Bibelstellen-Register

Röm. 5,15–17

Röm. 5,15–17

15Aber nicht verhält sich’s mit der Gabe wie mit der Sünde. Denn so an eines Sünde viele gestorben sind, so ist viel mehr Gottes Gnade und Gabe vielen reichlich widerfahren durch die Gnade des einen Menschen Jesus Christus. 16Und nicht ist die Gabe allein über eine Sünde, wie durch des einen Sünders eine Sünde alles Verderben. Denn das Urteil ist gekommen aus einer Sünde zur Verdammnis; die Gabe aber hilft auch aus vielen Sünden zur Gerechtigkeit. 17Denn so um des einen Sünde willen der Tod geherrscht hat durch den einen, viel mehr werden die, so da empfangen die Fülle der Gnade und der Gabe zur Gerechtigkeit, herrschen im Leben durch einen Jesum Christum.

Übersetzung Martin Luther (Ausgabe 1912)

Fundstellen im Text 3

  • 5. Kapitel: Der nahende Tag 1922

    … einen Nein des andern Ja ist. Vorbild (Typus), Frage, Weissagung ist der eine, Urbild, Antwort, Erfüllung der andere, so gewiss ( 5,15–17 ) die Bewegung, in der sie sich zur Zweiheit entfalten, echte Bewegung ist, so gewiss Gerechtigkeit und Leben in Gott der Sünde und dem Tode ursprün …

  • 6. Kapitel: Die Gnade 1922

    … nder bedingt und aufeinander angewiesen, gegenseitig sich garantierend und legitimierend. Mit allem Nachdruck haben wir (besonders 5,15–17 ) behauptet, dass diese Beziehung eine echt dialektische ist, d. h. dass sie in der Aufhebung des ersten Gliedes durch das zweite besteht, dass also …

  • § 44,2 Der Mensch und die Menschheit kein Datum

    … Entsprechung auf «Christus und uns» hinweisen können. Dass Paulus es so meint, wird klar in dem großen Mittelstück des Abschnitts v 15–17 . Sein Inhalt ist der Satz, dass es sich in dem scheinbar ebenmäßig gestalteten Schematismus der beiden Aspekte des Menschen in Wahrheit um | 439 di …