Diese vorgelesene Stelle ist für mich eine der gewaltigsten im ganzen Neuen Testament. Ich meine: das ist eine von den Stellen, wo es mir am deutlichsten wird, von was für ungeheuren Kräften diese Menschen der |240 Apostelzeit bewegt waren, was für ein Strom von Leben und Sieg durch sie hindurchgegangen ist. Die Seligpreisungen Jesu in der Bergpredigt [Mt. 5,3–12], das Gleichnis vom reichen Mann und vom armen Lazarus [Lk. 16,19–31], die Auferstehungsgeschichten [Mk. 16 / Mt. 28 / Lk. 24 / Joh. 20f.], das achte Kapitel im Römerbrief, die beiden letzten Kapitel der Offenbarung [Apk. 21f.] sind auch solche Stellen. Ich muß mich immer wieder wundern, wie es auch nur möglich ist, daß solche Dinge in allen unseren Bibeln stehen, und wir kennen sie auch und hören immer wieder das eine oder andere Sprüchlein daraus und können doch ganz ruhig weiterleben, als ob wir nicht merkten, was für einen Sprengstoff wir da eigentlich im Hause haben, als ob wir gar nicht merkten: das, was da steht, könnte uns einmal innerlich angreifen und erschüttern, daß wir uns vor Freude oder vor Schrecken gar nicht zu fassen wüßten und daß Alles, Alles in unseren Gedanken und in unseren Reden in eine andere Richtung käme wie ein Bach, der auf einmal abgeleitet wird. Oh, es würde vielleicht mancher die Bibel aus dem Hause tun oder verbrennen, wenn er’s wüßte, was für gewaltige, gefährliche Stellen es in diesem Buch hat, Stellen, aus denen in einer guten Stunde einmal in seine Frau oder in seine Kinder oder gar in ihn selber ein Geist herausfahren könnte, vor dem er jetzt einfach noch Angst hätte. Aber man kann die Bibel jetzt nicht mehr vertilgen und verbrennen, wie man es etwa früher probiert hat, es sind schon zu viele, und der liebe Gott hat dafür gesorgt, daß immer neue gedruckt und verkauft werden und unter alles Volk kommen. Und statt sich zu verwundern, wie wenig wir noch gemerkt haben von dem Gewaltigen, das in diesem Buche steht, kann man sich auch freuen, still freuen beim Gedanken an alle diese Stellen in all den Bibeln bei all den Leuten, die gleichsam ruhig darauf warten, wie Gott selber wartet, bis die rechte Stunde kommt und die rechten Leute, die etwas merken und bei denen und durch die es dann zu großen Entdeckungen und Umwälzungen kommen wird auf der Erde. Das wird eine große Stunde sein für die Menschheit, wenn die in diesen Stellen verborgene Botschaft von Gottes Wille und Absicht einmal an den Tag kommt. Für einzelne Menschen zu allen Zeiten und auch heute ist diese Stunde auch schon dagewesen, oder sie stehen noch mitten drin, und wir können uns auch darüber freuen, daß es mit dem Merken in der Stille da und dort schon angefangen hat, und über den Segen, der im Verborgenen ausgeht von solchen Einzelnen, die sich vor der Bibel und ihrem Geist nicht fürchten, |241 sondern ihn wirken und walten lassen. Es wäre wunderbar, wenn Einige von uns auch zu diesen Menschen gehören dürften. Aber was jetzt im Kleinen und Verborgenen geschieht, das wird einmal im Großen und in der Öffentlichkeit geschehen müssen. Dazu hat Gott der Menschheit die Bibel gegeben.
Habt ihr das Gewaltige gespürt in der vorgelesenen Stelle aus unserem 1. Johannesbrief? Es ist etwas wie Meereswellenschlag in der Art, wie Johannes zweimal die Kinder, die Väter, die Jünglinge einer alten christlichen Gemeinde anredet. (Aber es geht sicher auch die Frauen und Jungfrauen an!) Ich schreibe euch! Ich habe euch geschrieben! Er hat ihnen viel zu sagen, der Apostel. Einiges von seinem Reichtum haben wir bereits kennen gelernt in den letzten Predigten, viel, sehr viel steht uns noch bevor. Das Nächste, was er ihnen sagen will, ist die wichtige Mahnung: Habt nicht lieb die Welt, noch was in der Welt ist! [1.Joh. 2,15]. Davon wollen wir das nächste Mal hören. Heute hören wir eigentlich nur, warum er an sie schreibt, als was er die Leute ansieht, an die er sich wendet. Er sagt ihnen: ich schreibe euch, ich rede mit euch, ich weiß, daß ihr mich versteht, weil ihr alle erlöste, von Gott erlöste Menschen seid! Darin liegt für mich das fast unheimlich Große und Neue in dieser Stelle, daß er ihnen so sagen kann: ihr seid alle erlöste Menschen!
Die Leute, denen er das schreibt, waren nicht bräver als wir. Es waren auch Menschen mit guten Eigenschaften und Fehlern daneben. Die Alten und die Jungen werden damals etwa die gleichen Vorzüge und Schwachheiten gehabt haben wie heute. Es wird auch in jener Gemeinde Zeiten gegeben haben, wo Alles ruhig dahinlebt in einer gewissen Moral und Ordnung, und andere Zeiten, wo es deutlich an den Tag kam: es stimmt noch nicht in den Herzen und Gewissen. Sie hatten ihre Religion und gingen am Sonntag in die Kirche oder Versammlung und lebten am Werktag in der Welt, in der heidnischen Welt, der eine mit etwas mehr, der andere mit etwas weniger guten Grundsätzen. Sie waren eben auch eine Mischung, diese Menschen.
Und nun will Johannes diesen Leuten etwas sagen über Gut und Böse, über die Welt und den Willen Gottes. Wie wird er das machen? Nicht wahr, er wird ihnen, wie sich’s gehört, vor allen Dingen die Wahrheit sagen. Er wird ihnen aufdecken: so und so treibt ihr’s, und das ist Sünde! Das sind eure Fehler, ihr Alten, und das sind eure, ihr Jungen. Er wird ein scharfes, helles Licht auf ihre Gewohnheiten und Zustände fallen |242 lassen, daß es ihnen durch Mark und Bein geht. Er wird ihnen dann von Gottes Größe und Heiligkeit reden, von dem hohen Berg gleichsam neben dem tiefen Tal. Er wird ihnen auslegen, was Gottes Gesetz eigentlich von den Menschen verlangt und was Gott durch den Heiland für die Menschen getan hat. Gottes Gnade ist bereit für euch! wird er ihnen zurufen, aber nun bekehret euch, reißt euch ganz los von den Fäden und Ketten, die euch mit der Welt verbinden, und von eurer Selbstgerechtigkeit, tut Buße und steigt hinauf auf den heiligen Berg Gottes, wo Reinheit und Frieden und Freude ist. Tut Buße, solange es nicht zu spät ist, damit es euch nicht einmal reue! Es hat zu allen Zeiten gewaltige und ernste Prediger gegeben, die etwa so geredet haben. Seht, das ist die Predigt Johannes des Täufers [vgl. Mk. 1,4 par.], und ich glaube, die wird von den meisten Menschen immer noch am besten verstanden. Nicht wahr, das fassen und begreifen wir, wenn das uns recht deutlich vorgehalten wird: hier unsere Sünde! und hier der Wille Gottes und seine Gnade gegen uns! und nun: bekehrt euch! So sehen wir ja auch ohnehin uns selbst an: wir wissen alle recht gut, wie wir dran sind und wo es uns fehlt und wie es anders sein könnte und daß wir einmal mit Gott etwas Neues anfangen sollten. Und so denken wir ja ohnehin über die Menschen um uns her, wenn wir selber einmal ein wenig ernster geworden sind: wir sehen mit scharfem Auge ihre Torheiten und Bosheiten, wir halten ihnen gerne vor, leise oder laut, wenn wir’s können, daß wir von etwas Besserem wissen, und wenn uns der liebe Gott um Rat fragen würde, was denn geschehen müsse, daß es besser werde in der Welt, dann würden wir ihm antworten: die Leute, die Leute müssen anders werden. Und das sind auch alles ernste und wirkliche Wahrheiten. Johannes der Täufer war ja auch ein wirklicher und echter Prophet, ja mehr als ein Prophet [vgl. Mt. 11,9 par.], und Jesus hat ihm das Zeugnis gegeben: er war ein brennendes und scheinendes Licht [Joh. 5,35], und wenn ihr’s annehmen wollt: er war Elia, der da kommen soll! [Mt. 11,14].|
Aber seht, Johannes der Täufer war eben doch nur ein Licht, so groß er war. Und diese ganze Art, die Menschen anzusehen in ihrem Verhältnis zu Gott, ist auch nur ein Licht und nicht mehr als das, so ernst und wahr sie ist. Die Menschen haben das immer wieder gehört von großen und kleinen Propheten, und es hat sie bewegt und erschüttert, manchmal auch gefreut und gerührt. Aber eins geschah nicht: es hat sie nicht eigentlich anders gemacht. Es sind wohl manche ein wenig ernster geworden und |243 haben sich von manchen Sünden losgerissen, es hat wohl immer einige gegeben, die es darin so weit brachten, daß sie sich vorstellen konnten, sie seien der bösen Welt gänzlich entronnen. Aber im Großen Ganzen hörten sie die Predigt der Buße und wurden doch nicht eigentlich anders. Die Leute blieben immer die merkwürdige Mischung von Gut und Böse, von Göttlichem und Weltlichem, die wir auch heute sehen. Die Leute waren immer nicht viel braver und auch nicht viel schlimmer, als wir auch sind. Das Wasser im Teich Siloah1 bewegte sich wohl immer und immer wieder, von Engelshand angerührt, aber was half das dem, der 38 Jahre krank war und eben nicht auf die Beine stehen konnte, um gesund zu werden [vgl. Joh. 5,2–7]. O wie viel Mühe haben sich in all den Jahrhunderten Hunderttausende von Pfarrern, Lehrern, Predigern, Vorgesetzten, Eltern gegeben, immer wieder die Wahrheit zu sagen, immer wieder zu heißen, zu befehlen, zu mahnen, zu drohen und immer wieder zu hoffen: es muß und wird ja einmal etwas nützen. Ich habe ja auch schon Hunderte von Malen in dieses Loch hinein geredet. Aber es hat im Großen und Ganzen nichts genützt, Alles, was in dieses Loch hinein ging. Der große und erfolgreiche Prediger Wilhelm Hofacker in Stuttgart hat am Ende seines Lebens fast verzweifelnd ausgerufen: Die Stuttgarter werden noch einmal Rechenschaft ablegen müssen vor den Tausenden von Bußrufen, die an sie ergangen sind und die sie gehört haben.2 Aber auch alle solche Verzweiflungsschreie waren ganz in den Wind geredet. Es kam trotz Allem in den beiden letzten Jahrhunderten der große Triumph des Weltfürsten Mammon, und es kam trotz Allem der Weltkrieg zum Zeichen, |244 daß wir noch immer unten im tiefen Tal stehen. Auch Johannes der Täufer hat ja die Menschen nicht anders gemacht, im besten Fall Einige auf das Anderswerden vorbereitet. Es blieb noch immer bei der grauen Mischung, bei dem Durcheinander. Die Welt kann lachen und sich sicher fühlen, solange nichts Stärkeres kommt als Johannes der Täufer!
Johannes der Apostel hatte etwas Stärkeres zu sagen über diese Sache. Er redet ganz anders. Er sieht die Menschen überhaupt ganz anders an. Er sagt ihnen einfach: Ihr seid erlöste Menschen! Vielleicht fassen und verstehen wir das weniger gut als eine Bußpredigt. Aber es ist doch das Stärkere. Das ist eben das Zeichen, daß wir noch in einer Vorbereitungszeit stehen, daß das Gewaltigste in der Bibel uns noch so verschlossen und fast unverständlich ist. Ich kann es nun auch nicht etwa erklären heute, das geht nicht so schnell, ich kann es euch nur sagen: es steht da und wartet auf uns.
Denkt euch, wie er sie vor sich hat, die Männer, die Frauen, die mit den grauen Haaren und gefurchten Stirnen und die mit den jungen, lebenslustigen Augen, die Braven und Frommen und die Anderen, deren Wandel nicht gerade berühmt ist, und nun sieht er sie alle ganz freundlich an und sagt ihnen: die Sünden sind euch vergeben! ihr kennet den, der von Anfang ist! ihr habt den Bösewicht überwunden! ihr kennet den Vater! ihr seid stark, und das Wort Gottes bleibt in euch! So redet Johannes der Apostel, der Jünger des Heilands! Das ist keine Bußpredigt. Hatten die Leute dort keine nötig? Wollen wir ihm ins Wort fallen und ihm entgegnen, das könne doch kaum wörtlich so zu verstehen sein, wie er’s sage? O, er weiß schon, was wir einwenden wollen, [was] wir meinen: aber die Menschen, die Menschen sind doch noch immer mit Sünde beladen und kennen Gott und den Heiland noch so wenig, und die Macht des Teufels ist noch so groß über sie, und sie müssen ja erst noch rein werden und an das Wort Gottes glauben, bevor es in ihnen bleiben kann! Seht, das ist gerade das Gewaltige hier, daß Johannes das alles auch weiß, ganz genau, und daß er’s doch glaubt und sagt: ihr seid erlöste Menschen! Ihr habt das Böse hinter euch und unter euch, ihr seid davon losgerissen, ihr habt nichts mehr damit zu schaffen!, «ihr seid schon rein um des Wortes willen, das zu euch gesagt ist» [vgl. Joh. 15,3]! Könnte er das auch zu uns sagen, wenn er mit uns reden könnte? Jawohl, ohne allen Zweifel könnte und würde er es auch uns sagen. Er würde uns sagen: ihr seid ja aus euren Häusern heute morgen hieher gekommen, vielleicht aus recht verschiedenen Gründen, aber doch alle auch ein wenig, um Gottes Wort zu hören. Ihr habt |245 vorhin gebetet, ihr habt miteinander gesungen: ich weiß, an wen ich glaube!, und bei dem allem hat doch in euren Herzen etwas: Ja, ja! gesagt, und weil ihr gebetet und im Herzen Ja gesagt habt, liegt das Böse nicht mehr vor euch wie eine Felswand, sondern unter euch wie der Schatten um die Mittagszeit, und eure Sünden sind euch vergeben, die schweren und die leichten, die groben und die feinen. Ihr sollt gar nicht mehr studieren3 und euch aufhalten darüber, wie ihr dran seid. Es ist in Ordnung, ihr habt den Bösewicht überwunden, es ist geschehen, indem ihr gebetet und Ja gesagt habt.|
Und noch mehr meint Johannes: Ihr kennet den Vater! Ihr kennet den Heiland! Gottes Wort bleibt in euch! Gott ist euch nun kein Fremder, ihr kennt ihn so gut, wie ihr euch selbst kennt. Gottes Wille ist gar nicht ein steiler, heiliger Berg, den ihr erst erklettern müßtet, ihr seid schon umgeben und erfaßt von ihm. Ihr wißt es ganz gut, daß der Heiland nicht ein großer heiliger Mann ist, der die Bösen bedroht und bestraft, sondern wirklich ein Heiland, der das Gute, das in euch allen ist, ans Licht zieht und mit Macht zum Siege führt. Ich frage wieder: könnte Johannes der Apostel mit uns auch so reden? Und ich antworte wieder: ja, ich bin ganz sicher, er würde es tun, er könnte auch uns nichts Anderes sagen. Er würde uns vielleicht fragen, ob wir denn den Vater nicht erkennen, wenn wir eins unserer Kindlein auf den Armen halten?, ob wir denn nicht merken, was sein Wille ist, wenn wir ganz schlicht unsere tägliche Pflicht tun, ob wir denn den Heiland nicht verstehen, wenn wir alle so ein Bedürfnis haben nach Liebe und auch ein wenig nach Liebhaben? Er würde uns sagen, wir sollen nur in unseres Herzens Grund hineinsehen und die Entdeckung machen, daß wir Gott sehr wohl erkennen, weil wir ganz nahe zu ihm gehören. Es ist in Ordnung, ihr seid mit Gott verbunden, wie ihr vom Bösen gelöst seid. Ja, kann man eigentlich die Menschen so ansehen, wie Johannes es tut? Darf man? Dürfen wir von uns selber und von den Anderen einfach denken und zu ihnen sagen: wir gehören zu Gott!, und wenn wir das nur merken, dann ist Alles gut, dann kommen wir mit gut und böse und mit der Welt schon ins rechte Geleise? Ist das nicht eine große, gefährliche Unwahrheit?
Liebe Freunde, wenn das nicht wahr ist, dann ist auch die Auferstehung des Heilandes nicht wahr. Denn von dorther hat Johannes seinen Glau|246ben und seinen neuen Weg zu den Menschen. Er hat in den Ostertagen erfahren, daß das Leben wahr ist und nicht das Sterben, das Gute und nicht das Böse. Er hat beim Heiland diese große Zuversicht zu den Menschen gefunden. Er traut den Menschen, nicht weil er sie nicht kennt, aber weil er es gelernt hat, dem lieben Gott zu trauen. Er sieht die Menschen in einem neuen Gotteslicht, nicht mehr getrennt in Gute und Böse, getroffen vom Blitz der göttlichen Gerechtigkeit, sondern alle, auch die bösen, verbunden, angewachsen gleichsam an Gott, alle von Natur seine Geschöpfe und Kinder. Er muß bei jedem Menschen, wer er auch sei, zuerst an seinen Meister Jesus denken und was der für ein Mensch war. Und da werden ihm die Sünden und Fehler der Leute ganz unwichtig und klein, er sieht sie in Christus und verkündigt ihnen die Freiheit: eure Sünden sind euch vergeben! ihr kennet den Vater! Da steht Johannes. Für ihn ist die Bekehrung etwas ganz Einfaches: daß kein Mensch das sein kann, was er ja gar nicht ist, ein Sünder – daß jeder Mensch es merkt und bekennt: ich bin Gottes!4 So sieht er die Leute, die alten und die jungen, umgeben vom Frieden Gottes und hat nur eine Sorge, daß der Friede, der über ihnen ist [vgl. Gal. 6,16], nur so recht ihr Eigentum und Inneres werde.
O wenn die Bibel einmal weit aufgehen und uns statt all unserem Richten und Urteilen übereinander eine solche Liebe und Zuversicht zu den Menschen geben würde! Es würde dann allerlei anders in den Kirchen und da draußen. Meint ihr nicht auch, dann könnte die ewige Mischung von gut und böse sich wenden, dann könnte es einen entscheidenden Schritt aus dem Bösen heraus und ins Gute hinein geben? Von hier muß die Hilfe einmal kommen. Was tausend Bußprediger nicht vermochten, das wird der eine Christus einmal vollenden, wenn er es uns ins Herz hinein reden wird: Euch sind eure Sünden vergeben!