Röm. 3,5–8
Röm. 3,5–8
5Ist’s aber also, daß unsre Ungerechtigkeit Gottes Gerechtigkeit preist, was wollen wir sagen? Ist denn Gott auch ungerecht, daß er darüber zürnt? (Ich rede also auf Menschenweise.) 6Das sei ferne! Wie könnte sonst Gott die Welt richten? 7Denn so die Wahrheit Gottes durch meine Lüge herrlicher wird zu seinem Preis, warum sollte ich denn noch als ein Sünder gerichtet werden 8und nicht vielmehr also tun, wie wir gelästert werden und wie etliche sprechen, daß wir sagen: »Lasset uns Übles tun, auf daß Gutes daraus komme«? Welcher Verdammnis ist ganz recht.
Übersetzung Martin Luther (Ausgabe 1912)
Fundstellen im Text 2
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3. Kapitel: Gottesgerechtigkeit
1922
… in der menschlichen Untreue, die Treue Gottes. Es beharrt das «Besondere» ( 3,1 ), das der «Jude» nicht hat , aber empfangen hat. V. 5‒8 Beweist aber unsre Unbotmäßigkeit Gottes Gerechtigkeit, was sollen wir dazu sagen? Ist dann Gott nicht selbst unbotmäßig im Verhängen seines Zorns? …
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9. Kapitel: Die Not der Kirche
1922
… ch dabei bleiben, dass jene Einrede die Wahrheit nicht trifft und darum abzu 340 weisen ist. Diese Abweisung ist nun noch einmal ( 3,5f. ; 6,1f . 15f. ) durchzuführen. «O Mensch! Jawohl, wer bist du, der du Gott widersprechen willst?» O Mensch! Damit ist ja bereits alles gesagt, was g …