Karl Barth an Eduard Thurneysen
[…] Ich werde also Sonntag früh um 1/28 Uhr mit vollen Segeln in See stechen müssen (mit einer Grenzpfeife). […] Die Arbeit an diesem Vortrag beschäftigt mich jetzt vollauf; es liegt noch viel vor mir, und alles wird noch ein wenig anders als das erste Mal. Daneben muß ich noch zwischen
Beim Zahnarzt las ich denn auch die Kunde von deiner Wahl. Nun es nach allem Auf und Ab geschehen ist, bin ich eigentlich nur betrübt und kann es noch gar nicht glauben, wie bei einer Beerdigung, wo man immer denkt, es könne gar nicht sein. Ich sehe mich noch so gar nicht allein in der aargauischen Wüste. Aber du sollst nun freudig deine Straße ziehen und wirst dort draußen gute Arbeit tun. — Wie hast dus eigentlich mit der Versammlung der «
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In unserm Eßzimmer wird der Boden herausgerissen, sodaß man nun zur Türe hereintretend, direkt in den Keller hinunterfallen müßte, was mir bei Tisch zu lehrreichen Ausführungen über die kritische Negation in ihrer positiven Bedeutung im Unter|347schied zum Buddhismus (Sturz in den Keller!) Anlaß gab. Das neue Linoleum auf dem alten Boden wäre die Kirche gewesen. Und das geht eben nicht. — Die Anfrage für den Aarauer Vortrag3 ist da, und ich sage ohne Enthusiasmus und ohne Illusion zu.
Herzlichen Gruß von deinem einsam in Nacht und Grauen zurückbleibenden