24. Februar 1963

Predigt: 2 Korinther 5,11: "Vor dem Richterstuhl Christi"

226
VOR DEM RICHTERSTUHL CHRISTI
Herr unser Gott! Hier kommen wir. Hier sind wir. Vielleicht nur darum, weil wir für eine Stunde nicht mit unseren Gedanken allein sein möchten. Vielleicht nur darum, weil wir gerne einmal etwas Anderes hören möchten als das, was wir uns untereinander zu erzählen haben oder was wir in Büchern und Zeitungen lesen können. Vielleicht nur darum, weil wir uns vorstellen, daß zu einem rechten Alltag auch ein rechter Sonntag gehören möchte. Aber in dem allem könnten wir ja schon deine Stimme, deinen Ruf vernommen haben und also ganz recht haben. Sind wir bei dir, dann sind wir gewiß nicht mehr allein. Hören wir dein Wort, dann hören wir auf alle Fälle etwas ganz Anderes und Neues. Dürfen wir diesen Sonntag mit dir |227 feiern, dann wird er in aller Dunkelheit ein Sonnentag auch für unseren Alltag sein.
Du kennst uns besser, als wir uns selbst kennen. Mit unserem bißchen Glauben ist es nicht weit her. Laß unseren gemeinsamen Anruf dennoch gelten und erhöre ihn, wie wenn er das Bekenntnis eines reichen, starken Glaubens wäre! Tritt in unsere Mitte und rede du selbst zu uns! Öffne du selbst unsere Ohren und Herzen, damit wir frei werden, dich zu hören! Laß du selbst das Reden, Beten und Singen, mit dem wir dir zu 89 antworten versuchen, wenigstens von ferne übereinstimmen mit dem besseren Lob deiner heiligen Engel! Und dasselbe laß überall geschehen, wo deine Gemeinde auf Erden sich an diesem Tage versammelt, um die großen Taten deiner Barmherzigkeit zu bezeugen!
Das bitten wir dich im Namen unseres Herrn und Heilandes Jesus Christus und mit seinen Worten: Unser Vater …!
2. Korinther 5,10
Wir müssen alle offenbar werden vor dem Richterstuhl Christi.
Meine lieben Brüder!

Wir wissen alle, was das heißt: vor Gericht kommen. Ich kann mich selbst da ohne weiteres einschließen. Denn vor nun bald dreißig Jahren, in der Hitlerzeit also, in Köln am Rhein, bin ich auch einmal vor Gericht gekommen. Angeklagt war ich und vorgehalten wurde mir da von einem bösen Staatsanwalt: daß ich getan habe, was man im damaligen Deutschland nicht tun durfte, und nicht getan habe, was man im damaligen Deutschland tun sollte. Drei Richter saßen mir gegenüber und schauten mich mit ernsten, mißtrauischen Gesichtern an. Und ein tüchtiger junger Anwalt saß neben mir und gab sich große Mühe, zu beweisen, daß Alles nicht so schlimm sei. Es kam aber doch Alles, wie es kommen mußte. Ich wurde für schuldig befunden und verurteilt: zur Absetzung nämlich als ein unzuverlässiger Staatsbeamter und als ein unguter Lehrer der deutschen Jugend.1 Nun, das ist lange her, und ich habe es, wie ihr seht, soweit gut überstanden.

Ich erzähle es denn auch nur, um euch an das zu erinnern, was ihr ja |228 selbst besser als ich kennt: wie das ist und zugeht, wenn man vor ein menschliches Gericht kommt. Inmitten vieler Menschen sitzt da — und Aller Augen sind auf ihn gerichtet — der Angeklagte, um von anderen Menschen wegen dessen, was er 90 getan, zur Rechenschaft gezogen zu werden. Festgestellt wird nun, was nach menschlicher Einsicht in seiner Sache offenbar ist. Und erkannt wird nun, was ihm deshalb nach menschlichem Urteil zukommen soll. Womit er sich dann wohl oder übel abzufinden hat! Vielleicht, daß er appellieren kann und will, was aber doch nur bedeuten wird, daß er noch einmal vor ein anderes menschliches Gericht kommt. Und dann geht das Leben weiter: für alle beteiligten Personen und so auch für ihn, den Angeklagten und nun Verurteilten. Andere Ereignisse folgen, und wer weiß, ob er nicht später statt einer Strafe gelegentlich — wohlverstanden: wieder nach menschlichem Ermessen — einen Preis bekommen wird?2

Wie ist das alles so klein, fast lächerlich, wie versinkt das alles verglichen mit dem, was uns jetzt in unserem Text durch den Apostel Paulus angezeigt wird: Wir müssen alle offenbar werden vor dem Richterstuhl Christi!

Wenn das geschieht, geht nämlich das Leben nicht weiter, weder in die Tiefe noch in die Höhe. Was jetzt ist und passiert, damit ist es dann zu Ende. Alles — der Himmel und die Erde in ihrer jetzt sichtbaren Gestalt, die Weltgeschichte, wie wir sie jetzt sehen und beurteilen, wir selbst mit Allem, was wir waren, sind und sein werden — dieses Ganze wird dann vergangen, d. h. vorübergegangen sein. Auch mit allen menschlichen Gerichtsszenen und Preisverteilungen wird es dann vorbei, sie werden dann nur noch gewesen sein: Alles zu einem einzigen großen Gestern geworden. Ein Traum, hat man wohl schon gesagt.3 Aber nein! Es war kein Traum, es war schon unser wirkliches Leben, nur daß es dann unwiderruflich abgeschlossen dahinten liegen, gestern gewesen sein wird.

Was dann? Wir hören: eben dieses unser wirkliches, nun aber ganz und gar gestrig gewordenes Leben wird dann offenbar 91 werden. Es |229 liegt jetzt eine Decke darüber. Wir sehen jetzt Vieles, das Meiste, im Grunde Alles durchaus nicht so, wie es wirklich ist: auch uns selbst nicht so, wie wir wirklich sind. Und so sehen uns auch die Anderen nicht. So sieht uns Gott schon jetzt: sieht, was da vorgeht in unserem Innersten — sieht, was wir meinten und wollten von unserer Jugend an und was wir heute meinen und wollen — sieht, wie es stand und steht und noch stehen wird zwischen uns und unseren Mitmenschen — sieht, was wir erreicht und ausgerichtet haben und etwa noch erreichen und ausrichten werden — sieht, wer und was wir eigentlich sind. Wir sehen es jetzt nicht so. Wir sehen es nach anderen Worten des Apostels Paulus nur wie in einem Spiegel, nur als ein großes Rätsel [vgl. 1.Kor. 13,12] — und auch wenn wir Christen sind (oder wären) nur im Glauben, nicht im Schauen [vgl. 2.Kor. 5,7]. Das ist die Decke. Diese Decke wird dann in einem Ruck weggezogen. Wir werden dann offenbar werden. Nichts von Allem, was in unserem Leben war und geschah, wird dann verborgen bleiben: vor unseren eigenen Augen nicht und vor denen der Anderen auch nicht. Alles wird dann ans Licht kommen und im Licht sein: nichts vergessen, nichts vernebelt und zweideutig, nichts mehr mißverständlich. Das ganze große Gestern unseres wirklichen Lebens wird dann offen daliegen wie ein aufgeschlossenes Buch — Alles genau so, wie es gewesen ist!

Wir müssen dann alle offenbar werden, heißt es. Es wird dann also kein Verstecklis-Spiel geben wie das, das der Adam im Paradies spielen wollte [vgl. Gen. 3,8]. Das Licht, das dann aufleuchten wird, wird unaufhaltsam Alle und Alles erhellen, an den Tag bringen. Keiner wird dann eine Privatperson bleiben, sich ausnehmen, sich dem einfallenden Licht und also der Öffentlichkeit entziehen können: auch keiner von den Vielen, die nie vor ein menschliches Gericht gekommen sind. Und Keiner wird dann wenigstens Ausnahmen machen, dies und das auf die Seite 92 stellen können mit der Begründung: das sei seine Privatsache, die niemand als ihn angehe. Das mögen wir jetzt so zu praktizieren versuchen. Dann aber wird Alles veröffentlicht werden und öffentlich sein.

Und nun kommt erst die Hauptsache: Eben mit diesem Offenbarwerden werden wir, wird unser jetziges wirkliches Leben ins Gericht kommen. Das hereinbrechende Licht wird nämlich zeigen, ob es im Einzelnen und im Ganzen ein aufrichtiges oder ein verlogenes, ein schö|230nes oder ein wüstes, ein in Liebe oder ein in Gleichgültigkeit oder Haß gelebtes, ein brauchbares oder ein unbrauchbares Leben gewesen ist. Es wird dann zur Krisis kommen. «Krisis» bedeutet Scheidung. Also: es wird dann eine Scheidung durch Alle und durch Alles hindurchgehen wie ein scharfes Messer. Und mit größter Pünktlichkeit wird es dann zur Entscheidung darüber kommen: wer und was wir waren, ob wir also auf die rechte, die gute — oder auf die linke, die böse Seite zu stehen kommen.

Sicher: göttlich und nicht mehr menschlich wird da gerichtet, nach göttlicher und nicht mehr nach menschlicher Weisheit und Gerechtigkeit wird da geschieden, entschieden und geurteilt werden. Und das bedeutet, daß wir Anlaß bekommen werden, uns zu wundern darüber, wieviel Erste da als Letzte, wieviel Letzte da als Erste erscheinen werden [vgl. Mk. 10,31] — uns auch darüber zu wundern, wieviel jetzt Großes dann ganz klein und wieviel jetzt Kleines dann ganz groß dastehen wird. Verlassen wir uns darauf: es wird da auf alle Fälle ordentlich und mit rechten Dingen zugehen. Aber verlassen wir uns auch darauf: es wird da tatsächlich gerichtet, geschieden, entschieden und geurteilt werden — und weiter auch darauf, daß da auch festgestellt werden wird, was einem Jeden auf Grund des über ihn ergangenen Urteils zukommen soll. «Damit ein Jeder empfange dem entsprechend, wie er gehandelt hat in seinem Leibesleben, 93 Gutes oder Böses» — so lautet nämlich die Fortsetzung unseres Textes. Verlassen wir uns schließlich auch darauf: bedingte Verurteilungen, Appellationsmöglichkeiten, frühzeitige Entlassungen — übrigens auch Rückfälligkeiten! — gibt es dann nicht mehr. Wir werden dann vor dem höchsten Richter stehen. Es wird das letzte, das «jüngste», das definitive, das ewige Gericht sein, in das wir dann kommen werden. Das Leben geht dann eben nicht mehr weiter.

Was sollen wir dazu sagen? Wie werden wir da bestehen? Was wird da aus uns werden? Haben wir einen Trost, indem uns unser Weg unvermeidlich diesem Gericht entgegenführt? Um da Antwort zu bekommen, müssen wir ganz neu und besonders darauf achten, daß es heißt: vor dem Richterstuhl Christi müssen wir alle offenbar werden. Also nicht vor dem Thron irgend eines höchsten, unbekannten Weltrichters wie der, den sich manche Heiden in Furcht und Schrecken ausgedacht haben! Nein: vor eben dem, der uns von Ewigkeit her und dann in sei|231ner Geburt im Stall von Bethlehem und in seinem Kreuzestod auf Golgatha geliebt und zu sich gezogen hat aus lauter Güte [vgl. Jer. 31,3]! Vor dem, in welchem Gott seinen Bund mit uns Menschen geschlossen und treulich gehalten und erfüllt hat! Dieser wird unser Richter sein: sein Licht das Licht des jüngsten Tages, in welchem wir alle offenbar werden müssen — sein Werk das Scheiden und Entscheiden, zu dem es dann kommen — sein Wort das Urteil, das dann über uns ergehen wird. Wahrlich nicht nur ein, sondern der große, starke Trost: daß wir vor seinem Richterstuhl offenbar werden sollen. Ja, aber gerade weil er der große, starke Trost ist, kein billiger Trost!

Denn bedenken wir: Es wird dann gerade auch das offenbar werden, daß wir täglich und stündlich gegen ihn, diesen Mittler unseres Heils, gesündigt haben. Gerade an ihm vorbei haben 94 wir nach anderen Göttern, die doch nur Götzen waren, ausgeschaut und gefragt. Gerade ihn haben wir in unseren Mitmenschen, seinen Brüdern und Schwestern — diesen oft so beschwerlichen, so bösen, so verrückten und immer so armen Mitgeschöpfen — übergangen, verachtet, gehaßt. Gerade ihn, gerade seine freie Gnade haben wir, indem wir nicht auf sie, sondern auf unsere eigene Unschuld, Bravheit und wohl auch Frömmigkeit bauen und trotzen wollten, verworfen. Kurz gesagt: gerade als seine Feinde haben wir gelebt. Und sollen nun gerade vor seinem Richterstuhl erscheinen. Soll uns das eine tröstliche Aussicht sein, dann werden wir das einsehen und zugeben müssen, daß wir gerade gegen ihn gesündigt haben und noch sündigen, daß wir gerade ihm als unserem Richter gegenüber ganz und gar unentschuldbar sind. Tröstlich kann uns jene Aussicht nur sein, wenn und indem wir uns allein daran halten, daß er ja gerade die, die es nicht um ihn verdient haben, angenommen hat — daß er denen vergab, die ihn ans Kreuz schlugen und als den Gekreuzigten verhöhnten [vgl. Lk. 23,34] — daß er auch uns gerade als seine Feinde geliebt hat, liebt — und lieben wird. Der große starke Trost im Ausblick auf das kommende Gericht: daß der Richter Dieser ist, der es so mit uns hält — daß wir an ihn, der Dieser ist, glauben — auf ihn, der Dieser ist, hoffen — ihn, der Dieser ist, lieben dürfen. Billiger als so ist dieser teure Trost nicht zu haben. So ist er zu haben: sofort, ganz und in ganzer Gewißheit!

Bedenken wir dasselbe noch etwas anders: Es wird dann gerade das offenbar werden, daß er, Jesus Christus, der wahre Gottessohn und |232 wahre Menschensohn, der dann unser Richter sein wird, zuvor genau dorthin getreten ist, wohin von Rechtswegen wir alle gehören müßten: unter Gottes Gericht und Todesurteil, auf die linke, die böse Seite, mitten unter die Verdammten und ewig Verlorenen4. So steht es mit uns. Das ist 95 unsere Stelle, unser Ort laut dessen, daß er an unsere Stelle, unseren Ort getreten ist. Wieder kann uns die Aussicht, vor seinem Richterstuhl offenbar zu werden, nur tröstlich sein, indem wir das einsehen und zugeben: dahin gehören wir — um uns dann daran zu halten, daß er als unser Richter noch einmal zu uns heruntersteigen, sich zu uns bekennen, sich an unsere Seite stellen und so sich als unser alleiniger, aber siegreicher Anwalt erweisen möchte. Der große, starke Trost: daß wir gerade ihn, diesen Richter als unseren rechten Anwalt anerkennen und bekennen, an ihn als Diesen glauben, auf ihn als Diesen hoffen, ihn als Diesen lieben dürfen! Billiger ist er, dieser teure Trost, nicht zu haben. So ist er zu haben — und das sofort, ganz und mit ganzer Gewißheit zu haben!

Ich bin am Schluß. Angst vor jenem Licht und Gericht? Ihr habt wohl bemerkt, daß wir sehr ernste Gründe haben könnten, hier Angst zu haben. Aber wenn wir den großen, starken Trost ergreifen und als unseren einzigen Trost im Leben und im Sterben5 gelten lassen, dann fällt der Grund zur Angst, so ernst er sein mag, dahin. Wir haben dann Grund zur Freude — nicht zur Freude an uns selbst, wohl aber zur Freude an ihm, Jesus Christus, der gestern war, heute ist und in Ewigkeit sein wird [vgl. Hebr. 13,8] — Grund zur Freude daran, daß wir alle vor seinem Richterstuhl offenbar werden müssen. Müssen? Nein: dürfen!

Amen.
Herr, unser Gott und Vater! Wir danken dir, daß das Wort, das du in deinem Sohn Jesus Christus zu uns gesprochen hast, so streng, aber auch so freundlich, so demütigend, aber auch so erhebend ist. Wir danken dir dafür, daß du uns nichts übrig 96 lässest, als uns vor |233 dir zu beugen, und uns gerade damit frei und freudig machst, uns aufzurichten und der Offenbarung deines Reiches gern und zuversichtlich entgegenzusehen. Bewege uns durch deinen Heiligen Geist, dir in Beidem, immer neu gehorsam zu werden!
Und nun denken wir an die großen und kleinen Nöte dieser unserer gegenwärtigen Zeit und Welt: an die vielen Millionen von Hungernden, verglichen mit denen es uns so gut geht — an die finstere Bedrohung unserer schönen Erde durch die Atombombe — an die Hilflosigkeit, in der die großen Staatsmänner der Aufgabe gegenüberstehen, ein vernünftiges Wort miteinander zu reden — an die Schmerzen der Kranken und an die Verwirrungen der Geisteskranken — an das viele Versagen unserer öffentlichen Ordnungen und an die Torheit der meisten unserer Sitten und Gewohnheiten — an so viel Eitelkeit und Leerlauf auch in unserem geistigen und kulturellen Leben — an die Unsicherheit und Schwäche auch unseres kirchlichen Wesens — an so viel Kummer und Verwicklungen in unseren Familien und schließlich auch an all das Besondere, was jeden Einzelnen unter uns heute betrüben und belasten mag.
Nun bitten wir dich: Herr, laß es Tag werden! Herr, zermalme, brich, zerstöre alle Macht der Finsternis!6 Heile du uns, Herr, so werden wir heil! — wenn es im Ganzen noch nicht sein kann, dann doch im Kleinen und Vorläufigen: als Zeichen, daß du lebst und daß wir trotz allem dein Volk sind, das du durch Alles hindurch deiner Herrlichkeit entgegenführst. Du allein bist gut. Dir allein gebührt die Ehre. Du allein kannst und wirst helfen. Wir müssen es wohl erst ganz neu lernen, von Herzensgrund zu rufen: Du allein!
Amen.
Lieder:
  • Nr. 80: «Morgenglanz der Ewigkeit» von Chr. A. Ph. Knorr von Rosenroth, Strophen 1–4 🎵
  • Nr. 50: «Gelobet sei der Herr» von J. Olearius, Strophen 1–3 🎵
  • Nr. 50, Strophe 4

Sachfußnoten

1
Der Prozeß fand am 20.12.1934 statt. Vgl. E. Busch, Karl Barths Lebenslauf. Nach seinen Briefen und autobiographischen Texten, München 1975.19783, S. 269ff. 📖 ↩
2
Am 16.2.1963 hatte der Rektor der Universität Kopenhagen Barth mitgeteilt, daß ihm der Sonning-Preis für Europäische Kultur verliehen werden solle. Am 19.4.1963 nahm Barth den Preis in Kopenhagen entgegen.↩
3
Vgl. das Drama Das Leben ein Traum von P. Calderón de la Barca (1636). 📖 ↩
4
Original: «… die Verdammten und ewig Verdammten». Korrektur nach Barths Manuskript.↩
5
Vgl. Heidelberger Katechismus (1563) 📖, Frage 1: «Was ist dein einiger Trost im Leben und im Sterben? — Daß ich mit Leib und Seele, beides, im Leben und im Sterben, nicht mein, sondern meines getreuen Heilandes Jesu Christi eigen bin …»↩
6
Anfang der 4. Strophe des Liedes 306 (EKG 262, Str. 6) «O Durchbrecher aller Bande» (1698) von G. Arnold (1666–1714) 🎵.↩