Predigt: Apostelgeschichte 4,32-35
Ja, das war «Morgenglanz der Ewigkeit»1, was da in der ersten Christengemeinde von
Wir hörten am letzten Sonntag das wunderbare Wort Jesu: Sorget nicht! [
Sorge muß sein, wo das Leben und die Arbeit und der Lebensunterhalt der Menschen reguliert und beherrscht ist durch die blinde Macht des Geldes, das sinnlos hier segnet und dort verdammt, hier im Überfluß anhäuft, was dort jammervoll entbehrt wird, den bösen Geistern gleich, die nach dem Glauben der Neger sinnlos regieren oder spuken in der Welt2; ja, da muß freilich Sorge sein. Bei jenen Christen regulierte einmal nicht das Geld, sondern die Liebe das Leben, und das heißt: der feste, allgemeine Wille, miteinander und für einander zu leben. Sie machten einfach Ernst mit dem schönen Wort: Alle eure Sorge werfet auf ihn! [
Sorge muß sein, wo der Mensch in Einsamkeit des Lebens Last tragen muß. Da müssen z.B. schlechte Erntejahre, Kriegsjahre, Krankheitsjah|337re für Tausende und Tausende zu rechten Sorgenjahren werden. Das alles muß den einzelnen Menschen so beschäftigen, so bedrücken, daß er gar nichts mehr sehen kann als Kummer und Not, gar nichts mehr wahrnehmen kann von der Freude und Schönheit des Daseins, die doch auch da sind. Solange die Einzelnen eben Einzelne sind. Bei jenen ersten Christen waren die Einzelnen gleichsam aufgelöst in der Gemeinschaft. Einer trug mit dem Anderen und für den Anderen, und da wurde der Rücken, der die Last zu tragen hatte [vgl.
Sorge muß sein, wo der Mensch sich als des Menschen Feind betrachten muß. Wir haben uns gewöhnt an die im Grunde wahnsinnige Behauptung, daß nur bei freier Konkurrenz Gewähr sei für tüchtige Leistungen. Und nun stehen sich tatsächlich alle als offene oder heimliche Gegner gegenüber: die Fabrikanten und die Arbeiter, die Arbeiter und die Bauern, die Arbeiter und die Handwerker, aber auch alle wieder unter sich: ein Fabrikant gegen den anderen, die Arbeiter gegen die Arbeiter, der Bauer gegen seinen Nachbarn! Oder ist’s nicht so? Ist nicht die ganze Erwerbstätigkeit der Menschen beherrscht von der Angst: man könnte mir zuvorkommen, mich übervorteilen, und von dem Streben, Anderen womöglich das Wasser abzugraben und auf die eigene Mühle zu leiten? Ja, wie sollte es anders sein, als daß da eben die Sorge regiert? Die ersten Christen kannten die Sorge auch darum nicht, weil sie nicht als Feinde gegeneinander, sondern als Freunde und Genossen nebeneinander standen. Es hatte keiner etwas zu verteidigen gegen seinen Nächsten, weil es keinem in den Sinn kam, ihm etwas entziehen zu wollen, weil überhaupt keiner etwas für sich haben wollte.
Ja, da hatte das Wort Jesu: Sorget nicht! Sehet die Vögel unter dem Himmel an! [
Aber nicht wahr, nun brennt uns allen schon lange die Frage auf den Lippen: ja, wie haben sie denn das nur gemacht? wie war ihnen das nur möglich, die natürliche Selbstsucht der Einzelnen zu überwinden durch ein solches starkes Gemeinschaftsbewußtsein und auf dieser Grundlage dann ihr ganzes Leben neu zu ordnen? Wir denken unwillkürlich an den ganzen Berg von Schwierigkeiten, der sich uns entgegenstellen würde, wenn wir etwas Derartiges von einem Tag auf den anderen durchführen wollten. Wie konnten diese paar tausend Leutlein sich behaupten mit ihrem gemeinsamen Leben inmitten eines Landes, in dem die Selbstsucht regierte so gut wie bei uns, ohne sehr schnell in Konkurs zu kommen? Hatten sie wirklich alle ihre Güter gemeinsam, wie es die Kommunisten und Anarchisten sich vorstellen, oder bloß die Arbeitsund Erwerbsmittel, wie es die Meinung des Sozialismus ist, oder bildeten sie bloß das, was man heutzutage eine Genossenschaft3 nennen würde? Weiter: wer hatte denn da zu befehlen und zu gehorchen, und gab es wirklich gar keine Unterschiede mehr unter ihnen? Was machte man, wenn nun die Habgier, die Unbrüderlichkeit, die Profitsucht sich doch wieder regte im Einen oder Anderen? Alle von den paar Tausend werden ja doch wohl keine solche[n] Engel gewesen sein? Und was machte man mit den Ungeschickten und vor Allem mit den Müßiggängern, die es auf Kosten der Übrigen gut haben wollten? Über das alles sagt uns nun die Bibel leider gar nichts. Wollen wir sagen: leider?! Seht, ich glaube, das ist gar keine so wichtige Frage, wie jene Christen es gemacht haben mit ihrer Gemeinschaft; ich glaube nicht, daß sie stark darüber studiert haben, und jedenfalls sind ihnen das Programm und |339 die Statuten, die sie aufgestellt haben mögen, nicht sehr wichtig gewesen, sonst würden sie sie uns wohl im Neuen Testament überliefert haben.
Die Hauptsache, das Entscheidende ist, daß dort etwas geschehen ist, eine große gemeinsame Befreiungstat gegen die Gewalten der Selbstsucht und der Sorge, gegen die Macht des Geldes über die Menschen, geschehen mit großer Kraft. Wenn man sich in solcher Lage, in der jene sich dort befanden, lange fragt: soll nun einmal etwas geschehen, und wie wollen wir’s machen?, dann ist das wohl fast immer ein Anzeichen dafür, daß nichts Ganzes, nichts Entscheidendes geschehen wird. Und umgekehrt, wo die Kraft ist, so etwas einfach einmal zu wagen, da wird man selten große Umstände machen mit dem wie? und wo?, da werden diese Fragen mindestens sehr nebensächlich werden, da handelt man einfach aus großer innerer Notwendigkeit heraus und sucht sich irgend einen Weg, aber der Weg ist nicht die Hauptsache, sondern das, daß etwas geschieht, daß man tatsächlich auf eine neue Weise unterwegs ist. Das ist eben das Wesen der Kraft, sie schafft einfach einmal etwas und fragt nicht lange: Wie?
Und das Andere, was wir der Erzählung unseres Textes entnehmen können, ist, daß jene Leute mit einer überwältigenden Freudigkeit bei ihrer Sache gewesen sein müssen. Nicht mit den Gesichtern von bedenklichen, vorsichtigen, erfahrenen Politikern und Nationalökonomen und Verwaltungsmenschen sind sie an die Aufrichtung ihrer Gütergemeinschaft herangetreten, sondern mit dem kindlichen Jubeln von Entdeckern. Was sie taten, taten sie gleichsam direkt von Gott aus, nicht von der grämlichen Vernunft aus, die ihnen zehnmal hätte sagen können, daß das nicht gehe. Sie betraten eine neue Welt, sie atmeten in einer anderen Luft, sie lebten in einem anderen Leben. Diese Freudigkeit ist das Geheimnis dessen, was sie getan haben. Man spürt sie noch dem Erzähler an, obwohl er von etwas berichtet, das längst nicht mehr war, als er schrieb.
Ja seht, das ist das Merkwürdigste: jener Zustand nahm ja wirklich bald ein Ende, es gab auf einmal doch wieder Mißbrauch, Selbstsucht und Zank in der christlichen Gemeinde, von der ganzen Gütergemeinschaft blieb gar nichts übrig als eine Armenpflege mit einer Armenkasse, die Kraft in diesen Menschen war auf die Länge nicht groß genug, daß sie dabei hätten bleiben können: wir kennen keine Reichen und |340 Armen, kein Ich und Du, kein Dein und Mein, es wurde allmählich Alles ungefähr so, wie es vorher war und jetzt ist — aber trotz dieses scheinbaren Beweises ist es keinem der später lebenden Christen eingefallen, etwa zu sagen: seht, es ging eben nicht, weil es nicht das Rechte war! Nein, mit wehmütiger Freude blickten sie auf zu jener Anfangszeit. Ein helles Licht leuchtet vom Frühling herüber, auch wenn es wieder Herbst geworden ist, und verheißt neuen Frühling. Dankbar waren sie dafür, daß einmal so etwas hatte geschehen können in der Christenheit, auch wenn es wieder aufgehört hatte. Es war wohl das Rechte gewesen, aber sie, die Christen, waren nicht mehr die Rechten und noch nicht die Rechten, daß es wiederkehren konnte. Nicht mit Enttäuschung, sondern mit Lob und Dank und fröhlicher Sehnsucht dachte man zurück an das; was nicht mehr war, und so ist auch die Erzählung davon ein wahres Jubellied geworden: so war es einmal!, und so kann’s und muß es wieder werden.
Ja, liebe Freunde, was sollen und wollen wir eigentlich sagen zu dieser Erzählung? Ich möchte euch vor Allem eins ans Herz legen: Nun nicht gleich daher kommen mit dem kalten Wasserguß: Das ist damals gewesen und kann heute nicht mehr sein. Ach, wieviel Schönes und Großes verschließen wir uns doch, gerade wenn es sich um die Bibel handelt, mit diesem frostigen, traurigen: «Damals! heute nicht mehr!» unserer engen, kleinen Vernunft. Die Bibel erzählt uns, wie die Kranken gesund wurden — und wir kommen und seufzen und sagen: ja damals! Die Bibel erzählt uns, wie den Menschen ihre Sünden wirklich und gänzlich vergeben wurden — wir zucken die Achseln und sagen: ja damals! Die Bibel erzählt uns, wie den Armen und Elenden und Allen, die zu kurz kamen, ein großes Licht aufging — wir können’s nicht fassen und meinen, das sei nur damals gewesen. Ja, meine Freunde, was soll uns dann eigentlich die Bibel, was soll uns dann alles In-die-Kirche-Gehen und In-die-Versammlung-Springen, wenn der liebe Gott immer nur damals etwas zu sagen hatte, immer nur damals etwas tun durfte? Und wenn wir nun hören von der großen Befreiungstat, die dort die Christen der Anfangszeit einmal gewagt haben, und vom fröhlichen, hoffnungsvollen Leben, das alsobald bei ihnen einzog, dann wollen wir uns doch den Segen, den sie offenkundig hatten, nicht von vornherein mit unserem: Ja damals!! unmöglich machen.
Was will denn das sagen, wenn wir nun so klug antworten: Die |341 «Verhältnisse» haben sich geändert? Ja, wer macht denn die Verhältnisse? Die Menschen sind nicht mehr die gleichen! Aber sind denn die Menschen nicht das, was sie sein wollen? Die Welt ist eine andere geworden! Aber ist denn die Welt ein grober, erschrecklicher Klotz, der so ist, wie er sein muß, der von einem Gott oder Schicksal oder Zufall so hingeschleudert ist, wie wir ihn haben müssen, oder ist sie nicht ein Bau, an dem wir selber bauen, vielleicht auch ein Grab, das wir selber uns schaufeln? Ist nicht im Grunde Alles gleich geblieben: die menschliche Selbstsucht, die nicht über die nächsten persönlichen Interessen hinauszusehen vermag, der Kleinglaube und Unglaube, der nichts wagen will, die Sünde und das Unrecht, die aus der Selbstsucht und dem Unglauben notwendig hervorgehen müssen, das Leid und die Sorge, die ein solcher Lebensbetrieb notwendig zur Folge haben muß? Was ist denn da für ein Unterschied zwischen damals und jetzt, wenngleich die äußeren Formen des Lebens sich geändert haben? Damals und jetzt ist eben Alles so, wie wir es haben und anerkennen wollen. Damals und jetzt gehört zu einem kleinen Glauben ein kleines, kümmerliches Dasein. Damals und jetzt seufzen die Menschen und rütteln an den Ketten, die sie sich fortzu4 selber schmieden.
Das ist die Welt, damals und jetzt — sollte nun einzig Gott ein Anderer geworden sein unterdessen? Sollte der königliche Weg5 der Gemeinschaft, der damals zur Freiheit führte, heute nicht mehr gelten? Sollte sein Arm zu schwach und seine Kraft zu klein geworden sein, die Welt zu überwinden? Sollte Gott für uns nicht mehr Gott sein, wie er es dort gewesen ist? O wenn dieser schrecklichste aller Irrtümer, der Irrtum am lebendigen Gott einmal aus uns weichen wollte! Dieser Irrtum und nichts Anderes ist die Quelle unserer Not und unserer Sorge. Alles Mögliche nehmen wir furchtbar ernst, meine Freunde, von den «Verhältnissen», wie sie einmal sind, reden wir mit heiligem Respekt, unsere kleinen, persönlichen Schrullen und Macken umgeben wir mit Schutz|342mauern nach allen Seiten und machen ein Wesen und Spektakel, wenn man uns darin zu nahe tritt, die Worte «Geschäft» und «Verdienst» erfüllen uns mit ehrfürchtigem Schauder, den törichtesten Aberglauben tragen wir einander mit feierlich-gläubigem Gesicht vor, dem größten Narren bringen wir die tiefste Verehrung entgegen, wenn er es versteht, uns durch lautes Schreien oder auch nur durch einen Haufen Geld zu imponieren — aber den lebendigen Gott haben wir alle noch nie ganz ernst genommen: ihn nehmen wir immer nur zum leichten [?] Teil ernst, ihm zu vertrauen kommt uns immer irgendwie gerade ungelegen, ihm zu gehorchen verschieben wir immer auf die nächste Minute oder aufs nächste Jahr. Und so bleibt denn auch immer Alles beim Alten, im alten Jammer, in der alten Unvollkommenheit, in der alten, verkehrten Welt. Es müßte nicht so sein. Er ist der Gleiche, der er immer war, und das heißt: er ist jetzt wie einst willens und im Stande, Alles neu zu machen. Er ist der Herr Zebaoth, mächtig im Streit und Sieg, wie ihn schon
Ja, was wollen wir denn nun tun, wenn wir einmal annehmen wollen, daß auch wir mit Gott ganz Anderes wagen und tun könnten? Wollen wir hingehen, von heute auf morgen, und eine Güter- und Lebensgemeinschaft aufzurichten versuchen wie die der Apostel und ihrer Gemeinde? Stell dir’s nur einen Augenblick vor, wie das wäre, das kann gar nichts schaden: Keiner sagte von seinen Gütern, daß sie sein wären, sondern es war ihnen Alles gemein! — das nicht vor 1900 Jahren in
Also!, warum gehen wir nicht hin und fangen morgen an? Ihr denkt jetzt natürlich an die äußeren Fragen: Wie sollte das zugehen? und wie |344 soll es dann kommen? An die Schwierigkeiten, die sich erheben, und an die fatalen Folgen, die sich einstellen könnten. Ich denke auch daran, aber die äußeren Gründe sind nicht das Entscheidende, was uns hindert. Seht, gerade das, daß wir so dastehen und ganz gut wissen: so müßte es sein!, und nun doch vor Allem fragen und tasten: wie? und wo? und wie kommt’s heraus? — gerade das ist das sichere Zeichen dafür, daß wir es noch nicht können. Die ersten Christen fragten nicht lange, sondern sie handelten, und das war eben das Zeichen dafür, daß sie es konnten. Jawohl, solche Taten müssen geschehen und werden geschehen, aber sie geschehen entweder aus unmittelbarer innerer Notwendigkeit heraus, aus einem heiligen: wir müssen!8, oder sie geschehen gar nicht. Und nun steht’s einfach so, daß wir dieses «Wir müssen!» nicht kennen und nicht haben. Wir spüren die Kraft und die Freudigkeit nicht, die uns einfach ergreifen und begeistern und mitreißen und über alle Fragen und Hindernisse hinwegtragen würde. Sondern wir stehen da und fragen und raten und zweifeln und suchen und finden tausend vernünftige Gründe, um nicht zu müssen. Und darum geschieht auch nichts, kann nichts geschehen. Jenes «Wir müssen!» ist der heilige Geist. Die Apostel hatten ihn, wir haben ihn nicht. Das ist der Unterschied. Das ist der Grund, weshalb wir morgen nicht hingehen werden, um etwas Neues anzufangen, weshalb Alles beim Alten bleiben wird. Wenn wir es sogar wagen würden, es würde höchst wahrscheinlich etwas Gekünsteltes, Mühsames, Verknorztes, Kleinliches werden, nicht eine freie, leuchtende, wirksame Tat des Glaubens. Wir könnten im besten Fall ein neues christliches Vereinli gründen oder eine Partei oder dergleichen, nicht aber ein Stück Gotteswelt aufrichten. Woher sollte das auch kommen, solange wir nicht einmal ernstlich glauben an das Stücklein Gotteswelt, das in uns ist. Und wenn wir anfangen wollten von heute auf morgen, vom heiligen Geist erfaßt und getrieben, wir würden sehr wahrscheinlich nicht lange fortfahren, wie ja auch die Christengemeinde in
So heißt’s denn eben reif werden, meine Freunde, wenn wir’s noch nicht sind. So heißt’s denn eben um den heiligen Geist bitten, den wir nicht haben. Wenn wir einmal müssen werden, von innen heraus müssen werden, dann wird es auch geschehen. So gilt es, wenn wir Sehnsucht verspüren nach einem anderen Leben, nach einer besseren Welt, uns diesem «Wir müssen» innerlich aus ganzer Kraft entgegenstrecken. Ganz still werden und die Klarheit Gottes in uns leuchten lassen, dann wird sie einmal auch zum Leuchten kommen in solchen Befreiungstaten, wie jene sie gewagt haben. Das ist der Weg, den Gott mit den Menschen geht: erst warten auf ihn, ihn sehen, sich an ihm freuen, ihm vertrauen, von ihm sich beschenken lassen, dann in seiner Kraft und Freudigkeit Taten tun, die die alte Welt überwinden. Laßt alles Studieren über das Wie? und Wo? Laßt uns dafür uns ganz durchdringen lassen von der Größe Gottes und von der Gewißheit, daß wir Unendliches, das Allergrößte von ihm zu erwarten haben. Wir gleichen den Christen vor dem Pfingstfest. Wenn das heilige: Wir müssen! einmal über uns kommen wird aus den Tiefen Gottes, dann werden wir die Taten auch tun, die sie nach Pfingsten getan haben, und größere denn diese [vgl.
- Nr. 43: «Morgenglanz der Ewigkeit» von
Chr. Knorr von Rosenroth , Strophen 1-3 (= GERS [1952] 80,1-3; EG 450,1-3) - Nr. 168: «O daß doch bald dein Feuer brennte» von
G. Fr. Fickert , Strophen 1.5–8 (= GERS [1952] 337,1.5–8; EG 255,1.5–8)