Bibelstellen-Register

Mk. 12,28–31

Mk. 12,28–31

28Und es trat zu ihm der Schriftgelehrten einer, der ihnen zugehört hatte, wie sie sich miteinander befragten, und sah, daß er ihnen fein geantwortet hatte, und fragte ihn: Welches ist das vornehmste Gebot vor allen? 29Jesus aber antwortete ihm: Das vornehmste Gebot vor allen Geboten ist das: »Höre, Israel, der Herr, unser Gott, ist ein einiger Gott; 30und du sollst Gott, deinen Herrn, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von ganzem Gemüte und von allen deinen Kräften.« Das ist das vornehmste Gebot. 31Und das andere ist ihm gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.« Es ist kein anderes Gebot größer denn diese.

Übersetzung Martin Luther (Ausgabe 1912)

Fundstellen im Text 2

  • 12.-15. Kapitel: Die große Störung 1922

    … em zeitlichen Moment gegenwärtig ist. Nein, der barmherzige Samariter 428 hat recht gesehen: gemeint ist der «Nächste» ( 13,9–10 ; Mk. 12,28–31 ; Lk. 10,25–37 ). Der Nächste aber ist «jeder Mensch, denn durch seine Verschiedenheit von andern ist er nicht dein Nächster, auch nicht durch das, …

  • Predigt: Johannes 6,66-69 (Konfrmation) 5. Mai 1910

    … örten ihn, wie er das umständliche Gesetz des Alten Testamentes vereinfachte in das Gebot: Liebe Gott und liebe den Nächsten [vgl. Mk. 12,28–31 par.], und ihnen ging es auf, dass das Gute da ist, wo ein Mensch in einfachem Gehorsam seinen Willen beugt unter das unsichtbare Gesetz. Sie hörten …