Gen. 28,10–19
Gen. 28,10–19
10Aber Jakob zog aus von Beer-Seba und reiste gen Haran 11und kam an einen Ort, da blieb er über Nacht; denn die Sonne war untergegangen. Und er nahm einen Stein des Orts und legte ihn zu seinen Häupten und legte sich an dem Ort schlafen. 12Und ihm träumte; und siehe, eine Leiter stand auf der Erde, die rührte mit der Spitze an den Himmel, und siehe, die Engel Gottes stiegen daran auf und nieder; 13und der Herr stand obendarauf und sprach: Ich bin der Herr, Abrahams, deines Vaters, Gott und Isaaks Gott; das Land, darauf du liegst, will ich dir und deinem Samen geben. 14Und dein Same soll werden wie der Staub auf Erden, und du sollst ausgebreitet werden gegen Abend, Morgen, Mitternacht und Mittag; und durch dich und deinen Samen sollen alle Geschlechter auf Erden gesegnet werden. 15Und siehe, ich bin mit dir und will dich behüten, wo du hin ziehst, und will dich wieder herbringen in dies Land. Denn ich will dich nicht lassen, bis daß ich tue alles, was ich dir geredet habe. 16Da nun Jakob von seinem Schlaf aufwachte, sprach er: Gewiß ist der Herr an diesem Ort, und ich wußte es nicht; 17und fürchtete sich und sprach: Wie heilig ist diese Stätte! Hier ist nichts anderes denn Gottes Haus, und hier ist die Pforte des Himmels. 18Und Jakob stand des Morgens früh auf und nahm den Stein, den er zu seinen Häupten gelegt hatte, und richtete ihn auf zu einem Mal und goß Öl obendarauf 19und hieß die Stätte Beth-El; zuvor aber hieß die Stadt Lus.
Übersetzung Martin Luther (Ausgabe 1912)
Fundstellen im Text 2
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Predigt: Genesis 28,10-19 (Himmelfahrt)
21. Mai 1914
255 221 Safenwil , den 21. Mai 1914 Himmelfahrt 1. Mose 28,10–19 Liebe Freunde! Da wandert der junge Jakob durch das fremde Land. Ein trauriges, unfreiwilliges Wandern. Sein eigener Bruder Esau steht ihm ja voll E …
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5. Kapitel: Der nahende Tag
1922
… o ist die subjektive, die menschliche Seite der Gottesbeziehung! Frei von Jakobs Traum bleibt Esau auch frei von Jakobs Lüge [vgl. Gen. 28,10–19 ; 27,1–40 ]. Israel sein aber heißt als menschliche Möglichkeit: der Allerverachtetste und Unwerteste sein, voller Schmerzen und Krankheit [vgl. Jes …