Bibelstellen-Register

Jer. 31,31–34

Jer. 31,31–34

31Siehe, es kommt die Zeit, spricht der Herr, da will ich mit dem Hause Israel und mit dem Hause Juda einen neuen Bund machen; 32nicht, wie der Bund gewesen ist, den ich mit ihren Vätern machte, da ich sie bei der Hand nahm, daß ich sie aus Ägyptenland führte, welchen Bund sie nicht gehalten haben, und ich sie zwingen mußte, spricht der Herr; 33sondern das soll der Bund sein, den ich mit dem Hause Israel machen will nach dieser Zeit, spricht der Herr: Ich will mein Gesetz in ihr Herz geben und in ihren Sinn schreiben; und sie sollen mein Volk sein, so will ich ihr Gott sein; 34und wird keiner den andern noch ein Bruder den andern lehren und sagen: »Erkenne den Herrn«, sondern sie sollen mich alle kennen, beide, klein und groß, spricht der Herr. Denn ich will ihnen ihre Missetat vergeben und ihrer Sünde nimmermehr gedenken.

Übersetzung Martin Luther (Ausgabe 1912)

Fundstellen im Text 3

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 25. Mai 1915

    … t recht Fremden, und denen wiederum kann es dann auch wohlsein da. […] An Pfingsten wehte der Geist bei mir etwas mittelmäßig über Jer. 31,31–34 hin. Du kennst sicher dieses deprimierende Auf und Ab auch, aber es liegt eigentlich eine große Weisheit darin und vor Allem eine Notwendigkeit, die …

  • Predigt: Jeremia 31,31-34 (Pfingsten) 23. Mai 1915

    208 274 Safenwil , Sonntag, den 23. Mai 1915 Pfingsten Jeremia 31,31–34 Liebe Gemeinde! Hört ihr’s? Vom Himmel her ruft Gott es uns zu: Ich will einen neuen Bund mit euch machen! Ich will mein Gesetz in euer Herz geben u …

  • Zwei Gespräche im jüdischen Jugendbund «Emuna» in Basel 28. Januar 1950 – 23. März 1950

    … innern Verpflichtung durch die Freiheit , der Verpflichtung der Menschen Gott gegenüber durch die Herrschaft Gottes im Menschen ( Jer. 31,31f. ) 3. seiner Interpretation von diesem seinem Sinn u[nd] Ziel her ( Matth. 5,18ff. ) So steht die Kirche (s. o.!) auf dem Boden des Gesetzes – in wel …