2. April 1916

Karl Barth an Eduard Thurneysen

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Lieber Freund!

Wie ist es wohl euch ergangen, seit die letzten Abschiedsjuchzer im «Echo vom Homberg»1 verklungen sind? Wir haben die Tage bei euch in so gefreuter Erinnerung und haben bereits von der Organisation der nächsten Tagung geredet, denn uns sind diese Zusammenkünfte mit euch sehr viel.

Ich schicke dir hier etliche Merkwürdigkeiten zur Besichtigung: Zeltgruß;2 wichtige Angaben über das himmlische Jerusa|128lem, kräftige Worte nach Berlin und dunkel erhabene nach Safenwil, Niederschmetterndes für unsereinen und Eröffnungen über das Wehen des Geistes in J. Vetter. Wie blöde stehen wir da neben solch einem Zeltmann.

Spruch über Beinwil aus dem «Freien Aargauer». Gott sei Dank, daß es außer dem Monatsblatt für die […] [Kirche im Aargau] auch noch dieses Sozi-Blättlein gibt. […]

Herzliche Grüße euch Beiden von uns Beiden.
Euer
Karl Barth