Gespräch in Neuchâtel
GESPRÄCH IN NEUCHÂTEL
Dieses Gespräch ist Teil einer ganzen Reihe von Gesprächen, zu denen
Alcide Roulin war einer der profiliertesten Vertreter der Theologie Barths unter den Pfarrern im
Für den Herbst 1952 war zunächst wohl ein weiteres Gespräch über
Das Gespräch wurde zwar in «
Die Edition bietet die
Neuchâtel – 6. Okt[ober] 1952
Was ist der Unterschied zwischen 1) dem Menschen, wie er von Gott geschaffen wurde, 2) dem alten Menschen und 3) dem neuen Menschen?
Hat die Sünde im Menschen das «alles war sehr gut» aus
Wie kann man den Unterschied zwischen dem Gott der Vorsehung (Dieu-Providence) und Gott als dem himmlischen Vater (Dieu-Père céleste) deutlich markieren? (Allgemeines und besonderes Handeln Gottes).
Was denken Sie über das «ewige Leben» in Bezug auf die gegenwärtige Schöpfung? Was ist in Ihren Augen der zweite Tod? (
391 Gab es etwas, bevor Gott sein Schöpfungswerk begann? Kann man sagen, dass Gott das Böse «erscheinen» ließ, als er die Finsternis vom Licht trennte?
a) Der Mensch als Geschöpf
| ┌ | Dazu bestimmt, Gott zu kennen und ihm zu dienen | |
| Alles war sehr gut! | ┤ | Zusammen mit seinem Nächsten existierend |
| │ | In der Einheit von Seele und Körper existierend | |
| └ | In den Grenzen seiner Zeit existierend |
Als solcher die Spiegelung (le reflet) der Menschheit J[esu] C[hristi]!
b) der «alte» Mensch: dieses Geschöpf, das – ohne aufzuhören, in dieser Natur zu existieren (ohne Unterscheidung) –
| sich selbst gegenüber Gott und seinem Nächsten verleugnet | ┐ | die «Sünde» = |
| sich gegen das auflehnt, was es ist | ┘ | Perversion |
| das schuldig wird an einer | |
| Handlung ohne ontologische Grundlage | («die unmögliche Möglichkeit» Fr[age] 4!) |
| läuft Gefahr, |
verloren zu gehen: zum Nichts zu gehören, das es gewählt hat
Als solcher das Spiegelbild (le reflet) der Erlösung in J[esus] C[hristus]
c) der «neue» Mensch: dasselbe Geschöpf, das in J[esus] C[hristus] getötet wurde und in der Hoffnung auf seine Auferstehung mit ihm lebt
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| Gott der Vorsehung | ┐ | der eine Gott | ┌ | Schöpfer (im Blick auf Jesus Christus) |
| ├ | in seiner | ┤ | ||
| Gott als himmlischer Vater | ┘ | Eigenschaft als | └ | Versöhner (als Herr der Welt) |
________
392 «Ewiges» Leben: Unser gegenwärtiges Leben, das in seiner Wahrheit (deren Richter J[esus] C[hristus] sein wird) offenbart wird, wie es schon jetzt in der Sicht Gottes ist («so erkennen, wie wir erkannt sind») [vgl.
________
Der «zweite Tod»: Existenz in der Gottvergessenheit. «Ich kenne euch nicht…» [
________
Etwas vor der Schöpfung? Per definitionem: Nein
________
Lässt Gott das Böse «erscheinen»? Ja – und er beweist damit, dass er auch sein Herr ist.
Ist die Vernunft per se ein Übel oder ein seinem Wesen nach neutrales Instrument, das sowohl zum Guten als auch zum Bösen eingesetzt werden kann?
Kann die «Wahrheit» der Vernunft mit der «Wahrheit» der Offenbarung in Übereinstimmung gebracht werden? Wie bestimmt man den Unterschied zwischen dem, was die Wissenschaft als Wahrheit bezeichnet (zwei mal zwei ist vier), und der Wahrheit, von der Jesus sprach: «Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben» [vgl.
Hat
Da Gottes Ordnung auf seiner Erwählung gründet, gibt es keine «neutralen» Gegebenheiten.
«Die Vernunft»: eine Eigenschaft des Menschen, die nicht von seiner Existenz gemäß seiner (guten) Natur zu trennen ist: sehen, hören, unterscheiden, verstehen – Die äußere und innere Welt, in letzter (erster!) Instanz: Gott, der in der Welt handelt[,] sein Wort, seine Taten in der Geschichte, also[:] dem Guten dienen
Der Mensch, der sich Gott widersetzt, handelt gegen die Vernunft; er ist ein nabal16, ein Narr.
393 Also: Die «Wahrheit» der Vernunft kann nicht nur mit der Wahrheit der Offenbarung übereinstimmen. Sie ist «Wahrheit», sofern sich der Mensch dieser unterwirft.
Keine Schlussfolgerung (z.B. 2 x 2 = 4) ist in sich «wahr», sondern nur im Zusammenhang mit der entdeckten[?] Erkenntnis, mit der Wahrheit, die identisch ist mit Gott in J[esus] C[hristus]!
Man hat heute den Eindruck, dass es vor allem um das Leben in «dieser Welt» geht. So lange wie möglich leben! Denn was danach kommt, weiß man nicht…! Man lässt sich scheiden und sagt sich: «Ich habe mein Glück in der Ehe, die ich eingegangen bin, verpasst. Wir sollten uns trennen und uns beeilen, die richtige Ehe zu schließen![»] Über den Krieg sagt man: «Alle diese geopferten Menschenleben!» Die Medizin scheint nur ein Ziel zu haben: das Leben so lange wie möglich zu verlängern. Leben, um zu leben: eine andere Rechtfertigung wird nicht gegeben. Was bedeutet es aus christlicher Sicht, Ja zum Leben zu sagen?
Das christliche Ja ist der Akt der Dankbarkeit, den wir Gott, dem Schöpfer unserer (psycho-physischen) Existenz, schulden
| Von diesem | unvergleichlichen Geschenk – | nicht gleich, aber vergleichbar |
| mit der Existenz Gottes selbst! | ||
| unverdient | ||
| begrenzt |
Geschenk? Weil es die Möglichkeit enthält, Gott zu kennen, ihm zu dienen, uns
zu lieben – denn um dieses (um dieses eine) [Leben] wird es im ewigen Leben
gehen!
394 Ich lebe und ihr sollt auch leben! [Vgl.
Du sollst nicht töten! [
Kann man sagen, dass das Böse, die Sünde eine «Wirklichkeit» ist? Wenn ja, in welchem Sinne? Wenn nein, wie kann man ausdrücken, was es ist? In der Umgangssprache sagt man auf Französisch, wenn man von jemandem spricht, der ein Leben in moralischer Unordnung führt: er lebt ein unmögliches Leben (il mène une vie impossible). Oder von einem Menschen, mit dem zusammenzuleben schwierig ist: Er hat einen unmöglichen Charakter! Hat diese Redensart etwas mit dem zu tun, was Sie sagen möchten?
siehe Frage 1
Diese Bemerkung kommt eher aus pietistischen Kreisen, in denen man den etwas zu sentimentalen Aspekt des Lebens gerne ausnutzt (exploite). Sie denken zum Beispiel an
| Das menschliche Leiden | |
| Bin ich wirklich so «unbarmherzig»? | |
| Wer spricht zu viel über | Gottes Erbarmen (Barmherzigkeit, Mitgefühl, Herablassung)? |
| den großen Schmerz, den J[esus] C[hristus] für uns erlitten hat? |
Von dem unsere Leiderfahrungen nur ein Schatten sein können?
- zu seiner Verherrlichung zu durchlaufen
- in der Hoffnung auf das ewige Leben zu erdulden?
- in Gemeinschaft mit anderen zu tragen, und indem jeder die Last seines Nächsten trägt
[vgl.
Gal. 6,2 ]
Gibt es eine eigenständige Theologie des Leidens
Steht diese Aussage von J[esus] C[hristus] in Zusammenhang mit der gestellten Frage? Oder bezieht sie sich auf Dinge, die den Jüngern nach seiner Auferstehung offenbart würden? Wie es auch sei – wie kann man auf die gestellte Frage antworten?
J[esus] C[hristus] hat alles, was Gott ist, offenbart (
a) für den Menschen als solchen (irdische Gefäße
b) für die gegenwärtige Situation des Menschen
(durch den Glauben
in einem Spiegel
396 in seinem Wort durch seinen Heiligen Geist
in der Welt durch den Dienst seines Volkes
(endgültige Offenbarung ohne diese formale Einschränkung!)
Ist die Unterscheidung, die gerade viele Theologen zwischen Institutionalismus und Prophetie machen (wenn sie über den Begriff der Kirche und insbesondere über die Kirchenleitung sprechen), biblisch begründet? Gründet diese Unterscheidung nicht eher in einer «konfessionalistischen» Theologie als in einer biblisch-objektiven? Anders ausgedrückt: Was ist die wahre Natur der Kirche und ihrer Leitung gemäß der Offenbarung?
Kann man aus dem Dilemma «Institutionalismus-Prophetie» herauskommen, das in ökumenischen Diskussionen und in der Praxis des ökumenischen Lebens heute ein Stein des Anstoßes ist (z.B. beim Problem der Interkommunion oder bei der Entscheidung für eine bestimmte Form der Leitung bei der Gründung junger Kirchen)? Wie können wir es schaffen, uns in den verschiedenen Zweigen (branches) der Kirche dem neutestamentlichen Verständnis der Kirchenleitung anzunähern?
Denken Sie, dass diese Frage mit dem Kirchenbegriff zusammenhängt, mit dieser Frage: Was ist die Kirche? Und mit dieser anderen Frage: Braucht man eine solide und wohlgeordnete Organisation, die den Gläubigen und der Welt ein Gefühl der Stärke vermittelt? Oder sollte man so wenig «sichtbare» Organisation wie möglich haben und die Wirklichkeit der Kirche auf andere Weise bezeugen? Aufgrund der gegenwärtigen Verwirrung der Geister möchten viele Menschen die Kirche in ihren äußeren Institutionen sehen; sie glauben, dass ihnen dadurch geholfen würde und sie mehr Sicherheit hätten.
Ich habe keine weiteren Informationen zu dieser Frage erhalten. Ich denke, dass sie mit der vorherigen in Verbindung steht. Aber sie würde wahrscheinlich eher auf Fragen der Disziplin abzielen. Es geht eher um das Leben innerhalb der Kirche als um das, was sie gegenüber der Welt darstellt.
Die Kirche: Der Leib Christi, der keine andere Ordnung [und] Existenz als die seines lebendigen Hauptes hat – keine andere Einheit und Kontinuität als die in ihm gegebene – keine andere Regierung als die seine – kein anderes Vorrecht als das, ihm zu folgen und auf ihn zu warten – keine andere Autorität als sein Wort
Die «Institutionen» (Beiträge, Ordnung, Traditionen, Dogmen, Funktionäre, Gottesdienst) sind unvermeidbar, aber[?] sie gehören zum menschlichen Recht, sind veränderbar, sind nur Instrumente für den Dienst der Kirche – der Frage des Gehorsams unterworfen, der täglich erneuert werden muss.
Das «Dilemma» Institutionalismus – Prophetie? Unterwerfung der Institutionen unter die Prophetie J[esu] C[hristi] = des Wortes Gottes
- Junge Kirchen? Mögen sie ihre eigenen Erfahrungen machen!
- Interkommunion? Wer lädt zum Abendmahl ein? Wer ist würdig heranzutreten[?]?
- Solide Organisation? Dienst – die […]23 öffnen[?]!
- Keine «Verwirrung» der Geister mehr – mehr Freude, auf den Geist zu hören!
Was ist das Wesen des Sakraments? Ist es die Wiederholung des von Christus gesprochenen Wortes, die die Gaben (das Wasser der Taufe, das Brot und der Wein des Abendmahls) zum Sakrament macht? Ist der Heilige Geist an die Wiederholung der von Christus bei der Einsetzung der Sakramente gesprochenen Worte gebunden?
Welche Wirkung hat das Sakrament? Bringt es objektiv die Gnade? Oder ist es eine objektive Bestätigung der Gnade? – Hat es einen Wert und eine Kraft in sich selbst und daher immer eine Wirkung, entweder eine der Rettung oder eine der Verurteilung, je nach der geistigen Haltung dessen, der es empfängt? Anders gesagt: Ist der Heilige Geist, ohne auf das Sakrament beschränkt zu sein, immer an das Sakrament gebunden?
Hat das Sakrament eine physische, körperliche Wirkung (
Kann man von einer Taufgnade und einer Gnade des Abendmahls sprechen? Handelt es sich nicht immer und im vollen Umfang um die [eine] Gnade Gottes? Wie kann man den besonderen Aspekt der Sakramente hervorheben, ohne diesbezüglich Missverständnisse im Geist der Gläubigen zu provozieren?
Vorläufige24 Antwort!
1.) Was ist «Sakrament» im N[euen] T[estament]: Effektive oder zeichenhafte Gnadenmittel? Können Kirche, Predigt, Taufe, Abendmahl, christliches Leben etwas anderes sein als Zeugnisse der Gnade, deren Wirkungen und Zeichen allein und ausschließlich das Werk J[esu] C[hristi] und seines Geistes sind?
2.) Zwei Anordnungen, die sich von allen anderen durch ihre spezifische […]25 – konkret in Bezug auf die Position des Christen gegenüber seinem Herrn – unterscheiden
Tauft! Lasst euch taufen! Sie glauben (ihr glaubt) – also: lassen Sie sie sich engagieren, sich verpflichten[?] (engagieren Sie sich, verpflichten Sie sich), einzeln, ein für alle Mal!
Tut dies zu meinem Gedächtnis [vgl.
3.) Tat des Gehorsams, des Glaubens, daher:
ohne dass der Heilige Geist auf solche Worte oder Gestalten beschränkt oder an sie gebunden wäre
ohne einen intrinsischen Wert, eine intrinsische Kraft zu haben («Taufgnade» etc.)
ohne Ursache bestimmter Wirkungen zu sein
Sondern Ausdruck des Vertrauens, der Treue, der Erwartung des Christen
| 399 in Form von | Bekenntnissen, die Gott hört | ┐ | |
| Versprechen, die Gott annimmt | ├ | Antworten! | |
| Gebeten, die Gott erhört | ┘ |
| Ausdruck der Freiheit | des Christen, der mit Gottes eigener Macht und Gnade |
| konfrontiert ist |
Die Künstler, die sich (mit vielen anderen Personen) mit dieser Frage beschäftigen, sind derzeit in Frankreich, werden aber beim Seminar anwesend sein. Ich meine mich zu erinnern, dass eines Ihrer Anliegen folgendes war: Sind Sie der Ansicht, dass das Kunstwerk in christlicher Sicht mit jeder anderen menschlichen Arbeit auf dieselbe Stufe gesetzt werden kann? Dass es gut oder schlecht ist, je nachdem, welchen Geist man hineinlegt? Und dass Gott es nach seiner freien Entscheidung gutheißt oder nicht gutheißt? Oder glauben Sie, dass die Kunst jenseits davon (abgesehen davon) aus christlicher Sicht einen besonderen Charakter hat? Weil sie mehr als andere Bereiche Gefahr läuft, zu einer «Religion» zu werden? – Die Maler, von denen ich spreche, glauben nicht an eine «religiöse Kunst», die sich von anderer Kunst unterscheidet und besondere Qualitäten hat; vielmehr gibt es, wie sie sagen, nur Kunstwerke, die Themen behandeln, die das religiöse Leben oder andere Aspekte des Lebens berühren. Wenn man die Dinge so sieht, ist es dann legitim, Kunstwerke an einem Ort aufzustellen, an dem Gottesdienst gefeiert wird? […]
Lasst «die Künstler» sprechen!
- 1.) «Kunst» – ein Beruf wie jeder andere. Kriterien für ihren Wert:
400 untergeordnet: das «Wissen» – also die Kenntnis der Werkzeuge und der Regeln, […]27, Lernen, Arbeit – Anwendung
hauptsächlich: zu welchem Ziel? (Frage nach dem «Geist») - 3.) Kunst, die «Themen» behandelt, die «das religiöse Leben berühren»? Im Heidentum ist
Kunst als solche ein religiöses Werk.
[Kunst,] die christliche Themen behandelt? Fast unvermeidliche Versuchung
(Fleisch gewordenes Wort [vgl.Joh. 1,14 ]) «Kunst» in christlicher Zeit – ist sie legitim?
Über diese Realität «urteilen»? Was erlauben Sie sich? - 4.) Nur Kunstdieser Art an Gottesdienststätten (aux lieux de culte)?
Nein, weil sie die Aufmerksamkeit auf die Bedeutung dieser «Bilder» fixiert – an sich und in jedem einzelnen Fall problematisch – da, wo das Wort frei sein müsste
Der Mensch bemüht sich, er hat etwas zu tun und muss sich bemühen, um es zu erreichen. Aber ist es nicht der Geist Gottes, der dieses Bemühen (cet effort) in ihm unternimmt? Kann (und muss) man den Anteil Gottes und den Anteil des Menschen voneinander abgrenzen? Wie kann man das präzise bestimmen? (Wenn der Herr nicht das Haus baut…
«…vorgeworfen, die moralischen Forderungen nicht ausreichend zu berücksichtigen»
| Aber, aber aber! | «Moralisches Gesetz»: Keine Vorwürfe machen, bevor man die |
| betreffenden Fälle erarbeitet hat! |
«Moralisches Gesetz» = Göttliche Anordnung, [göttlicher] Befehl, Imperativ
| J[esus] C[hristus] – der nicht der Herr wäre? | Der Geist – der nicht bewegendes[?] |
| Prinzip[?] wäre? | |
| Rechtfertigung – ohne Heiligung? | Berufung – zur Trägheit? |
| Prädestination – ohne Berufung? | Evangelium – ohne Gesetz? |
| Glaube – ohne Gehorsam? Ohne Werke? | Gott – ohne den verantwortlichen Menschen? |
| Erkenntnis (connaissance) – | χάρις εὐχαριστία |
| ohne Dankbarkeit (reconnaissance)? | Gnade – ohne Dankbarkeit? |
| Eschatologie – | Kirche – ohne politische, missionarische |
| ohne Bedeutung für die Gegenwart? | Verantwortung? |
Wenn es einen direkten Zusammenhang (KD III/4, S. 524f.
Mit anderen Worten: Ist es beim Problem von Frieden und Krieg nicht die Aufgabe der Kirche, Verantwortung zu übernehmen, solange Frieden herrscht, um den Staat immer gerechter zu machen, so dass jeder bekommt, was ihm zusteht? Dies setzt voraus, dass sie in der Lage sein muss, sich mit den ihr eigenen Mitteln in politische Fragen einzumischen, wobei jedes Zögern in dieser Hinsicht ein Zeichen von Schwäche ist.
Besteht an diesem Punkt die Möglichkeit einer Verständigung zwischen Kirche und Welt?
Einverstanden! Wichtiger Grund, gewisse Tendenzen unserer Zeit zu bekämpfen, insbesondere die Wiederbewaffnung Deutschlands!