Röm. 9,24–29
Röm. 9,24–29
24welche er berufen hat, nämlich uns, nicht allein aus den Juden sondern auch aus den Heiden. 25Wie er denn auch durch Hosea spricht: »Ich will das mein Volk heißen, das nicht mein Volk war, und meine Liebe, die nicht die Liebe war.« 26»Und soll geschehen: An dem Ort, da zu ihnen gesagt ward: ›Ihr seid nicht mein Volk‹, sollen sie Kinder des lebendigen Gottes genannt werden.« 27Jesaja aber schreit für Israel: »Wenn die Zahl der Kinder Israel würde sein wie der Sand am Meer, so wird doch nur der Überrest selig werden; 28denn es wird ein Verderben und Steuern geschehen zur Gerechtigkeit, und der Herr wird das Steuern tun auf Erden.« 29Und wie Jesaja zuvorsagte: »Wenn uns nicht der Herr Zebaoth hätte lassen Samen überbleiben, so wären wir wie Sodom geworden und gleichwie Gomorra.«
Übersetzung Martin Luther (Ausgabe 1912)
Fundstellen im Text 1
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9. Kapitel: Die Not der Kirche
1922
… ottes an uns wäre? Wo bliebe dann unsere kindische, unsre unvermeidlich mythologisierende Frage, warum Gott die Zweiheit will? 490 V. 24‒29 Als solche hat er auch uns berufen, nicht nur aus den Juden, sondern auch aus den Heiden. Wie er auch im Hosea sagt: Ich will, was nicht mein Volk w …