Gen. 3,1–7
Gen. 3,1–7
1Und die Schlange war listiger denn alle Tiere auf dem Felde, die Gott der Herr gemacht hatte, und sprach zu dem Weibe: Ja, sollte Gott gesagt haben: Ihr sollt nicht essen von allerlei Bäumen im Garten? 2Da sprach das Weib zu der Schlange: Wir essen von den Früchten der Bäume im Garten; 3aber von den Früchten des Baumes mitten im Garten hat Gott gesagt: Esset nicht davon, rühret’s auch nicht an, daß ihr nicht sterbet. 4Da sprach die Schlange zum Weibe: Ihr werdet mitnichten des Todes sterben; 5sondern Gott weiß, daß, welches Tages ihr davon esset, so werden eure Augen aufgetan, und werdet sein wie Gott und wissen, was gut und böse ist. 6Und das Weib schaute an, daß von dem Baum gut zu essen wäre und daß er lieblich anzusehen und ein lustiger Baum wäre, weil er klug machte; und sie nahm von der Frucht und aß und gab ihrem Mann auch davon, und er aß. 7Da wurden ihrer beider Augen aufgetan, und sie wurden gewahr, daß sie nackt waren, und flochten Feigenblätter zusammen und machten sich Schürze.
Übersetzung Martin Luther (Ausgabe 1912)
Fundstellen im Text 2
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Das Problem der Ethik in der Gegenwart
1923
… tnis dessen, was die Bibel schildert als den aller Geschichte vorausgehenden und alle Geschichte determinierenden Sündenfall [vgl. Gen. 3,1–7 ]. Und auch von der Antwort, der er nicht gewachsen ist, kann der Mensch offenbar nicht leben. Oder doch? Etwa indem er, um der Erkenntnis der Sünde …
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§ 42 Der Schöpfer und seine Offenbarung
1943 – 1944
… ie dazu nötig sind. In seiner Freiheit hat er keine Lust nach den Früchten, die auf jenen ganz anderen Bäumen gewachsen sind [vgl. Gen. 3,1–7 ]. In seiner Freiheit ist er ganz mit sich selber und zugleich ganz direkt mit der durch kein Bild verdeckten Wirklichkeit beschäftigt. In seiner Fr …