22. Juni 1919

Epheser 4,7-16

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Epheser 4,7-16

Einem Jeden von uns ist die Gnade in dem Maß gegeben, als sie ihm in Christus geschenkt ist. Darum heißt es: Er ist aufgefahren in die Höhe und hat das Gefängnis gefangen genommen und hat den Menschen Gaben gegeben. «Aufgefahren» - was heißt das Anderes, als daß er auch niedergefahren ist in die Tiefe der Erde. Der niedergefahren ist, ist derselbe, der auch aufgefahren ist über alle Himmel, auf daß er Alles erfülle.

Und derselbe ist’s, der die Einen als Apostel, die Anderen als Propheten, die Anderen als Evangelisten, die Anderen als Hirten und Lehrer gegeben hat - Alles, um die Heiligen zuzubereiten zu ihrer Dienstleistung am Bau des Leibes Christi - bis wir alle hinankommen zur Einheit im Glauben und in der Erkenntnis des Sohnes Gottes, zum vollkommenen Mannesalter nach dem Maßstab der Fülle Christi, so daß wir nicht mehr unwürdig sind, geschaukelt und umhergeworfen von jedem Wind der Lehre durch das Spiel, das die Menschen treiben in ihrer Schlauheit, im Dienst trügerischen Irrtums, sondern der Wahrheit dienen in Liebe und so wachsen in allen Stücken an dem, der das Haupt ist, Christus.

Von ihm aus kann der ganze Leib, zusammengesetzt und zusammengehalten durch den Dienst aller Gelenke, unter bestimmter Betätigung jedes einzelnen Teiles wachsen und so sich selbst auferbauen in der Liebe.

1. «Der Mensch ist frei geboren, ist frei, und wäre er in Ketten geboren!»1 Nicht nur die Gedanken sind frei2 - das ist nur der unvollkommene Anfang der Freiheit - der Mensch selbst ist frei. Er darf sich selber3 sein. Er darf seinen eigenen Weg gehen. Es ist in Jedem etwas Besonderes, dieses Besondere darf sich zeigen, sich erfüllen und ausleben. Es hat Jeder seine Bestimmung ganz für sich, dieser Bestimmung darf er treu sein. Kein Mensch hat das Recht, andere Menschen daran zu hindern. Kein Mensch hat das Recht, dich oder mich mit |233 Mißtrauen oder Verachtung zu behandeln aus dem Grunde, weil wir nicht sind, was er und wie er ist. Weder großer Besitz, noch große Klugheit und Erfahrung, noch große Frömmigkeit geben dir die Erlaubnis, zu einem Anderen zu sagen oder auch nur von ihm zu denken: du solltest dich mir anpassen, dahin stehen, wo ich stehe! Weder die Rücksicht auf Familienzusammengehörigkeit noch die besten Erziehungsabsichten, weder die Aufrechterhaltung der besten Ordnung noch die Erzielung des größten Fortschritts geben uns die Erlaubnis, die Freiheit Anderer zu bedrücken [?]. Wir dürfen sie dem Anderen unter keinem Vorwand nehmen wollen, und wir dürfen sie uns selbst unter keinem Vorwand nehmen lassen. Was gegen die Freiheit des Menschen geht, ist Sünde, und wenn es die größte Gerechtigkeit wäre. Denn in Gott ist Freiheit. Gott will freie Menschen. Gott will in freien Menschen zu Ehren kommen auf der Erde. Es ist eine direkte Beziehung zwischen Gott und jedem einzelnen Menschen, die duldet keine Störung, keine Einmischung, keinen Zwang. Ihre Engel im Himmel sehen allezeit das Angesicht meines Vaters! Das hat Jesus von den Kindern, von den Geringsten gesagt [Mt. 18,10]. Es hat also allgemeine Geltung. Wir haben nicht nur das Recht, sondern die Pflicht, diese direkte Beziehung rein zu halten, unsere eigene und die anderer. Es handelt sich um etwas, mit dem wir um Gottes Willen mit Respekt umgehen müssen. Freiheit ist nicht nur Menschen-Recht, sondern göttliche Gerechtigkeit für den Menschen. Wer sich danach sehnt, sich dafür wehrt, darum kämpft, meint im Grunde das Richtige, auch wenn er vielleicht im Übrigen mit allerlei Irrtümern belastet ist.

2. «Einem Jeden von uns ist die Gnade in dem Maß gegeben, als sie ihm in Christus geschenkt ist.» Ich möchte diese Worte den Geburtsschein der Freiheit nennen. Wer die Freiheit nicht versteht, wem es schwer fällt, mit seiner eigenen Freiheit und der Anderer einmal ernst zu machen, wer sich nicht getraut, an die Notwendigkeit und an den Triumph der Freiheit zu glauben, der sollte immer wieder diese Worte lesen und überdenken und sich fragen, ob es ihm nicht doch möglich wäre, zu verstehen, wie es gemeint ist. Diese Worte sind eine Siegesbotschaft. Man sieht ja im Leben Vieles, was Einem an der Freiheit irremachen könnte. Man sieht Millionen Menschen, die unfrei sind und nicht einmal frei werden wollen. Man sieht die großen Gefäng|234nisse und Knechtungen, unter denen sich die Menschen befinden, ohne es zu wissen, z. B. das Geld. Man sieht die großen moralischen Unterschiede zwischen den Menschen, man sieht, wie der Gedanke der Freiheit in der Welt mißbraucht wird, wie man von Freiheit redet, wo es sich nur um Torheit und Selbstsucht handelt. Man sieht in sich selber eine so große Schwachheit, ein so großes Bedürfnis, sich anzulehnen und leiten zu lassen. Das alles kann einen in Versuchung führen, die Freiheit zu verdächtigen als etwas Gefährliches und Unmögliches, uns darein zu ergeben, daß wir selbst und Andere ohne Druck und Zwang nicht auskommen, die Freiheit als ein hohes Vorrecht einzelner edler Seelen zu betrachten. Aber die Bibel ist nicht dieser Meinung. «Einem Jeden von uns ist die Gnade gegeben». Da haben wir die direkte Beziehung von Gott zu jedem Einzelnen. Es ist ein Durchbruch geschehen durch alle Arten von Unfreiheit hindurch. Es ist eine göttliche Erlaubnis gegeben: Du darfst dich selber sein! und ein göttlicher Befehl: Du sollst auch die Anderen sich selber sein lassen! Es ist von Gott in Christus Jedem Gnade gegeben. Es mag Alles wahr sein, was man gegen die Freiheit des Menschen einwenden kann, aber in Christus hat sich Alles gewendet. Der Mensch ist Allem zum Trotz doch frei in Christus. Wer diesen göttlichen Sieg begreift und sich auf diesen Boden stellt, der muß an die Freiheit glauben und Freiheit betätigen. Alles, was er dagegen sagen und tun könnte, ginge ja an Christus und an seinem Sieg vorbei, es würde gleichsam im Schatten geschehen, wo das Licht noch nicht hingedrungen ist. Er verehrt die Freiheit als das große göttliche Wunder und macht eben darum keine Vernunftgründe mehr dagegen geltend. Er seufzt zum mindesten darüber, wenn er teilweise noch nicht frei ist und wohl auch Anderen noch nicht Freiheit lassen kann. Es kann ihm nicht wohl sein beim Zwängen und Drängen, sondern er schreit in seinem Inneren zu Gott um mehr Gnade, mehr Freiheit für sich und die Anderen. Er fürchtet sich nicht mehr vor der Freiheit, sondern er sagt Ja dazu aus ganzem Herzen und ohne Mißtrauen. Er wagt es, den Anderen immer ein wenig voran zu sein im freien Denken, freien Reden und freien Handeln, im Freigeben auch seiner Mitmenschen, und wenn man ihn darum einen Toren nennen würde. Wer das weiß, daß Freiheit ein Geschenk ist, ein Wunder, ein Sieg Gottes, der wird keinen Anfang damit und keine Befreiungen [?] verachten. Was man als göttliches Geschenk |235 bekommt und versteht und annimmt und gebraucht, das muß zum Segen ausschlagen.

3. Die Freiheit ist für alle Menschen. Wenn wir unseren Text lesen, bekommen wir den Eindruck, als ob tausende und tausende von Türen aufgingen von Gott her gegen die Menschenwelt hin. Da ist Keines, für das sich nicht eine Tür öffnete vom Himmel her. Es ist wohl wahr, daß es Menschen gibt, die in einer so grausigen Tiefe von Sünde und Not leben, daß es fast wie ein Hohn aussieht, zu ihnen zu sagen: auch du bist ein freier Mensch, frei in Gott. Aber es ist noch wahrer4, daß das Wort Gottes, das Wort der Erlösung an alle Menschen gerichtet ist, an die auf der Höhe und an die in der Tiefe. Mit Menschenaugen betrachtet mag es unerreichbare, unerlösbare, hoffnungslos unfreie Menschen geben, vom Standpunkte Gottes aus gibt es nichts Unerreichbares [?]. Christus ist niedergefahren zur Hölle und aufgefahren gen Himmel.5 Er ist der Heiland der Sünder und der Gerechten, der Blöden und der Klugen. Im Reich Gottes herrscht in diesem Sinn volle Demokratie. Wenn wir es damit ernst nehmen würden, so würden wir sehen, wie wahr das tatsächlich ist. |

Auch das ist wahr, daß wir alle in Gefängnissen sind, die es uns verleiden möchten, an die Freiheit des Menschen zu glauben. Muß man nicht fast an die Notwendigkeit von Zwang und Gewalt glauben, wenn man etwa an einem Wilson6 sieht, wie abhängig auch die besten Menschen von Anderen sind, von Mächten, gegen die sie nichts vermögen? Aber es ist auch da noch wahrer7, daß das Urteil über alle solche Abhängigkeiten von Gott gesprochen ist, wir würden sonst nicht so darunter leiden, wir würden es gar nicht merken, wir wären nicht so enttäuscht über diesen Mann, nachdem wir so viel von ihm erwartet haben. Das Gefängnis ist gefangen genommen!, sagt Paulus. Es geht ein Hauch von Freiheitsluft durch alle die Löcher, in denen wir uns befinden. Wir müßten nicht in diesen Löchern sein, niemand müßte. Niemand ist ausgeschlossen. Wir müßten auch das nur ernst nehmen, um schon zu sehen, wie wahr es ist. |

236 Auch das ist wahr, daß es unter den Menschen so große Unterschiede der Richtung und des Charakters gibt, daß man das Schlimmste befürchten müßte, wenn jeder die Erlaubnis bekommt, sich selber zu sein und in Gottes Sonne seinen eigenen Weg zu gehen. Aber noch wahrer8 ist’s, daß der Irrtum gerade da sein Spiel treibt, wo man die Freiheit nicht versteht, wo man sich nicht getraut, geradeaus zu gehen und andere geradeaus gehen zu lassen. Wenn dagegen die Freiheit kommt, dann kommt mit ihr die Wahrheit, dann dienen die Menschen von selbst der Wahrheit, und zwar in Liebe, wie es in unserem Text so schön heißt. Das «Geschaukelt- und Umhergeworfenwerden von jedem Wind der Lehre» hört auf, wenn der Mensch auf seine eigenen Füße zu stehen kommt. Der Betrug liegt immer darin, daß man nach dem Anderen schielt. Würde nur ein Jedes aufrichtig sich selber suchen und finden, würde man nur ganz ernst damit machen, so würden wir gerade damit aus dem Durcheinander und den Trennungen herauskommen und es lernen, einander wirklich zu dienen. Denn dienen kann man einander nur mit der Wahrheit. Die Wahrheit aber gedeiht nur in der Luft der Freiheit.

4. Seht, das ist gerade das Große, daß die Freiheit der Friede ist, daß die Freiheit den Streit und die Gegensätze aufhebt. Man kann nur solange zanken, als man die Freiheit noch nicht verstanden hat. Es sind tausend und tausend von verschiedenen Türen, große und kleine, enge und weite, schöne und weniger schöne, die sich von Gott her öffnen gegen die Menschenwelt. Es ist in der Gnade und im Dienste der Wahrheit ein unendlicher Reichtum von Möglichkeiten. Im Reich Gottes gibt es keine öden Uniformen und keine langweiligen Fabrikwaren, wo ein Stück dem anderen gleichen muß. Hier darf man ungleich sein. Hier darf man seine Meinung haben und seinen Weg gehen. Hier hat man’s nicht wie in gewissen Vereinen, wo man sich das Wort gibt: von dem und dem wird bei uns nicht geredet, weil wir sonst doch nur auseinander kommen. Im Reich Gottes kann man von Allem reden und kommt doch nicht auseinander, im Gegenteil: je aufrichtiger und tapferer jedes seinen Weg sucht und findet und geht, um so sicherer kommt das Ganze zueinander, wie es beim Singen darauf |237 ankommt, daß jede Stimme ihren eigenen Ton trifft und sich nicht durch die anderen verwirren läßt. Denn Gott ist’s nicht leid, daß du so bist und du so und ich so, sondern er will gerade das haben, er hat mit Absicht jedem seinen Ton gegeben, und nun kommt es nur darauf an, daß wir ihn mit aller Treue sicher und fest halten. Dann können wir sicher sein, daß es im Ganzen stimmt zueinander. Ich möchte als größtes Beispiel die Bibel selbst nennen mit ihrer wahrhaft erstaunlichen Mannigfaltigkeit. Es ist Alles Wort Gottes, gerade darum darf es so mannigfaltig sein. Und gerade in seiner Mannigfaltigkeit redet es um so deutlicher und kräftiger von dem Einen. «Derselbe ist’s, der die Einen als Apostel, die Anderen als Propheten, die Anderen als Evangelisten, die Anderen als Hirten und Lehrer gegeben hat.» Es haben alle Platz nebeneinander, gerade darum, weil sie eigentlich nicht nebeneinander stehen in ihrer Verschiedenheit, sondern miteinander an der großen, gemeinsamen Sache Gottes. Und sie können die gemeinsame Gottessache vertreten, weil sie auch wieder ruhig nebeneinander stehen können in ihrer Verschiedenheit. Wo es sich um die Wahrheit handelt, da waltet Freiheit. Und wo Freiheit ist, da gerade kommt auch die Wahrheit zu Ehren, und das eben in der Liebe, im Frieden, in der Einheit. |

Wenn jeder einzelne Teil seine bestimmte Tätigkeit hat, dann wächst der Leib Christi, sagt Paulus. Er will uns auffordern, doch endlich einmal Vertrauen zu fassen zu dem Ganzen, zum Zusammenhang, in dem wir stehen - und dann auch zu uns selber - und dann auch zu den Mitmenschen. Sind wir in Christus, so wagen wir es, uns selbst ganz ernst zu nehmen, unseren eigenen Weg nicht mehr als einen Zufall aufzufassen, sondern als eine hohe Berufung, der wir folgen müssen. Sind wir in Christus, dann nehmen wir aber auch die Anderen ganz ernst, trauen es ihnen zu, daß auch sie nicht nur aus Laune oder Bosheit ihren Weg gehen, glauben ihnen, daß auch sie ihre Berufung haben, und freuen uns, wenn sie ihr folgen, und helfen ihnen dazu aus allen Kräften. Sind wir in Christus, dann verlieren wir die Angst, als ob der Mangel an Uniform, der Mangel an Friedhofsfrieden ein Unglück sei, dann suchen wir das, was uns und die Anderen zusammenhält, zusammenbringt, zusammenführt dem gleichen Ziel entgegen. Sind wir in Christus, dann brauchen wir die faule Ermahnung zur sogenannten Toleranz nicht. Toleranz heißt: sich gehen las|238sen. Wir sollen uns nicht gehen lassen, wir sollen miteinander gehen, und zwar in Gott miteinander gehen, und dazu muß man wissen, was man will, muß man eine feste Wahrheit vor Augen haben. Sind wir in Christus, dann wird doch kein Zank daraus, sondern man geht respektvoll und zart miteinander um, man schont sich, man trägt sich, man hilft einander. Wenn wir doch Vertrauen fassen wollten, Vertrauen zu Gott, der dein und mein Herr ist und der Herr aller Menschen! Es ist ja doch nur ein Mangel an Gottvertrauen, wenn wir so unfrei sind. Ein starker Glaube lebt in einer großen Freiheit. Wem es ernst wird mit dem Leben, der steht und geht auf seinen Füßen. Wer Gott versteht, der wird demütig, sanftmütig, geduldig [vgl. Eph. 4,2]. Nur ohne Gott sind wir abhängig, furchtsam, auf Andere angewiesen. Nur ohne Gott können wir Andere bedrängen, knechten, meistern. In Gott gibt es nichts Steifes, Gefrorenes, Hölzernes. In Gott ist Alles lebendig, ein jegliches nach seiner Art [vgl. Gen. 1,21.24f.]. Und daß das Böse, die Lüge, das Unrecht sein Gericht finde, dafür ist gerade in Gott gesorgt. Es hat jetzt seine Zeit, aber es wird mit Feuer verbrannt, wenn seine Stunde da ist [vgl. Mt. 13,40]. Wir aber sollen Gottes klaren Willen ernster nehmen als das Böse, das ihm entgegensteht. Laß dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde du das Böse mit Gutem [Röm. 12,21]!

5. In Gott ist Freiheit. Paulus hat nicht von schönen Idealen geredet, sondern von dem, was in Gott wahr ist und wirklich wird. Wir wollen nicht heimgehen und sagen: ja, das ist schön, so sollte man sein!, um dann seufzend zu erkennen, daß wir doch nicht so sind. Sondern wir wollen heimgehen und uns fragen, wie wir zu Gott stehen. Ohne Gott ist keine Freiheit. Ohne Gott müssen wir die schwersten Bedenken haben gegen die Freiheit. Ohne Gott sehen wir überall die Schranken, die uns und Anderen die Freiheit unmöglich machen. Ohne Gott fällt Alles auseinander: die Freiheit der Welt ist der Krieg Aller gegen Alle9. Aber es muß ja nicht sein, daß wir «ohne Gott in der Welt» [Eph. 2,12] stehen. Wir können auch ernsthaft werden. Wir können |239 auch glauben. Wir können auch Verständnis und Zutrauen gewinnen zu Gott. Wir können auch, statt lahm und tot und abgeschnitten zu sein, wachsen in allen Stücken an dem, der das Haupt ist, Christus. Wir können uns auch bekehren zu dem, der uns geschaffen und erlöst hat. Dann wird Alles anders. Auf den Bergen ist Freiheit.10 Wir sind noch nicht auf den Bergen. Aber wir können unsere Augen erheben zu den Bergen, von denen uns Hilfe kommt [Ps. 121,1].

Lieder:
  • Nr. 33 «Sieh, hier bin ich, Ehrenkönig» von J. Neander, Strophen 1-3 (Reichs-Lieder 513,1-3) 🎵
  • Nr. 159 «Fahre fort, fahre fort» von J. E. Schmidt, Strophen 1.4.5 (GERS [1952] 351,1.5.6; EKG 213,1.5.6) 🎵

Sachfußnoten

1
Fr. von Schiller, «Die Worte des Glaubens» 📖:
Der Mensch ist frei geschaffen, ist frei,
Und würd’ er in Ketten geboren.
↩
2
«Die Gedanken sind frei»: «Lied der Verfolgten im Turm» eines unbekannten Verfassers in: Des Knaben Wunderhorn. Alte deutsche Lieder, gesammelt von L. A. von Arnim (1781-1831) und Cl. Brentano (1778-1842) 📖.↩
3
= er selber.↩
4
Die beiden Worte «noch wahrer» sind durch einen Bogen unterstrichen.↩
5
Symbolum Apostolicum, BSLK, S. 21 📖.↩
6
Vgl. oben S. 204, Anm.5.↩
7
Die beiden Worte «noch wahrer» sind durch einen Bogen unterstrichen.↩
8
Die beiden Worte «noch wahrer» sind durch einen Bogen unterstrichen.↩
9
Vgl. Th. Hobbes, Elementa philosophica de cive, Paris 1642, Amsterdam 1647, S. 12f. 📖: der Zustand der Menschen außerhalb der Gesellschaft war kein anderer als ein «bellum omnium contra omnes».↩
10
Fr. von Schiller, Die Braut von Messina, V.2586 📖.↩