1. Juli 1920

Eduard Thurneysen an Karl Barth

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Lieber Karl,

Ich lese eben Mennicke 📖 noch einmal aufmerksam durch und sehe auch ihn in der Nähe der Rosenstock und Ehrenberg, welche die Wahrheit nicht in Bewegung sehen wollen, weil ihnen Angst ist vor der Störung des Gleichgewichts, an der uns alles liegen muß. […] Eines mußte ich mir freilich aufs neue sagen: über den schwierigen Punkt Auferstehung und Geschichte sollte gelegentlich doch etwas Umfassendes gesagt werden. […]

Herzliche Grüße
Eduard

Deine Predigt folgt hier nach. Ich bin froh gewesen um sie als um eine Stimme aus den Klüften, in die wir uns offenbar auch für das Urteil sonst Wohlmeinender begeben haben.