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Ich möchte Ihnen und Ihrer Gattin noch einmal herzlich danken dürfen für die freundliche Aufnahme, die ich unter Ihrem Dache gestern finden durfte.1 Und ich möchte Ihnen auch dies sagen, daß ich unsern ganzen Besuch in Marburg in sehr erquicklicher Erinnerung habe, schließlich auch unser Nachtgespräch bei Bier und Pfeife mit samt den verschiedenen Aporien, angesichts derer wir dann schließlich doch zu Bett gehen mußten! Im Übrigen war ich in einer mich selber überraschenden Weise angetan von Herrn
von Soden, mit dem ich wohl noch einmal möchte weiterreden dürfen. Möchte diese ganze Begegnung gute Fortsetzungen finden. Es ist ja heutzutage ein wahres Himmelsgeschenk, einen Tisch voll Leute zu wissen, mit denen man stundenlang von der Leber weg reden und von denen man ein verständiges Wort immer wieder erwarten kann. Noch habe ich eine Bitte an Ihre, wie Sie |137 andeuteten, schreibmaschinenkundige Tochter2: ob sie mir jene Latinisierung des H. W.-Liedes3 abschreiben und zusenden möchte für meine Söhne, die sich daran freuen werden.
Mit herzlichem Gruß an Ihr ganzes Haus und, wenn es sich trifft, an die Herren Kollegen.
Ich las eben kopfschüttelnd die neuesten Tubingensia: Heim, Kittel, das Fakultätsschreiben an die auswärtigen Theologen.4