Röm. 9,6–13
Röm. 9,6–13
6Aber nicht sage ich solches, als ob Gottes Wort darum aus sei. Denn es sind nicht alle Israeliter, die von Israel sind; 7auch nicht alle, die Abrahams Same sind, sind darum auch Kinder. Sondern »in Isaak soll dir der Same genannt sein«, 8das ist: nicht sind das Gottes Kinder, die nach dem Fleisch Kinder sind; sondern die Kinder der Verheißung werden für Samen gerechnet. 9Denn dies ist ein Wort der Verheißung, da er spricht: »Um diese Zeit will ich kommen, und Sara soll einen Sohn haben.« 10Nicht allein aber ist’s mit dem also, sondern auch, da Rebekka von dem einen, unserm Vater Isaak, schwanger ward: 11ehe die Kinder geboren waren und weder Gutes noch Böses getan hatten – auf daß der Vorsatz Gottes bestünde nach der Wahl, 12nicht aus Verdienst der Werke, sondern aus Gnade des Berufers –, ward zu ihr gesagt: »Der Ältere soll dienstbar werden dem Jüngeren«, 13wie denn geschrieben steht: »Jakob habe ich geliebet, aber Esau habe ich gehasset.«
Übersetzung Martin Luther (Ausgabe 1912)
Fundstellen im Text 1
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9. Kapitel: Die Not der Kirche
1922
… t und Kontrast fängt an. Von Gott als Gott aus gesehen, ist die Kirche heute schon aus. «Hört ihr das Zeichen?» 25 Der Gott Jakobs 9,6–13 V. 6a Nicht darüber etwa trauere ich, dass das Wort Gottes hinfällig geworden wäre. Die Kirche leidet an allerlei menschlichen Fehlern. Man kennt si …