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Röm. 4,9–12

Röm. 4,9–12

9Nun diese Seligkeit, geht sie über die Beschnittenen oder auch über die Unbeschnittenen? Wir müssen ja sagen, daß Abraham sei sein Glaube zur Gerechtigkeit gerechnet. 10Wie ist er ihm denn zugerechnet? Als er beschnitten oder als er unbeschnitten war? Nicht, als er beschnitten, sondern als er unbeschnitten war. 11Das Zeichen aber der Beschneidung empfing er zum Siegel der Gerechtigkeit des Glaubens, welchen er hatte, als er noch nicht beschnitten war, auf daß er würde ein Vater aller, die da glauben und nicht beschnitten sind, daß ihnen solches auch gerechnet werde zur Gerechtigkeit; 12und würde auch ein Vater der Beschneidung, derer, die nicht allein beschnitten sind, sondern auch wandeln in den Fußtapfen des Glaubens, welcher war in unserm Vater Abraham, als er noch nicht beschnitten war.

Übersetzung Martin Luther (Ausgabe 1912)

Fundstellen im Text 3

  • 4. Kapitel: Die Stimme der Geschichte 1922

    … vernehmen, dass der Glaube der Sinn des Gesetzes ist, der Glaube als radikales Wunder ( 4,1–8 ), der Glaube als reiner Anfang 6 ( 4,9–12 ), der Glaube als ursprüngliche Schöpfung ( 4,13-17a ). «Wir gerade richten das Gesetz auf.» 163 V. 1‒2 Was wollen wir nun sagen *1 von Abraham , un …

  • 7. Kapitel: Die Freiheit 1922

    … ms erläutert (4. Kap.). Wir haben es nun grundsätzlich festzustellen in der im bisherigen ( 2,1–13 . 14–29 ; 3,1–20 . 27–30 . 31 ; 4,9–12 ; 13–17 ; 5,13 . 20 ; 6,14 . 15 ) ausgiebig 212 vorbereiteten Auseinandersetzung mit der tatsächlich letzten , der religiösen Menschenmöglichkeit . …

  • 10. Kapitel: Die Schuld der Kirche 1922

    … sordnung» zu ergänzen und – aufzuheben, sich aufrichtig und immer wieder in die Reihe der Nachkommen des unbeschnittenen Abraham ( 4,9–12 ) zu stellen, stark genug zu sein, um sich ihrer Schwäche vor Gott bewusst zu werden. 520 Also: «Wie könnten sie ihn nun anrufen, wenn sie nicht an …