Bibelstellen-Register

Gen. 3,1–6

Gen. 3,1–6

1Und die Schlange war listiger denn alle Tiere auf dem Felde, die Gott der Herr gemacht hatte, und sprach zu dem Weibe: Ja, sollte Gott gesagt haben: Ihr sollt nicht essen von allerlei Bäumen im Garten? 2Da sprach das Weib zu der Schlange: Wir essen von den Früchten der Bäume im Garten; 3aber von den Früchten des Baumes mitten im Garten hat Gott gesagt: Esset nicht davon, rühret’s auch nicht an, daß ihr nicht sterbet. 4Da sprach die Schlange zum Weibe: Ihr werdet mitnichten des Todes sterben; 5sondern Gott weiß, daß, welches Tages ihr davon esset, so werden eure Augen aufgetan, und werdet sein wie Gott und wissen, was gut und böse ist. 6Und das Weib schaute an, daß von dem Baum gut zu essen wäre und daß er lieblich anzusehen und ein lustiger Baum wäre, weil er klug machte; und sie nahm von der Frucht und aß und gab ihrem Mann auch davon, und er aß.

Übersetzung Martin Luther (Ausgabe 1912)

Fundstellen im Text 2

  • 5. Kapitel: Der nahende Tag 1922

    … chlechts ausgebrochene , die erschienene, die anschauliche Sünde Adams , der zudringliche Griff nach dem Baum der Erkenntnis [vgl. Gen. 3,1–6 ] wiederholt, variiert, erneuert sich durch die ganze Geschichte hin. «Da ist Keiner gerecht, auch nicht Einer» ( 3,10 . 23 ). Es läuft aber auch, e …

  • 7. Kapitel: Die Freiheit 1922

    … che Möglichkeit Adams , die Möglichkeit klug zu werden, taucht (vor Eva ! ) auf und wird in tragische Wirklichkeit umgesetzt [vgl. Gen. 3,1-6] . In tragische Wirklichkeit: Denn wenn der Mensch «ist wie Gott» und weiß, was gut und böse ist, wenn seine Unmittelbarkeit zu Gott also sein eigene …