Eduard Thurneysen an Karl Barth
21. Dezember 1915
Lieber Freund,
Deine freundliche Begrüßung von heute morgen hat mich erfreut. Ich will nun schnell auch meinerseits eine gerade vorhandene Adventsrede an dich abgehen lassen, um nicht so einseitig nur von dir zu empfangen. Sie befriedigte mich beim Halten, sie kam glaub geschlossener heraus, als sie hier vorliegt. Nun man schaut sich halt in die Küche, wenn man Predigtkonzepte einsieht.
Die Hochzeit rückt nun heran.
Das ist schön, daß die Aarauer dich über den lieben Gott reden hören wollen. […] Ich hoffe auch kommen zu können. […]
Grüße Nelly und die Kleinen und sei ebenfalls herzlich begrüßt von
deinemEduard Th.