Ri. 16,7–12
Ri. 16,7–12
7Simson sprach zu ihr: Wenn man mich bände mit sieben Seilen von frischem Bast, die noch nicht verdorrt sind, so würde ich schwach und wäre wie ein anderer Mensch. 8Da brachten der Philister Fürsten zu ihr hinauf sieben Seile von frischem Bast, die noch nicht verdorrt waren; und sie band ihn damit. 9(Man lauerte ihm aber auf bei ihr in der Kammer.) Und sie sprach zu ihm: Die Philister über dir, Simson! Er aber zerriß die Seile, wie eine flächsene Schnur zerreißt, wenn sie ans Feuer riecht; und es ward nicht kund, wo seine Kraft wäre. 10Da sprach Delila zu Simson: Siehe, du hast mich getäuscht und mir gelogen; nun, so sage mir doch, womit kann man dich binden? 11Er antwortete ihr: Wenn sie mich bänden mit neuen Stricken, damit nie eine Arbeit geschehen ist, so würde ich schwach und wie ein anderer Mensch. 12Da nahm Delila neue Stricke und band ihn damit und sprach: Philister über dir, Simson! (Man lauerte ihm aber auf in der Kammer.) Und er zerriß sie von seinen Armen herab wie einen Faden.
Übersetzung Martin Luther (Ausgabe 1912)
Fundstellen im Text 1
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Ansatz und Absicht in Luthers Abendmahlslehre
1923
… h zu Marburg schrieb 275 , nichts zu tun. Dieser professorale Zwirnsfaden hätte den Simson so wenig gebunden wie die Stricke [vgl. Rieht. 16,7–12 ], die er anderweitig, wo er sich nicht selbst gebunden, zerrissen hat. gd «Es | 305 muß alles etwas Höheres 74 sein, denn regulae grammaticae sind, …