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Ihnen und Ihrer Gattin möchte ich noch einen
herzlichen Dank für die erwiesene Gastfreundschaft senden.2 Nicht nur das Schild vor Ihrer Zimmertür, sondern — leider muß ich es gestehen —
auch Ihr auf übermäßige Arbeit schließen lassendes Aussehen brachten mir zum Bewußtsein,
was das Geschenk der uns und speziell auch mir gewidmeten Zeit für Sie bedeutet. So darf
ich mit dem Dank wohl die Bitte vereinen: reiben Sie sich nicht auf, und schonen Sie sich
nach Möglichkeit. Sie sind auf lange hinaus unentbehrlich! — Vielleicht hörten Sie schon,
daß hier Hermelink und Heiler dieselbe Nachricht erhalten haben wie bei Ihnen
Hölscher. Am Abend unserer Rückkehr fand
Hermelink den Berliner Brief vor.3 — Darf ich Sie noch bitten, Fräulein v. K.4 zu veranlassen, |148 mir die Adresse der
Dame zu senden, bei der eventuell der junge Straßburger5 Aufnahme finden könnte, damit
ich die Nachricht nach Straßburg senden kann?
Am besten ein Blatt mit einigen Angaben, das ich direkt nach Straßburg weitersenden kann.
Nun noch einmal meinen Dank und herzliche Grüße von meiner Frau und mir an Sie und
den Kreis Ihres Mittagstisches, in dem ich so freundlich Aufnahme fand!