II. Die kleineren Fragmente
II. Die kleineren Fragmente (Einleitung)
Die meisten der im Folgenden wiedergegebenen kleineren
Fragmente beginnen mitten im Satz oder gar im Wort und enden
entsprechend. Die Erklärung dafür liegt in der Arbeitsweise
Bekanntlich geht die «Kirchliche Dogmatik» durchgehend auf
im Kolleg vorgetragene Texte zurück. Die einzelnen Teile brachte Barth
oft erst kurz vor der nächsten Kollegstunde handschriftlich zu Papier,
um sie, in der Regel geringfügig überarbeitet,
Manchmal aber entschloss Barth sich nach dem Vortrag und jedenfalls, bevor die Texte abgeschickt wurden, gewisse Teilstücke des Textes vorläufig von der Veröffentlichung auszunehmen – sie «zurückzustellen», wie er das nannte. Auf den Seiten, auf denen ein solches Stück begann und endete, wird er vor und nach diesem Stück durch Streichung dem Setzer deutlich gemacht haben, bis wohin er den Text zu übernehmen bzw. von wo an er ihn wieder aufzunehmen hatte. Zur Fahnenkorrektur erhielt er das Typoskript zurück – und warf es nach erledigter Korrektur in der Regel in den Papierkorb. Dort landeten auf diese Weise also auch die Blätter, auf denen sich der Anfang oder das Ende der «zurückgestellten» Textteile befand, so dass deren Fragmentcharakter noch bedauerlich zunahm.
Die Überschriften der einzelnen Stücke gehen, soweit
möglich, auf von Barth oder
Charlotte von Kirschbaum
über dem Anfang des Textes notierte Stichworte zurück. Wo solche fehlen,
wurden sie in der 2005 von