31. Dezember 1962

Predigt: 2 Korinther 12,9: "Was genügt"

219
WAS GENÜGT
Herr unser Gott! Du lässest uns jetzt wieder ein Jahr unserer Wanderschaft durch die uns gewährte Zeit vollenden. Du hast uns zu all den großen und kleinen Schritten, die wir da getan, die Freiheit und das Vermögen gegeben. Du hast sie in Treue begleitet, hast sie regiert und gelenkt. Und du warst uns gegenwärtig mit deinem Wort, mit deiner Verheißung, mit deinem Gebot. Was du auch in diesem Jahr von uns gedacht, an und für uns gewirkt und zu uns gesagt hast, war recht und wohlgetan.
Nicht so unsere Gedanken, Worte, Verhaltungsweisen und Taten! Indem wir dir nur danken können, müssen wir vor dir und voreinander offen bekennen, wieviel wir da wieder und wieder versäumt, verfehlt und verkehrt gemacht haben. Wir hätten es wohl verdient, daß du heute Schluß mit uns machen würdest, statt uns noch einmal in ein neues Jahr hinübergehen zu lassen. Wenn du es nun so ganz anders mit uns hältst, so können wir nur deine unerschöpfliche Barmherzigkeit preisen. Um das zu tun, sind wir jetzt noch einmal als deine Gemeinde zusammengekommen. Daß doch auch in dieser Stunde das Rechte recht gesagt und recht gehört werden möchte! Gib uns 79 |220 den Glauben, die Hoffnung, die Liebe, die uns dazu nötig sind und die nur du uns geben kannst! Das erbitten wir von dir im Namen unseres Herrn Jesus Christus und mit seinen Worten: Unser Vater …!
2. Korinther 12,9
Meine Gnade genügt dir.
Liebe Brüder!

Das ist nun ein sehr kurzer Text — vier Wörtlein nur! —, ich meine: der kürzeste, über den ich je gepredigt habe. Das hat den Vorteil, daß ihr ihn umso besser behalten könnt. Es ist mir ja, beiläufig gesagt, jedesmal, wenn ich hier sein darf, das wichtigste Anliegen, daß weniger meine Predigt als das biblische Wort, dem sie jeweils folgt, so richtig in euch hinein und nachher mit euch gehe. Diesmal also: Meine Gnade genügt dir. Gerade in seiner Kürze besteht übrigens auch die wunderbare Würze dieses Textes — bildet er gewissermaßen ab, was er ausspricht. Diese vier Wörtlein genügen. Einige von euch haben vielleicht etwas davon läuten hören, daß ich in den letzten vierzig Jahren sehr viele und teilweise sehr dicke Bücher geschrieben habe. Ich darf aber frank und frei und auch fröhlich zugeben, daß die vier Wörtlein: «Meine Gnade genügt dir» viel mehr und sehr viel Besseres sagen als der ganze Papierhaufen, mit dem ich mich da umgeben habe. Sie genügen — was ich von meinen Büchern von ferne nicht sagen könnte. Was an meinen Büchern Gutes sein möchte, könnte höchstens darin bestehen, daß sie von ferne auf das hinweisen, was diese vier Wörtlein sagen. Und wenn jene längst überholt und vergessen sein werden und die Bücher der ganzen Welt mit ihnen, so werden diese immer noch leuchten in ewiger Fülle: Meine Gnade genügt dir.

80 Und nun noch eine zweite Vorbemerkung: Wenn ihr diesen Text nachher in euren Bibeln nachlesen wollt, so werdet ihr finden, daß er gerade in der immer noch am meisten verbreiteten Übersetzung Luthers einen etwas anderen Wortlaut hat als den von mir angegebenen: «Laß dir an meiner Gnade genügen!», heißt es dort. Das ist auch schön und wahr: an dem, was dir genügt, darfst und sollst du dir genügen lassen. Aber der ursprüngliche Wortlaut ist doch noch besser. Ob du dir an ihr genügen lassest, ob du damit zufrieden seiest oder nicht: Meine Gnade genügt dir. Wie ein fester Turm steht das da oder wie das Matterhorn oder wie der Polarstern, um den unser ganzes Universum zu kreisen |221 scheint: Meine Gnade genügt dir. Weil sie dir auf alle Fälle genügt, darum kannst, darfst und sollst du dir an ihr genügen lassen: heute wie gestern und morgen wie heute. Sie genügte dir im Jahr 1962. Sie wird dir auch im Jahr 1963 genügen. — Dieser Sache wollen wir jetzt noch etwas näher treten.

Ein Erstes und Wichtigstes: Kein Mensch kann das zu sich selbst sagen: Meine Gnade genügt dir. Denn Keiner kann sich selbst Gnade gewähren. Es ist immer ein schrecklicher Irrtum, wenn Einer meint, sich selber zu genügen. Daß es so etwas wie Gnade gibt und daß sie uns genügt, das können wir alle uns nur sagen lassen. Wir können es uns aber auch nicht von anderen Menschen sagen lassen. Gnädig ist eben kein Mensch und keiner in der Lage, Anderen Gnade zu gewähren. In alter Zeit gab es freilich gewisse vornehme Personen, die sich als «gnädige Herren» anreden ließen — der eine und andere Potentat sogar als «allergnädigster Herr». Und «gnädige Frau» und auch «gnädiges Fräulein» kann man in Deutschland noch bis auf diesen Tag gelegentlich hören. Worte wie «Gnadengesuch», «Begnadigung» und dergleichen sind euch ja auch be81kannt. Aber das war und ist im Grunde alles Unsinn. Kein Mensch außer Einem hat Gnade zu vergeben. Von keinem Menschen außer Einem ist Gnade zu erwarten. So kann auch kein Mensch außer Einem zu Anderen sagen: «Meine Gnade genügt dir.» Nur Einer kann das sagen. Nur von Einem können wir uns das sagen lassen.

Dem Apostel Paulus verdanken wir dieses Wort. Aber gerade er schreibt ausdrücklich: «Er hat zu mir gesagt: Meine Gnade genügt dir.» «Er» ist der eine, einzige Mensch, der das zu Anderen zu sagen das Recht und die Macht hatte und bis auf diesen Tag hat; der Mensch Jesus, der dem Paulus nicht nur ein heiliger Name war — nicht nur eine hohe Figur, von der er durch Andere gehört, bei Anderen gelesen hatte, sondern eine lebendige Person, die sich ihm als der wahre Mensch, der auch der wahre Gott war, als Herr und Erretter aller Menschen, der ganzen Welt, offenbart, zu erkennen gegeben hatte und der nun mit ihm umging wie ein König mit seinem vertrautesten Boten. Er, dieser Eine, hat dem Paulus das gesagt: «Meine Gnade genügt dir.» Es war eine überaus merkwürdige, rätselhafte, widerspruchsvolle Lebenslage, in der er ihm das sagte: mitten im Gedränge zwischen zwei ganz entgegengesetzten Erfahrungen, herrlich die eine, schrecklich die andere — ge|222waltig erhebend die eine, tief niederdrückend die andere. Ich bitte euch, das in dem angegebenen Kapitel selbst nachzulesen. Es würde uns heute nämlich zu weit führen, wenn ich versuchen wollte, euch diese Umstände zu beschreiben und zu erklären. Wir wollen jetzt vielmehr nur einfach hören, was der Herr in dieser außerordentlichen Lebenslage zu Paulus gesagt hat. Er hat es aufgeschrieben: aber eben nicht als sein, sondern als das von seinem Herrn Jesus Christus an ihn gerichtete Wort. So hat er es weitergegeben. So dürfen wir es nun auch uns sagen lassen als auch an uns gerichtet und für uns gültig.

82 Er, dieser Herr, ist gnädig, ist in der Lage, Gnade zu üben und das zu sagen: Meine Gnade genügt dir — er allein, kein Engel, kein anderer Mensch, keiner zu sich selbst. Er will das auch zu uns sagen. Er will das aber nicht nur. Er hat es zu uns gesagt, auch im ganzen Jahr 1962. Und er wird es uns wieder sagen, auch im ganzen Jahr 1963. Daß Er das gesagt hat und auch zu uns sagt, das ist die Wahrheit und die Kraft, der tiefe Trost und die wunderbare Ermutigung dieses Wortes.

Wenn Einer einem Anderen mit dem, was er ihm ist, für ihn tut, ihm gibt, genügt, so heißt das offenbar: er verschafft und vermittelt ihm, was er braucht, nicht mehr, nicht weniger, nichts Anderes. Aber was braucht so ein Anderer? Was müßte Einer sein, tun, geben, um einem Anderen zu genügen? Denken wir über diese Frage ein bißchen nach, so müssen wir entdecken, daß uns zunächst jede Antwort wie unter den Händen zu zerrinnen scheint.

Wir brauchen ja so Vieles und Verschiedenes: jetzt dies, jetzt jenes, Großes und Kleines, Nötiges und weniger Nötiges, Äußerliches und Innerliches, Nahrung für den Leib, aber Nahrung auch für die Seele, das Herz, das Gemüt, Menschliches und doch auch Geistliches. Aber was von dem allem brauchen wir nun eigentlich und wirklich? Was würde uns, wenn wir es bekämen, tatsächlich genügen?

Und wir brauchen Alles in Abwechslung: nicht nur Arbeit, sondern auch Ruhe und Zerstreuung — nicht nur dieses, sondern auch jenes Vergnügen — nicht nur die Familie, sondern auch gute Kameraden und Freunde — nicht immer dieselben Gesichter, sondern auch einmal ganz andere — nicht nur die Heimat, sondern auch die Ferne, die Fremde. Auch das Schönste würde uns öde, wenn es das Einzige wäre. So kommt es, daß sich Mancher auch den Himmel, auch die Ewigkeit nur |223 83 als ziemlich langweilig vorstellen kann, weil er denkt, daß er da nichts zu tun haben werde, als fort und fort Psalmen und Choräle zu singen. Nun ja: aber wo in dem scheinbar endlosen Film unseres Lebens mit all seinen Wechseln kommt wohl das vor, was wir eigentlich brauchen? wo das Genügende, das uns dann gewiß auch nicht langweilig sein könnte?

Noch etwas: Wir brauchen bekanntlich Alles immer wieder: in lauter Wiederholungen. So ist es schon mit der Nahrungsaufnahme, so mit dem Schlaf. Haben wir eine Freude, so möchten wir dieselbe noch einmal haben. Sind wir einmal getröstet, so rufen wir schon danach, wieder getröstet zu werden. Ist uns Jemand lieb und wert geworden, so sagen wir nicht umsonst: Auf Wiedersehen! Haben wir Zeit gehabt (z. B. jetzt wieder ein ganzes Jahr), so wissen wir genau, daß das nicht genügt, daß wir noch mehr Zeit (ein «gutes neues Jahr») haben sollten. Was wir eigentlich brauchen, wäre immer mehr als ein nur Einmaliges. Aber was brauchen wir dann? Was kann und wird uns je genügen können?

Kehren wir zu dem zurück, was der Herr zu Paulus und so auch zu uns gesagt hat: Das Genügende, von dem da die Rede ist, ist ganz sicher das, was wir brauchen. Keine Sorge deshalb! Wir werden nicht zu kurz kommen. Nur daß, was wir brauchen und was uns genügt, ein wenig anders aussieht und auch recht anders ist als das, was wir da so meinen. Paulus hat es an einer früheren Stelle desselben Briefes mit dem seltsamen Satz beschrieben: «daß ihr in Allem zu aller Zeit alles (volles) Genügen habt» [2.Kor. 9,8]. Das tönt anders, nicht wahr? Das ist auch sehr anders.

Was wir brauchen, wäre demnach: ein Ganzes, in welchem das Viele, das Verschiedene, das wir brauchen, gewiß auch enthalten, in welchem es aber sicher eingeschlossen, richtig zu84sammengehalten, geordnet und gereinigt wäre. Das brauchen wir eigentlich. Das könnte und würde uns genügen.

Was wir brauchen, wäre weiter: ein Einziges, das in der seltsamen Flucht unserer Jahre, ihrer Erscheinungen und Gestalten, in aller Abwechslung durchhielte, dem Wechsel einen Sinn gäbe, alles Einzelne (fern von aller Langweiligkeit) interessant machte. Das brauchen wir eigentlich. Das würde uns genügen.

224 Was wir brauchen, wäre (das ist die entscheidende Bezeichnung) ein Ewiges, das mitten in der Reihe der nötigen Wiederholungen selber keine Wiederholung nötig hätte — das uns nicht nur einmal, sondern einmal für alle Male gegenwärtig wäre, bliebe, immer neu würde: gestern und heute und morgen, 1962 und 1963. Das brauchen wir. Das würde uns genügen.

Eben davon hat der Herr zu Paulus geredet, und eben davon redet er jetzt auch zu uns. Ihr versteht nun vielleicht schon besser: Darauf würden wir nicht von uns aus kommen, daß das es ist, was uns genügt, was wir eigentlich brauchen. Daß es um dieses Ganze, dieses Einzige, dieses Ewige geht und daß es das gibt, und zwar für uns gibt, das können wir uns nur von dem sagen lassen, der darum weiß, weil es sein eigenes Reich, das Reich seiner Macht und Herrlichkeit ist.

Meine Gnade genügt dir, hat er zu Paulus gesagt, sagt er jetzt auch zu uns.

Meine Gnade — das ist das, was nur Ich dir geben kann — kein noch so lieber Freund, kein noch so edler Wohltäter, auch kein noch so ernster und beredter Pfarrer, die ganze Welt nicht. Warum nicht? Weil gnädig zu sein und Gnade zu üben ganz und gar meine, die von Gott mir anvertraute Sache ist.

Meine Gnade — das ist das, was Ich dir tatsächlich geben will, mehr noch: was ich dir, ob du es merkst und dafür dankbar 85 bist oder nicht, schon gegeben habe, jetzt eben gebe, wieder und wieder geben werde.

Meine Gnade — das ist das, worauf du nicht den geringsten Anspruch hast, was du nicht verdient hast, dessen du nicht wert bist, was aber ohne dein Zutun, frei und rein von mir aus dein sein, dir gehören soll.

Meine Gnade — das bin Ich selber: Ich für dich nämlich, Ich als dein Heiland an deiner Stelle — Ich, dein Befreier von Sünde, Schuld, Elend und Tod, die ich auf mich und so von dir weggenommen habe — Ich, der ich dir den Vater zeige und den Weg zu ihm auftue — Ich, der dich das große Ja hören läßt, das er von Ewigkeit her auch zu dir, gerade zu dir gesprochen hat — Ich, der dich hiemit einsetzt und einstellt in den Dienst Gottes und der dich eben zu diesem Dienst auch brauchbar, willig und bereit macht.

Das ist meine Gnade: Und diese meine Gnade genügt dir. Sie ist das, |225 was du eigentlich und wirklich brauchst, was du aber auch haben darfst und sollst. An sie kannst du dich halten, mit ihr kannst du leben. Mit ihr kannst du auch sterben. Sie genügt dir jetzt, sie wird dir auch in alle Ewigkeit genügen.

Liebe Brüder, ich darf heute zum dritten Mal gerade an Sylvester hier unter euch sein. Und nun habe ich euch vor zwei Jahren und dann wieder vor einem Jahr jeweils das biblische Wort, das ich euch erklären und auslegen durfte, als eine Art Parole mit auf den Weg gegeben. «Meine Zeit steht in deinen Händen» [Ps. 31,16] hieß es 1960. «Das Wort unseres Gottes bleibt in Ewigkeit» [Jes. 40,8] hieß es 1961. Und nun soll es heute, 1962, die Umkehrung sein von dem, was wir diesen Abend gehört von dem, was genügt: unsere Antwort auf das, was der Herr zu Paulus und nun auch zu uns gesagt hat: «Deine Gnade genügt mir.» Liebe Brüder, sagt ihm das als Letztes im alten und dann 86 wieder als Erstes im neuen Jahr! Sagt es ihm leise, schüchtern, bescheiden. Wer dürfte es ihm schon anders sagen? Wir sind ja übrigens auch Männer, die wahrscheinlich zu stolz sind, so etwas laut zu sagen. Aber sagt es ihm! Er hört es, und er freut sich darüber, es von euch zu hören. Er erwartet nichts Größeres von euch und von mir, als daß wir das zu ihm sagen als Echo dessen, was er zu uns sagt: «Ja, Deine Gnade genügt mir.»

Amen.
Ewiger, heiliger und gütiger Gott und Vater! Die erste Stunde eines neuen Jahres ist nun nicht mehr ferne. Du kennst die guten Gelegenheiten, aber auch die Rätsel, Versuchungen und Gefahren, die es uns bringen mag. Auf alle Fälle wirst du es sein, der uns in allen Veränderungen der Zeiten und Umstände begegnen wird. Du als unerschöpfliche Quelle alles Genügens, alles dessen, was wir brauchen! Laß uns dir von Anfang an und dann immer wieder in kindlichem und gehorsamem Vertrauen entgegengehen: im voraus dankbar für Alles, weil du in Allem deine Ehre groß und unser Heil offenbar machen willst.
In deine Hand legen wir nun auch alle Sorgen und Hoffnungen, die uns als Teilnehmer am Weltgeschehen dieser Zeit bewegen. Erleuchte du die Männer, die für die weitere Gestaltung der Geschicke der Völker dieser Erde eine so schwere Verantwortung tragen! Wecke aber auch die Völker selbst auf, daß sie sich nach dem Frieden nicht nur |226 sehnen, sondern auch für ihn einzutreten und zu handeln willig und stark werden! Verhindere und zerstöre alle westliche und östliche Selbstge87rechtigkeit, deren Fortdauer und Überhandnehmen zum Krieg, zum Atomkrieg führen müßte! Wehre dazu insbesondere der beiderseitigen Lügen- und Hetzpropaganda! Gib du Linderung und Heilung den Millionen von einzelnen Menschen, die unter der heutigen Lage zu leiden haben, aber auch den heute wie zu allen Zeiten Einsamen, Armen, Kranken, Gefangenen und als solche Mutlosen und Traurigen! Und wenn es ohne Verkehrung der Wahrheit sein darf, dann laß es im neuen Jahr in der Gemeinschaft des Glaubens an Jesus Christus zu weiteren Annäherungen und Verständigungen zwischen den Kirchen kommen, die seinen Namen tragen!
Du Vater, Sohn und Heiliger Geist seiest und bleibest der von uns in aller Schwachheit Gepriesene: wie gestern, so morgen, so in Ewigkeit!
Amen.
Lieder:
  • Nr. 132: «Nun laßt uns gehn und treten» von P. Gerhardt, Strophen 1–7 🎵
  • Nr. 52: «Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren» von J. Neander, Strophen 1–5 🎵
  • Nr. 59: «Großer Gott, wir loben dich» von I. Franz, Strophen 6–8 🎵