicht um die Arbeitsamkeit und nicht um irgendwelche guten Werke. Es handelt sich um den Sinn und Geschmack für Gottes eigene ewige Welt2, die mit keiner menschlichen Sache oder Tugend eine Ähnlichkeit hat und die doch unter den Menschen erscheinen und sich offenbaren möchte. Es handelt sich um die Sehnsucht nach ihr, um das Hinschauen nach ihr hin, um das Wachwerden und Aufstehen, um sie zu begrüßen, um die Willigkeit, ihr nicht im Wege zu sein. Wenn diese Sehnsucht, dieses Wachwerden, dieses Hinschauen, diese Willigkeit über einen Menschen kommt, wenn seine Gedanken und danach leise und schüchtern auch sein Leben beginnt, sich zu sammeln, zu vereinfachen, zu ordnen, zu vertiefen in Gott und um Gott, das ist die Furcht Christi.

278 Wenn wir in der Furcht Christi stehen, sagt unser Text, dann kommt Licht auch in die Ehefrage. Und das mit unbedingter Sicherheit. Paulus gibt uns über diese Frage nicht Vorschläge, die uns vielleicht helfen, vielleicht auch nicht helfen. Er teilt uns nicht Erfahrungen aus seinem Leben mit, die zu unserem Leben vielleicht stimmen, vielleicht auch nicht stimmen. Er drückt uns den Schlüssel in die Hand, der das Schloß unsichtbar öffnet. Das, was er uns da mitteilt, leuchtet als Hoffnungslicht über das ganze Männer- und Frauenelend. Es ist ein Wort, das ausnahmslos Alle angeht, die in dieser Beziehung schuldbeladen oder betrübt sind. Es gibt keine endgültigen, unverbesserlichen Fehler im Verhältnis von Mann und Frau. Es gibt keine hoffnungslose Enttäuschung. Es gibt keine Unmöglichkeit, sich zu finden und sich zu behalten. Es gibt keine Notwendigkeit, sich zu widerstreben, zu grollen, sich voneinander abzuwenden, sich äußerlich oder, was noch schlimmer ist, innerlich zu scheiden. Und wenn eine Ehe zur Hölle geworden wäre, sie muß es nicht bleiben. Und wenn die Verhältnisse hier und alle Sitten und Gewohnheiten dort die Ehe von Grund aus verdorben hätten, sie muß es nicht bleiben. Es gibt überall eine Möglichkeit, einen Weg, eine offene Türe.

3. Aber allerdings nur diese eine: In der Furcht Christi kann der himmlische Sinn des Verhältnisses von Mann und Frau wieder zu Ehren kommen. - Alle Dinge und Verhältnisse auf Erden haben einen irdischen und einen himmlischen, einen menschlichen und einen göttlichen Sinn. Unser Essen und Trinken, unser Arbeiten und Ruhen, unser Schlafen und Wachen, unser Leben und Sterben, unser ganzes Dasein hat auch eine andere Seite außer der, die wir zunächst beachten. Es trägt Alles ein göttliches Geheimnis in sich, wie Paulus hier sagt. - Aber das Himmlische kann vom Irdischen nicht getrennt bleiben, es strebt ihm entgegen, es will sich in ihm offenbaren, es überkleiden und verherrlichen, das Irdische in sich aufnehmen. Und so hungert und dürstet denn auch alles Irdische nach dem Himmlischen, durch das es erst ganz und klar und rein wird. Das ist das Seufzen der Kreatur nach Erlösung und unsere eigene Sehnsucht nach unserer himmlischen Behausung, von denen an anderen Stellen der Bibel die Rede ist [Röm. 8,19-22; 2.Kor. 5,2]. Wenn der Mensch ohne Erkenntnis Gottes ist, dann kommt diese Bewegung zwischen Himmel und |279 Erde ins Stocken. Dann wird das Leben auf der Erde trübe und verworren und zerrüttet. Dann bleibt das Himmlische unerreichbar hoch über ihm stehen wie der Stern über unseren Häuptern. Es wird dann zu einem Ideal, wie man sagt, zu einem schönen Gedanken, über den man mit ungläubigem Herzen allerlei liest und hört, von dem man vielleicht auch eifrig redet, über den man sich unter Umständen streitet und aufregt, der aber nicht Leben und Kraft gewinnen kann. Durch die Erkenntnis Gottes in der Furcht Christi wird das anders. Das Himmlische ist ja eben die ewige Welt Gottes, auf die man da aufmerksam wird. Und indem man darauf aufmerksam wird, kommt es in Bewegung, dem Irdischen entgegen. Es hört auf, bloß himmlisch zu sein. Man kann nicht mehr bloß damit spielen wie mit einem schönen Gedanken, es wird ernst, lebendig und kräftig; es leuchtet durch das Irdische hindurch und nimmt ihm Schritt für Schritt seine Schwachheit und Not. Die ewige Gotteswelt läßt sich finden, wenn man sie sucht. Und indem sie gefunden wird, wird die Menschenwelt an ihr gesund.

So ist’s auch mit der Ehe. Sie ist ein ganz starkes, großes und wichtiges Stück des irdischen Wesens, der Natürlichkeit, der Menschenwelt. Aber sie hat einen himmlischen Sinn, der in ihr zur Ehre kommen kann und will. Ein ebenso großes Stück Gotteswelt möchte sich in ihr offenbaren. Aber die Gotteswelt muß auch hier gesucht werden. Ohne die Erkenntnis Gottes kann die Verklärung und Erlösung auch hier nicht kommen. Ohne die Erkenntnis Gottes muß das ganze Verhältnis von Mann und Frau das sein, was es für Millionen ist und für andere Millionen zu werden droht: ein dunkler oder sogar ganz dunkler Höllenwinkel, in dem sie in diesem und sicher auch noch weit ins jenseitige Leben hinein sitzen müssen. Es bleibt dann der Mann, stark und selbstsüchtig, was er ist, und die Frau, schwächer und überall benachteiligt, was sie ist. Es bleibt dann die Ehe eine Einsamkeit zu zweien, die nicht eine Einheit zu zweien werden kann. Es bleibt dann das ganze Verhältnis von Mann und Frau ein Mißverhältnis von zwei Teilen, von denen der eine nur Unrecht tun, der andere nur Unrecht leiden kann. Der Mann geht zu Grunde, indem er die Frau verdirbt, und die Frau geht zu Grunde, indem sie sich vom Mann verderben läßt. Gegen diese fatale Entwicklung hilft keine Liebe, keine Klugheit, kein noch so großer sittlicher Ernst, keine noch so nötigen und nütz|280lichen Versuche, dem Mann seine Pflichten einzuschärfen und der Frau zu mehr Recht und Selbständigkeit zu verhelfen. Alles, was in dieser Richtung getan wird im Einzelnen und im Ganzen, kann wohl dazu dienen, die Ehenot zu bekämpfen, zum Bewußtsein zu bringen, nicht aber sie zu heilen. Die unerlöste Natur ist stärker als aller gute Wille und alle guten Absichten. Das Irdische für sich allein, ohne die Bewegung vom Himmel her, ist und bleibt Verworrenheit, Unrecht und Leiden. Aus Tod kann nicht Leben werden. |

Wohl aber kann das Leben den Tod überwinden. Mann und Frau oder auch nur eins von Beiden - es ist dann wenigstens für dieses Eine von beiden genug [?] - können die Entdeckung machen, daß sie noch mehr sind als Mann und Frau. Sie können den Ruf vernehmen, als Mann oder als Frau: Folge du mir nach! (So kann die Hand des Schöpfers wieder bewahren [?], der das, was er erschaffen hat, auch erhalten3 und zu Ehren bringen will.) Dann neigt sich die ewige Gotteswelt ihnen entgegen und mit ihr [?] die himmlische Ordnung und Gestaltung der Ehe, die Verklärung und Erlösung der Ehe von oben her, nach der sie, solange sie das Eine nicht haben, vergeblich seufzen und suchen müssen. Dann wird die Ehe zu einem Stück Kampf und Wanderschaft, das seine große Verheißung hat. Es fehlt ihr zwar auch dann nicht an Fragen und Rätseln, an Todeserscheinungen, es eröffnet sich aber die Aussicht auf die Auferstehung, es bahnt sich ein Weg, auf dem die Antworten und Kräfte je länger desto weniger ganz fehlen. Es kann der Mann über seine selbstsüchtige Stärke hinweg lernen, liebzuhaben und weniger Unrecht zu tun. Und es kann die Frau über ihre Schwäche hinweg lernen, stark [zu] werden im Dienen und weniger Unrecht zu leiden. Dem Manne, der liebt, kann die Frau gehorchen, und die Frau, die dient, kann den Mann lieben.

4-Das Untertansein der Frau wird dann nicht mehr eine Folge ihrer Schwäche sein, ein hilfloses Nachgeben und Sich-Fügen unter den Launen und Einfällen der Männer, sondern in ihrer Weise auch etwas |281 Starkes. Ihr Respekt vor dem Mann wird dann willig und freudig sein und sie selbst nicht entwürdigen. Und so wird das Liebhaben des Mannes nicht mehr eine fatale [?] Laune des Starken sein, sondern ein Tragen und Mitnehmen des schwachen Teiles. Und die Überlegenheit, die er in Anspruch nehmen darf, wird etwas im Grunde Demütiges sein. Der Vergleich mit Christus ist für den Mann kein Anlaß, sich zu rühmen, denn Christus ist gekommen, um aller Diener zu sein und sich selbst hinzugeben [vgl. Mk. 10,45 par.]. Und der Vergleich mit der Gemeinde, die von Christus erlöst ist, hat für die Frau nichts Beschämendes, denn die Gemeinde wird ja durch die Hingabe Christi herrlich und heilig gemacht. So kann sich das, was in der Ehe der Einheit widerstrebt, auflösen, und es entsteht doch kein ekles [?] Einerlei.-4

Das Unmögliche wird möglich. Die Ungleichheit der Kräfte und der Aufgaben ist keine Gefahr und kein Verhängnis mehr in der Erkenntnis Gottes. Der Schöpfer, der den Mann als Mann und die Frau als Frau geschaffen, findet seine Rechtfertigung, indem er sie erlöst. Es ist kein Fehler in der Natur, wenn die Natur wieder richtig verstanden wird. Ehe heißt dann Einheit, Verständnis, Hilfe. Die größte Hilfe, die ein Mensch dem anderen sein kann. Ehe heißt dann ein gemeinsames Tragen und Getragenwerden, nicht mit gleichen Aufgaben und Kräften, aber in der Verbundenheit durch das gleiche Ziel, in der Gemeinschaft, die aus zwei Menschen wirklich einen macht.

4. Die Frage, vor der wir in dieser Sache stehen bleiben müssen, ist die, ob wir von der Furcht Christi bewegt und erfüllt und getrieben sind. Das ist die Frage, die brennend werden muß überall, wo man empfindet, daß es zwischen Mann und Frau nicht steht, wie es sollte. Wir können die Ehefrage nicht allein und für sich lösen. Sie kann uns, wenn sie uns aufgeht, nur tiefer hineintreiben in das Bitten, Suchen und Anklopfen [vgl. Mt. 7,7 par.] um die Antwort, die Licht in alle Fragen bringt. Wenn es uns so stark fehlt an Kräften der Erlösung auf diesem Gebiet, so liegt es nicht daran, daß es hier keine Erlösung und Hoffnung gebe, wohl aber daran, daß wir noch nicht wissen, was Bitten, Suchen und Anklopfen ist, daran, daß wir dem Ruf: Folge du mir nach! noch nicht getreu und gehorsam geworden sind. Warum |282 sollten wir’s nicht werden? Und dann wird dem Irdischen die heilende Kraft des Himmlischen zugute kommen.

Lieder:
  • Nr. 1 «Allein Gott in der Höh sei Ehr» von N. Decius, Strophen 1-3 (RG [1998] 221,1-3; EG 179,1-3 mit Textabweichungen) 🎵
  • Nr. 163 «Eine Herde und ein Hirt» von Fr. A. Krummacher, Strophen 2.3.6 (GERS [1952] 385,2.3.6; EKG 220,2.3.6) 🎵

Sachfußnoten

1
Vom 20.7. bis zum 31.7. war Barth in den Ferien. So hat er am Sonntag, dem 27. Juli, nicht gepredigt.↩
2
Anspielung auf Schleiermachers Bestimmung der Religion als «Sinn und Geschmack fürs Unendliche» in der zweiten der Reden Über die Religion (Kritische Gesamtausgabe, 1. Abt., Bd.2, Berlin / New York 1984, S. 212, Z.31f. 📖)↩
3
3. Strophe des Liedes Nr.9 «Sei Lob und Ehr dem höchsten Gut» von J. J. Schütz (RG [1998] 240; EG 326) 🎵:
Was unser Gott geschaffen hat,
das will er auch erhalten …
↩
-4
Der Abschnitt ist im Mskr. am Ende des 3. Teiles nachgetragen und hierher verwiesen.↩