1. Heute, am letzten Sonntag des Jahres, wollen wir es uns noch einmal
sagen lassen, daß der Weg ins Reich Gottes für uns alle, für alle
Menschen offen und gangbar ist. Über dem Vielen, das man im Lauf eines Jahres denkt und
hört und sieht, kommt man leicht in Gefahr, das zu vergessen, und dann
gibt es kein gutes Ende und keinen guten Anfang. Man wird müde, man
erlebt Enttäuschungen, man hat auf alle Fälle das Gefühl, in einem
schweren Kampf zu stehen, in dem man arm an Helfern und reich an
Feinden ist. Und da wird man dann leicht innerlich hart, auch wenn man
auf Gott vertraut und ihm leben möchte. Man kommt in eine Stimmung von
Einsamkeit und Leiden hinein. Man wird mißtrauisch gegen viele Menschen, auch
mißtrauisch gegen sich selbst. Man sieht das wahre Leben, den Weg Gottes auf Erden, als
eine fast unerreichbar hohe Sache an, die wohl nur für Wenige be|445stimmt ist, und von diesen Wenigen möchte man bald
Andere, bald sich selbst mit einer gewissen traurigen Geringschätzung ausschließen. Man
übersieht die großen, reichen Möglichkeiten für das Reich Gottes, die
doch eigentlich für Alle und beständig und überall vorhanden sind. Man überhört den Ton von der Freude, die noch allem Volk widerfahren soll [vgl. Lk. 2,10]. Man denkt zu viel
daran, daß wir Menschen, die Anderen und wir selbst, nicht die Rechten sind für
das Reich Gottes, das zu uns kommen will, und man denkt zu wenig an
Gott, auch wenn man sehr viel an ihn denkt. Und das alles ist nicht gut. In Gott ist und
von Gott her [kommt] zu uns immer viel mehr Freiheit, Wachheit und
Offenheit, als wir sehen, und das ist’s, was wir uns heute noch einmal gegenseitig sagen
wollen.
2. Die Weisen aus dem Morgenlande waren ja auch noch gar nicht die Rechten, um die Botschaft von der Geburt des Heilands
in die Gottesstadt Jerusalem zu bringen. Sie waren ja nicht dabei
gewesen und wußten eigentlich überhaupt nichts davon. Sie konnten nichts rühmen von großen Werken und Taten Gottes, die sie erlebt und erfahren
hatten; von Gott kam in der Frage, die sie nach Jerusalem brachten, überhaupt nichts
vor. Es war auch niemand zu ihnen gekommen, um sie zu bekehren, wie
etwa heute die Heiden von den Missionaren oder Weltleute durch Bußprediger bekehrt
werden; sie waren immer noch Heiden und Weltleute, als sie nach Jerusalem kamen. Eine
sehr seltsame Vorstellung, zu der sie auf ebenso seltsamem Weg gekommen waren, hatte sie aus weiter
Ferne hieher geführt, und als sie dann nach Bethlehem kamen, war Alles ganz anders, als
sie sich vorgestellt hatten. Sie verdienten eigentlich nicht einmal den
Namen Weise; wenigstens würden wir Leute, die sich von Berufs wegen mit
Sterndeutung und Wahrsagerei abgeben, nicht gerade Weise, sondern eher Abergläubische
und Betrüger heißen. Und schließlich war das, was sie nach Jerusalem brachten, ja eben
keine stolze, starke Gewißheit, sondern nur eine Frage: Wo ist der
neugeborene König der Juden? Sie erwarteten ganz demütig und verlegen, daß dort ungefähr
jedermann wisse, was sie suchten. Sie meinten nicht etwas zu bringen, sondern etwas zu
holen.|
Und trotz alledem waren sie die Rechten.
Wußten, was man in der Gottesstadt nicht wußte. Hatten in
den Sternen gelesen, was den Ge|446lehrten in
Jerusalem bei allem Bibellesen nicht aufgegangen war. Hatten durch die Mittel ihrer Gaukelkunst gefunden, was der Geist Gottes den Frömmsten nicht
anvertraut hatte. Waren unbekehrt und doch von Gott gerufen und Gott
gehorsam. Waren Weltleute und doch Gottes Boten. Wußten
nichts und wußten doch Alles. Waren die Letzten und doch die
Ersten. Das ist gut. Das soll uns warnen und das kann uns trösten. Warnen, wenn etwas in uns hart werden will gegen Andere, die wir im Schatten der
Torheit ihren Weg gehen sehen. Und trösten dann, wenn auch etwas in
uns gegen uns selbst hart werden möchte, weil wir uns selbst im Schatten fühlen. Dieses
Im-Schatten-Sein ist freilich eine sehr ernste Tatsache. Ernst, aber
nicht ewig. Licht und Schatten haben keine eigene Macht. Das
Leuchten der Sonne aber hat Macht, im nächsten Augenblick dort Licht zu schaffen, wo
eben noch Schatten war. Und vielleicht ist dann Schatten, wo eben noch Licht war. Wir
sollten die Frage, ob Andere, ob wir selbst die Rechten
sind,
nicht so ernst nehmen, wie wir es in besorgten, müden Stunden gerne
tun. Die Härte, die dabei immer in uns ist, ist nicht aus Gott. In
Gott ist die Freiheit, jeden Augenblick zu Jedem von uns zu sagen: Du
bist gerade der Rechte, du bist gerade recht, so wie du bist, ich habe
dich dazu gemacht, und mir mußt du so dienen, und nun wag es, ohne links und rechts zu sehen, ohne dich zu rühmen und ohne dich zu
fürchten! Vielleicht hat er das schon zu uns gesagt, vielleicht zu
dir, der du jetzt so viel über dich selbst zu seufzen hast, vielleicht auch zu dem
Anderen, über den du immer seufzen mußt! Es ist vielleicht von euch nicht gehört, noch
nicht verstanden, noch nicht befolgt. Den Propheten gegenüber z. B.
war das Reden Gottes immer viel früher als ihr Hören, und nachher mußten sie sich
gestehen, daß sie eigentlich schon
lange gehört hatten und nur nicht hören, nicht verstehen, nicht gehorchen wollten. Eines
Tages aber stand nach allem Warten von Seiten Gottes und der Menschen doch ein Prophet da, wie aus dem Nichts geschaffen, ein Mose, ein Jeremia, ein Jona.
Licht, wo eben noch Schatten gewesen, Sonnenlicht, nicht Menschenlicht, sondern
Gotteslicht. So ist eines Tages der Zug der Weisen aus dem Morgenland
aufgebrochen, um den Heiland zu sehen und anzubeten, den sie nicht kannten, aus der
Ferne, aus der Fremde, aus dem Heidentum, aus dem Nichts, nur aus der
Freiheit Gottes, der an keine Unterschiede von Guten und Bösen, Klugen und
Törichten, Gläubigen und Ungläubi|447gen gebunden
ist, sondern immer wieder wählt, wen er will. Wenn wir an diese schrankenlose göttliche
Freiheit denken, lernen wir es, weiser [?] zu denken.
3. Es ist nicht zu verkennen, daß die Bibel im Alten und Neuen Testament eine gewisse
Vorliebe hat für Gestalten von der Art dieser Weisen aus dem
Morgenland. So hören wir in der Geschichte Abrahams von dem König
Melchisedek von Salem, der nicht zum Volk der Beschneidung gehört und doch den Abraham,
den Vater der Gläubigen, segnet, von ihm den Zehnten empfängt, als ob er sein Herr wäre,
und ein Priester des Allerhöchsten genannt wird [Gen. 14,18-20]. Als das Volk Israel an die Grenze Kanaans kam, da
wurde es von dem moabitischen Zauberer Bileam, der ihm fluchen sollte,
mit einer Verheißung empfangen, so schön und groß, wie sie nur je von einem gläubigen
Gottesmann ausgesprochen worden ist [Num. 22-24]. Und eine Tochter aus demselben heidnischen Volk, Ruth, wurde auf dieselbe unerklärliche Weise zur Ahnherrin des ganzen
königlichen Davidshauses [Ruth
4,13-17]. Aus dem Neuen Testament könnten wir an Gestalten wie an den Hauptmann von Kapernaum denken, von dem Jesus gesagt, solchen Glauben habe er in
Israel nicht gefunden [Mt. 8,10 par.],
oder an den anderen Hauptmann Cornelius von Cäsarea, dem der Apostel
Petrus fast gegen seinen Willen das Evangelium verkündigen und die Taufe erteilen mußte
[Act 10]. Es müssen offenbar immer
wieder solche Neulinge auftreten gegenüber dem Reiche Gottes, die dann
den Eingeborenen auf einen Schlag weit voraus sind. Wie zur
Erinnerung, daß es mit dem Eingeboren- und Eingebürgertsein offenbar nicht
getan ist und daß doch niemand, der sich draußen fühlt, sich
darum als ausgeschlossen fühlen müsse. Das Reich Christi ist ein Haus,
aber ein Haus mit offenen Türen und Fenstern nach allen Seiten. Wie ja auch das himmlische Jerusalem in der Offenbarung beschrieben wird als eine Stadt
mit je drei Toren nach Norden, nach Süden, nach Osten, nach Westen, und diese zwölf Tore
sind Tag und Nacht unverschlossen [Apk. 21,10-13.25]! Der Eingang ist also zu jeder Zeit und von allen
Seiten leicht zu finden.
Wir sollten vielleicht gerade heute viel mehr an diese
Seite der Bibel denken, an die göttliche Freiheit und
Weitherzigkeit, an das Wort des Paulus, daß Gott nicht nur der Juden Gott, sondern auch
der Heiden |448 Gott ist [Röm. 3,29], Das ist etwas ganz Anderes als die
sogenannte Toleranz, wo man einander einfach laufen [?] und machen läßt. Es ist nicht
Alles eins. Es ist ein Unterschied, ob wir von Gott berufen sind oder
nicht, ob wir den Heiland sehen oder nicht sehen. Aber die Unterschiede und Gegensätze,
die da bestehen, sind nicht so hart, nicht so starr, wie wir denken.
Sie sind gegenüber den Unterschieden, die wir immer machen möchten, beweglich und veränderlich. Es sind eben die Unterschiede, die Gott
selbst macht, und Gott ist lebendig, er geht weiter. Er wählt. Er beruft. Er setzt ein. Und er wählt immer neu. Es soll niemand denken, er sei für ewig draußen, und wenn
er sich noch so draußen fühlte. Es soll aber auch niemand denken, daß er für ewig drinnen sei. Er muß vielleicht ganz neu erwählt
werden wie die Weisen aus dem Morgenlande, um ganz neu hineinzukommen. Das wird heute
klarer als je. Wir können z. B. den Unterschied, der uns von den Katholiken
trennt, immer weniger ernst nehmen; wir sehen ihn, aber wir wissen: es kommt auf
etwas Anderes an. Es will auf dem ganzen religiösen und geistigen Gebiet nirgends mehr
recht gelingen, die Menschen zu großen, geschlossenen Gruppen und
Parteien zusammenzuballen. Es ist da Alles in Auflösung, es gibt immer neue
Unterschiede in den Unterschieden, es muß jeder seinen eigenen Weg suchen. Es ist, wie
wenn das Andere: das Sich-Zusammentun und Voneinander-Ausschließen nicht mehr sein
sollte. Es ist, wie wenn alle Besonderheiten ihren Wert und ihren
Ernst verlieren sollten gegenüber dem Einen, was not tut [vgl. Lk. 10,42], von dem heute unter allerlei Volk und
allerlei Zunge die Rede ist. Wir können das bedauern. Wir können uns
dagegen wehren. Es ist möglich, daß wir vielleicht in eine Zeit gehen, in der die
Kirchen und Sekten und Parteien mit ihrem Sich-Zusammentun und Sich-Ausschließen noch
einmal große Bedeutung bekommen. Wir können aber auch zur Erkenntnis kommen, daß es von
jeher gegeben hat und immer mehr geben wird eine göttliche Berufung,
ein Suchen des Heilands auch außerhalb der Mauern, in denen wir uns
befanden und befinden müssen. Das himmlische Jerusalem mit den zwölf Pforten nach allen
Seiten ist noch nicht da, aber es kommt, es kündigt sich an nach der
Auflösung und Zerrissenheit unserer Zeit. Wir wollen uns selbst, unserer jetzigen
Erkenntnis treu sein, wir wollen keine anderen Wege
gehen als die, die wir wirklich gehen
müssen. Wir wollen uns selbst und die Anderen |449
prüfen, wiefern in ihnen und in uns etwas ist, was auf diese kommende
vielseitige Einheit hinweist. Wir wollen aber aufmerksam und offen
sein. Es könnten ja immer Melchisedek, Bileam oder Ruth oder die Weisen aus dem
Morgenland sein, wer uns da aus der Ferne, aus der Fremde, aus dem Nichts heraus
begegnet und uns doch die Botschaft von der Geburt des Heilands mit sich bringt. Und das
nicht aus Nachsicht und Duldung gegen die Menschen, sondern gerade
im eifrigsten Gedenken an Gott, aber eben im Gedanken an Gottes Freiheit. Wieviel eifriger, wieviel hoffnungsvoller könnten
wir in die Zukunft sehen, wenn wir besser und mehr daran denken würden!
4. Wie es geht, wenn man nicht daran
denkt, das sehen wir in unserer Geschichte an Herodes und den Leuten von
Jerusalem. Wir wollen nicht lange von ihnen reden. Wie der König Herodes erschrak, weil er nichts Anderes fürchtete, als daß dieser neugeborene König der
Juden ihn vom Thron stürzen werde. Wie das ganze Jerusalem mit ihm Angst bekam, weil sie
offenbar von diesem Ereignis, das sie so lange erwartet, um das sie so lange gebetet,
ganz schreckliche Dinge erwarteten. Wie die Schriftgelehrten in ihren
Büchern blätterten und ganz genau sagen konnten, wo Christus geboren werden müsse, nur
daß sie gar nicht darauf gefaßt waren, daß er wirklich geboren werde
oder sogar schon geboren sein könnte. Wie Herodes dann seine klugen Pläne
faßte, um des gefährlichen Kindes habhaft zu werden, und wie man ihm zuletzt den
Weg zeigte, den man selbst nicht ging. Warum nur diese ganze
Verwirrung? Weil sie alle, vom unfrommen König bis zu den frommen Schriftgelehrten bis
zu den Gleichgiltigen auf der Straße nicht weich, sondern hart
dachten. Weil sie nicht an die göttliche Freiheit dachten. An Gott
dachten sie alle. Aber daß es mit Gott Ernst werden könnte - das ist
doch die göttliche Freiheit -, daß die Verheißungen in Erfüllung
gehen, der Heiland erscheinen, der Tag Gottes anbrechen, die Heiden nach Jerusalem
kommen könnten, wie geschrieben stand [vgl. Jes. 60,3-15 u. ö.], daran dachten sie nicht. Es war ihnen
genug, daß es geschrieben stand, genug, sich daran zu erbauen, darüber zu
studieren, daran zu glauben, darum zu beten. Und nun geschah es mit einem
Mal. Und da war es ihnen etwas ganz Neues, Unerwartetes, Unglaubliches und
Unerwünschtes. Ja, Gott in den Büchern, Gott in der Kirche, Gott in
den Gedanken - aber Gott im |450 Leben, Gott
in Gestalt der dringenden, verlegenen Frage: Wo ist [der neugeborene
König der Juden?] Wo ist das Heil, das euch verheißen ist und von dessen Erfüllung wir wissen? Diese Frage im Munde von
unbekannten Fremden, die gar nichts von Gottesmännern an sich
hatten, - Gott in Gestalt der Tatsache: diese könnten am Ende in
Wahrheit wissen, was bei uns nur Glaube ist, das war unheimlich, das war fürchterlich.
Selbstverständlich, daß sie den Fremden nicht trauten, sie konnten und
wollten ihnen nicht trauen, sie durften ja nicht im Rechte sein, es durfte ja nicht
möglich sein, und darum ließen sie sie ihres Weges ziehen, als ob ihre Sache nicht ihre
eigene Sache gewesen wäre. Sie trauten aber auch sich selbst nicht,
ihr ganzes Verhältnis zu Gott wurde ihnen auf einmal bedenklich, als sie durch die Frage
der heidnischen Gaukler erfuhren, daß Gott am Ende wirklich Gott sein könnte, und darum
fürchteten sie sich und versuchte es Herodes, dem
rollenden Rad in die Speichen zu greifen. Sie waren offenbar selber auch nicht die
Rechten. Es ist die Haltung von Menschen, die zu sicher waren und
darum nie versanken in Unsicherheit, die zu hart gewesen und darum nie
zerschlagen [?] wurden. So kommt man zurück, so kommt man aufs Nebengeleise und
bleibt stehen, wenn man nicht offen und aufmerksam ist, wenn man den Gedanken an Gottes
Freiheit vergessen hat.
5. An den Weisen aus dem Morgenland selbst kann man
das Andere sehen, wie es ist, wenn Gott seine Freiheit
braucht. «Wir haben seinen Stern gesehen». Das ist das Einzige, was
sie vom Heiland wissen, eigentlich nichts von ihm, nur etwas Unbestimmtes von
einem König der Juden, der geboren werden solle. Aber der Stern genügte. Als sie
Jerusalem hinter sich hatten, sahen sie ihn wieder und «wurden hoch erfreut». Er war
ihnen das Zeichen, daß sie sich aufmachen, hingehen und anbeten
mußten, und sie gehorchten ihm. Die Schriftgelehrten in Jerusalem hatten
viel bessere Zeichen in ihren Bibeln und gehorchten ihnen nicht. Es kommt nicht
darauf an, welches Zeichen uns den Befehl zum Aufbruch gibt. Dem
Fischer Petrus ist sein Netz voller Fische zum Zeichen geworden [Lk. 5,1-11], daß die Wende der Zeiten nahe sei,
das [?] Neue zu tun, wie sich’s gehörte, im Neuen [?]. Es kommt nur darauf an, daß der
Mensch, wenn er ein solches Zeichen bekommt, gehorcht und aufbricht.
Ein Stern ist ein kleiner Punkt am Himmel, |451 man muß gut aufmerken, um zu merken, da ist ein neuer Stern, was hat der zu bedeuten?
Wenn ein solcher kleiner neuer Punkt einem Menschen aufgeht in seinem Leben, vielleicht
eine scheinbar ganz nebensächliche Frage oder Sorge, wenn der ihm auf einmal so groß und
wichtig wird, daß er merkt: da hängt nun Alles davon ab, daß ich dem nachgehe, daß ich
da Antwort bekomme, wenn sein Leben nur eine Suche und Frage wird nach dem Einen, was sich ihm da angezeigt hat, seht,
dann braucht Gott seine Freiheit.
Sollte das so etwas Seltsames sein?
Sollte das nicht uns allen möglich sein?
Sollte sich daraus nicht Alles ergeben: das Suchen, das Finden, das Darbringen, das
Anbeten?
Wenn uns ein solcher Stern aufgeht, dann wissen wir, daß wir erwählt sind. In diesem
Wissen wollen wir ruhen [?] und gehen.