7. Mai 1916

Predigt: 1 Johannes 1,5

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1.Johannes 1,5
Das ist die Verkündigung, die wir von Christus gehört haben und euch verkündigen, daß Gott Licht ist und in ihm ist keine Finsternis.
Liebe Freunde!

Wo Licht ist, können die Menschen sehen. Was helfen die schärfsten Augen, die besten Brillen und Fernrohre, wo kein Licht ist? Finsternis ist Blindheit. Wenn aber die Sonne aufgeht, dann treten die Augen ihren Dienst an, sagen gleichsam Ja zu allen Dingen, ergreifen sie und nehmen sie in Besitz. Es ist wörtlich wahr, was ein Dichter gesagt hat: O, eine edle Himmelsgabe ist das Licht der Augen!1 Sie sind für das Licht geschaffen und bestimmt, die Augen, unsere lieben Fensterlein, die uns so freundlich Bild um Bild herein lassen2. Und sie wären und vermöchten doch gar nichts, wenn nicht tagtäglich das Geschenk des Lichtes da wäre, das sie erst zu Fensterlein macht. Weil Licht da ist als Gabe des Himmels, darum und nur darum sind auch die Berge, die Blumen, die Menschengesichter da für uns.

Aber wir Menschen haben noch Anderes zu sehen als Berge und Blumen und Menschengesichter. Unsere Augen sind hungrig nach verborgeneren Bildern, die wir auch sehen möchten. Es gilt, hinter den kleinen Dingen, |183 mit denen wir uns täglich beschäftigen müssen, das zu sehen, was unserer Arbeit den Wert gibt. Es gilt, durch die verschlossenen Menschengesichter hindurch etwas von ihrer Seele zu sehen. Es gilt, in dem unergründlichen Grund der eigenen Seele den Grund zu sehen. Es gilt, durch alle Unvollkommenheit, Mißstimmung, Traurigkeit hindurch die Freude des Lebens zu sehen. Es gilt, über alle Hindernisse und Verwirrungen des kleinen Menschendaseins hinweg einen Sinn und ein Ziel zu sehen. Es gilt, allem Kranksein und Sterben zum Trotz das Leben zu sehen. O wie hungern unsere Augen danach, das alles zu sehen! Ist es uns nicht oft, als möchten wir das Andere, all die kleinen mühsamen, feindseligen, unbekannten, traurigen, verworrenen Dinge durchbohren können mit unseren Blicken, um einmal hindurch und dahinter zu kommen, was sie eigentlich sollen, wie man eben des Nachts in einem dunklen Zimmer die Augen weit aufreißt, um womöglich doch irgend einen lichten Punkt wahrzunehmen und sich zurechtzufinden. O, es fehlt uns nicht an den Augen, auch nicht an den inwendigen Augen, die sehen möchten und sehen können. Und wo Licht ist, da möchten und könnten die Menschen nicht nur, da sehen sie auch, sehen die inneren, verborgenen Dinge, die das Leben erst zum Leben machen. Das ist das Werk und das Geschenk des Lichtes an uns, daß unsere Augen wirklich trinken, was die Wimper hält, von dem goldnen Überfluß der Welt, noch viel tiefer und reichlicher, als es sich der Meister Gottfried Keller, der so fein darüber geredet3, gedacht hat.

Denn Gott ist Licht. Was die Sonne an uns tut, ist sein Werk und Geschenk. Gott ist das reine, heitere Element, in dem wir auch die inneren, verborgenen Dinge des Lebens sehen können. Er macht uns sehend. Und wenn die goldne Sonne jeden Morgen aufs neue Berg und Tal und das verborgenste Gräslein entdeckt und hervorzieht und vergoldet und vor unsere Augen stellt, daß wir uns daran freuen können, so ist das nur ein Abzeichen von den noch viel größeren Wundern, die Gott wirklich an uns will geschehen lassen. Früchte unserer Arbeit, die der Mühe wert sind, Gott will sie uns sehen lassen. Den Genossen und Bruder in der verschlossenen Seele des Mitmenschen, Gott will ihn uns zeigen. Unser eigenes tiefstes Wesen, in Gott sollen wir es erkennen. Die |184 Freude, die wir sehen möchten in all der Langeweile und Mühsal des Alltags, Gott offenbart sie. Das Ende und den Zweck unseres Lebens und des Menschheitslebens, Gott sieht sie, und wir sollen sie auch sehen. Was hinter Krankheit und Sterben eigentlich verborgen ist – wir stehen immer wieder wie vor Mauern und wissen uns nicht zu raten und zu helfen, Gott ist das Licht, in dem wir den Sieg über alle Schrecken sehen dürfen. Ach all unser Bohren und Wühlen und Fragen: was mag hinter und über den Dingen sein?, all das rastlose Spähen und Suchen unserer hungrigen Augen nach dem wahrhaftigen Leben, nach der Welt, in der man leben kann – das kann alles mit einem Mal aufhören, mühelos will sich uns alles von selbst auftun. Denn was hat die Dunkelheit zu bedeuten, wenn das Licht da ist? Wo bleiben die Schatten und Gespenster der Nacht, wenn die Sonne kommt? Und Gott ist Licht, das Licht, das die Welt hell macht.

Und wenn’s hell wird, sehen wir nicht nur die Dinge und die Menschen und was verborgen hinter ihnen ist, wir werden auch selber erst sichtbar. All das Leben und Weben um uns her ist erst da für uns durch das Licht, aber auch wir selber sind erst da für die Anderen, für die Welt, gehören ins Leben hinein dadurch, daß wir im Licht sind, daß man uns sehen kann. Finsternis heißt auch Einsamkeit, und daß wir nicht gesehen und verstanden werden, ist ebenso schmerzlich und unerträglich wie das Andere, daß wir selber nichts sehen und verstehen können im Dunkeln. O, das wissen wir genau: es fehlt etwas, es ist etwas ganz Großes nicht in Ordnung mit mir, solange ich da so allein stehe: niemand kennt mich, niemand weiß, was in mir ist, niemand begreift mein Leid, meine Hoffnungen, meine Schwäche, auch das Göttliche in mir. O, so gut wir sehen möchten, so gut möchten wir auch gesehen sein, wir sind zum Einen bestimmt so gut wie zum Anderen, das Leben ist kein Leben, solange wir’s fühlen müssen: wir sind für die Augen der Anderen finster und verschlossen, das Leben fängt erst an, wenn die Anderen hineinsehen in unser Geheimnis, wenn wir, statt Fremdlinge zu sein, zu ihnen gehören, und wäre es auch nur zu einem lieben, vertrauten Menschen, wenn sie mit uns teilen unsere Sorgen und Freuden, statt gleichgiltig an uns vorbeizugehen, wenn sie mit uns tragen an unseren Fehlern und Sünden, mit uns ringen, davon frei zu werden, statt uns hart und verständnislos zu verurteilen, wenn sie mit uns glauben an die Wahrheit, nach der wir uns sehnen, statt uns als Schwärmer zu belächeln oder als Ungläubige zu |185 verachten. O, wir brauchen das, daß wir hell sind auch vor den Augen der Anderen, wir haben es nötig, nicht nur die Sonne zu sehen, sondern auch selber ein klein wenig wie die Blumen auf dem Feld zu leuchten unter den Gefährten. Aber das ist eben wieder das Leben im Licht. Und Gott ist das Licht. Gott macht alles hell, was um uns ist, daß wir es sehen können, und Gott macht uns selber hell, daß wir sichtbar werden für die Augen, die um uns sind. Gott tut Wege auf, die aus der Einsamkeit, in der wir verzweifeln möchten, in die Gemeinsamkeit fuhren, wo die Freude unser wartet. Gott sprengt die Fesseln der Beschränktheit und des Stolzes, in denen wir selbst und die Anderen schmachten, und tut damit den Blick auf von ihnen zu uns herüber. Gott ist die Liebe [1.Joh. 4,8.16], und die Liebe treibt uns, uns viel stärker nach unseren Mitmenschen zu sehnen, und treibt sie, uns viel williger und barmherziger und aufrichtiger entgegenzukommen. In Gott und mit Gott muß und darf sich keins mehr allein und unverstanden fühlen. Gott hat auch da die größten Wunder für uns bereit. Leben wir in ihm, so sind wir auch unter Gleichgiltigen und Feinden nicht allein und unverstanden, auch nicht, wenn wir unter lauter Tieren lebten, wie Daniel in der Löwengrube [Dan. 6] oder Franz von Assisi unter den Vögeln4, auch nicht, wenn wir einsam im größten Walde oder auf dem höchsten Berg oder auf einer Insel im Weltmeer wären oder um Mitternacht unter den Sternen. Einsamkeit und Unverstandenheit ist nur ein Zeichen, daß wir noch außer Gott sind. Sind wir in Gott, so sind wir Lichter, so sind wir allen Wesen bekannt, mit allen in einem heimlichen Bunde. Alle stehen sie uns nahe, verstehen uns, reden mit uns, hören mit uns, leiden mit uns, freuen sich mit uns, glauben, lieben, hoffen mit uns. Im Lichte Gottes sind wir ganz hell und nie, gar nie allein und ausgeschlossen.

Ja, im Lichte, da können wir eben leben. Denn das ist doch eigentlich das Leben, daß wir etwas sehen und auch selber gesehen werden, daß die Welt zu uns gehört und wir auch zu ihr, daß wir uns unter den Menschen und in dem ganzen großen Kreis der Geschöpfe frei und froh regen und bewegen können, gleichsam Verkehr haben mit allen Menschen und mit Allem, was ist. Wenn uns etwas dunkel und unbegreiflich bleibt und wenn wir selber finster und verschlossen für uns sind, wenn das Licht fehlt, dann ist unser Leben auch kein Leben. Gott aber schafft das Leben, |186 indem er zuerst spricht: es werde Licht! [Gen. 1,3]. So war es nicht nur am ersten Schöpfungstage, so ist’s immer wieder. Seht, es sind eigentlich alle die großen Übel und Leiden, an denen die Menschheit krank ist, so daß sie nicht leben kann, solche Dunkelheiten, denen Gott ein Ende schaffen kann und will, weil er Licht ist.|

Eine Dunkelheit ist die schreckliche Narrheit des Krieges, denn die Völker und ihre Leiter sehen und verstehen nur nicht, daß Freunde und Feinde zuerst Menschen sind und leben wollen, und es braucht nur das Eine, daß die Erkenntnis: wer sind wir und was wollen wir? einmal unwiderstehlich durchbricht in uns, so ist der Krieg zu Ende und der Friede für immer da. Aber es hilft nichts, zu sagen: es braucht nur diese Erkenntnis. Denn zu dieser Erkenntnis braucht es Licht, hüben und drüben, bei den Regierungen und vor Allem bei den Völkern. Gott ist Licht. Im Lichte Gottes wird diese Erkenntnis einmal gemacht werden.|

Eine Dunkelheit ist’s, daß der größere Teil der Menschheit seine Arbeit nicht mit Freuden tun kann, weil sie ihre Gesundheit und oft ihre Seele und oft ihr Gewissen dabei zum Opfer bringen müssen, – oder weil sie nicht den Lohn empfangen, der ihrer Arbeit wert wäre, – oder weil sie einen großen Teil der Woche tatsächlich nicht für sich und die Ihrigen, sondern für Banken und Zinsherren arbeiten müssen. Woher diese Dunkelheit? Sie sind keine Teufel und Scheusale, alle die Menschen, die sich selbst und den Anderen das Leben verbittern, aber sie sehen auch alle noch nicht, die, denen es dabei scheinbar gut geht, und die, die dabei zu kurz kommen, daß es eigentlich keinen anderen Besitz gibt als die Liebe, durch die man einander hilft, statt einander bloß zu brauchen, daß nur das Glück das Leben schön machen kann, das uns gemeinsam ist, nicht das, das uns auseinanderreißt, um das wir miteinander kämpfen müssen. O diese Erkenntnis von der Liebe und von der Gemeinsamkeit, wie oft ist nicht davon geredet, wie oft ist sie nicht gerühmt worden. Aber besser als reden und rühmen wäre das Erkennen selber, das in den Herzen anfängt und an den Türen der traurigen, lügnerischen Mammonswelt rüttelt und das nicht nur spricht: ich weiß!, sondern: ich will! Warum erkennen wir nicht und leben? O, zu diesem Erkennen ist nicht nur Verstand nötig und Aufklärung, sondern Licht, das Licht, das Gott selber ist.|

Dunkelheit ist auch unendlich Vieles, vielleicht Alles, was wir Krankheit nennen. Des Menschen Leib ist nicht dazu bestimmt, krank, schwach, |187 hinfällig zu werden vor der Zeit. Wir sehen sie nur nicht mehr, die Natürlichkeit, die uns gesund erhalten, die unendlich viel Leid von uns fernhalten könnte. Wir leben zu töricht seit Jahrhunderten schon, und es wird immer mehr Menschen immer unmöglicher gemacht, vernünftig zu leben. Es brauchten nicht so viele Kinder ungesund auf die Welt zu kommen und früh zu sterben, es brauchten sich nicht so viele Menschen ihre Nerven zu ruinieren, es brauchte nicht so Mancher in den besten Jahren schon ein morscher Baum zu sein. O, es sind heutzutage wenige, die nichts wissen von den Ursachen der Krankheiten, und wieviel davon könnten vermieden und vielleicht geheilt werden, aber es ist ein weiter Weg vom Wissen zur Erkenntnis, von der Einsicht zur Liebe und zum guten Willen, der dem Übel an die Wurzeln gehen will. Erkenntnis ist da, wo Licht ist. Und Gott ist Licht. Gott ist nötig, wenn wir gesund werden wollen.

Habt ihr das alles richtig gehört, liebe Freunde? Gott ist Licht. Wo Gott ist, ist Sehen, nicht Blindheit, Gemeinsamkeit, nicht verlassenes Sitzen in der eigenen Finsternis, Leben, nicht Seufzen unter Todesmächten. Mit Gott fängt ein ganzes Leben, eine ganze Welt an, die im Licht steht. Hört es genau: in Gott ist keine Finsternis. Wir sollen nicht das Recht haben, von unserer Sünde und Dummheit und Kurzsichtigkeit zu sagen: sie sind Gottes Wille. Wir sollen nicht mehr denken müssen, wenn wir uns im Leben nicht zurechtfinden, wenn wir uns verfinstert und verlassen vorkommen: Gott hat es so verordnet. Wir sollen uns nicht mehr quälen müssen mit dem unerhörten Gedanken, als ob die Plagen, mit denen wir heimgesucht sind, in Gottes heimlichem Rat über uns verhängt seien. O werft sie weg, diese lähmende, trostlose Menschenmeinung! Gott ist Licht und nichts Anderes! Die Finsternis, die freilich da ist, ist nicht in ihm, sondern in uns selber und in der Welt, die wir geschaffen haben, in dem Leben, das wir so haben wollen. Gott ist nicht die Dämmerung, das trübe Gemisch von Tag und Nacht, gut und böse, Freude und Traurigkeit, Gott ist Licht und nur Licht. Gott ist nicht Allah, der Gott des falschen Propheten Mahommed, der wahllos geheimnisvoll Gutes und Böses sendet.5 Gott ist nicht das Schicksal, das nicht weiß, was es will. Gott ist Licht, und was er will, ist Liebe und Leben unter seinen Geschöpfen.

188Das ist die Verkündigung, die der Apostel Johannes von Christus gehört hat und die er uns verkündigt. Johannes ist nur einer von den Männern der Bibel, die uns alle das verkündigen. Die Botschaft Christi ist die Botschaft des völligen Vertrauens und des größten Ernstes Gott gegenüber. Für das alles hat der Heiland gelebt und gelitten, daß wir das Verborgene sehen, daß wir keine Fremdlinge mehr sein sollen auf der Erde, daß die Herrschaft der Todesmächte gebrochen werde durch die Liebe. So hat er Gott offenbar gemacht für uns. Wir sollen nur ganz getrost sein und wissen, in wessen Hand wir sind. Wir sollen es uns aber auch gestehen in tiefer Reue und Ehrfurcht: Gott ist Licht, und in ihm ist keine Finsternis. Wir werden von Jesus nie etwas Anderes hören. Wenn wir das Christentum selber zu erfinden hätten oder wenn die Professoren an den Universitäten es uns aussinnen und einrichten müßten oder wenn eine Gemeindeversammlung oder der Große Rat6 es unternehmen wollte zu sagen, wie es sein müsse, dann könnte die Botschaft anders lauten. Und so oft wir auf uns selbst und auf die Leute und auf das Gewohnte hören, dann kommt es anders, ganz anders heraus, ihr wißt wie. Bei Jesus und, wenn wir aufmerken, in der ganzen Bibel hören wir das Eine und nur das Eine, daß Gott Licht ist. Wir können uns darum nicht entschuldigen mit unserer Finsternis, als ob er schuld daran sei. Wir brauchen uns aber auch nicht zu fürchten, als ob sie von ihm über uns verhängt und notwendig sei. Gott ist Licht! Wir wissen jetzt, wer und was uns fehlt, wenn wir im Dunkeln sind. Wir können aber auch die Augen aufheben zu den Bergen, von welchen uns Hilfe kommt [vgl. Ps. 121,1].

Amen.
Lied:
  • Nr. 42 «Die goldne Sonne voll Freud und Wonne» von P. Gerhardt, Strophen 1-3 und nach der Predigt 8.10 (GERS [1952] 77,1-3.8.10; EG 449,1-3.8.12 «Die güldne Sonne») 🎵

Sachfußnoten

1
Fr. von Schiller, Wilhelm Tell, V. 588f. (1. Aufzug, 4. Szene) 📖:
O, eine edle Himmelsgabe ist
Das Licht des Auges …
↩
2
G. Keller, Abendlied, Sämtliche Werke (Knaur Klassiker), Bd. II, München 1954, S. 700f. 📖:
Augen, meine lieben Fensterlein
Gebt mir schon so lange holden Schein,
Lasset freundlich Bild um Bild herein:
Einmal werdet ihr verdunkelt sein!
↩
3
A.a.O. (Anm. 2), Schlußzeilen 📖:
Trinkt, o Augen, was die Wimper hält,
Von dem goldnen Überfluß der Welt.
↩
4
Siehe oben S. 14, Anm. 4.↩
5
Barths Islam-Kenntnis beruhte zunächst auf dem Studium von C. von Orelli, Allgemeine Religionsgeschichte (Sammlung theologischer Handbücher, 1.Teil, 2.Abteilung), Bonn 1899. 📖 Dort heißt es über die Lehre Muhammeds, S. 360: «Allwissenheit und Allmacht Gottes werden häufig verkündigt … Besonders aber wird seine Souveränetät, d.h. schlechthinige Unabhängigkeit betont. Seine Majestät läßt sich in keiner Weise zur Rechenschaft ziehen; man muß sich unbedingt vor ihr beugen. Der Mensch kann vieles in Gottes Walten nicht begreifen …» Barths Schreibweise «Mahommed» ist vielleicht eine Anlehnung an Goethes «Mahommet».↩
6
Der «Große Rat» heißt in manchen schweizerischen Kantonen die gesetzgebende Behörde (Parlament).↩