2. September 1921

Karl Barth an Eduard Thurneysen

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Lieber Eduard!

Hier die nächste Etappe 📖. Ich sende zur Vorsicht das Vorausgehende, das du hier gelesen hast, nochmals mit. Sieh alles gut an. Die Materie ist, weil allzu aktuell, brenzlich, und daß es zu keiner glatten Ablehnung des Krieges mehr gekommen ist, wird vielleicht Spektakel erregen bei unsern Freunden. Trefflich wäre es, wenn du da und dort noch etwas Veranschaulichendes wüßtest, besonders im allerletzten [Teil] über die Feindesliebe, wo es etwas zu dunkel zugeht, ohne daß ich sehe, wie und wo man da Lichter aufstecken könnte. […]

Mit herzlichem Gruß
Dein
Karl