Röm. 6,15–23
Röm. 6,15–23
15Wie nun? Sollen wir sündigen, dieweil wir nicht unter dem Gesetz, sondern unter der Gnade sind? Das sei ferne! 16Wisset ihr nicht: welchem ihr euch begebet zu Knechten in Gehorsam, des Knechte seid ihr, dem ihr gehorsam seid, es sei der Sünde zum Tode oder dem Gehorsam zur Gerechtigkeit? 17Gott sei aber gedankt, daß ihr Knechte der Sünde gewesen seid, aber nun gehorsam geworden von Herzen dem Vorbilde der Lehre, welchem ihr ergeben seid. 18Denn nun ihr frei geworden seid von der Sünde, seid ihr Knechte geworden der Gerechtigkeit. 19Ich muß menschlich davon reden um der Schwachheit willen eures Fleisches. Gleichwie ihr eure Glieder begeben habet zum Dienst der Unreinigkeit und von einer Ungerechtigkeit zu der andern, also begebet auch nun eure Glieder zum Dienst der Gerechtigkeit, daß sie heilig werden. 20Denn da ihr der Sünde Knechte waret, da waret ihr frei von der Gerechtigkeit. 21Was hattet ihr nun zu der Zeit für Frucht? Welcher ihr euch jetzt schämet; denn ihr Ende ist der Tod. 22Nun ihr aber seid von der Sünde frei und Gottes Knechte geworden, habt ihr eure Frucht, daß ihr heilig werdet, das Ende aber das ewige Leben. 23Denn der Tod ist der Sünde Sold; aber die Gabe Gottes ist das ewige Leben in Christo Jesu, unserm Herrn.
Übersetzung Martin Luther (Ausgabe 1912)
Fundstellen im Text 1
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9. Kapitel: Die Not der Kirche
1922
… n, dass jene Einrede die Wahrheit nicht trifft und darum abzu 340 weisen ist. Diese Abweisung ist nun noch einmal ( 3,5f. ; 6,1f . 15f. ) durchzuführen. «O Mensch! Jawohl, wer bist du, der du Gott widersprechen willst?» O Mensch! Damit ist ja bereits alles gesagt, was gegen diese Ein …