Predigt: Lukas 9,57–58
(20. nach Trinitatis)
Als Jesus mit seinen Jüngern über Land zog, da kam er einmal an einem schönen Bauernhaus vorbei.1 Es hatte ein großes Strohdach, das bis an den Boden ging, so dass die, welche darunter wohnten, sich geborgen fühlen konnten bei Regen und Schnee wie unter einer Pelzkappe. Es hatte eine Scheune und einen Stall, denen man es ansehen konnte, dass etwas darin war. Es hatte an den Wohnzimmern blitzblanke Scheiben und unter den Fenstern standen Blumentöpfe, Geranien und Nelken, einer am andern, die dem Ganzen ein gar freundliches Ansehen gaben. Und wenn man einen großen Schritt nahm und dann auch einen über die hohe Schwelle der Haustüre und der guten Stube, dann kam man in einen Raum, da war es heimelig, denn da gab es einen großmächtigen, Vertrauen erweckenden Kachelofen mit schönen Sprüchen daran. Da waren handliche, solide Bänke und Stühle, die zum Sitzen einluden, da tickte in der Ecke in einem Verschlag eine gemütliche alte Wanduhr. Es war eine rechte «Heimat», wie man im Bernbiet sagt, dieses Bauernhaus. Und vor dem Hause stand der Mann, dem diese Heimat gehörte, der Bauer, und sah immerfort den Weg hinunter, denn er wartete darauf, dass der Herr Jesus hier vorbeikomme. Wartete auf den großen Augenblick, den er sich seit vielen Wochen und Monaten in seinem Geist vorgestellt, wo er vor diesen Jesus treten und ihm sagen wollte: Halt! ich habe deine Worte |352 gehört, die du gesagt hast auf dem Berg, als die große Volksmenge da war, und ich habe es gesehen, wie du den Schriftgelehrten und den andern großen Leute entgegengestanden bist, ohne dich zu fürchten, die da meinen, Alles zu wissen und allein fromm zu sein; ich habe es aber auch gesehen, wie du freundlich gewesen bist mit den Kindern und wie du der kranken Frau so herzlich zugesprochen hast, dass ihr Fieber von ihr gewichen ist. Das Alles und noch mehr habe ich gehört und gesehen. Jetzt habe ich mir einen Vorsatz gemacht: Ich will jetzt auch so leben, wie du lebst. Ich will versuchen, die Welt mit deinen Augen anzusehen, an Gott zu denken mit deinen Gedanken und gegen die andern Menschen gesinnt zu sein nach deinem Sinn. Du sollst mein Meister sein, und ich will bei dir in die Lehre gehen, denn ich habe Zutrauen bekommen zu dir. Solches dachte der Mann, dem das schöne Haus gehörte. |
Und nun sah er den Herrn Jesus wirklich den Weg hinaufkommen, der an seinem Hause vorbei führte, und hinter ihm gingen zu zweien und dreien und vieren seine Jünger und Freunde. Und wie Jesus zuoberst angelangt war, stand er einen Augenblick still, wie man es etwa macht, wenn man gestiegen ist, und wie er so stand, da kam der Bauer hervor, der da gewartet hatte, und vergaß im selben Augenblick Alles, was er sich Schönes gedacht und zu sagen vorgenommen hatte, und konnte nur das kurze Sätzlein hervorbringen: Ich will dir folgen, wo du hingehst! Alle seine Gedanken und Vorsätze kamen ihm zu umständlich und auch zu wenig mächtig vor, als er sie in Worten über die Lippen bringen sollte vor den Ohren dessen, der da vor ihm stand. Folgen, das war Alles, was er wollte und was er sagen konnte. Das eine Wort kam von Herzen. Man hat oft gesagt, dieser Mann sei leichtsinnig und oberflächlich gewesen, sein Wort zeige, dass er zu viel Selbstvertrauen gehabt habe. Ich glaube das nicht. Es war diesem Mann ernst mit dem, was er wollte. Es hat lange gebraucht bei ihm, bis der Entschluss da war. Und er hat auch wohl gemerkt, dass es nichts Leichtes und Selbstverständliches sei, was er sich da vorgenommen, dieses «Folgen». Er hat schon daran gedacht, dass dabei möglicherweise Dinge kommen könnten, die schwer und unerfreulich sind, dass es an Orte hingehen könnte, die einem nicht gefallen. Aber dann hat er diese Bedenken überwunden, die Freude an Jesus und die Tapferkeit des guten Willens hat es gewonnen in ihm: Wo du hingehst, da will ich dir folgen. – |
353Wir wissen ja nichts Näheres, was für Erlebnisse und Erfahrungen diesem Entschluss im Leben dieses Mannes vorangegangen sind, ob es für ihn natürlich und gegeben war, sich Jesus anzuschließen, weil er schon vorher mit Eifer und Freudigkeit nach dem Guten gestrebt hatte, oder ob es ein Mensch war, den vielleicht etwas gut zu machen in seiner Vergangenheit, den die Reue und das Verlangen nach etwas Besserem zu Jesus trieb, oder ob es Einer war, der von Jesus war aufgeweckt worden aus dem Schlaf der großen Gleichgiltigkeit, in dem so viele Menschen sich befinden, und der von jetzt an nicht2 nur brav sein, sondern auch wissen wollte, wozu er auf der Welt war. Aber wie dem auch sei, es ist etwas Feines und Schönes, wenn ein Mensch solchen Entschluss fasst. Nicht jeder wird gerade solch einen Kernschuss3 tun wie jener Mann vor seinem Haus, der sich nichts mehr und nichts weniger vornahm, als Jesus zu folgen und ihm ähnlich zu werden. Der ging gleich aufs große Ganze. Ein Anderer fasst vielleicht nur den bescheidenen Vorsatz, eine schlechte Gewohnheit abzulegen oder bei irgend einer guten Sache mitzumachen oder etwas tiefer über dies und das nachzudenken, was er bis jetzt oberflächlich nahm, oder in einer bestimmten Richtung Rücksicht zu nehmen auf die Gedanken und Gefühle anderer Menschen. |
Ich sage, das ist immer etwas Feines, wo es zu einem solchen Entschluss kommt. Da soll man nicht gleich kommen und kritisieren: Ist’s ihm wohl auch Ernst? Wird er’s wohl auch durchführen können? Traut er sich nicht zu viel Einsicht und Tatkraft zu? Mit solchem Misstrauen ist schon mancher gute Entschluss vergiftet und ums Leben gebracht worden. Sondern wenn man so etwas sieht bei einem Menschen, dann soll man vor Allem Freude daran haben. Der Moment oder die Stunde eines solchen Entschlusses gleicht einer Geburtsstunde. Er hat etwas Hoffnungsvolles, Verheißendes. Wenn’s bei einem Menschen im Guten einen Schritt vorwärtsgeht, dann geht’s mit dem Guten in der Welt überhaupt einen Schritt vorwärts. Und wenn der noch so klein wäre und wenn er vielleicht in der Ausführung noch viel kleiner würde als im Vorsatz, er ist vor Gott etwas wert. Er ist das Leben, das in jedem Vorsatz verborgen ist. Und wohl uns, wenn |354 wir immer wieder vor Gott hintreten und vor unsre Aufgaben, wie jener Mann vor Jesus hintrat mit dem ernsten Wollen: Ich will dir folgen, wo du hingehst!
Aber nun bekam jener Mann eine Antwort. Zuerst lange keine. Jesu Augen gingen zuerst lange hin und her zwischen dem, der vor ihm stand, mit leuchtendem, vertrauensvollem Gesicht, und dem freundlichen sauberen Haus da, und es brauchte es ihm Keiner zu sagen, dass das Haus dem Mann gehöre, der ihm folgen wollte. Und jetzt kam seine Antwort, die war Alles Andre, als was der Frager erwartet hatte, die kam wie aus fernen Himmeln her, wie wenn Jesus sie nicht zu ihm, sondern zu sich selbst gesprochen hätte: Die Füchse haben Gruben und die Vögel des Himmels Nester, aber des Menschen Sohn hat nicht, da er sein Haupt hinlege. Es tut uns gut, wenn wir uns zuweilen gerade mit solchen Worten Jesu wie dieses beschäftigen, die uns so unverständlich, so fremd, so hart und kalt beinahe anmuten. Hatte Jesus auf den schönen Vorsatz, auf das willige Vertrauen, das ihm der Mann entgegenbrachte, nichts Anderes zu erwidern? möchten wir fragen. Wäre es nicht schöner gewesen, er hätte ihn bei der Hand genommen, vielleicht gar an sein Herz gezogen und ihn als Freund und Gefährten vor Gottes Angesicht willkommen geheißen? Hat er nicht selbst ein andres Mal gesagt: Wer zu mir kommt, den will ich nicht hinausstoßen? [
Meine Freunde! Wir würden eben dadurch gezeigt haben, dass wir nicht Jesus sind. Ja, er steht fern und hoch über uns, das kann uns ein solches einfaches Wort aus seinem Mund besser zeigen als Alles, was man im Lauf der Jahrtausende über seine göttliche Würde gesagt hat. 4-Aber nun wollen wir uns in dieses Wort recht zu vertiefen suchen, dann merken wir, dass seine Überlegenheit nichts Kaltes und Fremdes ist. Was göttlich ist, das ist auch freundlich. Was groß ist, das muss auch Liebe sein. Nein, hinausstoßen wollte Jesus jenen Mann ganz sicher nicht. Im Gegenteil, wenn wir’s recht ansehen, so liegt die |355 stärkste, eindringlichste Einladung in seinen Worten.-4 Da war einer, der hat ein schönes Haus, eine gemütliche Heimat, er wusste so recht, was es heißt: zu Hause sein. Und der will nun zu Jesus gehören. Sofort erkennt Jesus mit dem scharfen Blick der Liebe, was der nötig hat, damit sein Wunsch in Erfüllung gehen kann. Du willst mir folgen? Denn, sagt er ihm und blickt zu dem Haus hinüber, ich bin nirgends zu Hause. Die Füchse und die Vögel und alle Tiere haben eine Stätte, wo sie hingehören, ich habe eine solche Stätte nicht. Ich bin heimatlos! Heimtlos ist uns ein schreckliches Wort, und doch ist es ganz sicher, dass Jesus hier das schreckliche Wort ausgesprochen hat: Ich bin heimatlos. Und das werden wir ja wohl Alle verstanden haben, er wollte nicht bloß sagen: ich bin es, sondern: wer mir folgen will, der muss es auch sein. Du willst mir nachfolgen? Dann musst du heimatlos werden, das ist der Weg dazu! Das war die Antwort Jesu.
Jesus war nirgends zu Hause. Das war das Geheimnis seines Lebens und seiner Kraft. Als die Leute von
Man versteht das Wort von den Füchsen und den Vögeln oft so, als habe Jesus da mit einem gewissen Mitleid mit sich selbst konstatiert, dass es ihm schlimmer gehe als den Tieren, dass er nirgends zu Hause sei. Ich glaube, davon kann keine Rede sein. Es ist nichts Weinerliches, sich selbst Beklagendes in diesem Wort, nun auch gar nichts. Es ist ein Ruf des Stolzes, des Triumphes, es ist ein selbstbewusstes Wort. Dem Fuchs seine Grube! Dem Vogel sein Nest! Dem Tier einen Ort, wo es ist und bleibt! Des Menschen Sohn hat einen solchen Ort nicht! Das ist sein unendlicher Vorzug vor dem Tier, dass er unterwegs sein, dass er nur in der Ewigkeit zu Hause sein darf. Mitleid? Wahrhaftig, wenn da etwas von Mitleid drin ist, dann ist’s nicht Mitleid mit sich selbst, dem Heimatlosen, sondern mit denen, die wie Fuchs und Vogel enden in einer Höhle, in einem Nest, statt unverdrossen ihren Trab weiterzusetzen.
Ich glaube nicht, dass Jesus mit diesem Wort den Mann veranlassen wollte, seine schöne Heimat mit dem Strohdach und den sauberen Scheiben zu verkaufen und zu verlassen. So ist er oft verstanden worden, aber der wörtlichste Gehorsam ist nicht6 immer der beste. Auch verleiden wollte er ihm seinen Besitz nicht, und er will auch uns nichts verleiden, wenn wir einen solchen Besitz unser eigen nennen. Aber das wollte er ihm sagen: Wenn du von jetzt an zu mir gehörst, dann kann auch das schöne gemütliche Haus nicht mehr deine Heimat sein, und wenn du dein Leben lang drin wohnen bliebest. Du bist kein Fuchs und kein Vogel, du darfst dich nicht zufrieden in deine Höhle oder dein Nest begeben und da bleiben, sondern du musst von jetzt an unruhig und rastlos sein mit mir, musst mir suchen helfen nach der ewigen Heimat Gottes. Dein Haus und Alles, was du hast, ist nicht dein eigen, sondern was dein eigen ist, das musst du erst entdecken.
Vielleicht denkt der Eine oder Andre, wenn’s das sei, dann sei die Nachfolge Jesu eine unpraktische Gefühlssache. O meine Freunde, gerade das Gegenteil: das ist das Allerpraktischste und Greifbarste von der Welt, wenn einer das Heimweh hat und darum nicht mehr in einer Höhle oder einem Nest daheim sein will. Die die Welt vorwärts gebracht haben, das sind immer die gewesen, die sich in den Verhältnissen, in denen sie lebten, heimatlos fühlten, die nach besseren Verhältnissen strebten. Es gibt so viel Leute, die man greifen und ein wenig schütteln möchte: sei jetzt nicht immer so zufrieden mit Allem um dich her!! soviel Dummheit und Lüge und Ausbeutung gibt’s da, und du erlaubst dir, dabei ruhig zu bleiben? Auf! Es darf eben nicht Alles so bleiben, wie es ist! Des Menschen Sohn soll sein Haupt nicht getrost aufs Kissen legen, sondern sinnen und trachten und nicht müde werden, wie man die Welt besser machen könnte. Das sind auf Reisen die schrecklichsten Langweiler, die immer absitzen wollen, und das sind im Leben die unbrauchbarsten Menschen, die Alles immer in der Ordnung finden und erst dann etwas zu reklamieren haben, |358 wenn man ihnen an ihr eigenes liebes Interesse geht. Wenn wir dem
Aber ich glaube weiter: wir dürfen uns auch bei den Menschen unsrer Umgebung nicht daheim, innerlich daheim fühlen. Wir dürfen uns nie zufrieden geben mit dem, was ein andrer uns sein kann, uns seiner Führung blindlings überlassen, statt selber Pfade zu suchen. Es dürfte das wohl besonders häufig bei Frauen der Fall sein, dass sie ihr eigenes Leben verlieren an ihren Mann, statt auch ihm gegenüber heimatlos zu bleiben, selbständig nach der ewigen Heimat zu suchen. Wir dürfen das um unsrer selbst willen nicht tun, denn auch wenn wir den besten Führer hätten, hier gibt es kein Finden, dem nicht eigenes Suchen vorangegangen wäre. Wir sind es aber auch dem andern schuldig, ihn nicht allein vorangehen zu lassen; denn er braucht unsre Kraft so gut wie wir die seine. Wenn wir uns von den Menschen unsrer Umgebung bestimmen lassen, dann mag ihnen das zwar sehr schmeichelhaft sein, in Wirklichkeit nehmen wir ihnen damit etwas. Nur wer sich nicht daheim fühlt unter den Menschen, nur wer etwas Eigenes, Höheres aufsucht in ihrer Mitte und sich nicht imponieren und unter Moden und Gewohnheiten spannen lässt, nur der kann den Menschen etwas sein. – |
Die dritte Heimat, die nicht unsre Heimat sein darf, sind wir selbst. Wir sollen nicht mit uns selber zufrieden werden. Wenn wir’s doch |359 tun, so heißt das, dass wir uns in eine Fuchshöhle oder Vogelnest verkriechen. Gerade hier erkennen wir ganz besonders deutlich, dass Jesus jenen Mann wirklich nicht hat abschrecken wollen von seiner Nachfolge, sondern dass er ihm dazu den Weg gezeigt hat. Man soll sich in seinem inneren Leben nicht zu Hause fühlen. Das ist ein unendlich großes Kapitel. Wie mancher fühlt sich zu Hause in seinem Gewissen, und sein Gewissen sieht auch so aus wie ein Bauernhaus mit einem Strohdach, wie eine Pelzkappe, unter der eben gar mängs8 Platz hat! Und ein anderer hat sein Heimetli9 in seinen Gefühlen. Da beguckt er oder sie sich gar wundergern, wenn der Wind so hübsche kleine Wellen wirft auf den Gewässern unsrer Stimmungen. Auch wenn man Freude hat an seinen eigenen Gefühlen, dann sind sie sicher kein schöner kleiner Alpensee, sondern ein Dorfweiher, in dem die Frösche quaken. Und wieder ein Anderer hat irgend eine Idee im Kopf, eine Beleidigung vielleicht, die ihm vor zehn Jahren widerfahren, bei der er nun stehen geblieben ist und die er hütet und pflegt, als wäre sie etwas Kostbares. O weh! Des Menschen Sohn sollte weitergehen, statt bei solchen Dingen sein Haupt niederzulegen. Ich weiß schon, das ist das Allerschwierigste, um das es sich hier handelt. Wir sind gewohnt, die Menschen in ihrem Wert danach zu beurteilen, ob sie uns Recht geben oder nicht, ob sie’s mit uns halten oder nicht, ob sie uns «helfen» oder nicht, wie man sagt. Wer uns Recht gibt, wer’s mit uns hält, wer uns «hilft», den haben wir gern. Hier aber kommt’s gerade darauf an, dass wir uns selbst Unrecht geben, es nicht mit uns selbst halten, nicht uns selbst helfen. Das gibt einen bösen Krieg, wenn wir mit uns selbst Streit anfangen, wenn wir uns selbst sagen: ich bleib jetzt nicht bei dir, ich reise jetzt ein Haus weiter! Und doch ist gerade dies Allerschwierigste das Allerkostbarste für uns. Wenn wir uns vornehmen, keinen Tag unser Haupt niederzulegen in dem Häuslein unsres Gewissens, unsrer Gefühle, unsrer Ideen, sondern immer wieder ein wenig weiter zu wandern, dann kommt’s gut mit uns. Jawohl, wir sind dann heimatlos, wir sind beständig unzufrieden mit uns selbst. Aber das ist ja ganz gut, das ist ein Zeichen, dass wir doch noch etwas Gemeinsames mit Gott haben, denn Gott ist auch unzufrieden mit |360 uns!! Mir ist’s wenigstens schon oft so gegangen, dass ich mit nichts mehr zufrieden war bei mir selbst als mit meiner Unzufriedenheit über mich selbst. Diese Unzufriedenheit ist die Quelle alles Guten. In ihr erfahren wir die Gnade Gottes. Und unsre Heimat ist das Heimweh.
Du möchtest gern wissen, wie es weiter gegangen ist zwischen Jesus und jenem Menschen? Ich will dir folgen, wo du hingehst! hatte er gesagt. Des Menschen Sohn hat nicht, da er sein Haupt hinlege! das antwortete Jesus Christus. Ich muss dir gestehen, dass ich nicht weiß, wie es weiter geht. In der Bibel steht es nicht. Aber du weißt es! Hast du mich verstanden?
- Nr. 41: «Wach auf, mein Herz, und singe» von
P. Gerhardt , Strophen 1.2.7.8 (RG 568; EG 446 [jeweils Textabweichungen]) - Nr. 227: «Himmelan geht unsre Bahn» von
B. Schmolck , Strophen 1–3.