Apk. 20,1–6
Apk. 20,1–6
1Und ich sah einen Engel vom Himmel fahren, der hatte den Schlüssel zum Abgrund und eine große Kette in seiner Hand. 2Und er griff den Drachen, die alte Schlange, welche ist der Teufel und Satan, und band ihn tausend Jahre 3und warf ihn in den Abgrund und verschloß ihn und versiegelte obendarauf, daß er nicht mehr verführen sollte die Heiden, bis daß vollendet würden tausend Jahre; und darnach muß er los werden eine kleine Zeit. 4Und ich sah Stühle, und sie setzten sich darauf, und ihnen ward gegeben das Gericht; und die Seelen derer, die enthauptet sind um des Zeugnisses Jesu und um des Wortes Gottes willen, und die nicht angebetet hatten das Tier noch sein Bild und nicht genommen hatten sein Malzeichen an ihre Stirn und auf ihre Hand, diese lebten und regierten mit Christo tausend Jahre. 5Die andern Toten aber wurden nicht wieder lebendig, bis daß tausend Jahre vollendet wurden. Dies ist die erste Auferstehung. 6Selig ist der und heilig, der teilhat an der ersten Auferstehung. Über solche hat der andere Tod keine Macht; sondern sie werden Priester Gottes und Christi sein und mit ihm regieren tausend Jahre.
Übersetzung Martin Luther (Ausgabe 1912)
Fundstellen im Text 2
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Reformierte Lehre, ihr Wesen und ihre Aufgabe
1923
… ndzustandes, wohl aber ein notwendiger Hinweis auf die aus der Bibel nicht wegzubehauptende Idee des tausendjährigen Reiches [vgl. Apk. 20,1–6 ], eine Demonstration zur Ehre Gottes, die bei aller Gebrechlichkeit unsres Wollens und Vollbringens als der peregrinantes, die wir jetzt sind, gera …
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§ 42 Der Schöpfer und seine Offenbarung
1943 – 1944
… e, chiliastisch geprägte Vorstellung eines tausendjährigen Friedensreiches nach dem Ende der Herrschaft des Satans beruft sich auf Apk. 20,1–6 . Während der Herrschaft des Nationalsozialismus wurde der Begriff, wenn auch selten und nicht von höchsten Stellen, zur Charakterisierung des angeb …