Röm. 2,17–25
Röm. 2,17–25
17Siehe aber zu: du heißest ein Jude und verlässest dich aufs Gesetz und rühmest dich Gottes 18und weißt seinen Willen; und weil du aus dem Gesetz unterrichtet bist, prüfest du, was das Beste zu tun sei, 19und vermissest dich, zu sein ein Leiter der Blinden, ein Licht derer, die in Finsternis sind, 20ein Züchtiger der Törichten, ein Lehrer der Einfältigen, hast die Form, was zu wissen und recht ist, im Gesetz. 21Nun lehrst du andere, und lehrst dich selber nicht; du predigst, man solle nicht stehlen, und du stiehlst; 22du sprichst, man solle nicht ehebrechen, und du brichst die Ehe; dir greuelt vor den Götzen, und du raubest Gott, was sein ist; 23du rühmest dich des Gesetzes, und schändest Gott durch Übertretung des Gesetzes; 24denn »eurethalben wird Gottes Name gelästert unter den Heiden«, wie geschrieben steht.
25Die Beschneidung ist wohl nütz, wenn du das Gesetz hältst; hältst du aber das Gesetz nicht, so bist du aus einem Beschnittenen schon ein Unbeschnittener geworden.
Übersetzung Martin Luther (Ausgabe 1912)
Fundstellen im Text 2
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2. Kapitel: Menschengerechtigkeit
1922
… fahren. Jenseits von ihrem Gut und Böse 21 ist der Arm Gottes in Bewegung. Sie wird wohl daran tun, sich nicht zu weit vorzuwagen. V. 17‒25 Wenn es aber geschieht, dass du dich einen Juden nennst, verlässest dich auf den Besitz des Gesetzes und rühmst dich Gottes und kennst seinen Willen …
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3. Kapitel: Gottesgerechtigkeit
1922
… agwürdig die Stellung eines Gerechten, eines nach Gott suchenden und auf Gott wartenden Menschen als Stellung eines Menschen ist ( 2,17–25 ), so klar und notwendig ist sie als Symptom dessen, was Gott will und tut. Beweis eines göttlichen Zutrauens ist es, dass solche Menschen mitten in …