Predigt: Lukas 16,19-26
Warum kommt
Aber Jesus wollte gar nicht dem guten Armen vor dem bösen Reichen den Vorzug geben. Er wollte gar nicht den einen rühmen und den anderen tadeln. Er wollte gar nicht für den einen gegen den anderen Partei ergreifen. So machen wir es. Diesen Unterschied zwischen den Braven und den Wüsten, den Leuten oben auf der Tugendleiter und denen unten machen wir mit unseren Pharisäeräuglein, die eben gar wenig in die Tiefe sehen und meinen, es sei Alles gut und in der Ordnung, wenn wir diesen Unterschied aufgestellt haben. Jesus sah die Welt an mit den Augen der Liebe Gottes. Und da sah er wohl auch den Unterschied zwischen den bösen und den guten Leuten; aber er hat die einen nicht verdammt und die anderen nicht verherrlicht, die ganze Frage war für ihn nicht entscheidend, nicht die wichtigste Frage.
Jesus sah etwas Anderes: Er sah die Mächte und Gewalten, die zwischen Gott und die Menschen hineintreten. Sie verhüllen den Menschen das Antlitz Gottes. Sie machen ihre Herzen fremd der göttlichen Heimat, aus der sie stammen. Sie sperren ihre Gewissen in seltsam enge Gefängnisse, in denen sie sich nicht mehr regen und nur noch halblaut rufen können. Sie stellen alle menschlichen Kräfte, die eigentlich Gott gehören, in ihren Dienst. Sie setzen ihren Augen gefärbte Brillen auf. Sie täuschen ihr Gehör durch wunderbaren Elfengesang oder durch schreckliche Donnerschläge. Sie setzen ihre Glieder in Bewegung, ohne daß sie’s wollen, so daß die Menschen, ein schrecklicher Anblick, stehen und gehen, reden und dreinschlagen müssen als lebendige Automaten. Sie bewegen die ganze Menschheit, daß sie hin- und herschwankt wie eine Schafherde, die von Hunden getrieben ist, jetzt links, jetzt rechts der Straße. Die Könige müssen ihnen gehorchen und die Bettler, die Weisen und die Toren, die Gerechten und die Ungerechten. Ja, das ist das Wunderbare, das Entsetzliche: diese Mächte und Gewalten, die über den Menschen sind, sie lassen sie wohl manchmal offenkundig in Sünde und Schande versinken, lassen das Verbrechen als Verbrechen er|261scheinen, aber ebenso oft lebt der Mensch unter ihrer Herrschaft dahin in vollendeter Harmlosigkeit, er ahnt gar nicht, auf welchem Weg er ist, er ahnt gar nicht, wem er eigentlich dient in der Welt, ebenso oft stellen sie das Gute selbst in ihren Dienst, prächtig sprossen empor Rechtschaffenheit, Tapferkeit, Edelmut, Barmherzigkeit, Freisinn, Mildtätigkeit, Hingebung und sind doch alles nur Blumen auf dem Baum jener Mächte, die nicht von Gott und gegen Gott sind so gut wie die Sünden und Verbrechen der Anderen; und aus den Früchten erkennt man, welcher Art der Baum ist [vgl.
Und immer wieder gewinnen die Mächte und Gewalten, die zwischen uns und Gott sind, die Herrschaft über uns, hohnlachend sehen sie zu, wie wir uns immer wieder so fröhlich täuschen lassen, gierig greifen ihre Finger nach neuem Leben, es auszusaugen und immer stärker zu werden, reißen die Bösen an sich und die Guten und die Mittelmäßigen und nehmen zu an Kraft mit jedem Sieg. Und ihren Spuren folgt der Tod, der sich auch nicht kümmert um Gute oder Böse, und drückt allem menschlichen Wesen seinen Stempel auf, daß es ihm angehören und zu ihm sich bekennen muß. Schwach und krank und irrtumsbeladen müssen die Menschen sein, die unter der Herrschaft der Mächte und Gewalten stehen. Sündigen müssen sie, ohne es zu wissen und zu wollen, und sich selber strafen müssen sie mit dem Bösen, das sie tun und vor dem ihnen doch eigentlich graut. Streben dürfen sie nach dem Guten, und zurückfallen müssen sie alle früher oder später in die dumpfe, verzweifelnde Erkenntnis, daß die Welt doch ewig unvollkommen ist. Leiden dürfen sie unter dem Anblick all des Elends und Unrechts, von dem die Erde voll ist, und niederschmettern müssen sie sich lassen durch das Bewußtsein, daß es in dieser Welt keinen wirklichen Trost, keine tatsächliche Hilfe gibt. Ja, in dieser Welt, in der sie nicht mehr unter Gott stehen, sondern unter den Mächten und Gewalten! In dieser Welt, in der die Quellen des Lebens verstopft und verschüttet sind! Mit diesen Mächten und Gewalten, die die Welt zur Hölle machen, hatte es Jesus zu tun. Sie sah er und nicht die Tugenden und |262 Untugenden der Menschen oder doch diese nur nebenbei. Sie zu überwinden mit der Macht und Gewalt des Himmelreichs, das war seine Lebensaufgabe und sein Lebensinhalt, und nicht ein paar Gute zu loben und ein paar Böse zu tadeln. Der Sieg über die Hölle war sein Ziel und nicht die Verbesserung des Lebens und die Vermehrung des Glücks der Menschen unter der Herrschaft der Höllenmächte, denen der Tod folgt.
Ein Stück dieses seines großen Kampfes, des Kampfes der alten Knechtschaftswelt mit der neuen Freiheitswelt, spiegelt sich im Gleichnis vom armen
Oder ist’s nicht so? Ist der Mammon etwa etwas Anderes als eine Höllenmacht? Bei Jesus können wir jedenfalls nichts Anderes lernen. Das Neue Testament ist durchzogen von einer fast erschreckenden Schärfe gegen das Geld. Alle Harmlosigkeit und Gemütlichkeit, mit der wir uns immer wieder zu trösten gewohnt sind, als ob es doch auch seine guten Seiten haben könnte, wird einem da verleidet. «Der Mammon |263 der Ungerechtigkeit» [
Ist es eine Macht, eine von den Mächten, die sich dem Menschen vor das Angesicht Gottes stellen, um ihn sich untertan zu machen? Sieh da den Menschen, die freie Kreatur Gottes, zur Liebe ist er geschaffen aus der Schöpferliebe Gottes, zur Arbeit, zur Freude, zur Gemeinschaft mit den Anderen, zum sehnsüchtigen, dankbaren Gebet zum Vater des Lebens, zum fröhlichen Wachstum im wahren Leben. Das alles kommt aus ihm selber, das alles ist göttlich, das alles kommt aus der Freiheit. Die Freiheit ist dahin, seit das Geld ihm in die Augen und durch die Augen in die Seele geleuchtet hat. Das Geld ist nicht totes Metall. Es lebt, es arbeitet, es wirft Angeln aus, es beansprucht die Gedanken, es erregt die Gefühle, es erfüllt die Herzen mit seinen geheimnisvollen Zahlen. Wenn es irgend ein machtvolles Leben gibt, so steckt es im Geld. Und aus dem Geld heraus kommt es über den Menschen.
Nun kommt er in Bewegung, in eine ganz andere, seltsame Bewegung. Nun hat er Freude, die Freude, etwas zu besitzen. Nun wird er sehnsüchtig, sehnsüchtig, sich noch mehr zu erwerben. Nun wird er dankbar, dankbar dafür, daß es ihm bis jetzt so schön gelungen ist. Nun sieht er die Menschen, die ihm vorher gleichgiltig waren, mit ganz anderen Augen an, seine Kinder und seine Verwandten und seine Dorfgenossen, die Nahen und die Fernen, die Mitmenschen im Vaterland und die Mitmenschen jenseits des Meeres, er hat jetzt ein Verhältnis zu ihnen, sie gehen ihn jetzt etwas an, sie müssen ihm helfen, zu seiner Sache, zu seinem Geld zu kommen. Und er selbst muß jetzt arbeiten, wie er noch nie gearbeitet hat. O, der Mammon ist der größte Arbeitgeber der Welt. Er treibt Millionen Räder und hetzt die Menschen, daß sie selber zu Millionen Rädern werden. Er befruchtet die Gedanken der Intelligenten und läßt sie Erfindung über Erfindung machen, weil er sie zu bezahlen weiß. Und er braucht die Kräfte und Muskeln und Nerven aller Übrigen, damit sie die Karren schieben und die Steine klopfen, die |264 auch geschoben und geklopft sein müssen. Die Welt ist eine ungeheure Fabrik geworden, weil der Mammon sie beherrscht.
Und weil er einmal im Regimente sitzt, darum gilt er auch. Sagen wir nicht alle: es kann ja nicht anders sein, wir leben ja vom Gelde, wir verdanken ihm unser Brot, unser bißchen Achtung und Einfluß, die wir genießen. Ohne Geld keine Schweizer. Ohne Geld keine Kultur. Ohne Geld keine Ruhe und Rast. Ohne Geld keine Freude und keine Zufriedenheit. Ohne Geld leider auch kein Christentum. Ja, wir leben vom Geld. Wer das Geld hat, der wird respektiert und gefürchtet, der hat die Behörden von vornherein für sich, der kann, wenn es sein muß, auch den Gesetzen und Ordnungen eine kleine Nase drehen, der richtet sich überhaupt die Welt so ein, wie es ihm paßt. Er kann befehlen, und er kann, wenn er will, auch bestrafen, wie ein zweiter lieber Gott. Er kann mit seinem Geld, wenn es sein muß, auch Liebe und Barmherzigkeit spenden mit vollen Händen, mit seinem Geld in der Welt, die vom Gelde lebt, und kann dafür die Verehrung und Dankbarkeit und den ewigen Gehorsam der Anderen in Empfang nehmen. Und dabei kann er persönlich vielleicht ein ganz vortrefflicher, vielleicht aber auch ein sehr zweifelhafter oder schlechter Mensch sein. Das ist gerade das Entscheidende, daß es darauf nicht ankommt. Der Mammon weiß nichts von Gut und Böse. Der Mammon ist einfach Macht. Als Macht kommt er über die Menschen. Als Macht zwingt er sie in seinen Dienst, Macht schenkt er ihnen in unendlicher Fülle, wenn sie ihm einmal Untertan sind.
Ob diese Macht wirklich eine Höllenmacht ist? Ob Jesus recht hat, wenn er so schlicht und rücksichtslos Gott und das Geld von einander trennt, einander gegenüberstellt wie Himmel und Hölle? Ja, warum ist der Mammon eine gottwidrige Macht? Meine Freunde, darum, weil das Geld Schein ist und das Leben, das aus dem Geld kommt und vom Geld beherrscht ist, ein Scheinleben. Gott ist die Wahrheit und hat auch seine Kreaturen zur Wahrhaftigkeit erschaffen. Und nun kommt der Mammon mit seinen geheimnisvollen Zahlen und lehrt die Menschen rechnen und stellt an den Platz des natürlichen, gottseinfachen Lebens Werte, die gar keine Werte sind, Tatsachen, die nur Abbildungen sind von Tatsachen, ein Leben, das nur Leben bedeutet und verspricht, aber nicht Leben ist. Nun meint der Mensch, er könne etwas erwerben über das hinaus, was er jede Stunde braucht, um sein Leben zu fristen — die |265 Zahlen sagen es ihm, und er glaubt es, und alle Menschen glauben es. Nun meint der Mensch, er könne etwas besitzen über das hinaus, was er eben jeden Augenblick gerade ist — die Zahlen sagen es ihm: ja, du hast etwas! Der Mammon sagt es und beweist es klar, das sei ein großer Unterschied, ob man hinten an einer 1 Nullen anhänge oder vorne, sagt ihm, daß es eine heilige Sache sei um 1000, 10000, 100000, und wieder glaubt er es, und wieder glauben es ihm auch die Anderen und bedauern sich, daß sie nicht so viele Nullen anhängen können, und bewundern ihn darum, daß er es tun kann. Nun meint der Mensch, er könne immer noch mehr erstreben und hinzutun zu seinem Besitz, und der Mammon flüstert ihm zu: ja, du kannst es, und wiederum glaubt er’s, und die Zahlen bekommen Zauberkraft durch seinen großen Glauben und werden länger und länger, und die Anderen staunen und möchten mit ihm in der Wette rennen und möchten ihre Zahlen auch wachsen lassen und freuen sich gierig, wenn es ihnen auch gelingt, und jammern erbittert und enttäuscht, wenn es ihnen nicht gelingt. Und wieder meint der Mensch und muß es meinen, ihm sei ein Unglück, ein wirkliches Unglück widerfahren, wenn die Zauberkraft der Zahlen rückwärts gewirkt hat statt vorwärts, wenn die Nullen nun eben ein paar weniger geworden sind, und der Mammon hilft ihm ein Klage- und Sorgenlied anstimmen.
Ein Schein ist das Glück des Besitzes, ein Schein die Achtung, die er verschafft, ein Schein die Geltung und Würde, die er genießt in der Gemeinde und im Staat, ein Schein das ganze kunstreiche Gebäude von Kultur und Wohlfahrt, die er aufbaut, ein Schein die Zufriedenheit, die er dem Einzelnen verschafft und die er zuweilen über ganze Familien und Völker verbreitet, ein Schein das Christentum, das von ihm lebt, ein Schein auch seine Barmherzigkeit und Güte. Das alles ist und besteht ja nicht eigentlich und von sich aus und aus eigener Kraft, nicht aus den reichen, tiefen Lebensquellen Gottes kommt es, sondern nur aus der kühnen Anmaßung, die sich das Geld im Menschendasein nun einmal hat erlauben dürfen. Und wenn das Geld lange die ganze Welt regiert, und wenn wir lange alle von ihm abhängig sind, mehr oder weniger nach seiner Pfeife tanzen, ihm öffentlich oder insgeheim opfern müssen Gesundheit, Ehre, Lebensfreude, Glaube, Liebe und Hoffnung, ein Schein ist es doch, und als eine Scheinmacht ist es schon gerichtet. Der Besitz, den das Geld vorstellt, ist keine Wahrheit, nichts |266 Reales, nichts, was eigentlich ist, sondern eine Annahme, eine Phantasie, eine Meinung oder auch nur Staub, wie man es auffassen will. Der Betrug des Reichtums!
Das ist es, was Jesus damit gemeint hat. Wenn wir uns unter die Herrschaft des Scheins stellen, trennen wir uns von Gott. Wenn wir die Herrschaft Gottes anerkennen, verliert der Schein seine Macht über uns. Denn Gott ist die Wahrheit. Darum hat er gesagt: niemand kann zweien Herren dienen; ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon [
Wollt ihr’s hören, warum er nicht nur in der Hölle, sondern auch in der Qual ist, warum er im schrecklichen Widerspruch zu seinen Kleidern von Purpur und köstlicher Leinwand, zu seinem Leben herrlich und in Freuden Pein leiden muß in dieser Flamme? Warum dem Mammon, wie jeder Macht und Gewalt, die nicht von Gott ist, der Tod folgt und folgen muß? Ja, muß ich es erst noch sagen, daß die Unwahrhaftigkeit, die Abwendung vom lebendigen Gott zu den Götzen notwendig Unheil, Schrecken, Zerstörung, Leid und bittere Tränen zur Folge hat? Sieh, was das Geld aus den Menschen gemacht hat! Hast du schon einen Menschen gesehen, der um seines vermeintlichen Besitzes willen froh. gewesen wäre? Hast du schon einen von Herzen lachen gesehen über Zinsrenditen und Geschäftsbüchern? Wo das Geld regiert, hört das Lachen auf, hört die Freude auf, weil da auch Gott aufhört. Dafür fängt etwas Anderes an: die Unruhe, die Sorge, der Neid, das Mißtrauen. Darum heißt es: in der Hölle — und in der Qual. Jeder, der in den Klauen des Mammon ist, erfährt auch diese Qual, früher oder später. Und die Menschheit erfährt sie beständig und wird sie so lange und immer schwerer erfahren müssen, bis sie merkt, in was für Händen sie ist.
Der Mammon hat die Peitsche der Konkurrenz erfunden, den Wettlauf zwischen denen, die ein paar Nullen anhängen möchten an ihre |267 Eins, und schwingt sie unablässig, rücksichtslos, wahrhaftig nicht zum Heil der Menschen, sondern zu seiner eigenen Lust. Der Mammon reißt die Klassen auseinander und treibt sie in den Kampf gegen einander, die Herrenklasse und die Proletarierklasse hier und dort, die Bauern und die Arbeiter, als ob diese Gegensätze sein müßten, als ob sie nicht die größte Narrheit wären; aber es ist wahr, sie müssen sein, wo der Mammon regiert.
Der Mammon ist’s, der ins Feuerlein der nationalen Leidenschaften geblasen hat hüben und drüben, der den Völkern eingeflüstert hat, ihre Interessen seien gefährdet, wenn der Andere, der da drüben, nicht einmal gründlich gedemütigt werde, hat den Millionen das Gewehr in die Faust gepreßt, ob sie gleich nicht wollten, und freut sich nun des angerichteten Schadens, denn seine Zinsen laufen weiter, und wenn die Erde gut gedüngt ist mit Menschenblut, gedeihen nach alter Erfahrung seine Saaten umso besser. Das heißt: in der Hölle und in der Qual. So brennt es uns auf den Fingern, daß wir uns dem Schein ergeben haben. So muß es zugehen, solange eine gottfremde, gottlose Macht über uns herrscht!
Und unterdessen sitzt
Aber eben da, wo Alles aufhört, wo die falschen Mächte und Gewalten aufhören, da fängt das Leben Gottes an. Das ist
Aber, ob wir es uns vorstellen können oder nicht, in Jesus ist eine andere Welt angebrochen. Eine Welt, wo die Herrschaft der Mächte und Gewalten gebrochen ist. Eine Welt, in der das Geld nichts mehr zu sagen hat. Es hat je und je auch wieder solche Menschen gegeben, die vom Mammon ganz frei waren, die von Mein und Dein nichts wußten aus lauter überströmender Gottesklarheit. Franz von Assisi war einer von ihnen. Jesus und solche Menschen sind wie die Sterne, durch die wir nach dem alten, schönen Kinderglauben wie durch offene Fenster in den goldenen Himmel hineinsehen. Wir können sie nicht nachahmen. Wir können nicht aus eigener Machtvollkommenheit und ohne Beruf die Fesseln sprengen, unter denen die Welt seufzt. Wir können nicht alle Fahnenträger sein. Aber wir können an die neue Welt Gottes, an die Welt des kindereinfachen Lebens glauben. Wir können damit anfangen, den Willen Gottes, der Wahrheit ist und über den Schein siegen will, ganz anders ernst zu nehmen. Wir können den Fahnenträgern folgen mit der Waffe, der unüberwindlich starken Waffe des Gebetes: Dein |269 Reich komme! [
Du mußt nicht immer sagen: ich kann mir das nicht denken. Den lieben Gott und was er schafft, kann man sich überhaupt nicht denken. Den muß man erfahren — und erfahren, dann kommen von selbst auch die neuen Gedanken. Und was der arme Lazarus erfahren hat, das wird auch der Mensch noch einmal erfahren.
- Nr. 190: Walte, walte nah und fern, allgewaltig Wort des Herrn von
J. Fr. Bahnmaier (1774–1841), Strophen 1.4–7 (= GERS [1952] 359,1.4–7) - Nr. 9: Sei Lob und Ehr dem höchsten Gut von
J. J. Schütz , Strophen 1.3.8 (= GERS [1952] 49,1.3.8; EG 326,1.3.8)