Gott hat die Welt lieb. Das ist so, und das läßt er sich nicht nehmen. Es ist ja seine Welt. Er hat sie geschaffen, und alles Leben strömt aus ihm1. Dieser Zusammenhang besteht zwischen ihm und der Welt, und er ist und bleibt ein Zusammenhang der Liebe. Die Welt und was in der Welt ist – Gott läßt sie nicht allein. Gott prahlt nicht mit seiner Göttlichkeit, er verschenkt sie. Gott fuhrt nicht Krieg gegen die Welt, er will ihr helfen. Gott freut sich sogar an der Welt, das gehört ja auch zur Liebe. Und seine Liebe ist so recht eine ewige, Alles umfassende Gottesliebe, von der nichts ausgenommen ist, das letzte graue Stäublein im Weltall ist von ihr umfaßt und getragen. Wir können ja das kaum ausdenken mit unseren Gedanken, und es ist doch so: wir mögen ansehen, was wir wollen: Gras, Fliegen, Menschen, Felsen, Bach, Erde, Sterne, Nacht und Tag, immer müssen wir denken: da ist nun Gott auch dabei, hilft, gibt, segnet, freut sich, arbeitet – Gott mit seiner Liebe, die er hat zu seiner Welt.
Gott hat die Welt lieb, nämlich die ewige Welt, wie sie einst wurde durch seine Schöpferkraft und wie sie einst wieder werden wird durch seine Erlöserkraft. Zwischen diesen beiden «einst», dem vergangenen und dem zukünftigen, liegt das «jetzt», und das ist unsere gegenwärtige, zeitliche Welt, und die ist freilich voll Dunkelheit, Aufruhr, Leiden und Tod, und wenn wir auf diese zeitliche Welt sehen, dann wird es unseren Gedanken so schwer, es wirklich zu fassen, daß Gott die Welt lieb hat. Wir meinen, sie sollte ihm gleichgiltig sein oder er sollte sie hassen und bekriegen. Da vergessen wir eben, daß Gott anders sieht als wir. Er sieht alle die zeitlichen Dinge und Wesen im Lichte der Ewigkeit, aus der sie |248 einst hervorgegangen sind und in die sie wieder eingehen sollen. Anfang und Ende hält er in einer Hand, darum kann er die Welt auch in ihrem bösen «Jetzt» lieb haben. Wenn Gott seine Geschöpfe segnet, so ist das kein heuchlerischer Heiligenschein, den er über eine Drachenhöhle ausbreitet, als sollte auf einmal böse gut und Finsternis Licht heißen [vgl. Jes. 5,20], sondern Gottes Segen ist die Sehnsucht, die er allen seinen Geschöpfen gegeben hat, die Sehnsucht nach ihrem Ursprung und Ziel. Gott ist kein falscher, schmeichlerischer Freund, er hilft ihnen nicht zu sein, was sie sind, wohl aber zu werden, was sie werden sollen. Gott kann sich sogar freuen an der gegenwärtigen traurigen Welt, und wir können sogar viel merken von dieser seiner großen Gottesfreude, wenn wir die Blümlein ansehen oder unsere Schneeberge oder ein liebes Menschenkind, er freut sich eben an der ewigen Welt, an seiner Welt, die hinter Allem verborgen ist und an den Tag will und an den Tag kommt, er freut sich, weil das Zukünftige für ihn schon da ist. Gott kann die Welt lieb haben, weil er Gott ist, der Ewige, das A und das O, der Anfang und das Ende [vgl. Apk. 1,8], weil für ihn die Zeitlichkeit mit all ihrer Sünde und all ihrem Jammer nur ein Übergang ist, ein Zwischenfall gleichsam, und weil er mit aller Macht daran arbeitet, daß es mit diesem Übergang vorwärts geht.
Gott hat die Welt lieb, auch die gegenwärtige, zeitliche Welt, diesen merkwürdigen Zwischenfall zwischen zwei Ewigkeiten. Wollen wir ihm etwa das Recht dazu streitig machen? Wollen wir ihn fragen, ob er denn nicht sehe, wie in dieser Welt das Ungöttliche regiere? Ob er denn die Kanonen nicht höre über den Bergen und den Jammer der Verwundeten und Sterbenden und das Seufzen aller derer, die Unrecht leiden in Krieg und Frieden? Ob er denn nichts davon wisse, daß es in dieser Welt Giftschlangen gibt und Tuberkeln[?], Erdbeben und schwimmende Eisberge, die alles Lebendige vernichten, und Regenwetter, das alle Hoffnungen des Landmanns zunichte macht? Kann und darf denn Gott eine solche Welt und was in ihr ist lieb haben? O, wir müssen seine Liebe recht verstehen und nicht nach menschlicher Weise! Ja, Gott sieht und hört und weiß, und es ist nichts Schlechtes und Trauriges, was in dieser Welt geschieht, vor ihm verborgen, und es ist nichts, über das er gleichgiltig und oberflächlich hinwegsieht, auch nicht über das Leiden des erbärmlichsten Würmleins. Ja, Gott weiß, daß diese Welt krank ist, und während er sie segnet und ihr hilft und sich an ihr freut im Hinblick auf das, |249 was sie einst wieder werden soll, im Hinblick auf das Ewige, das hinter dem Zeitlichen verborgen ist – leidet er darunter, daß das Ewige doch noch so gar verborgen ist hinter dem Zeitlichen, daß das Verwesliche noch nicht angezogen hat die Unverweslichkeit, daß das Sterbliche noch nicht verschlungen ist vom Leben [vgl. 1.Kor. 15,53]. Es ist in allem Kranksein und Altwerden und Sterben der Menschen, aber auch in all ihrem Lügen und Gewaltbrauchen und Kriegführen, aber auch in allem Schrecklichen, das uns in der Natur begegnet, nicht nur eine Unvollkommenheit der Geschöpfe, sondern zugleich ein Leiden des Schöpfers. Und in dem Leiden zugleich ein Warten Gottes, eine große Geduld. Während er mit seiner Liebe Alles umfassen und durchdringen will, muß er warten und Geduld haben, bis dieses Stücklein seiner Schöpfung, das wir unsere Welt nennen, den Weg wieder findet durch die verworrene, dunkle Zeitlichkeit hindurch in seine stille, selige Ewigkeit. Und indem Gott leidet und wartet, ist er ganz still und, wie es uns scheinen mag, unendlich langsam an der Arbeit, die Welt wieder zu sich zu ziehen, aus der Finsternis das Licht hervorzubringen. Gott fährt nicht drein und schlägt nicht los, er geht einen unbegreiflich schlichten, bescheidenen Weg, er braucht seine Macht mit einer unendlichen Zurückhaltung. Es könnte oft fast aussehen, als ob er diese Welt einfach ihren eigenen Weg gehen ließe bis zu dem Punkt, wo sie von selbst reif geworden ist für das Vergehen, für das Gericht, für die Vollendung, bis es auf eine ganz natürliche Weise heißen kann: nun ist der Tod verschlungen in den Sieg! [1.Kor. 15,55]. Aber gerade diese Notwendigkeit, mit der scheinbar Alles seinen eigenen Weg geht, ist in Wirklichkeit die verborgene Arbeit Gottes an der Welt. Sein Reich kann und soll nicht erzwungen und erkünstelt und erzaubert werden, es soll wachsen. – So steht Gott zu unserer jetzigen Welt: er leidet, er wartet, er schafft in der Stille. Wenn ihr mich fragt, woher ich das wisse, so antworte ich euch, daß ich es ablese und daß wir alle es ablesen können aus dem, was wir vom Heiland wissen. Der hat auch ganz in der Stille seinen Samen ausgeworfen und große Geduld gehabt und Unendliches gelitten, und wenn wir an ihn denken, dann wird’s uns ganz deutlich und sicher, daß Gott die Welt wirklich lieb hat und was das für eine Liebe ist. Also hat Gott die Welt geliebet … [Joh. 3,16], ihr wißt ja, wie es weiter heißt!
Seht, das ist «die Liebe des Vaters», von der Johannes in unserem Text redet. Erinnert euch an das, was er vorher gesagt hat: Die Sünden sind |250 euch vergeben! ihr habt den Bösewicht überwunden! ihr kennet den Vater! Das Wort Gottes bleibt bei euch! [1.Joh. 2,12–14]. Da sieht er also die Leute in seiner Gemeinde nicht als Gottlose an, sondern als Wesen, die vom Bösen geschieden und mit Gott verbunden sind. Und hier sagt er es ja noch einmal: die Liebe des Vaters ist in euch, wenn ihr sie nur nicht verspielen und verlieren wollt. Es kann nicht anders sein, als daß die Kinder die Welt lieb haben mit der gleichen Liebe, mit der der Vater sie lieb hat. Wir sehen’s ja eben am Heiland ganz deutlich, was das für eine Liebe ist, die Gott ausgießen will auch in unsere Herzen [vgl. Röm. 5,5]. Und wir dürfen ganz fröhlich damit anfangen und uns daran halten: sie ist schon ausgegossen und ist in uns. Wir dürfen und sollen die Welt mit den Augen Gottes ansehen, dürfen und sollen sie liebhaben, wie Gott sie lieb hat. Im Namen des Heilandes ist das wahr und möglich, und wer das bestreiten wollte, der müßte den Heiland selber bestreiten.|
Das will Johannes sicher nicht tun, auch wenn er ausdrücklich sagt: habt nicht lieb die Welt, noch was in der Welt ist! O wunderbare Fähigkeit, herrlicher Beruf des Christen! Er kann in der zeitlichen, gegenwärtigen Welt sein, weil er weiß, daß sie einen ewigen Ursprung und ein ewiges Ziel hat. Er kann in dieser Welt seine kleinen und großen Pflichten tun, weil er weiß, daß Alles, was recht getan ist, dem kommenden Reiche Gottes entgegenführen muß. Er kann in dieser Welt sogar Freude haben, denn er weiß, daß alle reine Freude, die wir hier haben, ein Abglanz, eine Weissagung ist von der ewigen Freude, die Gott am Anfang hatte und die einmal wieder offenbar werden soll. Und nun hat er wohl die Augen weit offen und sieht ganz genau, daß das, was erscheinen soll, noch nicht erschienen ist [vgl. 1.Joh. 3,2], daß das Zeitliche noch nicht das Ewige ist, daß Gott in dieser Welt noch um die Herrschaft ringen muß. Er gibt sich gar keinen Täuschungen hin und nimmt die Welt genau so, wie sie ist, mit all ihren Schrecken und Dummheiten und Schlechtigkeiten, er sieht die Teufelein, die in den Mitmenschen stecken und in ihm selber, er sieht, was die niederen Leidenschaften vernichten in den Seelen und die bösen Zungen im Dorf und die Gewaltspolitik in der Welt draußen, er sieht die Klauen und Griffe des Mammon, von denen wir alle ein wenig gezeichnet sind, und die ansteckenden Krankheiten und die Königsherrschaft des Todes über alles Lebendige und so Vieles, Vieles, was uns rätselhaft und sicher ungöttlich ist, und redet sich keinen Augenblick ein, es sei anders, als es ist. Und das alles macht sein Leben |251 wahrhaftig schwer. Je mehr er liebhaben und helfen und sich freuen möchte, um so deutlicher wird ihm der Widerspruch zwischen dem Zeitlichen und dem Ewigen, umso deutlicher wird ihm, daß diese Welt wirklich krank ist, umso einsamer und heimatloser wird er sich vorkommen in diesem Leben, umso sehnsüchtiger wird er aussehen nach der Ewigkeit, nach der Vollendung des Zeitlichen, umso schmerzlicher und dringender wird er innerlich rufen: es vergehe diese Welt, und es komme dein Reich!2 Er muß mit Gott leiden, leiden unter eigener und fremder Sünde und Schwachheit, leiden unter der Unkraft und Unwahrheit, die wie die Regenwolken dieses Sommers über dem ganzen Lande hängen. Er muß mit Gott warten und Geduld haben, bis die Ewigkeit erscheinen kann mit ihrem Morgenglanz3. Er muß mit Gott ganz still an der Arbeit sein durch Wachen und Beten [vgl. Mk. 14,38 par.] und treue Pflichterfüllung und bescheidenes Leuchten, um Alles bereit zu machen, daß die Zeit vergehen und Gottes Reich anbrechen kann. Das alles ist schwer. Aber es ist doch das Herrlichste, was es gibt, so zu harren mit der Liebe des Vaters im Herzen, und das ist eigentlich die Aufgabe der Christen, so zu harren in der Welt als Gäste und Fremdlinge in dieser Welt [vgl. Hebr. 11,13] und doch auch wieder als Bürger und Hausgenossen [vgl. Eph. 2,19], weil ja vor und hinter dieser Welt die Ewigkeit ist; das ist die Ehre der Christen, daß sie mit Gott leiden und warten und still schaffen dürfen in der Welt, Gott entgegengehen, damit es einmal mit der ganzen Welt einen Schritt vorwärts gehen kann. O die Liebe des Vaters in uns! was für ein Wunder der Güte Gottes, daß wir mit ihm liebhaben dürfen! was für eine Siegesmacht, wenn wir sie einmal werden gelten lassen!
Ich glaube, nun verstehen wir, was Johannes meint: habt nicht lieb die Welt noch was in der Welt ist! Verspielt sie doch nicht, die Liebe des Vaters, die in euch ist! Verliert sie doch nicht, eure wunderbare Fähigkeit, euren herrlichen Beruf, die Welt lieb zu haben nach Gottes Weise! Gebt es doch nicht auf, mit Gott zu leiden, zu warten, zu arbeiten! Bleibet doch, was ihr ja seid, Bürger der Gotteswelt, des kommenden Reiches, der verborgenen Ewigkeit! Habt das Ursprüngliche lieb und das Zukünftige an der gegenwärtigen Welt, nicht das, was ja vergehen muß! Trachtet nach dem, was droben ist! [Kol. 3,2]. Ihr könnt ja nicht anders, weil die Liebe des Vaters in euch ist.
252Einen Abgrund tut Johannes vor uns auf für einige Augenblicke. Es könnte uns eine furchtbare, folgenschwere Verwechslung widerfahren! Es könnte uns geschehen, daß wir die Welt lieb bekommen mit einer Liebe, die nicht die des Vaters ist. Daß wir vergessen die Ewigkeit, die vor und hinter unserem Leben und vor und hinter dieser ganzen Weltzeit liegt. Daß wir nicht mehr daran denken: unser ganzes Dasein ist nur ein Übergang, wir können nur leben in diesem Dasein im Ausblick auf die Zukunft. Daß wir doch den falschen Heiligenschein ausbreiten über das, was nicht heilig ist, vergessen die Sünde, vergessen die Tränen und das Blut, die auf Erden fließen, vergessen das Seufzen der Kreatur [vgl. Röm. 8,19–26], vergessen den Tod – vergessen, daß wir die Welt nur lieb haben können um des neuen Himmels und der neuen Erde willen, auf die wir warten [vgl. 2.Petr. 3,13]. Es kann nun geschehen, daß uns diese jetzige Welt an sich selber wichtig wird, als ob sie selber die Ewigkeit wäre. Das ist der Abgrund, auf den Johannes uns aufmerksam macht. Wer kennt ihn nicht? Wer ist nicht schon oft und oft am Rande dieses Abgrunds gestrauchelt, hängt vielleicht darüber zwischen Himmel und Erde, nur durch einen Strohhalm gehalten?! Du schwärmst für die schöne Natur – es ist recht. Du hast dein Herz an einen Menschen gehängt – es braucht nichts Ungöttliches dabei zu sein. Dir ist der Fortschritt im Kanton Aargau eine wichtige Sache – warum nicht? Du lebst ganz und mit Freuden in deiner Arbeit – es kann mit Gott geschehen. Bei dir drehen sich deine meisten Gedanken ums Verdienen – da wird’s gefährlich, aber es ist nicht unmöglich, daß es auch bei dir im Grunde mit rechten Dingen zugeht. Du beschäftigst dich am liebsten mit deiner eigenen Person – da wird’s ganz gefährlich, aber ich will dir nicht dreinreden, es könnte sein, daß du auch das nicht ohne Gott tust. Die Kunst kann mit Gott getan sein und für die Ewigkeit und die Industrie und die Politik im Vaterland – Alles, wir können die ganze Welt lieb haben mit der Liebe des Vaters, obwohl es Punkte gibt, die gefährlich und sehr gefährlich sind. Aber das ist der Abgrund, wenn aus der Liebe die Lust wird, wie Johannes das nennt: «des Fleisches Lust, der Augen Lust und hoffärtiges Leben», wenn wir, die zum Wandern bestimmt sind, uns niederlassen und zur Ruhe legen in Häusern, in denen wir keine bleibende Stätte haben können [vgl. Hebr. 13,14]. Das ist der Abgrund, wenn wir an irgend einem Punkt vergessen, daß noch nicht erschienen ist, was wir sein werden [vgl. 1.Joh. 3,2], wenn nun an irgend einer Stelle der Weg auch nur um |253 Haaresbreite wichtiger wird als das Ziel. Es ist Alles in der Zeit wichtig, wenn du’s mit Gott ansehen und liebhaben willst, nämlich als eine Stufe, einen Durchgang, eine Brücke zur Ewigkeit. Es ist aber auch Alles in der Zeit unwichtig an sich neben diesem Ziele. Willst du in der Zeit bleiben, dann bleibst du nicht in der Ewigkeit.
Denn diese Welt, die kranke Welt der Zeitlichkeit, sie geht einem Gericht entgegen, und dieses Gericht besteht darin, daß sie vergehen muß. Das ist ja gerade die Hoffnung, die Gott uns gibt und die es uns möglich macht zu leben trotz der Unvollkommenheit und Verkehrtheit der Welt. Wenn das jetzt Verborgene offenbar wird, dann verschwindet dafür das jetzt Sichtbare. Die Wellen der Ewigkeit, die jetzt unsere Zeit und unsere Welt umspülen wie eine Insel, werden einst wieder über ihr zusammenschlagen. Die Welt vergeht. Wir sehen schon jetzt viel davon. Wir erleben beständig, wie Alles, was wir als groß und schön und lieb unter Händen haben, sich auflöst. So ist auch der Krieg ein wichtiges Stück von diesem Weltvergehen. Und jeder Todesfall ist ein Stück davon. Es ist wie ein Strudel, in den nach und nach Alles hineingerissen wird. Und wir selber werden hineingerissen, wenn wir uns hineinstellen, uns anklammern an das, was vergänglich ist und vergehen muß, statt in der Liebe des Vaters zu leben. Das Vergehen der Welt brauchte für uns kein Gericht zu sein, sondern eine große Freude. Johannes hat sich gefreut darauf. Für ihn war das Vergehen der Welt der Sieg Gottes. Eben darum sagt er es uns so eindrücklich: laßt euch doch die große Freude, die unser wartet, nicht zum Verhängnis werden! Habt die Welt nicht lieb nach der Welt Weise! Tut doch das nicht! Ist nicht die Liebe des Vaters in euch? Reißt sie euch nicht heraus aus dem Strom der Vergänglichkeit? Lehrt sie euch nicht, das Einzige zu tun, was bleibenden Wert hat, den Willen Gottes? Ist es nicht einfach, den Willen Gottes zu tun [vgl. 1.Joh. 5,3] –in der Welt für die Ewigkeit?